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Spanien schlittert in die zweite Rezession in drei Jahren

Nun ist es offiziell: Spanien ist im ersten Quartal 2012 schon wieder in die Rezession gerutscht. Standard & Poor's hat die Einstufung für das Land und zahlreiche spanische Banken gesenkt. Mehr...


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48 Kommentare

Walter Kunz

30.04.2012, 19:39 Uhr
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Also wenn wir etwas ähnliches, oder sogar noch mehr möchten, wird es Zeit uns der EU endlich anzugliedern Antworten


Michael Lopez

30.04.2012, 18:58 Uhr
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@Gross: Unter Aznar hat Spanien Überschüsse gemacht und die Gesamtverschuldung war tief. In 7 Jahren Sozialismus sind die Ausgaben explodiert und die Einnahmen wegen der Krise runter. Wenn man in 7 J. nichts machen kann, sollte man nicht auf andere zeigen. Antworten


Rene Wetter

03.05.2012, 08:02 Uhr
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@Reinhart: WennIhre Hausbank pleite geht, ist auch ein Teil ihrer Aktiven futsch, damit ein Teil ihrer Bonität, demzufolge werden sie schlechtere Bedingungen erhalten. Man muss eben die Zusammenhänge sehen. Vielleicht sind die Kunden schlechte Schuldner und zahlen nicht so fix, dann ist eine tiefere Kreditlinie fatal. Wie gesagt, wenn eine wichtige Bank zusammenbricht gibts Riesenprobleme


Walter Reinhart

01.05.2012, 14:40 Uhr
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@Wetter: Ein guter Schuldner, dessen Bank pleite ging, hat sogar die Chance, zur besseren Konditionen bei einer anderen Bank einen Kredit zu bekommen. Das hängt von der Situation des Marktes ab. Ihre Geschichte vom Unternehmen, das Probleme bekommt, Rechnungen nicht pünktlich bezahlt und das Ende dann kommt, wenn ihm die Kreditlimite gekürzt würde, tönt nicht gerade nach einem guten Schuldner.


Rene Wetter

01.05.2012, 11:33 Uhr
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@Reinhart: Glauben Sie denn wirklich, dass ein Schuldner dessen Bank pleite gegangen ist und daher eine neue Bank für seine Hypothek finden muss wieder die gleiche Konditionen erhält? Das Gleiche gilt für Firmen. Wird ihnen die Kreditline gekürzt, kommen die Probleme; Rechnungen können nicht rechtzeitig bezahlt werden, die Lieferanten liefern nicht mehr oder nur noch auf Vorkasse, das Ende kommt


Rene Wetter

01.05.2012, 11:22 Uhr
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@Reinhart: Haben die Banken eine Bonitätsprüfung zu machen ja oder nein? Die Bank ist nicht Schuld an der Pleite des Schulners sonder an dem Verlust den sie durch eigene Nachlässigkeit erlitt, klar? Wenn eine grössere Bank pleite macht sind alle Spareinlagen futsch und was ist mit den Firmen die dort Kredite haben den Hypothekarschuldner we übernimmt die in Krisenzeiten?


Walter Reinhart

01.05.2012, 01:49 Uhr
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@Wetter: Wer sich durch die z.Zt. sehr tiefen Zinsen dazu verleiten lässt, sich zu verschulden, ohne zu überlegen, was denn bei einer Veränderung der Zins-/Einkommenssituation passieren könnte, der muss hinterher nicht der Bank die Schuld geben, wenn er den beantragten Kredit bekommt und dann die vorher nicht bedachte Situation eintrifft. Eigenverantwortung bedeutet Vernunft und manchmal Verzicht!


Walter Reinhart

01.05.2012, 01:31 Uhr
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@Wetter: Vielleicht wissen Sie's nicht, aber eine der Hauptaufgaben eines Kreditnehmers ist es, zu prüfen, ob er überhaupt in der Lage ist, auch unter erschwerten Bedingungen den Schuldendienst zu leisten. - Die Politiker waren nicht verpflichtet, die Banken zu stützen. Das ist eine Ausrede. Inwiefern wären gute Schuldner mitgerissen, wenn eine Bank Pleite geht? Was Sie behaupten ist falsch!


Rene Wetter

30.04.2012, 20:09 Uhr
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@Lopez: Die Gesamtverschuldung war bis 2010 unter den Vorgaben von Maastricht, dann explodierte das Ganze weil SP die unglückseligen Regionalbanken stützen musste. Und die Regione, von wem wurden die regiert? Ja richtig mehrheitlich vom PP und die Bankiers die das Desaster verurachten waren keine Sozialisten. Spanien kam nicht wegen Misswirtschaft des Staates in die Schulden


Sven Gross

30.04.2012, 17:30 Uhr
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...25% Arbeitslosigkeit. Bei Jugendlichen bis 25 sogar 52%. Hypotheken wurden vor 2008 mit bis zu 120 % beliehen und dem Käufer der im Schnitt 1.000 € verdient wurde vorgerechnet wie die Immobilienpreise steigen die Zinsen waren auch noch halb so hoch wie heute und auf 30 Jahre ergab dies dann ca. 500€/mt heute sinds nun ca. 1.000 € durch Zinsanstieg... noch Fragen? bald machts richtig BUMM! Antworten


max meier

30.04.2012, 15:53 Uhr
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Wen wundert es wirklich? Hat doch jeder gewusst!! Den Kopf in den Sand stecken und so tun als wäre nichts, ist die falsche Politik. Und es wird noch viel schlimmer kommen!! Und dann können die Reichen versuchen, ihre wertlosen Papiere in Essen umzuwandeln... Antworten


Lopez Michael

30.04.2012, 14:38 Uhr
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Spanien wird da alleine herauskommen. Die jetzige Regierung ist seriös, kompetent und reformwillig. Aber es braucht etwas Zeit, um die 7 Zapatero- Jahre zu überwinden. Antworten


Sven Gross

30.04.2012, 18:02 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

...vor Zapatero war Aznar an der Regierung - und er war es der den Grundstein zur heutigen Immobiliensituation gelegt hat. Immobilienpreise explodierten - und Zapatero hat oder wollte die Abhängigkeit des Landes an der Baubranche nicht sehen... nun ist Rajoy an der Reihe - und in den Schulen haben wir schon jetzt teilweise 35 Schüler pro Lehrer - gute Aussichten auch im Gesundheitswesen = Absturz


Roger Eugster

30.04.2012, 15:27 Uhr
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Es war AZNAR 1997 bis2004 und nicht González .berichtigung


Roger Eugster

30.04.2012, 15:18 Uhr
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Lopez@Schuldenmacher war Gonzalez 1997 bis 2004. Zapatero uebernahm ein schuldenhaufen.Die privatenkredite die bei unglaublichen 78% waren und heute bei 82%,also der spanier kauft alles auf Kredit und heute noch..man kauft Designer Klamotten 48x20 Euro ohne Zinsen.nichts hat sich geändert den er weiß die EU wird helfen,also was solls,bei mir 12apt.von 120 verkauft,Rest leer seit 2J.


Thomas Amrein

30.04.2012, 14:30 Uhr
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Der EUR wird für die SNB bei 1.20 kaum zu halten sein!
Nach meiner Meinung sehen wir sehr sehr bald 1.05.
Antworten


Rene Wetter

30.04.2012, 18:19 Uhr
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@Amrein: Oh doch, die SNB kann soviel CHF drucken wie sie möchte. Aufwertung kann man immer bekämpfen, Abwertung nur solange man Devisen hat um eigene Währung zu kaufen. Die SNB muss nur den CHF stabil halten, gegen über dem $ ist der € relativ stabil.


Frank Schulze

30.04.2012, 14:27 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Die deutschen werden's auch diesmal wieder richten!
Auch wenn sie selbst Pleite gehen.
Antworten


Bruno Meier

30.04.2012, 13:56 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Höhren wir doch endlich auf mit diesen dummen Ausreden ! Jeder einzelne Spanier kann ja auch rechnen und wenn ich 4000 Euro Lohn habe und dann einen Vertrag unterschreibe für eine Wohnung mit fixkosten von 3950 Euro bin ich doch selber schuld. Da brauchts nur einen Hauch von Zinseröhung und schon reichts einfach nicht mehr. Ausserdem Zahlen die ja alles mit Kreditkarte... bis in den ruin !! Antworten


Bruno Froehlich

30.04.2012, 16:07 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@ Snozzi Ich lebe seit einiger Zeit in E, an der Costa Blanca, nicht gerade als Billigregion bekannt. Bezahle fuer ca. 8o qm, moebliert 45o.--, gleiche Wohnung leer 300.-, im Ort Pego, sehr viele Angebote ab 200.-. Riesige Auswahl danl gewaltig Leerstand. Krise ist sichtbar an den wenigen Kunden in Maerkten und Bars. Das war vor einem Jahr noch ganz anders. Die Spanier tragen es mit Fassung.


Gian Snozzi

30.04.2012, 15:45 Uhr
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Ersetzen sie 4000 Euro Lohn durch <1000 Euro und 3950 Euro Wohnkosten durch mind. 400-500 Euro (weil es einfach nichts darunter gibt), dann sind sie wohl näher an der spanischen Realität dran.Verschwenderischer Lebensstil und Überlebenskampf sind nicht das Gleiche. Und was glauben Sie denn, wie es den bald 25% Arbeitslosen geht? Saus und Braus? Wohl eher nicht.


Rene Wetter

30.04.2012, 12:36 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Ich möchte an die 90er zurückerinnern, da hatten wir auch 2 Rezessionen nach einem Immobiliencrash. An unsere lieben Nationalisten: Das kommt unabhängig von der Existenz der EU vor. Und es wird immer wieder vorkommen wenn nicht mal strenge Regeln für die Vergabe von Hypotheken und deren Rückzahlungen eingeführt werden. Es kann nicht sein, dass die Banken die Volkswirtschaften in den Abgrund ziehen Antworten


Rene Wetter

30.04.2012, 13:19 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Scherrer: Nein er wurde nicht gezwungen, ebensowenig die Bank im die Hypothek zu gewähren. Aber der Staat wird gezwungen die Gescheitet sind zu unterstützen, darum hat er ein Recht Vorschriften zu erlassen. Das mit dem Fluglotsen mit €250000 Lohn dürfte auch so eine Geschichte sein die rumgeboten wurde. Mir erzählte auch mal ein Bauer ein Metzer in der Migros verdiene CHF9000/Mt


Fabian Scherer

30.04.2012, 12:59 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Herr Wetter, niemand ist gezwungen, Hypotheken für Zweit- oder Drittwohnungen aufzunehmen. Hypotheken für Autos, Ferien etc. aufzustocken. All dies passierte in Spanien, Konsum auf Pump. Und der Staat zahlt seinen Fluglotsen EUR 250'000 und mehr. Wen wunderts da, wenn alle pleite sind.


Daniel Studer

30.04.2012, 13:06 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Scherer: die Ursache dafür war eine verfehlte Zinspolitik. Der Zins war tiefer als die Inflation, da ist man ja blöd, wenn man nicht was macht; dass dabei eine Eldorado Stimmung aufgekommen ist, ist verständlich - wenn es auch sehr kurzsichtig war.


Nadine Binsberger

30.04.2012, 12:34 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Wachstum war sinnvoll und nötig, als die Menschen noch Mangel und Entbehrung leiden mussten. Sie haben sich aus dem Tief emporgearbeitet, was sich in Wirtschaftswachstum ausgewiesen hat. Aber wenn Wohlstand bereits herrscht, also erreicht ist, kann es kein Wachstum mehr geben - oder wenn doch, dann beruht er nur auf permanenter Verschwendung bzw. Vernichtung von Material und Arbeit. Antworten


Bruno Bänninger

30.04.2012, 13:53 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@ N. Binsberger. Wie Recht Sie haben. Die Jagd nach ständigem Wachstum ist zu beenden. Wer als Volkswirtschaft und Staat lernt, ohne Wachstum (auch bei Staatsverschuldungen) zu funktionieren, schafft die Wende und wird als Kollektiv überleben. Es hilft alles nichts, wir müssen zurück zu menschlichem Mass. Die Nachfrage muss wieder das Angebot bestimmen und nicht das Angebot die Nachfrage.


Hans Reuter

30.04.2012, 12:31 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Spanien hat der EZB Immobilienpapiere gegeben welche einen realen Wert von vielleicht 20% haben. Irische Finanzhäuser machen sich selbst own-use-bonds und schieben sie der EZB rüber und Portugal gibt der EZB zum Teil Anleihen als Sicherheit welche bis 9999 also in etwas weniger als 8000 ! Jahren fällig werden. Also wenn dies keine solide Grundlage ist. Antworten


Hans Reuter

30.04.2012, 13:45 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Lieber Herr Schmidli. Bez. Immobilienbewertung möchte ich noch hinzufügen, dass es Zeiten gab, und dies ist nicht so lange her, da konnten sie mit ein paar Goldmünzen ganze Strassenzüge kaufen.


Hans Reuter

30.04.2012, 13:17 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Lieber Herr Schmidli. Die Frage ist doch letzlich welchen Realitätscharakter solche Sicherheiten überhaupt noch beanspruchen können also welcher Wert dem bedruckten Papier der EZB zu Grunde liegt.


Leo Schmidli

30.04.2012, 13:10 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

1. Fangen Sie doch bei der EZB als Immobilienbewerter an. Anscheinend verstehen Sie das Handwerk besser.
2. Die Hinterlegung von own-use-bonds ist zeitlich limitiert, zudem sind sie staatlich garantiert.
3. Spielt doch keine Rolle, sie sind schliesslich jederzeit handelbar. Es gibt auch unendliche Laufzeiten bei Obligationen (Perpetual Bonds).


Hans Imeichen

30.04.2012, 12:15 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Wenn Spanien kracht, dann kracht die EU. Und ich denke, Spanien kracht. Dieses Jahr. Antworten


Sacha Meier

30.04.2012, 15:19 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Hans Reuter Da möchte ich Ihnen respektvoll widersprechen: Was einmal funktioniert hat, wird wieder funktionieren: Der Schuldenschnitt. Sollte Spanien in eine auswegslose Zins-Situation geraten, kann man dem Land einen Kurzhaarschnitt verpassen und die Subprime-Hypotheken in einer Bad Bank tiefgekühlt zwischenlagern. Dann kann man den Wiederaufbau wirksamer fortsetzen.


Hans Reuter

30.04.2012, 13:05 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Lieber Herr Meier. Herr imeichen hat meiner Ansicht nach völlig Recht. Dann reicht keine Billion mehr dann braucht es zehn oder mehr. Es sei denn die EZB akzeptiert Anleihen welche erst in 10000 Jahren oder nach der nächsten Sinflut fällig werden. Aber dies würde mich auch nicht mehr wundern.


Sacha Meier

30.04.2012, 12:21 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Hans Imeichen Könnten Sie mir vielleicht auch noch die Fussballresultate und die Lottozahlen der kommenden Woche sagen?
Danke!


Rene Wetter

30.04.2012, 12:14 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@karrer: Sie sollten sich mal die Lage von Japan studieren, ein wirtschaftsstarkes Land das seit 20 Jahren!! praktisch kein Wachstum mehr hat. Und das wegen einer zu harten Währung. Was nützt Ihnen ein hoher virtueller Wert des CHF (den Sie nie realisieren können und den Sie nich in genügender Masse besitzen) wenn Sie dafür keinen Job mehr haben? Lassen Sie die SNB ihren Job machen Antworten


Walter Reinhart

01.05.2012, 02:53 Uhr
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@Wetter: Warum soll man den hohen Wert des CHF nicht realisieren können? Jeder Einkaufstourist macht es doch vor. Was diese können, können auch Unternehmen, können auch staatliche Institutionen - nämlich mit dem starken CHF in der Eurozone preisgünstig einkaufen. Das stärkt den Euro, was schliesslich von Exportwirtschaft und Tourismus auch erwünscht ist.


Hansueli Zürcher

30.04.2012, 11:37 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Wenn man den Berichten in den Medien, TV, glauben kann, so ist die Rezession nicht verwunderlich! Tausende von Wohneigentums Besitzern wird ihr Eigetum weggenommen. Die Allermeisten sind auf die Bankberater, die nur für IHR Portmonnaie geschaut haben, herein gefallen. Und in der Schweiz ist es da besser? Antworten


Hansueli Zürcher

30.04.2012, 15:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

In einer Pensionskasse war ich an führender Stelle, die Hypo-Anträge genehmigen musste und alle Anträge haben mindestens 80% Eingenkapital vorgesehen. Die Berechnungen erfolgte durch Mitarbeiter der PK (ohne Prov.) wurden dann von gewissen Banken, bei unsere Ablehnung, doch genehmigt. Hat da die Provision doch eine Rolle gespielt?


Josef Nemecek

30.04.2012, 14:12 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Wenn man in einem Haus wohnt, welches zu 80% der Bank und zu 10% der Pensionskasse gehört, so ist man nicht dessen Besitzer. Wenn man die Zinsen nicht bezahlen kann, so kassiert die Bank das Haus. Wehe den "Wohneigentümlern", welche hohe Zinsen oder Rückzahlungen infolge Wertverlust nicht bezahlen können!


P. Wäckerli

30.04.2012, 12:29 Uhr
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Was heisst hier Wohneigentum? Die Häuser und Wohnungen wurden auf Pump gekauft (wie in der Schweiz mehrheitlich auch). Nun können die Leute die Zinsen nicht mehr bezahlen, müssen aus "ihren" Häusern raus und die Banken hocken auf den nunmehr fast wertlosen Immobilien mit entsprechenden Abschreibern in der Bilanz.


Sacha Meier

30.04.2012, 12:28 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

@Hansueli Zürcher Zwischen der Schweiz und Spanien gibt es fundamentale Unterschiede: Wir sind ein finanzorientiertes Einwanderungsland, das jährlich mindestens 140'000 Zuzüger aufnehmen muss, um überhaupt unsere Sozialsysteme sichern zu können. Da wird es für die nächsten Jahrzehnte kaum eine Immobilienkrise geben. In Spanien war der Immobilienmarkt limitiert.


markus karrer

30.04.2012, 11:39 Uhr
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Derweil kauft die SNB weiter in verantwortungsloser Grenzenlosigkeit Euros auf, die sonst niemand mehr haben will. Die SNB gefährdet damit das Kapital der Schweiz und die Zukunft unserer Kinder. Kritische Kommentar dazu sind wohl nicht erwünscht. Antworten


Tom Dubach

30.04.2012, 14:22 Uhr
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Herr Karrer, angenommen die SNB unternimmt nichts. Wenn wir dann im 2017 auf diese Zeit zurückschauen und feststellen, dass der Tourismus in den Bergen um 50 % geschrumpft ist, ausser der Uhren-Industrie (welche Made in Switzerland braucht) alle anderen abgewandert sind und wir ein AL-Quote von 25 % haben, ja dann wird man auch nicht euphorisch in die Zukunft schauen...


Josef Nemecek

30.04.2012, 14:17 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Ohne die SNB-Käufe wäre der Eurokurs wohl bei 80 Rappen. Die exportorientierten Unternehmen (Wertschöpfung) wären dann wohl schon lange ins Ausland abgewandert. Bei unserem Exportüberschuss würden uns die günstigen Importpreise auch nichts nützen, denn wir könnten uns von den 80% ALV (bis 10'500 Franken) Nichts mehr leisten. Aussergewöhnliche Zeiten brauchen aussergewöhnliche Taten!


Margot Helmers

30.04.2012, 12:35 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Wir leben vom Export, wenn die Preise dafür nicht konkurrenzfähig sind haben wir ein grösseres Problem. Sind Arbeitsplätze in der Industrie erst mal ins Ausland abgewandert, dann kommen die nicht mehr zurück. Schauen Sie mal nach England was dort die Entindustrialisierung bewirkt hat.


Andreas Meier

30.04.2012, 11:12 Uhr
Melden 65 Empfehlung 0

Die "Schönfärberei" der EU Regierung in Brüssel - von wegen Fortschritten in Spanien - wird immer mehr zur Farce für die betroffenen EU Bürger! Pausenlose Lügen, haben eben am Schluss immer kurze Beine! Antworten


Martin Bosshart

30.04.2012, 14:35 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Die spanische Regierung hat noch NIE die Wahrheit gesagt, und das Land steht wie noch nie in einem sehr bedenklichen Zustand.
Sehe das jeden Tag, denn ich Wohne seit 18 Jahren an der Costa Blanca und es wir jeden Tag schlechter die Leute verlieren ihre Wohnungen und Häuser und hausen auf der Strasse oder im eigenen Auto!!!
Das ist spanische Realität.



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