Wirtschaft

Diskussion

Wetten auf das Versagen der SNB

Investmentprofis kündigen Wetten gegen die Nationalbank an, bald könnte deren Standfestigkeit aufs Äusserste getestet werden. Dann ist auch der politische Rückhalt für die Kursuntergrenze in Gefahr. Mehr...

Von Bernhard Fischer.

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155 Kommentare

Dani Trächsel

14.09.2011, 10:06 Uhr
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Ein anderen Mensch einer Staatsbank hat vorausschauend reagiert und das Handtuch geworfen, unsere SNB deckt sich mit Milliarden von € ein, der Kurs ist nicht zu halten, jetzt schlingert auch Frankreich vor der Wahl und der Griechenkrise in den Sog der negativen Finanzaussichten, welches zum Verfall des Euros beiträgt. Sorry Exporteure was ist wenn es kein Euro mehr gibt, wer trägt dann Schuld? Antworten


Martin Lienert

11.09.2011, 00:17 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die Investmentsprofisa sind Kriminelle welche ganze Staaten ins Unglueck fuehren! Aber in jedem Staat leben Menschen (Kinder Familien usw) welche unter diesen Investmentprofis leiden! Der Kampf gegen diese Finazmafia waere angebracht! Leider darf man dies nicht aussprechen! Antworten


Heinrich Baur

09.09.2011, 21:58 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Hätte die SVP nicht bis vor kurzem alle möglichen Interventionen der SNB verdammt, sondern hätte die Unabhängigkeit der SNB respektiert, dann hätte ein Absturz bis 1.10-1.20 gar nicht erst stattfinden müssen. Aber bis der SVP Halbgott endlich realisierte, dass auch seine Firma substantiell in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, war es leider schon zu spät. Antworten


bernhard moser

10.09.2011, 06:01 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Aber ich kann schon nachvollziehen, dass die SP gemäss neusten Umfragen von der Frankenstärke profitieren soll! Denn den EU- und Eurofans wäre natürlich ein 1,40 oder gar ein 1,70 Verhältnis lieber.
Nur glaub ich, dass die SVP mehr profitieren wird von der Frankenstärke, denn die SP will in die EU und den Franken abschaffen.
Da spielt auch der SVP-Gott keine Rolle mehr,


bernhard moser

10.09.2011, 05:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die SNB hat die 1,40 nicht halten können und das war logisch. denn das Experiment war politisch nicht ganzheitlich abgestützt. Denn wenn nicht alle Parteien involviert sind dann hat die SNB ein Problem wenn die Kantonsfinanzen wegen den Gewinnausschüttungen aus dem Ruder laufen und die Steuern erhöht werden müssen


Jürg Bühler

09.09.2011, 21:23 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

So so.. wieder mal Zeit für HF Bashing. Gestern noch haben alle geklagt, dass der Franken schwach wird und Inflation kommt und so ihr Geld "gestohlen" wird und heute nun verkündigt der Tagi, dass HFs Franken kaufen (kann gar nicht sein, denn EUR/CHF hält sich solide über 1.20). Nun schreien wohl die gleichen Leute, dass nun die HFs ihnen ihr Geld stehlen (welches?).. Ist dies nicht schizophren? Antworten


Andreas Meier

09.09.2011, 22:44 Uhr
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Ist es wirklich so, dass etwas gekauft werden muss, um dagegen wetten zu können?


gerhard bast

09.09.2011, 20:43 Uhr
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Genau so ist es.Man kann jetzt schon einen Optionsschein Call auf den steigenden Franken zum Euro kaufen und damit Wetten.Zur Absicherung einen Put auf einen fallenden Franken.Man kann eigentlich nur gewinnen.Eine typ.Win Win Situation für Spekulanten.Ach ja und wer zahlt die Zeche ? der schweizer Bürger,an der Tankstelle,an der Ladentheke .Fleißig ist er ja. Antworten


Frank Zuffnik

09.09.2011, 20:23 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Einig sind sich jene die die Risiken eingehen zumindest darin, die Folgen eines negativen Ausgangs nicht selber zu tragen zu wollen. Aber ab wann wird eigentlich ein Sparer zu einem Spekulanten, der meint Geld lasse sich auf wundersame Weise vermehren und es gaebe da das Naturgesetz ewigen Wachstums, welches einen zwingt, Anlagen zu taetigen, die auf dem glücklichen Ausgang einer Wette basieren? Antworten


Alexander der Kleine

09.09.2011, 21:03 Uhr
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Das Prinzip wäre ganz einfach: jedwelche Form von Verzinsung ist abzuschaffen, so lange als Geld, in welcher Form auch immer, als de facto selbstreproduzierendes Gut, mit wie fadenscheinigen Argumenten auch immer, etabliert ist, hält sich das Märchen von einer Oekonomie als Wissenschaft wie die Ideologie, und damit der Glauben, an den auf einen homo oeconomicus banal reduzierten Menschen.


Pierre Geheim

09.09.2011, 19:10 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Spekulationen auf Währungen und Rohstoffe sollte man allgemein und weltweit verbieten! Es kann nicht sein das Spekulanten auf Kosten ganzer Volkswirtschaften Gewinn scheffeln (quasi fürs nichts tun). Antworten


Markus Fischer

09.09.2011, 19:48 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Gerne schliesse ich mich Ihrem Kommentar an. Dringend sollte dazu ein beschlussfähiger "G25" (mit der Schweiz!) einberufen werden. Bevor weltweit das ganze Finanzsystem zusammenstürzt. Die Politik muss sich unbedingt aus dem Würgegriff der Bankster und Spekulanten befreien und diese ein für alle Mal in ihre Schranken weisen. Nachhaltige Beschlüsse zu klaren Gesetzgebungen sind jetzt gefragt!


Sommer Ueli

09.09.2011, 19:01 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Überall heisst es, man solle sparen sparen sparen. Dann kommst die Geldvermehrungsmaschine der FED, EZB, SNB und das jahrzehntelang Gesparte ist weg. Mir wäre lieber, die SNB druckt Geld für die vielen Arbeitslosen, Rentner und Co. Antworten


bruno - walther rudolph

09.09.2011, 18:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

10 % / tag negativzinsen auf neue frankenguthaben zahlbar beim kauf >>> würde abhilfe schaffen >>>>> bringt keine entwertung und inflation sondern einahmen für die nationabank Antworten


Jürg Bühler

09.09.2011, 21:25 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Dürfen wir bei Ihrem Konto beginnen?


Matthias Baltisberger

09.09.2011, 19:50 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

90 % der gehandelten Franken befinden sich im Ausland, bringt nichts !


Tom Arn

09.09.2011, 18:39 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Spekulanten müssen in der Gesellschaft geächtet werden und jede Form von Leerverkäufen verboten werden, dann geht es wieder aufwärts. Antworten


Rolf Bachmann

09.09.2011, 19:49 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Im Devisenhandel gibt es keine Leerverkäufe.


Michel Sabler

09.09.2011, 18:39 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Trotz der problematischen Situation in Europa, vertraue ich viel mehr in Europa als in die USA. Haben Sie die Budgetdebatte in den USA von ende Juli schon vergessen ? Die Europäer werden bei der Bewältigung dieser Krise die Nase vorn haben. Dem USD traue ich ganz und gar nicht. Wenn QE3 dann noch verkündet wird, könnte der USD auf 0.50 fallen. Antworten


Fabian Schlaepfer

09.09.2011, 18:29 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Peinlich die Dummheit der meisten hier im Forum! Ohne devisenabsicherungen=Spekulation! Waeren die meisten ch exportunternehmen in grossen Schwierigkeiten wenn nicht Konkurs! Spekulation verbieten geht also nicht! Man kann höchstens den laender übergreifenden Handel verbieten! Antworten


Ruthild Auf der Maur

09.09.2011, 20:56 Uhr
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ups, sorry, Herr Schlaepfer für den Namensvertipper und werfe dem wen noch ein "n" hinterher.


Ruthild Auf der Maur

09.09.2011, 20:21 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@ Schläpfer: Wen dem so wäre, müsste die SNB nicht eigreifen. Dieser Eingriff wurde aber von wirtschaftlicher Seite und der Economiesuisse gewünscht und unterstützt.


Michel Ketterle

09.09.2011, 18:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

kann man den SFr. den nicht einfach temporär aus dem handel nehmen? wen nein warum nicht? Antworten


Kurt Locher

09.09.2011, 18:23 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Danke SNB für diese kostenlose Putoption! Ich kann jetzt getrost Euro kaufen, im Wissen, dass ich diese stets bei der SNB für 1.20 wieder loswerde, ohne für diesen tollen Hedge etwas bezahlen zu müssen. Antworten


andre steiner

09.09.2011, 19:28 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@ Michel, wie kommen Sie und andere darauf das der CHF überbewertet ist? An was machen Sie das fest? Weil das Euro SFR verhältnis einmal bei 1:1.60 war? Dann kann ich Ihnen nur raten nicht in die Wirtschaft zu gehen. Denn wenn man meint das die Vergangenheit auch die Zukunft ist wird man spätestens bei der nächsten Kurfe verlieren.


Michel Sabler

09.09.2011, 18:30 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Genau so ist es. Ein weiter steigender CHF zum Euro wäre reine Utopie. Die Schweizer Wirtschaft ist mit der Europäischen Wirtschaft eng verbunden. Wenn es in D schlecht läuft, dann auch bei uns in der CH. Also wieso sollte jemand auf einen steigenden CHF setzen ? Der CHF ist mit 1.20 zum Euro immer noch stark überbewertet.


Michel Sabler

09.09.2011, 18:20 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Das Spiel der Spekulanten in den USA wäre ja eigentlich EUR/USD. Warum das Risiko CHF/EUR zusätzlich hineinnehmen ? Also ich würde auf einen steigenden EURO setzen. Die 1.20 sind ja eine Untergrenze und würden das Risiko für Spekulanten mindern, die auf einen steigenden Euro setzen. Bei 1.205 sofort Euro Kaufen! Antworten


walter bossert

09.09.2011, 18:19 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Diese Leute international zur Fahndung ausschreiben und aus dem Verkehr ziehen ist die einzige Antwort auf solche Machenschaften.Ich könnte jetzt wetten das unsere Regierung den Mut dazu nicht hatt! Nun schreiben mir sicher wieder ein paar kleine Gernegross,wie wichtig diese Spekulanten für uns alle seien. Antworten


lucius mayer

09.09.2011, 18:14 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Das ganze weltweite Kartenhaus der entwerteten Forderungen wird in absehbarer Zeit zusammen krachen. Es wird eine Hyperinflation folgen wie vor wenigen Jahren in Osteuropa, um die Rentenanspruchsberechtigten zu enteignen. Die SNB hilft bei der Vorbereitung. Eine Massenverelendung - ausser den GrossbürgerInnen - wird die Folge sein. Antworten


Albert Inglin

09.09.2011, 18:13 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Das hört sich ja an wie in einem (utopischen) Film: Die SNB kann soviel Geld drucken wie sie will, pleite geht sie nie. Es ist zu hoffen, dass das den Verantwortlichen der SNB nicht egal ist, sonst wird wohl eine Inflation in Gang gesetzt, die ihresgleichen sucht. Und wer hat dann wohl wieder für den Schaden aufzukommen?
A. v. Wartburg: Leider muss ich Ihren Worten beipflichten.
Antworten


Bruno Hochuli

09.09.2011, 18:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Nur Dummköpfe reissen einen Staat mit irrigen Spekulationswellen in den Ruin. Diese Herren sollten sich schämen und ihnen sollteman ihr Geld wegnehmen. Es ist traurig wenn man auf solchen Blödsinn so hart antworten muss. Antworten


Sommer Ueli

09.09.2011, 18:07 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Achja, die grössten Spekulanten sind: SNB, EZB, FED etc. Die drucken virtuelles Geld. Hinter jedem Franken steht eine Wirtschaftsleistung. So schnell schrumpft die Schweizer Wirtschaft gar nicht, damit eine massive Entwertung gerechtfertigt wäre. Aber klar, Spekulanten treiben den Franken in den Himmel. Gold, $,€,£ sind nur Währungen. Gold kann man nicht drucken. Kapitalismus PUR. Selber Schuld. Antworten


Carlo Schnydrig

09.09.2011, 18:03 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Diese "Spieler" sind doch genau diese Leute, welche die Wirtschaft einzelner Länder auf den Rumpf bringen wollen. Warum wird diesen feinen Leuten ihr Handwerk nicht gelegt. Ein Verbot solcher Wetten würde die Marktsituation schon gewaltig verbessern. Auf solche Spekulanten können die Staaten gerne verzichten. Die Politik ist also gefragt!!! Antworten


Frank Zuffnik

09.09.2011, 17:57 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Also ich find ja, man muesst genau jetzt endlich mal richtig deregulieren und der Staat soll aufhoeren sich ueberall einzumischen. Denn wenns den Reichen gut geht, dann gehts den Reichen gut und damit haette sich die gesamte politische Elite, die lange Jahre alle Warnungen vor dem Crash ignoriert hat, definitiv zur Alternativlosigkeit des bisherigen durch Gier dominierten System bekannt. Antworten


Andreas von Wartburg

09.09.2011, 17:54 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Das Kurzfristige Denken hat auch die SNB erreicht. Dass diese Massnahme auf Dauer greift ist nur schwer vorstellbar. Unbegreiflich, dass man eine starke Währung in eine schwache tauscht. Das wird für die Schweizer Steuerzahler zu einem Debakel werden. Es könnte durchaus auch das Ende unserer direkten Demokratie einläuten. Antworten


Bruno Ehrensberger

09.09.2011, 17:49 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

So ein Quatsch, warum sollten die Spekulanten es mit einer Nationalbank aufnehmen ? Es gibt einen alten Spruch in USA, "never fight again the FED", das gilt auch für EZB, SNB etc. Die Spekulanten suchen sich nun andere "Spielfelder", die nordischen Kronen, Singapurdollar oder andere Währungen starker, schwach verschuldeter Staaten. Die Hedgefunds wollen nicht schaden, einfach Geld verdienen... Antworten


Bruno Ehrensberger

09.09.2011, 18:19 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Bezgl. US-Verschuldung haben sie Recht. Hier findet man die Ursache des ganzen Übels... sicher kann man den Spekulanten die Schuld zuschieben, aber die Ursache des Problems sind die exorbitanten Schulden resp. die elende Gelddruckerei, welche uns noch in den weltweiten Kollaps treibt !


Ruthild Auf der Maur

09.09.2011, 18:10 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Auch die Nordländer werden über kurz oder lang ihre Währungen schwächen müssen. Zugunsten des Dollars zwecks Abbau der US-Verschuldung? Das Ganze hier hat System, angefangen mit Griechenland, und kommt nicht ganz von ungefähr.


Bruno Ehrensberger

09.09.2011, 18:05 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@A.d.Maur: Sie würden auch CHF versuchen zu kaufen, wenn die eigene Währung den Bach runter geht, weil die Politiker versagt haben und in Schulden versaufen. ich würde jedenfalls mich so verhalten. Wenn der CHF den Bach runter geht, wenn man hier auch durchdreht, werde ich auch andere Währungen oder Gold versuchen zu kaufen. Ich sehe nichts verwerfliches daran, hingegen wenn mich d. Staat beraubt!


Ruthild Auf der Maur

09.09.2011, 18:01 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

äh... sorry, aber genau dieses "Geldverdienen" schadet sowohl der Wirtschaft als auch dem Volk. Hedgefonds nennt man nicht zu unrecht auch Heuschrecken. Und wer Heuschreckenplagen kennt, weiss dass diese nichts anderes als Schaden hinterlassen und ansonsten keinen Nutzen haben. Also bitte keine Verniedlichung von Hedgern.


Matthias Vogelsanger

09.09.2011, 17:48 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Marschrichtung der amerikanischen Spekulanten ist klar. Entscheidend ist die politische Unterstützung für das Kursziel. Notfalls muss der Kapitalverkehr eingeschränkt werden. Es sind vor allem Massnahmen zu prüfen, die gezielt angelsächsische Spekulanten treffen. Kreativität ist gefragt. Guthaben der Spekulanten in der Schweiz könnten mit Notrecht eingefroren werden. Antworten


Ruthild Auf der Maur

09.09.2011, 17:47 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Langsam aber sicher habe ich das Gefühl, dass es hier nicht mehr um reine Spekulation geht, sondern die CH definitiv aus uns Normalos unbekannten Gründen in die Knie gezwungen werden soll. Es würde mich nicht überraschen, wenn auch hier ansässige ausl. Finanzunternehmen oder gar eigene beteiligt wären. Antworten


Michael Fischer

09.09.2011, 19:06 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Die USA sind sich ihres Niedergangs wohl bewusst, anders ist dieses Verhalten nicht zu erklären. Verzweifelt versuchen sie das Unabwendbare abzuwenden, dabei ist ihnen jedes Mittel recht: Wirtschaftsspionage, Milliardenklagen gegen ausländische Unternehmen, militärische Interventionen. Und die Skrupellosigkeit der amerikanischen Finanzwelt kanns mit derer jeder kriminellen Organisation aufnehmen.


Ruthild Auf der Maur

09.09.2011, 18:29 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Mit Geldgier und Investmentbanking hat das nichts mehr zu tun. Es geht um den Machtanspruch der Weltherrschaft bzw. neuen Weltordnung, begonnen an der Wall Street. Es sind nicht mehr die traditionellen Waffen, sondern Finanzwaffen, welche eingesetzt werden, die aber dieselbe verheerende Wirkung haben können. Erinnert stark an die Geschehnisse vor dem 1. und 2. WK. Reine Vermutungen meinerseits.


Michael Fischer

09.09.2011, 18:05 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Genau dieses Gefühl habe ich auch schon seit langem... Die USA (insbesondere die Finanzwelt) haben's auf die Schweiz abgesehen. Warum? Weiss der Teufel. Einfaches Opfer... Neid... Hat's den amerikanischen Nationalstolz so gekränkt, dass die Schweizer mal bei den ganz Grossen im Investmentbanking mitgemischt hat?


Sommer Ueli

09.09.2011, 17:46 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Irgendwie glauben viele, Gelddrucken rettet Jobs. Das machen die Amis schon lange, EU ebenfalls und jetzt noch CH. Anstatt jetzt vom hohen Franken zu profitieren, will man den Leuten Angst einjagen. Wenn die Exportindustrie nur mit Hilfe der SNB überleben kann, dann machen die Manager etwas falsch. Vieles wird importiert. Coop, Migros, BP etc. geben den Währungsvorteil nicht weiter. NO FDP wählen! Antworten


kurt treier

09.09.2011, 17:48 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

die ganzen kriesen können behoben werden, wenn den spekulanten = gambler ein riegel (=verbot) geschoben wird. dann wird sich wieder vernünftiges mass an währungsdifferenzen einstellen. das kann aber nur global geschehen. da aber politiker nichts wirklich entscheiden, dürfen diese gambler weiterspielen und alles kaputt machen - unabhängig was eine wirtschaft eines landes wirklich leistet. Antworten


Jürg Bühler

09.09.2011, 23:25 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ja verbieten wir doch alle Finanzgeschäft und ab Montag geht ganz Griechenland arbeiten, streikt nicht mehr, alle bezahlen ihre Steuern und pensioniert wird mit 65. Dass wir nicht schon früher da drauf gekommen sind.


Kurt Aegeri

09.09.2011, 17:36 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Diesen Investmentprofis sollte man mal die Ohren lang ziehen. Es wird unumgänglich sein, dieser Praxis einen Riegen vorzuschieben. Banken sollen wieder dazu da sein, wozu sie einst gedacht waren. wer gamen will, der soll das gefälligst mit eigenem Geld tun, nicht mit meiner Rente. Pfui! Die Bürgerlichen müssen einen Denkzettel erhalten, dass es sich gewaschen hat. Sonst ändert sich nix. Antworten


Peter Zinsli

12.09.2011, 11:19 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@ Sutter, aber auch draußen in der Welt, wird nach einem Wirtschaftsmodel der Bürgerlichen gewurstelt. Das man Neoliberalismus nennt und leider zu dieser Haltung der SNB führte. Voraussehbar & Kalkulierbar um vom Volkspatron zum Volkswirtschftsdiktator zu mutieren. Es sind dieselben, die jetzt wo die Kasse nicht mehr klingelt nach Regulierungen flehen. AHV Beiträge auf Maschinen und Spekulation:-)


Peter Sutter

09.09.2011, 17:51 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Als ob die Bürgerlichen verantwortlich wären für den hohen CHF. Der Kurs wird draussen in der Welt gemacht, durch Nachfrage und Angebot.


Hanspeter Stähli

09.09.2011, 17:35 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Willkommen im Club
Wenn ich das Geschrei der "Experten" in diesem TA-Forum höre, erinnert mich das sehr an die "hochstehenden" Diskussionen (Behauptungen, Gejammer, Bashing uvm) in den deutschen Foren. Es heimelet so richtig. In diesem Sinne fühle ich mich selbst mitten in der Schweizer schon als richtiger Europäer.
Antworten


Ursi Brock

09.09.2011, 17:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

..und, haben Sie ihre Ersparnisse noch, der Preisentwicklung angepasste Lohnentwicklung, Lebenshaltungsksoten locker bezahlbar, Partizipation am Wohlstand und Produktivitätsfortschritten oder geht das bei ihnen etwa doch auch an die Spekulanten? In der Regel ist da ja so, und die meisten werden zwangsbeteiligt an der Sanierung der Spekulationschäden.


Weber Hans

09.09.2011, 17:31 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Dies sind keine Investmentprofis - dies sind Lausbuben. Spekulation für oder gegen eine Währung sollten generell verboten werden. Antworten


Paul Giger

09.09.2011, 17:30 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Zuerst wünscht man die SNB in die Wüste, dernn jeder weiss es besser, aber nichts ist brauchbar. Die SNB versucht schon lange, eine gute Lösung zu präsentieren.und zum Glück haben sie den einzig richtigen Weg eingeschlagen und schon warten die Neider, bis wieder etwas gegen sie gefunden werden kann. Es ist beschämend, dass wir soviel Reg. Leute haben die nur neg. denken. Antworten


Issey Schnyder

09.09.2011, 17:38 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Man kann der SNB wirklich nur danken für diesen Schritt und sie nun voll und ganz unterstützen. Klar hätte man eventuell auch über die Politik der Exportwirtschaft helfen können, doch scheint das in dieser nötigen Dimension politisch kaum durchführbar zu sein. Ich wette, dass unsere Politiker die ersten sein werden, die die Standhaftigkeit verlieren und die SNB angreiffen.


Alfred Ritter

09.09.2011, 17:26 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Dass Angelsachsen Franken kaufen verstehe ich. In den USA ist die Lage um ein Vielfaches schlimmer. Währungskrieg ist im Gange. Negativ-Zinsen auf Konto sind die Antwort. Schlupfloecher schliessen. Endlagerstaette (Abwicklungsort) für CHF ist immer eine Bank in der Schweiz. Darauf Strafzinsen (10% pro Quartal) für Auslaender. Dann müssen Investitionen erfolgen (eidg. Oblig, Aktien etc). Antworten


Silvio Zürcher

09.09.2011, 17:24 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Die internationale Spekulation hat in wenigen Minuten gegenüber CHF Milliarden verloren !
Jetzt versucht die Spekulation mit allen möglichen Mitteln einzugreifen auf Kosten der Schweiz.
Antworten


Georg Müller

09.09.2011, 17:24 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Natürlich kann die SNB pleite gehen. Gelddruck kann das nicht verhindern. Die Geldmenge ist eine Schuld der NB und nicht ein Asset! Sie kann zwar ihre Passivseite (Fremdkapital, Notenumlauf) unendlich aufblähen um euros zu kaufen, bei einem Wertverlust der Euroanlagen geht es dann aber an das Eigenkapital. Da Hilft Gelddruck auch nichts mehr. Dann muss die SNB rekapitalisiert werden = Steuergelder Antworten


Werner Recher

09.09.2011, 17:16 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Was nützt es eigentlich, wenn die SNB Geld druckt, um solche Euro aufzukaufen, die im Euroland laufend gedruckt werden? Geht es darum, wer schneller drucken kann und entspricht schlussendlich die Tausendernote noch 10 Rappen? Ein Mass Weizen für einen Tageslohn? Antworten


Beno Rasch

09.09.2011, 17:08 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wenn es ganz eng kommt, kann die SNB den Franken ja auch kurzfristig komplett an den Euro binden (also nicht nur Untergrenze, sondern fester Wechselkurs). So würde man den Spekulaten einen Riegel vorschieben. Antworten


rudolf meyer

09.09.2011, 17:08 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Wir müssen zusammenstehen um den Werkplatz Schweiz zu erhalten. Jede Wirtschaft braucht eine verarbeitende Industrie für die Wertschöpfungskette. Wir dürfen uns die Wirtschaft, unsere Arbeitsplätze nicht durch die Hochfinanz- kaputt machen lassen, durch eine Industrie nota bene - keinerlei Werte ausser Spekualtion und Luftblasen erstellt. Stehen wir zusammen, unterstüzen wir die SNB. Antworten


hans kaiser

09.09.2011, 17:30 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ich gebe ihnen 100% recht was den produzierenden Standort Schweiz anbelangt !
Aber die SNB bei ihrem momentanen Spiel zu unterstützen ist viel verlangt. Wieso kann man nicht die ganzen , unsinnigen Vorschriften abschaffen ? Diese Barrikaden z.B.bei der Ausfuhr und Einfuhr von Gütern . Wieso muss z.B. Käse subventioniert ausgeführt werden? Wieso nicht dem Steuerzahler welcher die Subvention ja bez.


Ronnie König

09.09.2011, 17:06 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Tausche Bordeaux gegen Heizöl. Nach 400 Jahren Papiergeld gehts im Herbst wieder auf Feld 1 zurück. Wie integrieren wir all diese arbeitslosen Spekulanten dann? Wenn Geld nur noch Fluch bedeutet, so müssen wir bald auch so ein Szenario überdenken. Oder Spekulation wird verboten.Das was nun kommt ist wie mit Nahrung spekulieren. Absolut destruktiv. Und nur Verlierer. Antworten


Ursi Brock

09.09.2011, 17:18 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Mit Nahrung wird bereits spekuliert. Deshalb sind in zahllosen Entwicklungsländern die Menschen am hungern weil die Grundnahrungsmittel zu teuer egworden sind. Aber hauptsache die Steueroptimierten Kapitaleigentümer sehen ihre felle nicht wegschwimmen. Egal was mit allen anderen so passiert. Pech hat, wer sich auf Nahrungsmittelimporte dank der Globaliserung verlassen hat.


Leo Taormina

09.09.2011, 17:06 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Wir werden euch dieses gestohlene Geld wieder wegnehmen, versprochen. Man beachte welche Parteien finden, das Finanzsystem sei so doch super. $VP und FDP, weil sie massiv mitverdienen. Ich weiss ganz sicher was ich NICHT stimmen werde, und in meinem Umfeld werden es immer mehr. Antworten


Walter Krauer

09.09.2011, 17:09 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Was da geschrieben steht ist sicher wahr, was der Fr. anbelangt und unsere Wirtschaft. Frage wie steht es dan mit der Weltwährung Doller? Gort läuft die Notenpresse seit Jahren Tag und Nacht um Kriege Schulden die Banken und Fabriken vor dem Konkurs zu Retten. In den Medien kein Wort zu hören die behalten alle AAA Qualität. Aber trotzt all dem wird Amerika eines Tages die Rechnung bezahlen müssen. Antworten


Markus Sigrist

09.09.2011, 17:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Die Nationalbank soll mit dem gedruckten Geld nicht nur Euros kaufen, sondern ein grosser Teil davon direkt an die Kantone geben. Dann wir der Franken geschwächt und die Kantone haben etwas davon, ohne dass Milliarden von Euros die Bilanz verschlechtern. Antworten


Issey Schnyder

09.09.2011, 17:05 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

"Das Geld ist für den Tausch entstanden, der Zins aber weist ihm die Bestimmung an, sich durch sich selbst zu vermehren. Daher widerstreitet auch diese Erwerbsarbeit unter allen am weitesten dem Naturrecht." - Aristoteles
Der kannte die Hedgefonds noch nicht!
Antworten


Michael Sold

09.09.2011, 16:58 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Mit den Hedgefonds hat die Bösartigkeit des Spiels mit dem grossen Geld eine neue Dimension erhalten. Deshalb gehörten sie weltwei verboten. Und solche Leute, die mit gespartem Geld von leider dummen Bürgern damit spielen gehören hinter Schloss und Riegel und wenn sie rauskommen dürfen sie nur zum Minimallohn arbeiten, so sehen sie, wieviel Unglück sie der Gesellschaft bringen. Gier ist NICHT geil Antworten


Hans Hartmann

09.09.2011, 17:47 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@ Ursi Brock: Sicher kann man alles verbieten, aber leider nicht immer erfolgreich. Papier ist geduldig. Bei Hedgefonds geht es um Rechnen. Wenn der Staatt zu blöde ist, um zu rechnen, ist er selber schuld. Wählt SVP, dann werden nie mehr staatliche Überwachungseinheiten existieren, um für einen fairen sozialen Ausgleich zu sorgen.


Ursi Brock

09.09.2011, 17:26 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@hartmann; aber sicher kann man Hedgefonds verbieten. Solche Räubersystematiken wurden ja auch bewilligt... immer schön im Wettlauf der Weltweiten Liberalisierung und Selbstregulierung der Finanzcasinos. Die paar staatlichen Ueberwachungseinheiten die noch existieren stehen auf Sparflamme, sowohl bei den Möglichkeiten zur Intervention als auch mit ausgebildeten Spezialisten.


Ursi Brock

09.09.2011, 17:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

An den 2 stelligen Mio. Eintrittsgeldern als mindestanlage für Hedgefonds kann man dann auch erkennen wir sich da tummelt. Bestimmt nicht der Mann von der Strasse, der Lohnempfänger, der Arbeiter...


Hans Hartmann

09.09.2011, 17:18 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Hetdgefonds kann man nicht verbieten. Jeder kann rechnen. Die Bösartigkeit ist Rücksichtslosigkeit. Leider menschlich. Menschen kann man auch nicht verbieten. Aber vielleicht tut sich eine Institution auf, ähnlich dem Konsumentenschutz, die die arbeitende Bevölkerung wirklich in deren Interesse berät.


Marc Dolder

09.09.2011, 17:03 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Der Ausdruck "Währungskrieg", der in der angelsächsischen Presse mehr gebraucht wird als in der Schweiz, scheint mir immer mehr angebracht zu sein. Der psychologischen Kriegsführung kommt in einem Krieg grosse Bedeutung zu, indem die Entschlossenheit des Gegners bewusst geschwächt wird. So lange die SNB den politischen Rückhalt geniesst, bringt sie nichts zum Wackeln. Antworten


Christoph Geiser

09.09.2011, 17:15 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Der politische Rückhalt schwindet rasch. Wenn dann die AHV/IV Renten und Sozialgelder nicht mehr reichen, sind rasche einmal über 50% der Bevökerung direkt oder indirekt betroffen. Nicht zu vergessen, die Pharmaindustrie, alte Menschen kaufen mehr Medikamente. Was sie dann nicht mehr können.
Dazu die Abwertung der Pensionskassen... Das alles und noch mehr wird den grossen Parteien arg zusetzen.


Peter Müller

09.09.2011, 16:56 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Ja toll, dank der SNB sehe ich schon die Inflation in der Schweiz in die Höhe schiessen weil sie nun auf Biegen und Brechen das Kursziel einhalten wollen. Und dieser Verlust auf die 7 Mio Einwohner hochgerechnet soll tiefer sein als die Verluste der Exportindustrie? Längerfristig müssen wir sowieso lernen mit einem starken Franken zu leben. Ist glücklicherweise aber nichts neues für die CH :-) Antworten


Hans Hartmann

09.09.2011, 16:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die Bilanz der SNB kann ganz einfach aufgebessert werden: Abwertung des CHF. Dann sind die Auslandanlagen mehr wert. An Wetten auf einen steigenden CHF verdienen übrigens der CH-Staat und diejenigen, die Kommissionen einstreichen. Wer denen auf den Leim geht, verliert sein Geld. Antworten


Werren Dan

09.09.2011, 16:53 Uhr
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Wer steckt auch hinter diesen spekulativen Hedgefonds ? Suchen Sie in g**gle "Hedgefonds UBS" sowie "Hedgefonds CS". Die Anwort können Sie sich selbst geben. Antworten


Bruno Waldvogel-Frei

09.09.2011, 16:55 Uhr
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Selbstverständlich kommt das. Das war von Anfang an klar. Schon gesehen, was gerade passiert ist beim Rücktritt von EZB Volkswirt Stark? Schon gesehen, was bei den CDs in Griechenland, Italien und sogar in Deutschland läuft? Die Eurozone bricht auseinander, und wir werden mitgerissen. Hinter den Kulissen der SNB ist der Teufel los. Man studiere nur die Devisen-Charts. Antworten


Simi Duss

09.09.2011, 16:51 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

Zitat: Er rät seinen Kunden, durchaus Wetten auf einen steigenden Franken abzuschliessen.
Die Finanzwelt ist nur noch voll von Zockern. Solche Leute gehörten verhaftet und sollten für 10 Jahre gemeinnützige Arbeit leisten. Vieleicht hilft das, um ihnen wieder die reale Welt aufzuzeigen....
Traurig traurig.... Oh du schöne Revolution, WIR KOMMEN!!
Antworten


Ursi Brock

09.09.2011, 16:58 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Ah sie denken tatsächlich die können "so richtig Arbeiten"? Dann grad noch 10 Jahre wo die doch bisher nicht's anderes fertig gebracht haben als mit der Arbeit anderer zu spekulieren. Kredite welche das klassische Kreditgeschäft bedienen bringen schon lange nicht mehr genug für diese Masslosigkeit und Gier. Ernsthaft nachdenken müsste man tatsächlich über die Eigentümerstrukturen der Banken.


Kurt Weber

09.09.2011, 16:46 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Hoffentlich erleidet die SNB Schiffbruch mit ihrer Massnahme aufgrund des allgemeinen Gejammers, einer Massnahme pro Inflation und gegen Schweizer Rentner. Antworten


Werner Meier

09.09.2011, 16:45 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Und am Schluss haben wir mehr Euro in den Büchern als die EZB und grounden die SNB, gründen eine neue Nationalbank mit einer neuen Währung. Wer weiss einen guten Namen dafür? Schoggitaler, Schwyzer Dukaten, Hellebarde (obwohl: der Präfix "Helle-" ist wohl nicht sehr günstig zurzeit)? Antworten


Pia Minder

09.09.2011, 17:02 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

nicht zu weit denken. Die Währung steht bereits fest. Sie heisst Euro ...und damit dann auch gleich Euroland und Europreise und Eurozinsen usw.


Robert Benz

09.09.2011, 16:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ich stehe hinter dem Entscheid der SNB. Es bringt schlichtweg nichts, ihn zu torpedieren. Unser Geld ist aus so "hoch bewertet", bei Standhaftigkeit unsererseits ist nicht mit Wetten auf steigende Franken-Kurse zu rechnen und unsere Export-Wirtschaft kann sich unterdessen einigermassen stabilisieren. Sollen sie doch gegen uns wetten, ich wette für die Schweiz! Antworten


Hans Kohler

09.09.2011, 18:02 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Robert Benz: Ich hoffe, Sie haben genügend Geld, um Ihre Wettschulden zu bezahlen. Seien Sie versichert, die arbeitende Klasse wird so oder so zur Kasse gebeten! Ganz massiv sogar. Was Sie hier erleben, ist eine Umverteilung, oder ein gigantischer, legaler Raubzug auf unsere Kosten, wenn Sie so wollen. Die SNB kann nicht "verlieren"; aber das Schweizer Volk zahlt die Zeche auf jeden Fall.


John Murdog

09.09.2011, 16:44 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wichtigster Faktor bleibt die FED! Droht in den USA eine Rezession (verbunden mit Geldflut), wird die EZB handeln müssen. Letzten Endes bezahlen fleissige Sparer (wegen Inflation) das Dominospielchen in den nächsten Jahren. BR Schneider-A. soll nicht "dösen" und hoffen, dass die SNB das Problem löst. Auf der Importseite gibt es noch viel Arbeit. Dort herrscht kaum Wettbewerb. Maybe neuer Bundesrat Antworten


Sacha Meier

09.09.2011, 16:43 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wenn im EUR-Raum nicht bald ein Wunder geschieht oder unerwartet ein schuldenfressendes Monster auftaucht - wobei beides nicht zu erwarten ist - wäre die Schweiz gut gut beraten, jetzt den EUR als offizielles Zahlungsmittel einzuführen. Unsere Währungs-Unabhängigkeit ist nämlich seit der Währungskopplung nämlich schon weg. Sollte der EUR irgendwann doch fallen, kann man zum CHF zurückkehren. Antworten


Enrico Veritas

09.09.2011, 16:49 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Geld mit Geld verdienen (Pensionskasse, Sparzins, Aktienkauf) - daran sind wir als "Volk" auch beteiligt. Das rechtfertigt natürlich nicht die Geldgier der reinen Finanzfonds. Eine Lösung könnte sein: die schrittweise Abwendung vom heutigen Kapitalismus. Geldanleihen ja, mit den Anleihen spekulieren nein. Und Geld ist ein Zahlungsmittel - nicht mehr und nicht weniger. Wer hat den Mut? Antworten


Jörg Wirz

09.09.2011, 16:41 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Die Gier der Finanzhaie und anderer Banker ist nicht das Hauptproblem. - Das Hauptproblem sind die PIGS, die überschuldeten europäischen Staaten, die einfach ihren Staatshaushalt nicht in Ordnung bringen wollen. Diese eigensinnige und egoistische Haltung dieser Länder wird Europa und den Euro gefährden. Da wir mitten drin sitzen werden wir die Probleme voll abbekommen, insbes. der Export. Antworten


Pawel Silberring

09.09.2011, 16:41 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Da haben wir den Salat: Ein paar Superspekulanten in ihren Hedgefonds schliessen Wetten ab und werden von nun an alles tun, um die Wetten zu gewinnen - sprich, sie werden die nahestehende Presse mit Gerüchten und Aussagen bedienen, die Kollegen von den Ratingagenturen instruieren etc. Diese Leute haben einfach viel zu viel undemokratische Macht und zerstören durch ihre Gier die Wirtschaft. Antworten


Pawel Silberring

09.09.2011, 19:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Mayer Ich vermute, Herr Feigenboom glaubt das gar nicht, er will nur, dass wir es glauben.


Werner Mayer

09.09.2011, 17:12 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Wie kommt Herr Feigenboom dazu, zu meinen, dass es sich um e. Grundsatz/Naturgesetz handelt, dass Spekulanten Marktverzerrungen ausgleichen. Das ist eine unglaublich naive Sicht der Dinge In einer globalisierten, hochtechnisierten Welt wie heute hat Herr Silberring absolut recht. Amerika versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass der EUR den $ als Welt-/Rohstoffwährung Nr. 1 ablöst.


Ursi Brock

09.09.2011, 17:04 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Feigenboom. Der Markt ist gesteuert, nur nicht mehr zu Gunsten der Zivilgesellschaften sondern primär für die Bilanzen der Kapitalanleger. Dies war so erfolgreich das diese nun nicht mehr wissen wohin mit dem ganzen Geld. Den Investiert in Produktion etc. wird nicht besonders viel. Dafür treibt man mit den Ueberschüssen ganze Nationalstaaten und deren Bevölkerung vor sich her.


Pawel Silberring

09.09.2011, 17:03 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Feigenboom Ihre Vorstellung ist sehr naiv. Glauben Sie selbst nach der Finanzkrise noch 1. an den Rationalismus der Spekulanten? 2. Daran, dass Gerüchte und Berichte nicht gesteuert sind? Dann haben Sie das Zeitunglesen in den letzten 2 Jahren sehr vernachlässigt. Ich weiss, die Spekulanten woillen sich jetzt reinwaschen und die Verantwortung der Politik zuschieben. Das ist aber durchsichtig.


Frank Zuffnik

09.09.2011, 16:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Wer waren denn die, welche gegen jede Regulierung solcher Machenschaften waren?


Ezechiel Feigenboom

09.09.2011, 16:48 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Ihr Verständnis der oekonomischen Verhältnisse und Ihre Vorstellung von den Grundprinzipien der Wirtschaft scheinen etwas schlicht. Spekulanten machen nichts anderes als Marktverzerrungen und Marktineffizienzen auszunutzen und dadurch auszugleichen. Zu glauben, den Markt politisch steuern zu können, ist ebenso töricht wie unmöglich. Das ist ein Axiom, wenn Ihnen dieser Begriff vertraut ist.


Oliver Steiner

09.09.2011, 16:45 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Warum sind immer die Banken die bösen? Schauen wir uns mal die Fakten an: Die EURO-Krise ist eine Schuldenkrise und die haben die Politiker verursacht: Zuerst indem sie sich nicht an die Konvergenzkriterien hielten, dann indem die Schuldenstaaten ihre Freiheit nutzten und jetzt mit einem miserablen Krisenmanagement. Dasselbe gilt übrigens auch für die US Immoblase! Antworten


Werren Dan

09.09.2011, 17:10 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Steiner - Ihre scheinheilige Frage warum die Banken die bösen sind ? Wieso kann ich den in jeder Grossbank in der Schweiz solche Hedgefonds kaufen ? Ach, ja ich habe vergessen, es sind nicht die Banken welche solch hochrisiko Hedgefonds offerieren... es sind ja die Kunden die dies möchten..oder ??


Pawel Silberring

09.09.2011, 16:58 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Das geht für mich in die Kategorie Märchenstunde Herr Steiner. Die Schuldenkrise ist hauptächlich durch die Verschuldung zur Rettung der Banken entstanden. Der Fehler der Politik war die Deregulierung, die den Spekulanten alle Macht in die FInger gab, um ihre Gier auf Kosten der Allgemeinheit auszuleben. Irland. z.B. war neoliberaler Musterknabe und hockt in der Sch... wie Griechenland.


Ursi Brock

09.09.2011, 16:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ja genau, die ewige Schuldzuweisung. Haben Sie schon mal daran gedacht das alle möglichen Politker (und viele andere Fachleute) mit Alternativen Ansichten und Vorschlägen zum aktuellen System schon gar nie wirklich zur Debatte stehen, noch zu Wort kommen? Kommt noch dazu das die Wähler diese schreckliche Tendenz haben ihre Metzger auch noch selber zu wählen. Oft ein ganzes Leben lang....


Beni Schwarzenbach

09.09.2011, 16:40 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Die Welt wird inzwischen von Investmentbankern regiert, welche die arbeitende Bevölkerung in Geiselhaft nehmen und auf ihrem Rücken ihre Gier befriedigen. Mit jedem Dollar/Franken/Euro, den sie der Realwirtschaft entziehen, wächst ihre Macht. Ihr Ziel: Den Wohlstand, der in den letzten Jahrzehnten aufgebaut wurde, zu zerstören. Beängstigend, dass die Politik vor dieser Macht kapituliert hat. Antworten


Klaus Imfeld

09.09.2011, 16:39 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Die Spekulanten und diese arroganten Hedgefonds-Manager sind die Feinde jedes ehrlichen Menschen. Sie müssen mit allen Mitteln bekämpft werden! Antworten


Jack Welti

09.09.2011, 16:39 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Dass die SNB den Euro stützt, eine Währung die offensichtlich gerade noch die allerletzten Zuckungen vor dem endgültigen Zusammenbruch vollführt, ist an Dummheit nicht zu übertreffen. Ausserdem ist es ein Verbrechen am Schweizer Volk und die Verantwortlichen müssen bestraft werden. Antworten


hans kaiser

09.09.2011, 16:52 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Die Verantwortlichen bestrafen ? Das ist noch nie passiert und wird auch nie passieren ! Ein Beamter kann für seine Dummheit nicht bestraft werden !
Die Herde der Steuerzahler kann es dann wieder auslöffeln. Das angesparte fürs Alter wird sich durch die Inflation auflösen und die Spekulanten lachen sich einmal mehr ins Fäustchen.


Guido Singenberger

09.09.2011, 16:37 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

RATSCHLAG: Sichert euch ab wie die Banken. Kauft Liegenschaften. Dann braucht ihr euch nicht mehr um CHF und EUR kömmern. Antworten


Werren Dan

09.09.2011, 16:48 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

JAHWOHL Herr Singenberger. Sie haben aber noch vergessen zu sagen dass man damit die Immobilienblase noch weiter aufbläht. Es ist jetzt absolute VOSICHT geboten beim Immobilienkauf !!


Max Meier

09.09.2011, 16:37 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Warum soll im Umfeld USD und EUR der CHF nicht ständig stärker werden? Diese Länder sind praktisch insolvent. Der Markt versucht den CHF in eine diese Tatsache entsprechende Position zu bringen. Die einzigen die hier den Markt zu linken versuchen ist die SNB. Ich weiss, dass das unserer Exportindustrie weh tut, aber dieses Mittel wird nicht funktionieren, aber ziemlich viel kosten. Antworten


Armin Baumann

09.09.2011, 16:36 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Wie lange sind wir als Träger unserer Volkswirtschaften noch bereit, spekulativen Finanzjongleuren unsere Sparguthaben, Pensionen und alle übrigen Werte zum Frass vorzuwerfen, nur um den Schein des freien Kapitalverkehrs und damit den Inbegriff kapitalistischen Wirtschaftens aufrechtzuerhalten? Werft diese HAIEN endlich mal aus dem Casino, sie haben genug Desaster auf unserem Buckel angerichtet! Antworten


Herb Jost

09.09.2011, 17:59 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Baumann: Sehe es auch so und empfehle den Zweiflern den G**gle "berger die ehrenwerten mafiabosse" zu besseren Durchblick. Besonders aktuell, da wir ja jetzt unfreiwillig und ungefragt am € kleben !! Wann gibt es eine PUK für die SNB, bzw wer schafft die rechtlichen Voraussetzungen dafür ? Die $VP wohl kaum, auch wenn sie jetzt "fremdsprachlos" nach dem Aussenministerium greift.


Pia Minder

09.09.2011, 17:08 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

wir Schweizer sind einfach viel zu gehorsam, zu anständig und obigkeitsgläubig. Das Kämpfen haben wir schon vor Generationen verlernt. Nur, diese Enrwicklung wird nicht ohne zu kämpfen geändert... und das wissen die Kesseltreiber ganz genau. Wir haben persönlich alle viel zu verlieren... So oder SO !


Walter Kuhn

09.09.2011, 16:35 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Der Zielwert 1€ = 1.2 Fr.zeigt die falsche Relation, der "kleine" Franken muss als 0,83€ ausgedrückt werden. Es ist unmöglich, dass die SNB den € hochdrückt, sie kann vielleicht kurzzeitig den CHF etwas schwächen. Devisenkurse sind Marktpreise für Währungen, und gegen die Kräfte des Marktes kommt auf Dauer keiner an. Wer das Gegenteil behauptet, hat schon gegen die sog. Spekulanten verloren. Antworten


Roger Walser

09.09.2011, 16:34 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Am 23. Oktober sind wahlen. Einfach diese Gelegenheit nutzen und den richtigen Parteien die Stimme geben. Im Prinzig ist alles Wählbar, bis auf die SVP und FDP. Antworten


roland villiger

09.09.2011, 17:49 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass die Geldpolitik in erster Linie durch die CH Nationalbank bestimmt wird und somit weitestgehend losgelöst von direkten politischen Entscheidungen ist! Nur gut, dass Sie kein SVP und FDP Wähler sind!!


Pawel Silberring

09.09.2011, 17:10 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Gegen die EU ist die SVP schon, aber sonst ist sie für genau die Politik, die dieses Finanzkasino erzeugt hat: Ja keine Regeln, keine Steuern für Reiche und keine Macht der Politik. Diese Politik durfte sich 10 Jahre austoben und nun haben wir das Desaster. Danach noch zu kommen und sagen, "wir haben es schon immer gewusst" ist ein dicker Hund.


Erich Schlumpf

09.09.2011, 16:58 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Da warnt die SVP seit Anbeginn vom Fehlkonstrukt EU und der Pseudowährung EURO. Wenn sich dann die Warnung bewahrheiten, ist klar wem man die Schuld zuschiebt - nicht etwas den EU-Turbos oder "lieber-heute-als-morgen-den-EURO-übernehmen" Parteien, sondern dem Whistleblower SVP. Aber mit der Kopf-in-den-Sand Politik der linken wundert mich das nicht im geringsten.


hans kaiser

09.09.2011, 16:57 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Frau Weber, ich bin nicht einverstanden mit ihrer Sichtweise. Die SVP ist zwar kategorisch gegen einen Beitritt zur EU, was auch gut ist, aber sonst zockt sie das Volk ab wo es nur geht !
Einfach der SVP mit ihren Subventions Krösusen hinterherlaufen kann es wohl nicht sein !
Bei der SVP ist das "sell by date" abgelaufen.


Esli eberhard

09.09.2011, 16:44 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Was soll dies genau?? Die SNB ist ein von der Politik unabhängiges Unternehmen, welches nicht von Bern gesteuert wird!
So viel zu Ihrer Erfahrung


anna weber

09.09.2011, 16:41 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

R. Walser//Da haben Sie wahrscheinlich falsch gewählt, die SVP ist die einzige Partei die nicht der EU beitreten will, schon deswegen ist die SVP wählbar.


hans zumstein

09.09.2011, 16:31 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Probleme kann man auch herbei schreiben. In der aktuellen Presse gilt (fast) nur noch Negatives. Mit positiven Nachrichten lassen sich keine Aufmerksamkeit heischende Artikel mehr schreiben, so erhält man jedenfalls den Eindruck. Antworten


Walter Dobler

09.09.2011, 16:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

... genau ! Mit ein bisschen gutem Willen lassen sich sicher auch Analystem grosser Banken finden, die raten, aus dem Frankengeschäft auszusteigen. Diese werden von der Presse aber eben so sicher nicht erwähnt !


Ursi Brock

09.09.2011, 16:30 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die finanzhaie haben schon Island, GB, Ungarn, griechenland und wie sie alle heissen in den Bankrott getrieben. Ich bin gespannt wie und ob wir uns gegen die täglichen Mrd. von spekulativen kapitalsträmen wehren können. Am Ende bezahlen, wie über all auch, die normalen Bürger für diese unredlichen spielereien sehr reicher Leute die soviel Kapital haben das diese nicht mehr wissen wo Investieren. Antworten


Richard Oaten

09.09.2011, 16:30 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

In der ganzen Wirtschafts- und Finanzgeschichte hat eine künstliche Festsetzung irgendeines Wertes gegen einen Anderen noch NIE funktioniert. Kurzfristige "Erfolge" kosteten die "Künstler" noch immer ein Vermögen (meistens jedoch nur das Volksvermögen) und als Dank dafür darf dann Hildebrandt und die Anderen noch Lohnerhöhungen, Spezialboni und Frühpensionierung einstreichen....... Antworten


Markus Richner

09.09.2011, 16:29 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Selbstverständlich werden die Hedgefonds mit ihren Wetten gewinnen. Schon vergessen wie George Soros zu seinen Miliarden kam ? Schaut mal nach was es mit der "Pfundkrise 1992" auf sich hat. Das gleiche Game läuft jetzt gegen die SNB. Der Entscheid der SNB ist ein Geschenk an alle Spekulanten. Antworten


Peter Huber

09.09.2011, 17:53 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Richner: Stimmt nicht. Beim Pfund war es genau umgekehrt. Die Bank von England wollte/musste das Pfund stützen. Da ist irgendwann die Luft draussen, wenn man keine Devisen mehr hat. Aber die eigene Währung drücken geht immer. Ob dies auch eine gute Idee ist, ist eine andere Frage.


Giovanni Bernasconi

09.09.2011, 16:43 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Wieso wetten? Das ist doch seit dem ersten Moment klar, dass die SNB mit ihren dummen Aktionismus, den Parteien zum Whalkampf helfen wollte und die CH vergessen hat!
Wahrscheinlich haben alle Nationalbanken (USA voraus, als Hauptverbrecher) in geheimer Absprache entschieden, Inflation beizufuehren und so die Schulden zu tilgen, was historisch immer wieder geshah. Das dumme Volk darf dann zahlen.
Antworten


Adrian Brunner

09.09.2011, 16:27 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

mit unserem steuergelder finanzieren wir den kampf gegen die hedgfonds-kriminellen. und deren devisengewinne - wiederum auf unserem buckel - sind dann noch steuerfrei! eine win-win situation für die zocker. aber irgendwann kocht der soziale frieden über. und dann wehe uns allen!! Antworten


Christian Tanner

09.09.2011, 16:25 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

"Ein daraus entstehender Verlust kann der SNB egal sein". Mitnichten - sie gehört zu 61% den Kantonen und Kantonalbanken, und diese halten für entsprechende Kapitalerhöhungen (an Ausschüttungen braucht 10 Jahre lang niemand mehr zu denken!) hin. Wer finanziert die Kantone? WIR, die Steuerzahler. Jeder Tag, an dem die SNB den Euro stützt, kommen wir näher an den Abgrund - und UNGEWOLLT in die EU!!! Antworten


Patrick Tanner

09.09.2011, 16:47 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Frau Brock die EU als Freihandelskonstrukt wäre tatsächlich kein Problem, aber dass die maroden sogenannten PIIGS-Staaten mit völlig unterschiedlichen Volkswirtschaften den EURO eingeführt haben und dies die EU in ihrem Grössenwahn zuliess, ohne eine zentrale wirtschaftspolitische Steuerung (was demokratisch nie abgesegnet worden wäre), wird die EU und ihre Währung zerstören. Alle werden bluten!


David Stoop

09.09.2011, 16:39 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Herr Tanner, bitte nochmals Staatsrecht pauken: die Schweiz kann nicht ungewollt in die EU kommen, da ein EU-Beitritt dem obligatorischen Referendum unterliegt.


hans zumstein

09.09.2011, 16:37 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Sollte die SNB vor 4 Wochen € zu 1.05 CHF gekauft haben -und davon gehe ich aus- ist mit der letztwöchigen Massnahme ein schöner Buchgewinn entstanden. Solange der €-Kurs bei 1.20 CHF gehalten werden kann -wieso nicht?- ist alles i.O. und die SNB hat clever gehandelt.


David Stoop

09.09.2011, 16:35 Uhr
Melden

Die SNB erschafft Geld, wieso das Kapital erhöhen?


Ursi Brock

09.09.2011, 16:34 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Hr. Tanner, der Beitritt in die EU wird, wenn das mit den Spekulationen so weitergeht, noch das kleinste Problem sein... viel mehr weh tun wird die Errosion der Ersparnisse und PK Gelder bei gleichzeitigem Anstieg der Preise. Inflation wegen Geldentwertung und Spekulation sowie Preiserhöhungen bei stagnierenden Löhnen. Braucht nur 1-2 Jahre und man hat 2 stellige % weniger in der Tasche.


Lukas Lautenschlager

09.09.2011, 16:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ungewollt in die EU? Und die SVP, die die Festlegung der Wechselkurs-Untergrenze als richtig taxiert hat, macht voll mit? Es geschehen noch Zeichen und Wunder!


Andreas Wittlich

09.09.2011, 16:25 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Solange die SNB Euro zu 1,20 SFR kauft, kann sie keinen Buchverlust machen. Sie darf den Kurs nur nicht darunter fallen lassen. Die meisten Frankenverkäufe landen als "sichere Geldanlage" im Ausland (v.a. USA). Daher ist die Vorstellung einer Hyperinflation lächerlich, da dieses Geld in der Schweiz niemals nachfragewirksam wird. Antworten


Pascal Meister

09.09.2011, 16:30 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Oh doch, die Franken müssen ja irgendwo hin - und zu Ende gedacht, können Franken ja nur in der Schweiz ausgegeben werden. Vermutlich werden Immobilien- und Aktienpreise als erstes steigen.


Martin Seeger

09.09.2011, 16:23 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Das alles ist nur noch pervers - ausgeheckt und durchgeführt von so genannt intelligenten Menschen. Intelligent vielleicht, rücksichtslos, unmoralisch und unethisch alleweil. Ausländer/innen will man ausschaffen, wenn sie etwas zum Essen gestohlen haben - (nur) da kann man zeigen, wo Gott hockt. Aber sorry, mir sind solche Menschen noch lieber als die durch und durch verdorbenen Spekulanten. Antworten


josé buetler

09.09.2011, 16:22 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

also ist es doch so, dass der eur/chf kurs haupsächlich durch spekulation getrieben wird, entgegen anders lautenden behauptungen ... Antworten


Luigi Radaelli

09.09.2011, 16:22 Uhr
Melden 35 Empfehlung 0

Die Überschrift ist schon schockierend! Da warten Horden von Nichtsnutzen um das Geld der arbeitenden Bevölkerung zu stehlen. Ich zweifle langsam an unserem System. Die Spekulanten spielen mit uns und wir können nur zuschauen. Wenn jetzt die Politik wieder mal ihre Meinung ändert, dann ist die Schweiz verloren. Bitte Wahlen vergessen und politisches Rückgrat zeigen! Antworten


Thomas Abderhalden

09.09.2011, 16:25 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Hedge Funds können ihr Geld auch nicht einfach verlochen. Und was machen die mit den Franken, die sie kaufen? Darauf spekulieren, dass der Franken noch mehr steigt? Schweizer Aktien kaufen, die in der währungsbedingten Rezession dann Wert verlieren? So einfach ist es auch für die hedge funds nicht. Antworten


Michael Kummer

09.09.2011, 16:20 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Ziemlich vermessen von der SNB zu glauben, sie könne gegen tausende von Hedge-Funds weltweit und die Hebeleffekte deren Derivate halten. Fast wie bluffen mit durchsichtigen Karten! Antworten


Peter Steiner

09.09.2011, 16:20 Uhr
Melden 60 Empfehlung 0

Und wo sind jetzt die Leute wieder die behaupten, dass Investmentbanker nachhaltig wirtschaften oder in irgend einer Form produktiv sind? Antworten


Urs Brauchli

09.09.2011, 16:30 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Naja - zumindest die Krise, die sie auslösen, wird vermutlich sehr nachhaltig sein.


Bernhard Vontobel

09.09.2011, 16:21 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Wollte man nicht vor zwei bis drei Jahren diese unsäglichen Hedgefonds zurückbinden?
Aber sehr wahrscheinlich wäre dies ja dann ein staatlicher Eingriff in die Privatwirtschaft und die SVP mit dem Milliardäre Blocher wäre dagegen. Und es soll keiner behaupten, es seien nur amerikanische Fonds die wetten. Die Schweizer sind bei solchen Spielchen immer auch dabei.
Antworten


Patrick Tanner

09.09.2011, 16:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Herr Vontobel Sie sind aber wahrlich schlecht informiert. Die SVP verlangt schon seit mehr als 3 Jahren, Hedgefonds zu verbieten.
Langsam aber sicher ist das SVP-Bashing nur noch peinlich. Übrigends war und ist die Partei bei der ich Mitglied bin (FDP) gegen ein Verbot von Hedgfunds. Ich übrigends auch. Die SVP ist im Gegensatz zur FDP auch gegen sogenannte Leerverkäufe. Also zuerst informieren..


Rene Baumann

09.09.2011, 16:16 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Wetten, dass man den Spekulanten mit ein paar überraschenden gesetzlichen "Anpassungen" den "Stecker rausziehen kann" - wenn man will? Antworten


Hans Meier

09.09.2011, 17:47 Uhr
Melden

@ Schulthess: Leider eine sehr naive Vorstellung, Negativzinsen haben auch in den 70er Jahren des 20sten Jahrhunderts nichts gebracht!


Christian Schulthess

09.09.2011, 17:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ziemlich einfach Herr Meyerhans, fette negativzinsen auf alle ausländischen Frankenvermögen ab einer bestimmten höhe...


André Bürgi

09.09.2011, 16:39 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

...da werden sich die $VP-und FDP-Finanzlobbyisten in den Eidgenössischen Parlamenten (unsere Volksvertreter!) gemeinsam mit Economiesuisse aber zu wehren wissen .........wetten!??!


Fritz Meyerhans

09.09.2011, 16:31 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Bei aller Sympathie: Wie beeinflussen Sie als Schweizer Gesetzgeber einen kalifornischen Hedgefonds?


Christophe Diederich

09.09.2011, 16:16 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Die SNB kann sich über den Goldpreis gegen ein abermaliges Abfallen des Euro absichern. Antworten


Niggi Basler

09.09.2011, 16:15 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

diese Strategie wird zum Fass ohne Boden für die SNB Antworten


Frank Zuffnik

09.09.2011, 18:47 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Wer sind eigentlich die, welche mit ihrem Wahlverhalten all den Deregulierern jeweils geholfen haben ihre Ideen zugunsten des Profitgottes umzusetzen? Sind das nicht dieselben, welche nun jammern, weil ihr Erspartes sich nun langsam in Luft aufzuloesen beginnt? Oder waren das nun auch die Linken und Gutmenschen, oder sogar Auslaender? Oder war etwa gar mal wieder keiner dabei? Antworten


Michel Sabler

09.09.2011, 18:57 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Alle, die SVP, FDP oder teilweise CVP gewählt haben. Ich jedenfalls wähle die SP und die Grünen. Ich bin für eine soziale Marktwirtschaft und gegen jegliche Art von Wirtschaftsdiktatur.



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