Wirtschaft

Diskussion

Willkommen im Hype-Kapitalismus

Der Facebook-Börsengang war vor allem heisse Luft. Die Episode ist das Symptom eines Systems, das vom Hurra-Geschrei seiner Bewunderer und Profiteure lebt. Die grosse Glocke übertönt die Dauerkrise. Mehr...

Ein Kommentar von Martin Kilian, Washington.

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123 Kommentare

Kurt Aegeri

21.05.2012, 16:49 Uhr
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Hype-Kapitalismus ist doch eigentlich ein Pleonasmus. Kapitalismus IST Hype. Denn er strebt ja nach dem "Immer-mehr". Ich würde mir mehr Artikel wünschen zur konkreten Lösung des Kapitalismus-Konfliktes. Wie schafft man Anreize ohne dass das Instrument dazu derart missbraucht werden kann? Antworten


Sascha Wassmer

21.05.2012, 14:16 Uhr
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Dass man bei einer Marktkapitalisierung von USD 80mrd+ von Enttäuschung spricht ist schon komisch. Als Vergleich zu UBS und Credit Suisse, die zusammen gerade mal auf CHF 63mrd kommen, würde ich das Facebook IPO eher als erfolgreiche Platzierung einstufen. Antworten


heinz fritschi

21.05.2012, 22:11 Uhr
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erfolgreich? haha. natürlich für die Bankster mit ihren Kommissionen und die paar Farcebook-Inhaber, die tüchtig Kasse gemacht haben – mit heisser Luft. aber den Schaden haben ja die Dummen. Die haben ihr Geld in den Sand gesetzt.Geldgier bringt zum Glück mal keine Früchte.


Walter Schenk

21.05.2012, 12:18 Uhr
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Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Der TA hat's gemerkt, 90% der wachen Bürger haben es auch schon lange gemerkt. Aber die Frage, wie man das frevelhafte Spektakel ohne Blutvergiessen abstellen kann, bleibt weiter offen. Bürger aller Länder, vereinigt euch! Antworten


Mirko Müller

21.05.2012, 13:55 Uhr
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Meinen Sie die 950Mio Facebook Bürger, die erst dafür gesorgt haben, dass eine solche Blase möglich ist?


Robert Bangsi

21.05.2012, 12:11 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Nichtssagende Ranschmeisse an den Zeitgeist, Banken Bashing ist halt einfach. Schon mal darüber nachgedacht, dass dieser Facebook-Unsinn sehr wenig mit der Krise und der Bankenwelt zu tun haben könnte? Ich habe mir am Donnerstag einen Bänderriß zugezogen -> Scheiß Kapitalismus! Antworten


Robert Bangsi

21.05.2012, 19:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ich bin kein Bänker, Ihre Schlußfolgerungen sind nicht logisch. Man kann nämlich für Bankenregulierung, Verbote gewisser Finanzinstrumente und strengere Haftungsregeln sein und gleichzeitig nichts dagegen haben, daß Investmentbanken Wertpapieremissionen begleiten. Das ist für Leute, die ohne Nachzudenken bei jedem Bankenbashing gleich klatschen, natürlich zu kompliziert. Tschö mit Ö.


Marcel Senn

21.05.2012, 16:42 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Bangsi: Daraus ziehe ich die logische Folgerung, dass Sie Banker sein müssen - denn nur ein Banker kann einen solch arroganten Kommentar von sich geben. Ihr macht Euch ja andauernd lustig über Eure Kunden, wie dumm die sind - wenn sich das nur nicht mal rächen wird...
PS Ob das wirklich vorwiegend Kleinanleger sind bezweifle ich, die wurden ja in der Zuteilung übergangen


Robert Bangsi

21.05.2012, 16:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Differenzieren und logische Folgerungen á la Ursache+Wirkung sind wohl nicht Ihre Stärke. Hier kaufen vorrangig Kleinanleger Anteile einer Firma, der sie vorher große Teile ihrer persönlichen Daten zur uneingeschränkten weltweiten Nutzung überlassen haben. Das ist zwar zweifach dumm, aber genauso wenig verwerflich wie die Vermittlung solcher Geschäfte, damit die Dummen dummes tun können


Marcel Senn

21.05.2012, 14:48 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Bangsi: Z.B. Goldman hatte bei Griechenland (mit den Cross Currency Swaps, die den Euro Eintritt überhaupt möglich machten), bei der Sub-Prime Krise (die einen wesentlichen Beitrag zur heutigen Euro Krise leistete) und jetzt wieder bei FB seine Finger drin. Ueberall wo Blasen entstehen, sind Banken Mittäter - aber Sie tun das einfach als Zeitgeist ab - wo leben Sie denn - mit Bänderriss im Wald?


Beat Tobler

21.05.2012, 11:33 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Dass Kilian das Ganze als Unterhaltung wertet, ist erfrischend und klärend. Viele weitere Aktionen oder Events im Spätkapitalismus, auch wenn von betitelten Oekonomen angestiftet, würde ich sogar unter Esoterik verbuchen ... Antworten


Elenor Fraser

21.05.2012, 10:51 Uhr
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Ja und? Ich sehe das Problem oder den Sinn des Artikels nicht ganz. Facebook ist vermutlich keine 100 Mia. wert. So what? Der Markt hat geantwortet. Leute, die so kolossalen Mist erzählen, wie es brauche keine Banken.Lesen Sie einmal ein Buch darüber, was diese Institutionen überhaupt sind und welche Bedeutung ihnen für das funktionieren der Wirtschaft zukommt, danach können sie (mit)diskutieren Antworten


Ralph Berger

21.05.2012, 10:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Der Börsenstart mit der Verzögerung an der Nasdaq zeigt doch, wie da total gemauschelt wurde durch die Vernatwortlichen. Antworten


hans zumstein

21.05.2012, 10:28 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Diese "Facebook-Blase" wird platzen und verschwinden wie andere vorher auch! Ich kann ganz gut ohne diesen hype leben! Antworten


Frank Zuffnik

21.05.2012, 10:27 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Der Zuckkerberger hat ja auch jede Stunde seines bisher 246'000 Stunden langen Lebens fuer den laecherlichen Lohn von 6000/h gearbeitet, also das ist schon realistisch und hat mit Hype ja nun sicher nichts zu tun. Antworten


Hansueli Zürcher

21.05.2012, 10:17 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Im Auto muss man sich vor der Fahrt anschnallen, an der Börse sitz man auf einem Schleudersitz OHNE Sicherheitsgurt. Viele vergessen das, leider! Antworten


Albert Baer

21.05.2012, 09:56 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Erfindungen wie Zins zusammen mit Technologie und billiger Energie haben die Wirtschaft in den letzten Jahrhunderten abheben und die Welt unglaublich "reich" werden lassen. Das Über-Leben ist jedoch keine Erfindung, sondern letztendlich nur möglich, wenn man die natürlichen Tatsachen der Physik, Chemie, Biologie und Ökologie berücksichtigt.
"Anpassen oder Aussterben" gilt auch für unsere Spezies.
Antworten


michel müller

21.05.2012, 09:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

jaja die massenmedien, im vorfeld auf dem hype mitreiten und profitieren und wenns dan anders kommt wird wochenlang berichtet "wir habens ja schon immer gewusst" Antworten


Michel Naval

21.05.2012, 09:09 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ja, die Frage ist nur: wer bezahlt die Rechnung? Wer schon? Wir alle! Antworten


Hans Ferburg

21.05.2012, 09:05 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Auch der Dampfmaschinen-Hype war mal vorbei. Wer wollte wünschen, dass er nicht stattgefunden hätte? Die "virtuelle" Welt hat einen Technologieschub gebracht, der auch verdaut und kanalisiert werden wird. Facebook wird dereinst ein museumswürdiges Relikt. Aber der gute alte Brief und der Meldeläufer aus dem Mittelalter werden trotzdem nicht zurückkommen. Machen wir nicht den Don Quijotte! Antworten


MIrko Müller

21.05.2012, 10:01 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Sie arbeiten vermutlich nicht in einem globalen Unternehmen, oder? Zumindest in rechtlicher Hinsicht, werden noch weitaus mehr Briefe und "Melde"-Fed Ex verschickt als Sie sich vorstellen können. Zudem ist die Dampfmaschine noch lange kein Relikt...Fakt ist, dass eigentlich bereits vor 10 Jahren eine Technologieblase geplatzt ist, während die Folgen des Dampfmaschinenhypes noch nicht verblasstsind


Ruthild Auf der Maur

21.05.2012, 09:23 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Natürlich hat es noch Übrigbleibsel von Meldeläufern bzw. Meldefahrern unterwegs. Sie sind jeden Tag im Zürcher Stadtverkehr als Velofahrer anzutreffen!


Mike Dreher

21.05.2012, 08:57 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Erinnern wir uns an die causa Thinktools? längst Thinkfools! Firmen ohne Substanz, alles gemietet, waren plötzlich mehr "wert" als Konzerne, die jahrzehntelang Dividende zahlten. > Internethype.
Fb, mit etwas über 3 Mrd USD Umsatz und noch nie Dividende bezahlt, soll über 100 Mrd USD wert sein? Da lachen ja die Hühner! Aber es kann sein, dass sich rein/raus kurzfristig rechnet. Für Z immer!
Antworten


erich schweizer

21.05.2012, 08:45 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

hier ein kleiner vergleich: facebook ist rund 100 milliarden wert, apple sogar 600 millarden, griechenland hat 200 milliarden schulden und man macht so ein theater und verlangt dass die menschen dort extreme nachteile in kauf nehmen. es gibt viel zuviel superreiche und damit geld auf der welt. Antworten


Rolf Raess

21.05.2012, 10:49 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@ schweizer: Würden in Griechenland die Christlichen Ayatollah (griechisch-orthodoxe Kirche) Steuern bezahlen auf die Bewirtschaftung ihrer immensen Landgüter, dann wäre Griechenland saniert.
Aber wir hacken lieber auf dem Iran herum… auf Befehl von wem wohl?


Emanuel Meier

21.05.2012, 10:04 Uhr
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Genau - lassen wir doch UNternehmen Griechenland kaufen. Dann können die MIlliardäre sich dort vergnügen. Sorry: Die Griechen leben seit Jahrzehnten auf dickem Fuss und kriegen von der EU Geld in den Arsch gepumpt, weigern sich aber zu reformieren. Sie sollten Griechenland mit der Schweiz oder anderen Staaten vergleichen, nicht mit funktionierenden Unternehmen...


tanja huber

21.05.2012, 08:29 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Das zwischenzeitliche 43$-Hoch wird wohl einigen Investmentbanker eine volle Lohntüte bescheren. Ein Schelm, wer bei den Verzögerungen beim gestrigen Handel eine Absicht erkennt. Antworten


monika weinfeld

21.05.2012, 08:31 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Der Martin Kilian analysiert nicht nur treffend, er verpackt seine analysen auch in unterhaltsame sätze. ein genuss und ein wahrer denkanstoss am montagmorgen. ein grosses dankeschön! Antworten


Hans Meier

21.05.2012, 08:14 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Man könnte dies auch Internetblase 2.0 bezeichnen! Antworten


Andreas Zehnder

21.05.2012, 08:09 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

gut wird dieser Artikel nicht auf Papier gedruckt, denn er wäre das Papier nicht wert. und zu all den Kommentaren der Neid- Missgunst- und Schadenfrohgesellschaft: es ist immer noch freiwillig, FB-Aktien zu kaufen, es ist freiwillig, im FB teilzunehmen. und noch ein typ für all die frustrierten Nörgeler: erfindet doch auch etwas statt immer nur zu motzen ! Antworten


Ralph Sommerer

21.05.2012, 07:52 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Alle, auch die Schweizer Medien, sind nach dem Mauerfall auf den "Markt-ist-geil"-Hype aufgesprungen. Sogar unser langweiliges Staatsfernsehen feiert mit und macht vor der Tagesschau Gratiswerbung für das Kasino namens "Börse" (die Schweizer Börse ist eine kotierte AG). Wer glaubt, eine Aktie sei eine Investition, soll sich überlegen, wieviel Geld beim Aktienkauf an der Börse die Firma erreicht. Antworten


Andreas Lauterbach

21.05.2012, 07:36 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Ich würde dies nicht als Hype-Kapitalismus betrachten sondern als typische US-amerikanische Entwicklung. Riesen-Show, grosse Sprüche, Milliardenjonglierereien, Heldenverehrertum und einiges mehr anstelle von wirklicher Substanz. Die Amerikaner müsssen ihren Nymbus der Grössten und Besten nun auf diese Weise demonstrieren und sich einreden, da sie wissen, dass er längst vergangenen Zeiten angehört. Antworten


René Kocher

21.05.2012, 07:02 Uhr
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Realitätsverlust ist der Zugang zur Grenzenlosigkeit.Wer einen realen Wert von 1 für 10 kauft,in der Hoffnung,dass er über 10 steigt,ist real,wenn er auch mit einem Verlust von 9 rechnet.Bis zum Wert 10 erfolgt eine reine Geld-Umverteilung.Über 10 wäre FB mindestens aber nur ein Mehrwertbeschleuniger für real erschaffene Werte.Gesamt ist FB aber wohl ein Produktivitäts-Killer in der Arbeitszeit. Antworten


Gaudenz Ambühl

21.05.2012, 06:41 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ein Genuss, dieser Artikel. Zerging mir wie Schokolade auf der Zunge. Danke. Antworten


michael vogt

21.05.2012, 03:55 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

zucker und sand
verschwand
nicht sogleich
Antworten


Hans Kummer

21.05.2012, 02:53 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Da gibt's nichts mehr hinzuzufuegen. Was ist wohl der naechste Canned Air Hype der Wall Street? Antworten


Alex Imhof

21.05.2012, 01:30 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Ich war nie Teil von facebook und ich werde es auch nie sein. Antworten


Fritz Nussbaumer

21.05.2012, 01:12 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Mich würde schon interessieren, wer denn diese bunten Papierchen gekauft hat.
Vermutlich wieder jene Investment Banker, die nun daraus wieder eine Wundertüte drehen,
die sie dann der arbeitenden Bevölkerung als Altersvorsorge andrehen werden.
Solange aber alle daran glauben, wird es auch wieder funktionieren.
Antworten


Thomas Müller

21.05.2012, 00:07 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Da hat jemand aber den Kapitalismus schlecht verstanden. Die Tatsache das die Facebook Aktie nicht in den Himmel geschossen ist wie das die Medien erwarteten zeigt doch dass die Hurra Schreier nicht die Entscheidungen Treffen. Facebook verdeutlicht aber wie im 21 Jahrhundert ein paar popelige Studenten den Alltag von Milliarden von Menschen verändern kann.
Wie viel Geld ist das Wert?
Antworten


monika weinfeld

21.05.2012, 08:41 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

da haben sie den artikel schlecht verstanden herr müller. der hype und das hurra-geschrei im vorfeld des börsenganges führten dazu, dass FB, welches nichts produziert als millionen von überflüssiger "gefällt mir" oder eben nicht, mit 38$ einsteigt... lachhaft!


K. Baumann

21.05.2012, 08:14 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Müller: Wie kann Facebook den Alltag von Milliarden von Menschen verändern? Lächerliche Argumentation. In welcher Welt leben sie??


martin tschuemperlin

21.05.2012, 08:44 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Herr Baumann - Sie scheinen keine Teenagers zu kennen - oder Sie benutzen nie die ÖV und schauen was da abgeht!


Urs Dreher

20.05.2012, 23:43 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Brot und Spiele - Das Volk will unterhalten werden, Präsentationen von Facebook, Apple und Co. gehören dazu. Unglaublich dass der Wert dieser Unternehmen so hoch eingeschätzt wird. Antworten


Eddy Beutter

20.05.2012, 23:24 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Das ist einmal mehr das Resultat unserer virtuellen Welt. Luftblasen. Wir haben jeglichen Bezug zur wirklichen Welt verloren. Heute ist es wichtiger zu scheinen als zu sein, es lebe die Scheinwelt Antworten


Jens Wigger

21.05.2012, 08:44 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Genau! Und deshalb heisst unser gedrucktes Geld auch Geldschein!!!


hans peter gränicher

20.05.2012, 23:04 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Jawohl: Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Facebook kein gutes Investitionsobjekt ist.
Jedoch: Warum die historische Mottenkiste ("Kapitalismus") mit Kulturpessimismus ("Hype-Kapitalismus", Banker-Bashing) verbinden?.
Wer ist gegen Privateigentum? Oder glaubt an die von Marx postulierte Verelendung der Arbeiterklasse - bei einem vorher noch nie erreichten Wohlstandsniveau unserer Gesellschaft?
Antworten


Ursi Brock

21.05.2012, 07:31 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Marx hat nie davon gesprochen das es kein
Privateigentum geben darf. Er hat auch nie davon gesprochen das es keine KMU geben darf. Er hat einzig davon gesprochen das die Produktionmittel, also Fabriken, Maschinen etc. Nicht dazu verwendet werden dürfen die Angestellten auszunutzen. Also hat Er Innerbetriebliche Mitspracherechte und verteiltes Eigentum der Produktionmittel gefordert.... Etc.


Heinrich Zwahlen

21.05.2012, 00:04 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Endlich sagst mal einer klipp und klar wie's ist. Vielen dank für die Übersicht! Antworten


Katrin Egger

20.05.2012, 22:51 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Ich bin zwar auch FB-kritisch. Allerdings haben Social Media schon durchaus einen realen Wert, da sie das Potential haben, Kommunikation und Distribution effizient zu gestalten. Dass Medien einen hohen Wert haben, ist ja nicht neu. Verlagshäuser (z.B. Ringier) haben schliesslich auch einen Milliardenwert. Antworten


Arnold Sutter

20.05.2012, 22:37 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Das ist ganz auch meine Meinung. Die ganze Aufregung um den Börsengang von Facebook ist nur aufgeblasen und masslos übertrieben. Nur sind wir schon so tief im System drin, dass ich mich zum Verfassen dieses Artikels am liebsten über mein Facebook-Konto anmelden sollte, und die Liste von Like/Tweet/etc. Knöpfen am Ende jedes Artikels auch beim Tagi wird immer länger . . . :-( Antworten


rolf neff

20.05.2012, 22:35 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Etwas vom Besseren was ich in den letzten Monaten in der Rubrik Wirtschaft lesen konnte.
Leider stimmt die Diagnose.
Selbst ein Laie weiss,dass ein Boersenwert von ueber 100 Miliarden USD bei einem Gewinn unter 1 Milliarde nur noch hirnverbrannt ist.
Ich hoffe sehr,dass die Hochjubler richtig auf die Nase fallen werden und der Boersenkurs richtig einbrechen wird.Als Lehre.
Antworten


Marc Sigrist

20.05.2012, 22:33 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Diesem Artikel von Herrn Martin Kilian kann ich in allen Punkten zustimmen. Eine Denkarbeit, die sich sehen lassen kann ! Antworten


Hans Ernst

20.05.2012, 22:33 Uhr
Melden 63 Empfehlung 0

Das ganze ist letztlich ein Symptom der Dienstleistungsgesellschaft, in welcher die realen Güter in China produziert werden und wir uns auf sinnlose Dienstleistungen beschränken. Der Bezug zur Realität und dem was wirklich wichtig ist geht dabei völlig verloren. Facebook ist doch auch so etwas für Menschen, die den Bezug zu den realen Problemen des Lebens völlig verloren haben, eine Scheinwelt. Antworten


Daniel Ramel

20.05.2012, 22:31 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Ich bin als studierter Chemiker nicht das Letze dieser Welt. doch diese Entwicklung macht mit wirklich Angst. Wieviele Leute leben erbämlichst in den USA - die übrige Welt möchte ich hier gar nicht erwähnen. Und dann spricht man von all den Milliarden - wohin soll das noch gehen? Antworten


Roger Blasimann

21.05.2012, 09:46 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Eigentlich ist ja dies auch das Ziel der Kapitalisten. Der Reichtum muss von Unten nach Oben umverteilt werden. Die Konsequenzen haben sie ja beschrieben. Aber es liegt an uns diesem Treiben ein Ende zu setzen!


Ivo Sidler

20.05.2012, 22:30 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Mehr oder weniger mutig mal dahin gestellt:
Dem gibt's nichts hinzuzufügen.
Antworten


Rolf Schumacher

20.05.2012, 22:26 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Wir, die Jungen, sind schon lange heiser vom Schreien, wir wissen es. Die Welt ist ein ungerechter, scheinheiliger, geldelitärer Haufen. Es bleibt der komplette Ausstieg, oder das zähneknirschende mehr oder weniger intensive Mitschwimmen? Ausser, wir löschten sämtliche Deviesenwerte, weltweit und machten eine materielle Komplettenteignung und starteten das Spiel neu in fairem Sozialmodus. Antworten


reto künsch

21.05.2012, 08:01 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Alles schon mehrmals passiert. Fragen Sie die glücklichen Menschen in Kuba, der ex Sowjetunion, Nordkorea,.... wie toll so ein Neustart ist und wie schön es ist, zusammen mit seinen Genossen in Not und Elend zu leben (und nein, das Leiden in Nordkorea ist nicht zu vergleichen mit einem CH Sozialhilfebezüger oder D Hartzer)


Heinz Gerber

21.05.2012, 01:43 Uhr
Melden

@Schuhmacher: Ihr Jungen wisst dass erst jetzt? Es ist mir schon seit langem klar dass die Welt bzw. die Menscheit niemals, ich wiederhole niemals, human sein wird. Aus einem einfachem Grund,unsere Urinstinkte! Die Instinkte sind unterschiedlich ausgeprägt, aus diesem Grund gibt es immer einen Antagonisten im System, egal ob im Alten oder in einem neuen System. P.S. Träumen sie weiter.


hans strahm

21.05.2012, 06:35 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

ihr die Jungen? Es geht auch einfacher (als Schreien) - löscht doch euer facebook Konto :-)
Und da gibts noch eine andere todsichere Möglichkeit, sich erfolgreich aufzulehnen: Boykott - die Voraussetzung ist jedoch, dass sich genügend Gleichgesinnte finden.


heinz fritschi

20.05.2012, 23:54 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ist schon unglaublich, wie da Pseudo-Werte geschaffen werden, für die keine Grundlage und kein realer Gegenwert besteht. Die Firma hat keinen realen Wert (ausser der hardware), alles nur heisse Luft. Wenn die Blase platzt, ist auch das real investierte Geld futsch. Hoffentlich geht dieser Scheiss mit dem farcebook so richtig in die Hosen, und all die geldgierigen Gangster verlieren ihr Geld. Antworten


Tim Keller

20.05.2012, 22:06 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Sehr grosser Artikel...! Antworten


Georg Kühne

20.05.2012, 22:02 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Wo war ein solcher kritischer Beitrag bevor oder während des ganzen Tamtams? Der Hype wird letztendlich mitgetragen von Medien, die glauben, ohne "sozialem Plugin von FB" nicht leben zu können.
Ansonsten, eine treffende Darstellung. j
Antworten


martin tschuemperlin

20.05.2012, 21:52 Uhr
Melden 60 Empfehlung 0

Wow - das sind ja ganz neue Töne!
Schade, dass diese Zeilen erst nach dem Börsengang erscheinen, - so war dieser Nachruf wohl
etwas einfacher - und doch deshalb etwas weniger mutig!
Antworten


lora kamm

20.05.2012, 21:50 Uhr
Melden 68 Empfehlung 0

Kilian`s Beitrag beschreibt den Ist-Zustand, vor dem seit mind.15 Jahren in kritischen Texten, Einschätzungen+Prognosen zu Kapitalismus+seinen Konsequenzen gewarnt wird. Es gab ÖkonomInnen, Wirtschaftsfachleute und politisch vernetzte DenkerInnen, die die Entwicklung analysierten+mögliche Alternativen aufzeigten. Medial gab es keine Resonanz, im Gegenteil: Etablierte Medien sind Teil der Probleme Antworten


Peter Kunz

20.05.2012, 21:49 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die Masse welche leidet, liest diese Nachricht nicht , deshalb ist der Kapitalismus stark und unverrückbar. Schreibt einer realistisch und ungefärbt darüber, wird er Mundtot gemacht und die herausgebende Zeitung von Unternehmern boykottiert. Facebook könnte diese Revolution auslösen mit der Mobilisierung der Masse, 900'000 Millionen Stimmen. Ich warte auf diesen Moment. Antworten


peter graf

20.05.2012, 21:48 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Ja genau, hau den Lukas, oder heutzutage lieber die "Banken" oder den "Kapitalismus". Das wir einfach alle jahrelang massiv über unseren Verhältnisen gelebt haben, und jetzt dafür die Quittung kassieren will niemand hören. Schuld sind immer die anderen, und sonst halt das System. So einfach kann man sich das leben machen! Antworten


Ursi Brock

21.05.2012, 07:25 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Graf, nicht wir aber über unsere Verhältnisse gelebt... Einzig und allein die Finanzverbrecher haben das getan. Erst die Rettung dieser Branche sowie die Umdeutung der Finanzkrise zu einer Staatsschuldenkrise hat es diesen Verbrechern erlaubt so weiter machen zu können wie bisher wärend Mio. Von Menschen zum Zwangssparen verurteilt werden...


Lacsap Rochet

20.05.2012, 21:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Das einzige was tatsächlich zutrifft, ist dass das Pricing der Aktien für den Verkäufer optimal war. Das hat mit hype-Kaptialismus absolut nichts zu tun, umso weniger als nicht hauptsächlich Laien, sondern grosse Anlageprofis investiert haben - die geben denkbar wenig auf hype sondern in erster Linie auf Bewertungsmodelle. Zu Antworten


Holger Fröhlich

20.05.2012, 21:29 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Haben Sie mal den EU-Politikern zugehört? Da wurden positive Prognosen am Fliessband produziert, bloss um die Investoren gütig zu stimmen. Das eigentliche Problem liegt darin, dass zu viel Kapital vorhanden ist, so dass es gar nicht mehr rentieren kann. Das ist der eigentliche Witz der Wirtschaftskrise, es gibt sie eigentlich nicht. Tut mir im Herzen weh, was noch passieren wird. FB ist marginal. Antworten


Markus Meier

21.05.2012, 08:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Sehr gut erkannt, Herr Fröhlich!


Johannes Wipf

20.05.2012, 21:24 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Herr Killian
Ich mag ihre Berichte.
Vielen Dank für ihre kritischen und durchdachten Berichterstattungen.
Antworten


Stan Treiber

20.05.2012, 21:21 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Guter, selbstkritischer Artikel. Denn ein Hype entsteht v.a. durch die Medien:Wen hätte den FB-IPO interessiert,wenn sie ihn nicht zum Ereignis gemacht hätten? Wer betet täglich den Stand der Börsenindizes herunter, obwohl für die Mehrheit der Leser/Zuhörer uninteressant? Wer deckt dauernd angeblich skandalöses Geschäftsgebahren auf? Wer macht (durchaus innovative) Unternehmer zu Wunderkindern? Antworten


Peter P. Odermatt

21.05.2012, 06:02 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Wenn die Milliarden-Sammelklage wirklich Erfolg haben wird, dürfte dem Zuckerberg kein Geld mehr bleiben... Wie gewonnen, so zerronnen. Antworten


Albert Baer

20.05.2012, 21:13 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Der Hype-Kapitalismus ist wie der normale Kapitalismus ist eine menschliche Kopfgeburt.
Wie ein Flugzeug in erster Linie die Gesetze der Physik berücksichtigen muss damit es fliegt, so muss eine Wirtschaft in erster Linie die realen (Über)-Lebens-Grundlagen, also die Physik, Chemie, Biologie und Ökologie berücksichtigen, damit sie unser Überleben auf Dauer sichern kann.
Antworten


Fabian Schorp

20.05.2012, 20:57 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Der Kapitalismus muss schon einiges falsch gemacht haben, wenn jetzt wieder Marx zitiert werden muss. Der menschliche Geiz macht den Kapitalismus zwar nicht ganz so schnell kaputt wie den Kommunismus, das Problem bleibt dennoch dasselbe. Antworten


Hansjürg Meister

20.05.2012, 20:55 Uhr
Melden 95 Empfehlung 0

Was ist Facebook?
Ich war noch nie drin, habe kein Konto und lebe immer noch.
Antworten


Ursi Brock

21.05.2012, 07:19 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Trümmer, den eigenen Fortschritt, den von anderen oder sogar dem der Menschheit an einem Logon das eine US Aktiengesellschaft zur Verfügung stellt zu messen ist schon ein bisschen dürftig. Die grenzen dort gehen genau so weit wie es die Profite zulassen, verbindliche Mitsprache existiert dort nicht. Facebook ist keine Gemeinschaft, noch Demokratie... Nichts das irgend etwas wichtiges tut...


Rene Kunz

21.05.2012, 05:39 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Michael Trümmer: Und was rauchen und snorten Sie, abgesehen von ihrem Facebook Gedränge und Hingabe ist meine Frage.


Ruthild Auf der Maur

21.05.2012, 04:07 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Michael, ein cooler Facebook-User schaut doch gelassen darüber hinweg. Oder bist du doch nicht so cool? Es nimmt dir doch keiner dein Spielzeug weg!


Hansjürg Meister

21.05.2012, 06:17 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

@Trümmer: Wie soll ich etwas hassen, dass ich gar nicht kenne. Facebook hat für mich den Wert 0,00. Es scheint für Sie nur so, wie alles in ihrer Scheinwelt. Ich aber lebe in meiner realen Welt mit realen Wesen, und Sie haben recht, auch ohne Fernsehgerät.


Michael Trümmer

20.05.2012, 22:14 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Und die ewiggestrigen Facebook-Hasser mit ihren ewiggleichen Argumenten und Sprüche tauchen immer noch auf... Ich hab kein Fernsehgerät und lebe immer noch! Ich esse kein Fleisch und lebe immer noch! Ich hab keine Pflanzen in meiner Wohnung und lebe immer noch! Ich hab meine Präferenzen und du hast deine abgedroschenen Sprüche!


Daniel Nipkow

20.05.2012, 20:38 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Auf den Punkt gebracht! Antworten


Bernhard Sidler

20.05.2012, 20:33 Uhr
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Guter Artikel. Antworten


Gimil Peregrino

20.05.2012, 20:32 Uhr
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Seid nicht so gemein zu den armen Bankern. Immerhin haben sie auch ebanking erfunden und das ist etwas frischer als die Automaten. Und es ist tatsächlich nützlich. Antworten


Markus Stutz

20.05.2012, 20:29 Uhr
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Am meisten Schuld an diesem Hype-Kapitalismus habt Ihr, die Presse, denn Ihr seid es doch, die jeden Blödsinn ob in der Mode oder Technikgadgets hypen bis zum umfallen. Ihr braucht diese Hypes, um Eure eigene Krise zu überdecken. Antworten


Edi Rey

20.05.2012, 20:29 Uhr
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Bravo Herr Kilian ! Antworten


Boris Scavezzon

20.05.2012, 20:17 Uhr
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Das mit den Medien stimmt - doch spielte der Tagi (als Werbeträger gewollt oder ungewollt) nicht auch mit? Jeden Tag mindestens einen Artikel über Facebook. Nicht, dass die Geschäftsidee schlecht ist, doch wie viel "Wert" hat sie, das sollte man sich schon fragen! Wie so oft in den letzten Jahren - haben wenige extrem viel daran verdient und alles andere zählt nicht. Antworten


Albert Baer

20.05.2012, 20:16 Uhr
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Nur eine Wirtschaft, die auf den realen Lebensgrundlagen (Physik, Biologie, Ökologie) aufbaut, wird unser Überleben nachhaltig sichern. Eine Wirtschaft hingegen die auf menschlichen Konzepten aufbaut die keine natürliche Grundlage haben (Eigentum, Geld, Rendite, Markt etc.), wird unser Überleben nicht gewährleisten.
"Anpassen (an die Natur) oder Untergehen" gilt auch für unsere Spezies.
Antworten


Maria Kübler

20.05.2012, 20:13 Uhr
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Produkte und Unternehmen kommen und gehen. Mark Zuckerberg hat das mit FB prima gemacht. Seine Firma ist aber mittlerweile im Dinosaurierstadium. Es wird niemand gezwungen, genau jetzt noch auf diesen Zug aufzuspringen. Facebook-Aktien sind so entbehrlich wie ein Facebook-Account. Obwohl man diesen Artikel per Facebook "liken" oder kommentieren könnte. Antworten


Roger Suter

20.05.2012, 20:12 Uhr
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Etwas vom Besten, was ich seit langem in einer Tageszeitung gelesen habe. Martin Killian bringt es auf den Punkt. Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Antworten


samuel scherrer

20.05.2012, 20:11 Uhr
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Ich kann die Foto dieses Badelatschen-Teenager nicht mehr sehen - er erscheint als Bote einer düsteren Zukunft. Antworten


Eddy Beutter

20.05.2012, 23:30 Uhr
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Ja, ja Herr Kilian, das waren noch Zeiten, als wir auf dem Rücken der Pferde im "Gros de Vaud" durch die Natur galoppierten und in der wirklichen Welt die greifbaren Schönheiten der Menschen und der Natur geniessen konnten. Ohne Facebook oder ähnliches Traum/Schaum-instrument Antworten


Stefan Züger

21.05.2012, 06:29 Uhr
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Lieber Facebook Aktien halten (bei 38USD) als USD. Man stelle sich einen Platz vor, an welchen täglich fast 0.5 Milliarden Menschen kommen. Kann FB mit Ihnen durchschnittlich 20USD Gewinn/Jahr erzielen, also ca 0.05Cents, erscheint die Bewertung gerechtfertigt. Fraglich ist vor allem, ob Zuckerberg dahin will, denn das Sagen hat noch immer mehr, die Publikumsaktie hat kaum/wenig Stimmrecht. Antworten


Karl Baumann

20.05.2012, 20:07 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Eine Firma die nur Seifenblasen produziert soll 100 Milliarden wert sein? Trotz der Krise halten die Spekulanten und der Geldadel das Spielkasino am laufen, während der Mittelstand auch hierzulande verschwindet. Schöne neoliberale Aussichten für die Zukunft. Antworten


Marcel Senn

20.05.2012, 20:06 Uhr
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"seit der Einführung des Bankomaten nichts mehr erschaffen hat, was der Allgemeinheit wirklich gedient hätte"-viel besser als Paul Volcker kann man die Auswüchse des Spätkapitalismus seit dem Zusammenbruch des Sozialismus nicht mehr beschrieben .
Die Boni-Banker werden dem natürlich heftig widersprechen, aber die sind ja auch nicht an der Allgemeinheit interessiert sondern am Füllen ihrer Taschen
Antworten


Peter Balsiger

20.05.2012, 20:04 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Was für ein trefflicher Kommentar. Ich glaube er ist wirklich, sachlich und real auf den Punkt gebracht. Facebook ist lediglich heisse Luft und sonst gar nichts. Keine Produktivität keine reale Wertschöpfung nur Hype. Die Investoren tun gut daran, ihre Schrottpapiere FB möglichst rasch abzustossen. Die Geschichte wiederholt sich halt immer wieder... Antworten


Paul Weder

20.05.2012, 20:03 Uhr
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Das einzige, was Mehrwert schafft, hat Marx gesagt, sind Arbeit, Boden und Maschinen. Banken sind nur dazu da, diese Werte umzuverteilen an die Reichen. Wer Kredite benötigt, macht prinzipiell etwas falsch, oder würde besser gar nicht anfangen zu wirtschaften. Natürlich wird das alles ganz anders dargestellt, damit die Umverteilung weiterläuft, denn davon leben auch die Banken. Antworten


Thomas Horgen

21.05.2012, 16:42 Uhr
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Schämen Sie sich, dem Marx so einen Blödsinn zu unterstellen. Das mit Arbeit, Boden und Maschinen, die heilige Trinität des Werts, ist das was Marx sein ganzes Leben lang angegriffen hat und zwar mit "seiner" Arbeitswertlehre.


Reto Stadelman

21.05.2012, 16:22 Uhr
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Mit dem ersten Teil stimme ich überein. Nicht aber mit dem zweiten. Banken und das Kreditsystem an sich ist notwendig um angespartes Kapital auch wieder einzusetzen. Es erlaubt findigen Köpfen ihre Ideen mit Kapital umzusetzen das sie sonst nicht hätten. Banken haben im System auch ihren Platz und sind wichtig, nur nicht eben sooo wichtig wie sie es gerne hätten...


Ursi Brock

21.05.2012, 07:04 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Weder, recht haben Sie. Kredite, Schulden, Zins sind der Lebensnerv der Finanzbranche und u.a. Marx sägen am Ast auf dem sie sitzen. Wir alle waren bzw. sind noch sogar so dumm und lassen uns vormachen das tiefe Löhne gerecht sind und durch Kredite ersetzt werden sollen oder durch zusatzzahlungen des Staates aufgestockt. Von gestern sind in der Tat die Reihe Kommentarschreiber hier unten...


Rolf Raess

20.05.2012, 23:46 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Conix: mit dem Casino-Kapitalismus, eingeläutet von Reagan/Thatcher in den 80er Jahren, wird die alte Gamelle Karl Marx immer populärer… lol


Susanne Zumstein

20.05.2012, 23:26 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Egger: wie kommen Sie darauf, dass er Kommunist ist - er denkt bloss die Sache nicht zu Ende. Und man muss auch nicht unbedingt Kommunist sein, um die aktuelle Finanzindustrie fragwürdig zu finden. Allerdings gehört die Kreditvergabe grade eben zu den sinnvolleren Tätigkeiten dieser Industrie.


heinz fritschi

21.05.2012, 00:04 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Ihr Paul Weder- und Marx-Kritiker habt überhaupt nix verstanden. Natürlich braucht es für Boden und Maschinen Kredite, aber da ist ja ein realer Gegenwert vorhanden. Farcebook hat ja kaum ein Konzept, alles ist heisse Luft und baut auf der Dummheit der Menschen auf. Damit lässt sich zwar gut Geschäfte machen – bis die Blase platzt.


Katrin Egger

20.05.2012, 22:28 Uhr
Melden 48 Empfehlung 0

Soll einer, der arm geboren wurde, aber voller guter Ideen ist, nie ein Geschäft eröffnen können, weil Kredite "prinzipiell falsch" sind? Oder soll jemand nie studieren können, weil ein Darlehen in die Zukunft "prinzipiell falsch" ist? Kann mir gar nicht vorstellen, dass es im Jahr 2012 bei Tagi Online noch so viele Kommunisten gibt.


Harry Harrer

20.05.2012, 22:08 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Mehrwert besteht in Schaffen von Wohlstand, und dieser kommt durch Innovation und Unternehmergeist zustande.
Arbeit, Boden und Maschinen gab es im realen Sozialismus zur Genüge. Die Atmosphäre war so düster, dass die hellen Köpfe nicht schnell genug über die verminte Grenze flüchten konnten.
Die Wirtschaft serbelt immer dann ab, wenn der Staat allen Erfolg an den Pöbel umzuverteilen versucht.


Thomas Müller

21.05.2012, 06:42 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@ Christian Meyer: Und was wäre daran schlimm, wenn wir noch in der Steinzeit leben würden? Glauben sie ernsthaft, dass die Menschen heute glücklicher sind? Für den verdreckten und vergifteten Planeten Erde und alle Tiere wäre es ein Segen, würde der Mensch noch wie in der Steinzeit leben. Ausserdem hatten wir damals - im Gegensatz zu heute - ausgezeichnete Zukunftsaussichten.


Paul Weder

21.05.2012, 06:08 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Innovation gehört zum Bereich Arbeit. Kredite sind nicht notwendig, wenn man seine Unternehmung duch moderates Wachstum zum Erfolg führt. Sie alle leben von den Vorurteilen und der Hirnwäsche, welche die Banken-Industrie geschaffen hat um unrechtens Gewinn zu erwirtschaften. Von vorgestern seid ihr.


Ike Conix

20.05.2012, 21:13 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Auch Marx' Theorien sind längst widerlegt.


Rolf Marti

20.05.2012, 20:45 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Im Prinzip teile ich Ihre scharfe Kritik und Einschätzung. Einzig: Es braucht für gewisse Zukunftsprojekte (Grossprojekte wie z.B. Tunnelbau, Staudämme usw. oder Erneuerung der von Ihnen erwähnten Maschinen) doch auch "Kapital" oder eine Art von "Investitionen". Also braucht es meiner Meinung nach neben Arbeit, Boden und Maschinen doch auch noch etwas Weiteres...


christian meyer

20.05.2012, 20:28 Uhr
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Ihre ökonomischen Kenntnisse möchte ich haben. Marx + Co. kamen bekanntlich nicht so weit. Ohne Kredite wären wir heute noch in der Steinzeit, das kann ich Ihnen garantieren. Seltsame Vorstellungen...


Susanne Zumstein

20.05.2012, 23:19 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Wenn nur die zu wirtschaften anfingen, die keine Kredite benötigen, würde das in letzter Konsequenz heissen, dass eben auch nur die Reichen überhaupt wirtschaften könnten. Ob das dann zu mehr Gleichheit führt, wage ich zu bezweifeln.


hans peter graenicher

20.05.2012, 23:18 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wenn es Herr Marx gesagt hat, dann muss es ja so sein. Damit ist bewiesen, dass Kapital und Wissen keinen Mehrwert schaffen.
Und der Schweizer Wohlstand hat nichts mit Kapital und Wissen zu tun: wir arbeiten härter, haben den besseren Boden und die besseren Maschinen.
Davon leisten wir uns erst noch eine ganze Bankenindustrie, welche unsere Steuergelder gierig verschlingt.


peter schwery

20.05.2012, 20:01 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

alles schon mal durchgespielt. Eine Firma die mal knapp 30 Millionen umsetzt wird mit mehr als 100 000 000 000 § bewertet. In fünf Jahren wird diese Firma bzw. ihre Aktie ein Penny Stock , also weniger als 1 Doller wert sein... Also wer Aktien für 40 § gekauft hat .... wird das ein Verlust von 99 % ... Kopf hoch, wenigstens mal dabeigewesen. Antworten


Alex Steiner

21.05.2012, 08:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Uriel Berlinger - Traurig das sie den Untergang von Facebook als "Albtraum" bezeichnen.


Uriel Berlinger

20.05.2012, 23:31 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Sie tun mir leid, dass Sie so starke Alpträume haben. Ich habe keine Alpträume und liebe das Facebook.


Anton Schneider

20.05.2012, 23:14 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Ja, stimme zu, der Tagi ist beim Hype seit Beginn weg dabei! Wie teuer die Lohnschreiber des Tagi sind? ansonsten ist dieser Artikel nur einfach reisserisch und propagiert den Klassenkampf und bedient einfache Klischees. Antworten


Roger Klein

20.05.2012, 19:57 Uhr
Melden 301 Empfehlung 0

Super Artikel. Trifft es genau. So ist es: der Bankomat war das letzte nützliche, dass von der Bankenbranche erfunden wurde. Alles andere ist heisse Luft, Dampf und dient dazu, das Geld von unten nach oben zu verteilen. Antworten


Peter Don Kleti

21.05.2012, 13:48 Uhr
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@Tom: Ja, klar. Geht mir ja auch so. Nur war das keinesfalls die Motivation, sondern eben, die "Restrukturierungsphase" ab Ende 80er Jahre in der Finanzbranche. Effizienzsteigerungen, Prozessoptimierungen, Kostenmanagement, Mergers.


Tom Dubach

21.05.2012, 13:02 Uhr
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Die Bankenbranche hat weder Facebook noch IPOs im Allgemeinen erfunden. Banken fungieren hier als Vermittler.
@Peter Natürlich konnten Banken so grosse Schalterhallen mit Entsprechenden Personal einsparen. Doch wer braucht das noch? Ich bin froh auch neben der Öffnungszeiten zu Geld zu kommen.


Peter Don Kleti

21.05.2012, 02:20 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Pfff, Ihrem ignoranten Fachkommentar ganz typischer und ironischer Weise (?!) wurden die Bankomaten genau dazu erfunden, um vorallem für die Banken nützlich zu sein, resp. Kassiere einzusparen - und für gar nichts anderes...


Paul Weder

21.05.2012, 06:11 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Dass Kapital wiederum Kapital zeugen kann oder muss, ist DIE Lüge der Bankenindustrie. Geld hat noch nie Geld gezeugt, sondern vernichtet es immer. Die Aussage, dass Geld für die Leute arbeitet bedeutet im Endeffekt nichts anders, dass es entwertet wird. Antworten


Ursi Brock

21.05.2012, 07:39 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Das versteht wohl nur, wer sich bewusst ist das die Geldmenge nicht ohne weiteres ausgeweitet werden kann, ausser dem elektronischen Giralgeld, und alle Einkommens und Vermögensunterschiede eben auf einer bestimmten Verteilung der bereits vorhandenen Geldmenge basieren... der eine hat weniger weil irgend jemand anders mehr hat....



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