Wirtschaft

Tipps für den Einkauf im Ausland

Immer mehr Schweizer wollen vom tiefen Euro-Kurs profitieren und kaufen im Ausland ein. Vor allem für grosse Anschaffungen wie ein neues Auto lohnt sich die Reise. Doch es gibt vieles zu beachten.

Kosten und Einschränkungen beim Import in die Schweiz. (Grafik: «Berner Zeitung»)

Kosten und Einschränkungen beim Import in die Schweiz. (Grafik: «Berner Zeitung»)

Zollfrei bis zu 300 Franken pro Person: Kleinere Einkäufe. (Bild: Keystone )

Bauern wehren sich

Der Schweizerische Bauernverband (SVB) ärgert sich über Preisüberwacher Stefan Meierhans. Dieser riet kürzlich, im günstigen Euroraum einzukaufen. Der SVB hält dies für «total falsch». In einem offenen Brief schreibt er: «Gerade bei den Lebensmitteln ist der Einkaufstourismus ein grosses Problem und verstärkt den unverhältnismässigen Druck auf die Schweizer Bauernfamilien.» Es sei auch ökologisch unsinnig, wenn Schweizer ins Ausland führen, um dort Lebensmittel zu beziehen. Die höheren Preise hierzulande entsprächen den verhältnismässig hohen Löhnen – und lägen unter anderem an den strengen Auflagen für Tierschutz sowie Ökologie.

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Der Euro fällt und fällt. Gestern kostete er noch 1.31 Franken. In der Schweiz spüren die Konsumentinnen und Konsumenten aber bislang nur wenig vom günstigen Wechselkurs. Deshalb erledigen immer mehr ihre Einkäufe im Ausland. Wer genau Bescheid weiss, kann sich dabei einige Probleme ersparen.

Für all jene, die nicht unmittelbar ennet der Grenze wohnen, lohnt es sich vor allem, grössere Anschaffungen im Ausland zu machen. Dabei gelten die Regeln der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV). Wer etwa sein neues Auto im Euroraum kauft, sollte an der Schweizer Grenze die Rechnung oder den Kaufvertrag zur Hand haben, ebenso den Fahrzeugausweis, eine Identitätskarte sowie eine Einfuhrzollanmeldung. Wichtig ist auch ein Ursprungsnachweis. Denn nur wer beweisen kann, dass sein Fahrzeug aus Europa kommt, geht zollfrei aus.

Was ebenfalls leicht vergessen geht: Zum günstigen Kaufpreis kommen bei der Einfuhr die Automobil- und die Mehrwertsteuer hinzu. Der Ansatz für die Automobilsteuer beträgt sowohl bei neuen als auch bei gebrauchten Fahrzeugen 4 Prozent des Werts. Am Bestimmungsort in der Schweiz sind zudem 7,6 Prozent Mehrwertsteuer abzugeben. Zurückfordern können Schweizer im Prinzip die Mehrwertsteuer, die im Ausland anfällt. Wie das genau funktioniert, fragt man am besten seinen Autohändler.

Bis 300 Franken zollfrei

Einige nutzen den Ferienaufenthalt im nahen Ausland auch, um kleinere Einkäufe zu erledigen. Gemäss der Eidgenössischen Zollverwaltung darf eine Privatperson pro Tag Waren im Wert von total 300 Franken zoll- und gebührenfrei einführen. Auch Unterhaltsarbeiten – zum Beispiel am Auto – dürfen bis zu diesem Betrag abgabefrei durchgeführt werden. Die EZV rät dazu, eine Quittung mitzunehmen, damit der Käufer am Zoll sofort zeigen kann, wie viel er bezahlt hat.

Ausgenommen von der 300-Franken-Regel sind spezielle Produkte: Bei alkoholischen Getränken mit bis zu 15 Volumenprozent gilt eine Obergrenze von 2 Litern, ab 15 Volumenprozent 1 Liter. Gebührenfrei sind auch 200 Zigaretten, 50 Zigarren oder 250 Gramm Schnitttabak.

Für «sensible landwirtschaftliche Erzeugnisse» gibt es ebenfalls abgabenfreie Höchstmengen pro Person und Tag. So darf ein Einkaufstourist höchstens 1 Kilo Butter oder Rahm mitführen, maximal 5 Liter Milch und 500 Gramm Frischfleisch. Genauere Angaben sind auf der Website www.zoll.admin.ch erhältlich – unter der Rubrik «Privat».

Wer sich nicht an die Bestimmungen hält und bei einer Kontrolle erwischt wird, zahlt unter Umständen saftige Aufpreise.

Mehrwertsteuer kostet

Und wenn nun der Grosseinkauf von günstigen Windeln und haltbaren Lebensmitteln den Wert von 300 Franken übersteigt? Dann muss der Betroffene am Zoll Mehrwertsteuer zahlen. Für Güter wie Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke, Bücher, Zeitschriften und in der Schweiz registrierte Medikamente gilt dabei ein reduzierter Steuersatz von 2,4 Prozent. Für alle anderen Produkte sind es 7,6 Prozent.

Wie beim Autokauf müssen die Kunden die ausländische Mehrwertsteuer nicht zahlen. Sie sollten deshalb – beispielsweise in Deutschland – im Laden einen Ausfuhrbeleg verlangen. An der Grenze muss der deutsche Zoll das Formular abstempeln. Beim nächsten Besuch im selben Laden erhält der Kunde oder die Kundin die deutsche Mehrwertsteuer (19 Prozent) zurück.

Päckli werden oft teuer

Verlockend sind auch Internetbestellungen im Euroraum. Doch die Rechnung kann am Ende teurer ausfallen als bei einer Bestellung in der Schweiz. Denn jede Postsendung aus dem Ausland ist grundsätzlich zoll- und mehrwertsteuerpflichtig. Für grossen Ärger sorgen zudem die oft hohen Posttaxen, die in erster Linie bei privaten Kurierdiensten anfallen. Deshalb sollte man sich bei Bestellungen vergewissern, dass die Zollabwicklung über die nationalen Postunternehmen erfolgt.

Wer sich die Verzollungs- und Postgebühren ganz sparen will, kann zu einem Trick greifen. Findige Schweizer in Grenzorten wie Konstanz und Laufenburg bieten Schweizer Konsumenten an, Päckchen für sie entgegenzunehmen. Das funktioniert so: Anstatt beim Onlineeinkauf die eigene Adresse anzugeben, schreibt man einfach die Adresse der Grenzbewohner auf. Auf der Heimfahrt von den Ferien kann man dann das Päckchen bei ihnen abholen und – bei einem Wert unter 300 Franken – gebührenfrei mit über die Grenze in die Schweiz nehmen. Das ist völlig legal und kommt auch bei einem Entgelt für die Päckchen-Entgegennehmer deutlich günstiger.

Eines von vielen Beispielen für einen solchen Service ist: www.euroretour.ch.

> (Berner Zeitung)

Erstellt: 04.09.2010, 17:05 Uhr

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26 Kommentare

Richard Weiss

15.01.2011, 10:07 Uhr
Melden

Die Angaben zu Frischfleisch sind unpräzis. Geflügel und Wild haben massiv höhere Freimengen. Ein Blick auf die erwähnte Website von Admin lohnt sich. Antworten


Peter Nöthiger

06.09.2010, 14:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Nur der Druck von uns Konsumenten auf die Grossverteiler Migros, Coop, warenhäuser bringt tiefere Preise. Es geht um Euro und US-Dollar. Wie? Grundsätzlich weniger kaufen, Rabatte verlangen, Migros und Coop übers Internet nette Briefe schreiben, bei Bauern direkt kaufen, Autos, Möbel kauft man heute im Ausland, Zeitschriften auch.Mondpreise mit 50% Rabatt. Bei Aldi und Lidl einkaufen. Antworten


Uerli Falsi

06.09.2010, 13:12 Uhr
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Na so lange wir hier eine Lebensmittelauswahl wie in der ehemaligen DDR haben, gehe ich sowieso lieber in D. einkaufen und habe dann noch eine bessere Qualität bei Fleisch !! Antworten


Steve Kirschbaum

06.09.2010, 10:22 Uhr
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Herr Gautschi, lassen Sie doch die Fahrtkosten das Problem derjenigen sein, die den langen Weg in Kauf nehmen. Das ist nun ganz bestimmt nicht Ihr Problem. Ich jedenfalls mache es auch, es lohnt sich immer noch für viele Dinge ins Ausland zu fahren und es da zu kaufen. Jetzt erst recht mit diesem tiefen Euro Kurs! Antworten


Edwin Hitz

05.09.2010, 21:46 Uhr
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Da wird deutlich was für Mondpreise unsere Bauern abkassieren. Wie wenn das noch nicht reicht demonstrieren die Bauern regelmässig für noch höhere Preise!! Wann gehen die Schweizer Konsumenten ebenfalls auf die Strasse? Antworten


Fred Büchi

05.09.2010, 18:55 Uhr
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@Hanspeter Burri: Sie sind in diesem Land problemlos mehrheitsfähig. Das Problem ist nur, dass dieses Land so nicht überlebensfähig ist. Da staunen Sie wohl eine Runde - bitte fragen Sie nicht weshalb. Sonst sind Sie nicht mehr mehrheitsfähig. Antworten


Leopold Bloom

05.09.2010, 16:01 Uhr
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Wir brauchen dringend eine Zollunion mit der EU ! Antworten


Roland Vetsch

05.09.2010, 11:10 Uhr
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@ Ralf Zywicki: das ist nach wie vor so. Über 60 Franken wird es dann aber teuer, da die Postvorweisungstaxe von Fr. 10.00 dazu kommt sowie die MWSt von 7,6 %. Antworten


Edwin Hitz

05.09.2010, 10:36 Uhr
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Beim Einkauf macht mein Patriotismus nicht halt. Auch den vom Bauernverband geforderten 66% Eigenversorgungsgrad der Schweiz ist ein muss. Wozu brauchen wir denn sonst noch eine eigene Armee wenn wir uns nicht mehr selber mit Nahrungsmitteln versorgen können. Ersatzteile für die Hightechwaffen müssen wir also auch selber Herstellen+die Ölbohrungen in der Westschweiz sind zu Subventionieren!!!!! Antworten


René Bernhard

05.09.2010, 10:32 Uhr
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@Peter Berger: Korrekt! Man muss den bezahlten Preis durch 1.19 dividieren, um die bezahlte/die rückforderbare Steuer zu berechnen - ist ja auch beim Trinkgeld so (Division durch 1.15). @Verfasserin des Artikels: Es gibt nicht immer 19% (retour = 16%) zurück! Güter des täglichen Bedarfs sind nur mit 7% (retour 5%) besteuert. Der Hinweis auf euroretour ist super, danke! Antworten


Gerhard Engler

05.09.2010, 10:06 Uhr
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Postversand bis 60.- ist tatsächlich Zoll- und MWSt-frei. Allerdings verlangen private Versandunternehmen teilweise eine happige Bearbeitungsgebühr. Man hat übrigens beim Einkauf im Ausland kein automatisches Anrecht auf Rückerstattung der MWSt. Dies müsste vorher mit dem Verkäufer abgemacht werden. Wenn man nichts abmacht, dann kann der Verkäufer die Rückerstattung verweigern. Antworten


Urs Gautschi

05.09.2010, 09:58 Uhr
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Und was ist mit Fahrkosten/Umweltschutz? Nun ja, wer wie ich in Basel zuhause ist, bei dem macht es nichts aus. Doch wenn ich in Weil am Rhein parkierte Autos mit Nummernschilder aus Bern oder Luzern sehe, dann muss ich mir schon die Augen reiben... Antworten


frits schnuerbel

05.09.2010, 09:48 Uhr
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Wenn man dann noch beim Interneteinkauf Zustelladressen im Ausland nützt (wie z.B. Borderlinkx/DHL für Einkäufe in England und USA), dann wirds richtig günstig bezüglich Versand und Zollkosten. Denn diese Dienste sammeln alle Online-Einkäufe, um am Schluss nur ein Paket in die Schweiz zu schicken (d.h. nur einmal Porto und Zollvorlagekosten). Antworten


Theo Meier

05.09.2010, 09:36 Uhr
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Wem bringt der stete Preiszerfall etwas? Der Umwelt? Oder gibt es auf Dauer mehr Lohn, wenn alle ins Ausland rennen? Oder sinken gar die Steuern? Nein, da steigt der Eigenmietwert, wenn die Zinsen fallen. Da werden hier und dort nur 0,x% Prozent mehr abgezogen. Früher gab es den Zehnten, heute werden bald 40% vom Staat eingezogen. Mit Brüssel werden es dann schnell 50%... Antworten


Johann Müller

05.09.2010, 09:17 Uhr
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Guter Artikel !!! Antworten


Werner Recher

05.09.2010, 09:00 Uhr
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Werden wir dereinst in Deutschland als Grenzgänger anklopfen müssen, um eine Stelle zu erhalten? Und verwildern unsere Felder, weil es keine Bauern mehr gibt? Der Preisüberwacher sollte zuerst denken, bevor er verlautbart.... Antworten


Urs Jung

05.09.2010, 09:00 Uhr
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So viel ich weiss, dürfen grenznahe Bewohner nur Waren für 200 Franken einführen. Stimmt das? Antworten


Guido Signer

05.09.2010, 01:13 Uhr
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Ein guter Tipp ist auch im Ausland einzukaufen und dann die steigende Arbeitslosigkeit im Inland zu ignorieren. Oder bessere Preise für Milch- und Fleischprodukte zu erzielen und dann die Lebensmittelskandale nicht zu beachten. Auch die Rechnung von (wirklichen) Logistikkosten beim Einkauf im Ausland völlig ausser acht zu lassen ist sicher hilfreich. Antworten


richard ruf

04.09.2010, 21:42 Uhr
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JA JA kauft nur recht kraeftig im Ausland ein. In der Schweiz das Geld verdienen und bei unseren Nachbar ausgeben. Ist einfach nicht gut. Antworten


Robi Gasser

04.09.2010, 20:34 Uhr
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Das zeigt, was für ein Bollwerk wir an der Grenze geschaffen haben. Man will uns die tieferen Preise, die uns eigentlich zustehen, möglichst vergälen. Trotzden lohnen sich viele Artikel im Ausland, wenn man die Prozedur einmal kennt, denn hier bezahlen wir bis zu 100% mehr für Eurogüter. Das ist inakzeptabel, zumal der Wuchergewinn an einige wenige Insider fliesst und nicht an die Gesamtheit. Antworten


Bruno Franzen

04.09.2010, 19:56 Uhr
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Sehr oberflächliche Darstellung eines lohnenden Geschäfts! Möbel und Elektronic erziehlen den grössten Einfuhr-Umsatz. Im Falle Deutschland kriegt der Kunde die Deutsche Mehrwertsteuer von 19% zurück und zahlt dafür die Schweizerische Mehrwertsteuer von 7,6%. Grosse Firmen wie Seipp Wohnen in Waldshut bringt Ihnen alles ins Haus und die Rechnungen können wahlweise in EUR oder CHF bezahlt werden. Antworten


Ralf Zywicki

04.09.2010, 19:15 Uhr
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Ich dachte, dass Päckli mit bis zu 60 SFR Warenwert von der Verzollung, was ja weitere Gebühren beinhalten würde, ausgenommen sind und somit direkt in die Schweiz gesendet werden können, wie z. B. Bücher und CDs ? Antworten


Edwin Hitz

04.09.2010, 19:02 Uhr
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Wende Pickpoint schon seit Jahren erfolgreich an Antworten


Carlo Schnydrig

04.09.2010, 19:01 Uhr
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Der Kaufreiz im Ausland könnte schon dadurch gebrochen werden, indem der Bund dafür sorgt, dass die Kursdifferenzen auf eingeführte Lebensmittel an den Konsumenten zwingend weitergegeben werden müssen. Mit dem heutigen System werden durch die Importeure nebst der Gewinnmarge noch die satte Kursdifferenz zum Euro eingeheimst. "Hierzu schweigen jedoch die Götter" - und das darf nicht sein! Antworten


Hanspeter Burri

04.09.2010, 18:15 Uhr
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In der EU einkaufen?! Niemals, wir wollen frei bleiben und uns nicht Brüssel unterwerfen!!! ;-) Antworten


Peter Berger

04.09.2010, 17:49 Uhr
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Achtung die 19 % sind vom Nettowert nach oben zum Verkaufspreis gerechnet. In der Regel erhalten Sie nur 16 % zurück erstattet. Der Händler rechnet den Verkaufspreis zB. Euro 84 netto, plus 19 % = Euro 100. Für den Kunden ist die Rechnung aber wie folgt: Verkaufspreis Euro 100 minus 16% = Euro 84 Preis ohne Mehrwertsteuer. Die zurückerstattete MWST ist somit Euro 16 und nicht 19. Antworten



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