Wirtschaft

Diskussion

«Sorgenfrei zu sein, ist gegen die Natur des Menschen»

Der Sozialwissenschaftler Beat Kappeler hält nichts von einem bedingungslosen Grundeinkommen und nennt die Initianten «hilflose Utopisten». Ihm schwebt eine amerikanische Lösung vor. Mehr...

Interview: Mirko Plüss.

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183 Kommentare

Bena Habena

19.04.2012, 20:19 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Der Herr Kappeler erklärt seine vom ihm und für sich selbst "gezimmerte Welt" als allgemein verbindlich für alle Wesen seiner Spezies.... So ist es einfach Wissenschaftler zu sein. Möge Gott, dass er glücklich wird mit seiner Weltanschaung - er der nur aus Unzufriedenheit lebt und handelt. - Zum Glück gibts noch die anderen: Jene die es aus Freude und Enthusiasmus tun! Antworten


Oliver van der Waerden

19.04.2012, 16:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Befürworter des Grundeinkommens denken etwa so: Bei einem 100m-Sprint kriegt der Sieger mehr Preisgeld als der Zweite, der Verlierer fast nichts. Anstatt, dass sich die Rennleitung oder die Teilnehmer (oder beide !) nun Gedanken über eine gerechtere Bemessung des Preisgeldes machen, gibt man allen Teilnehmern 20 m Vorsprung... Antworten


Reto Stadelman

19.04.2012, 15:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

"Sorgenfrei zu sein, ist gegen die Natur des Menschen." Absolut richtig. Und wer nicht versteht wieso, ich habe keine Lust das philosophisch zu erklären. Schaut mal den Film Matrix ;-) (Ironie)
"Die Leute sind nicht mehr aufeinander angewiesen.[...]Der Zusammenhalt wird schwinden." Eine Entwicklung die man schon heute Bemerkt. Warum wohl zerbrechen so viele Familien? Der Zusammenhalt ist weg...
Antworten


Peter Bürger

19.04.2012, 09:33 Uhr
Melden 2 Empfehlung 2

Meiner Ansicht nach ist es reine Utopie, dass dieses bedingungslose Grundeinkommenskonstrukt funktioneren würde. Ich kenne etliche Leute, wo ich drauf wetten würde, dass die keinen Finger mehr rühren würden. Das ist vermutlich sogar repräsentativ in einer konsumorientierten Bevölkerung, die immer egoistischer wird. Es würde dann mehrheitlich heissen "finanzieren sollen die anderen, ich geniesse". Antworten


Thomas Flückiger

19.04.2012, 11:19 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Diese Umfragen wurden bereits gemacht. Über 80% der Befragten gaben an, weiterhin zu arbeiten. Es gaben jedoch auch über 80% der Befragten an, sie glauben, die anderen würden dann nicht mehr arbeiten.
Man hat hier offenbar zwei Menschenbilder: Eines für sich selber und eines für die anderen :-)


Cassandra Dürr

18.04.2012, 07:58 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Natur des Menschen kennt man fast nicht mehr. Sie war friedlich, wie die der Tiere. Durch Herrschaft, Hierarchie, Religionen u.Ideologien ist sie bösartig geworden.
Kein Tier tut der eigenen Art an, was Menschen sich permanent gegenseitig antun! Der christl.Sühnegedanken kommt hier durch. Bloss, wofür soll ich sühnen? Dafür, dass ich geboren wurde? Das wäre wohl eher Sadismus, nicht?!
Antworten


Thomas Flückiger

19.04.2012, 11:24 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@dürr: Ich bin auch der Meinung, dass Sie sich mit der ursprünglichen Friedfertigkeit der Natur gewaltig täuschen Frau Dürr. Die Natur ist brutal, furchtbar ungerecht und schert sich einen Deut um niemanden. Eben darum schafft sich der Mensch Regeln und Einrichtungen um das Leben lebenswert zu machen. Und ich denke mit einem BGE kann ein weiterer Schritt in diese Richtung gegangen werden.


aldo bertozzi

19.04.2012, 00:57 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Cassandra Dürr: Sie sind wohl nicht von dieser Welt.
Wo bitte haben sie denn ihren Biologie-, Zoologieunterricht verschlafen? Fressen oder gefressen werden ist im Tierreich die Norm.
Gnadenlos! Ihr humanitäres Weltbild ist rein menschlich und ein berechtigter Wunschtraum.


Andrija Sestic

15.04.2012, 15:25 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

BGE und direkte Demokratie sind die A t e m l u f t eines freien Menschen.
Allein der Menschenwürde und des Verbots der Zwangsarbeit wegen tut eine Solidargemein-
schaft gut daran, einem jeden von der Wiege bis zur Bahre BGE zu gewährleisten, anstatt ihm
gleich beim Erblicken dieser Welt eine Sozialversicherung-Beitragskennzeichnug um den Hals
zu hängen. "Geiz u. Gier führen ins Verderben."
Antworten


Severin Loosli

14.04.2012, 16:52 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Das BGE ist besser als der Vorschlag des Arbeitgeberverband, der meint man müsse das AHV-Alter raufschrauben und die Rente kürzen. Da arbeite ich doch lieber weniger für mehr Geld, als noch mehr für noch weniger Geld.. Antworten


Monika Lutz

18.04.2012, 22:25 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ja, weniger arbeiten und dabei mehr verdienen wollen wir ja alle. Gerne würde ich mal lesen, wie ein bürger sich mit dem BGE verhalten muss, damit er auch im alter noch davon leben kann? Was geschieht mit all den geldern, die gespart werden? Was machen wir mit denen, die vom BGE leben und irgendwann einmal zu verhungern drohen? Oder gibt es den automatischen teuerungsausgleich?


jan Abendroth

14.04.2012, 15:31 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Ich hoffe nicht, dass Europa sich amerikanischen Mehtoden annimmt; 20% arbeitslose ohne sozialhilfe, ohne perspektive, die nicht einmal mehr die Wirtschaft bei Wall Mart ankurbeln können und in Suppenküchen speisen. Soll jeder Steuergeschenke auf Arbeit in seiner Vorstellung beziehen? Danke, ich glaub wir sind zum Glück wesentlich intelligenter und menschlicher als unsere Transatlantischen Freunde Antworten


Micha Siegrist

14.04.2012, 10:52 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Rabenschwarz, dieses Menschenbild - als Realsatire ist das Interview aber amüsant! Antworten


Cassandra Dürr

18.04.2012, 08:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ja, wirklich. Man fragt sich, welcher herrschaftsgierigen Sekte er wohl angehören mag, dass er solche Angst vor nicht erpressbaren Menschen hat!
Amüsant? Nein, erschreckend, weil es zeigt, wie die "Elite" denkt: Die gewöhnlichen Menschen sind Manipuliermasse, damit ich mehr u.mehr u.mehr kriege. Menschlichkeit ist so ein Schimpfwort u.Armutszeugnis, weil Tiere "menschlicher" sind.


Margot Helmers

14.04.2012, 11:30 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ja, der kann einem wirklich nur noch leid tun. Und so einer ist dann auch noch Sozialwissenschaftler...ziemlich hilflos wenn er glaubt das bisherige System kann endlos so weiter funktionieren. Soll mal vom Elfenbeinturm herabsteigen und den Realitäten auf der Strasse begegnen. So als persönliche Weiterbildung...


Imelda Spielhofer

13.04.2012, 19:13 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Aber sehr geschätzter Herr Kappeler, das ist nun die Chance einer wirklich geistig hochstehenden Gesellschaft. Es ist ein menschenwürdiges Polit- und Staatssystem. Ein System der Gerechtigkeit. Der Grundstein einer Gesellschaft welche nicht nur hochstehend ist, wie jetzt im 21.Jhr. sondern eine die sich weiterentwickelt, hin in eine Zeitepoche mit weniger Armut,Gier,Kriminalität,Depression Antworten


Monika Racheter

13.04.2012, 12:35 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Spuer...alle Ignoranten, wie dieser Herr, werde demnach freiwillig auf das Grundeinkommen verzichten...das heisst es bleibt mehr übrig für den Rest, der nicht mehr Sklave dieses Systems sein will, und sich durch menschenverachtende Politiker, Wisssenschaftler und grössenwahnsinnige Ganksters, sowie Wirtschaftsbosse ausnehmen lassen wollen:))) Antworten


Bruno Schnider

13.04.2012, 14:28 Uhr
Melden 5 Empfehlung 2

Die Frage bleibt offen, wie viele von uns bereit sein werden, für ein BGE auch noch Steuern bezahlen zu wollen. Es könnte der Tag der Steuerverweigerung kommen. Was dann?


Andrija Šesti?

13.04.2012, 11:31 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

BGE ist einfachster Schutz für alle gegen Raffgier, Spekulation, Verschuldung und vor allem
Zinses Zins als übelste Form der Menschenfantasie.
Das Menschenleben im Wesen selbst ist ein Wechselspiel von Muße und Kreativität, worauf
alle Menschen und nicht nur die Privilegierten Anspruch haben(der Verfasser)
Antworten


Max Bruellhardt

14.04.2012, 14:30 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

sehr guter kommentar !!


Eron Thiersen

13.04.2012, 09:52 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Biite keinen Beitrag mehr von Kappeler und kein Foto! Neue Köpfe und Querdenker braucht das Land hiess es doch ... lieber Tagi wo sind sie? Hr. Kappeler schon mal den Zustand der Gesellschaft in den USA betrachtet, wie es den Leuten geht, welche Kluft dort herrscht und welche Art von Politik steuert? Ist es fehlende Vernunft, Einsicht oder schlicht menschenverachtende Ignoranz? Was treibt sie an? Antworten


Bruno Schnider

13.04.2012, 10:04 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Lieber Herr Thiersen: Wäre es denkbar, dass Ihre Vorstellungen der Dinge vielleicht etwas zu einfach sind? Hier gut - dort "böse"? Die Europäer haben von den USA ohnehin ein verzerrtes Bild; und natürlich ist umgekehrt deren Sichtweise des "an die Wand gefahrenen Sozialkonglomerats Europa" ebenfalls einseitig. Unsere Quellen scheinen zu einseitig zu sein. Aber jeder sucht ja Bestätigung...


lucius mayer

13.04.2012, 09:48 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

In der Altsteinzeit, 99 % der Geschichte der Menschheit, brauchte die Sicherung des Lebensunterhalts rund 4 Stunden täglich. Heutzutage kämpfen viele der über 7 Mrd. gegeneinander, um Lohnsklaven werden zu dürfen, womit sie dann 2/3 ihrer Wachzeit verbringen. In einem Punkt hat Herr Kappeler recht: Sorglosigkeit und Sorgen sind zwei Seiten einer Medaille. Fragt sich nur: welche Sorgen wollen wir? Antworten


Thomas Müller

13.04.2012, 09:48 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Frei von Sorgen zu sein ist keine Menschenrecht! Antworten


Cassandra Dürr

18.04.2012, 08:46 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Herr Müller, davon redet nur Hr.Kappeler - negativ! Und von wegen keine Sorgen: Dafür, dass sie uns nicht ausgehen, sorgen Leute wie Kappeler ganz sicher!


Marie Forster

13.04.2012, 09:29 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Bei diesem Artikel gehen mir buchstäblich die Sicherungen durch..... Antworten


Fabio Mettler

13.04.2012, 10:57 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Jemand, der meint, ein existenzsicherndes Grundeinkommen würde den Menschen sorgenfrei machen, hat gar nichts über Menschen verstanden. Und zu behaupten, dass ein Grundeinkommen die Menschen weniger kooperativ machen würde, ist schlicht idiotisch. So viel Vereinzelung und Egoismus wie das heutige Wirtschaftssystem produziert, hat es wohl seit Menschengedenken nicht gegeben. Antworten


Thomas Flückiger

13.04.2012, 09:07 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Gemäss Kappeler müsste es also Aufgabe des Staates sein, die Sorgen seiner Bürger zu vermehren um sie zu Höchstleistungen anzutreiben. Wie grotesk!
Wenigest versucht er seine absurden Ansichten gar nicht erst zu verschleiern.
Antworten


Daniel Graf

13.04.2012, 10:43 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

Keine Leistung für Geld - ein Zeitgeist, der die Finanzindustrie gesät hat und anscheinend Schule macht. Das "bedingungslose" Grundeinkommen ist nicht eine Utopie, es ist sogar unsozial und unsolidarisch. Wer so etwas fordert ist dekadent, hat den Bezug zur Realwirtschaft verloren - wie Banker, die mit virtuellen Geschäften Geld anhäufen. Eben Abzocker auf Kosten anderer. Antworten


Mona Kosnac

13.04.2012, 08:28 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Der Mensch ist das alleinige Lebewesen, welches arbeitet, um materiellen Reichtum zu erlangen. Er ist der Alleinige, der sich auf dieser Erde Sorgen macht, da er seine Sorgen selbst kreiiert. Arbeit ist schon bei Adam und Eva eine Strafe. Das kann es wirklich nicht sein. Jeder Mensch hat das Recht, selbstbestimmend seinen Anteil in dieser Welt zu geben. Dazu ist ein bGE da. So einfach ist das! Antworten


Hannes Müller

13.04.2012, 10:13 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Wehr zahlt's?


Silvie Blake

13.04.2012, 09:20 Uhr
Melden 10 Empfehlung 2

Der Mensch hat auch andere Bedürfnisse als eine Ratte, deshalb ist es eben der Mensch. Diese Träumerei vom bedingungslosen Grundeinkommen wird hoffentlich eine Träumerei bleiben. Wenn man dann noch bedenkt, was anscheinend politisch korrekt verschwiegen wird, was dies für einen Anreiz an arbeitsscheue Ausländer auslösen würde, sich irgendwie in der Schweiz festzusetzen, dann gute Nacht!


Richard Müller

13.04.2012, 10:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung 1

Hannes Müller: Zahlen tun immer die anderen, so funktionieren übrigends Schneeballsysteme - da werden die gleichen niedrigen Instinkte angesprochen, Geld ohne Leistung.


Bruno Schnider

13.04.2012, 08:26 Uhr
Melden 19 Empfehlung 1

Liebe Medien! Veröffentlichen Sie bitte eine statistische Übersicht der Staaten Europas, in welcher das Wachstum der Sozialausgaben in den letzten 50 Jahren aufgezeigt wird! Leider aber ist zu befürchten, dass man davon Abstand hält. Das Ergebnis wäre für jene Kreise ernüchternd, die permanent vom "Sozialabbau" reden. Also los, Tagi!? Antworten


Walter Reinhart

13.04.2012, 03:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

@Niederer: Grundsätzlich ist jede Arbeit wie auch das Nichtstun freiwillig. Wer freiwillig Arbeit leistet, soll dafür auch bezahlt werden, wenn er das will. Müssen aber auch Müssiggänger und Faulenzer bezahlt werden? Wer sich für diese Lebensweise entscheidet, der sollte kein Grundeinkommen dafür bekommen. Idealismus ist ja schön, aber die Realität holt jeden Idealisten früher oder später ein. Antworten


Annemarie Richard

13.04.2012, 00:59 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Umstrukturierungen beobachten wir täglich in der EU. Ansatzweise auch in der Schweiz. Utopisten, wie wahr. Amerikanische Lösung auch nicht das gelbe vom Ei. Millionen von Schulden für eine hilflose Idee "Grundeinkommen." Sorgenfrei - ein paar Studenten. Sorgenfalten - Generationen danach. Antworten


Bruno Schnider

13.04.2012, 00:34 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Der Begriff Solidarität wird bis zum Übelwerden strapaziert. Je mehr Väterchen Staat für seine unmündigen Schäfchen sorgen muss, desto geringer wird die Verantwortung des Einzelnen gegenüber seinen Mitmenschen. Schrecklich, wie viel an esoterischen Phantasien gestrickt wird. Völlig fremd der menschlichen Natur. Bitte lesen Sie Murray Charles, 2012, "Coming Apart" (USA) - auch für uns hochaktuell!! Antworten


Nadine Binsberger

12.04.2012, 23:44 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Armer Mensch, wenn er nur aufgrund negativer Motivation zu einer Tätigkeit animiert würde. Zum Glück sieht die Realität anders aus. Weshalb Kappeler wohl von einem solch negativen Menschenbild ausgeht? Kappelers Menschenbild ist äusserst utopisch - negativ utopisch. Antworten


Johannes Frédéric Kemper

12.04.2012, 22:59 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Das Menschenbild,das ein Gelehrter seiner Theorie zugrunde legt,sagt wahrscheinlich mehr über den Zweck seiner Lehre aus,als deren ganze Logik.Als Zeitgenosse wäre für Kappeler wahrscheinlich auch J.-J.Rousseau ein Utopisten + Träumer gewesen - und doch ist es an der Zeit,den Gesellschaftsvertrag endlich zu reformieren.Denn es gilt noch immer: "L'homme est né libre,et partout il est dans les fers" Antworten


Hans Ernst

12.04.2012, 22:55 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Ein Grundeinkommen funktionniert nach dem Giesskannenprinzip bei dem viel Geld an Leute geht, die es nicht brauchen. Es kommt teuer, so dass am Schluss das Geld dort fehlt, wo man es wirklich braucht. Das heutige System in der Schweiz ist doch gar nicht so schlecht. Ausserdem auch mit einem Grundeinkommen gibt es für viele Sorgen: aufs Grundeinkommen bzw. Existenzminimum zu fallen. Antworten


Robin Wehrle

14.04.2012, 14:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Auf den ersten Blick mag das Giesskannensystem als ineffizient erscheinen. Doch nur weil man übersieht, dass die sich immer wieder füllt. Genau wie das Wasser bildet auch das Geld einen Kreislauf. Wer ein Vielfaches des Grundeinkommens verdient, speist als Steuerzahler und Konsument eine weit höhere Summe als er als Grundeinkommen erhalten hat, wieder zurück in den Kreislauf.


Andreas Egli

13.04.2012, 10:31 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Sie werden wiederholt hören, dass Sie das BGE nicht genügend verstanden hätten. Grund ist, dass viele einfach glauben wollen, dass man von irgendwoher CHF 2'500 für jeden Bürger hernehmen bzw. diesem geben kann, ohne dass das Auswirkungen auf Arbeitsmoral, Preise, Wertvorstellung etc. hätte. Im BGE kann sich jeder sein Schlaraffenland wünschen, jeder sich seine eigene Fata Morgana keieren.


Heidi Meier

13.04.2012, 07:30 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Na da haben Sie ein paar Dinge noch nicht ganz nachgeforscht. Ihre Aussage beruhen nicht wirklich auf Tatsachen.


Ernst Bächtiger

12.04.2012, 22:46 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

86 Prozent der Verstorbenen in Europa sind an nicht übertragbaren Krankheiten gestorben. Das sind Krankheiten, die man sich selber zufügt. Sorgen und Aengste, Probleme aller Art, Stress, Hektik und fehlende Anerkennung auch für gute Arbeit sind einige Gründe dafür. Das will uns also Herr Kappeler weiterhin aufzwingen. Oder ist es schlicht einfach nur Neid, dass ihm andere zuvor gekommen sind? Antworten


Hanspeter Niederer

12.04.2012, 22:45 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Sie scheinen in der Freiwilligen-Arbeit nicht sehr bewandert zu sein. Zehntausende von Menschen sind für das Gemeinwohl tätig, ohne finanziell entschädigt zu werden. Sie werden eben anders entschädigt ! (Um-) Denken erlaubt. Antworten


bosko mihajlovic

12.04.2012, 22:17 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Diese diskussion ist eine reine ideologische frage und ist vor allem schwierig genaustens zu prognostizieren ob machbar oder nicht.Fakt ist jedoch,dass bürger mit tiefsten einkommen schwierig über die runden kommen.ich würde eher mit einem mindestlohn ansetzen,damit die problematik eines würdevolleren lebens (nicht gelöst), jedoch in die richtige richtung gesteuert wird. Das schwierigste dabei ist die umverteilungsspirale,die irgeindeinmal nicht mehr nach status quo funktionieren kann. Antworten


Christine Fischer

12.04.2012, 22:02 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Unmenschlich ist, dass immer und überall mit der Angst operiert wird. Um die Pfründe zu wahren um die Menschen vom Denken abzuhalten, um ihnen jegliche Träume zu nehmen und Utopien von vorne herein als lächerlich abzustempeln. Hilflos sind für mich Wissenschaftler, Wirtschaftskapitäne, Politiker die trotz aller Probleme jeglichen Ansatz einer Veränderung bodigen Die Zeit ist reif für neues Denken Antworten


Jean Lazard

12.04.2012, 22:01 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Eine freudige und mutige Initiative. Ein Bravo und viel Erfolg für die Initianten und Befürworter. Es wäre schön, könnte sich die Schweiz nach langer Zeit wieder einmal wegweisend und selbstbewusst in Szene setzten. Bez. Herrn Kappeler bitte ich um Verständnis- als Mitarbeiter der NZZ ist es selbstverständlich, dass er sich gegen solche Ideen auszusprechen hat. Antworten


Heinrich Heer

12.04.2012, 21:24 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Ich will nicht ohne Sorge sein. Sie hält mich aktiv, unternehmerisch und interessiert. Siehe Wikipedia zum Wort Sorge: "Der Begriff Sorge beschreibt ein durch vorausschauende Anteilnahme gekennzeichnetes Verhältnis des menschlichen Subjektes zu seiner Umwelt und zu sich selbst."
Ich will nicht, dass der Staat mir meinen Lebensunterhalt zahlt. Ich bin stolz und glücklich, das selber tun zu können.
Antworten


eugen boller

13.04.2012, 06:12 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Wenn einer ein Utopist ist, dann Kappeler. Er hat nicht begriffen, dass ein funktionierender Körper eben "Blut" in seinen Organen benötigt um zu existieren! Die Wirtschaft wie auch die Sozialsysteme wir sie heute erleben, sind nicht fähig, diesen Aspekt zu erfüllen. Deshalb macht die Idee des Grundeinkommens mehr als Sinn. Die Wirtschaft kann nur funktionieren, wenn wir Einkommen haben. Antworten


Frank Z. Marg

12.04.2012, 21:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Kappeler hat m.E. Recht, dass wir Menschen Probleme brauchen. Denn daran wachsen wir, wir können natürlich auch daran zu Grunde gehen. Aber dieses Risiko gehört dazu. Wir brauchen existenzielle Probleme, gerade um daran zu wachsen. Wegen Grundeinkommen: Wenn das GE nicht zu hoch ist (z.B. CHF 1000.-/Person), dann führt es zu mehr Zusammenhalt und nicht zu weniger. Antworten


Markus Lanz

13.04.2012, 13:04 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Genau, und um ja nicht Zeit zu haben um (selbstständig) zu DENKEN! Sonst käme wohl noch der/die eine oder andere auf so komische Ideen wie sich politisch oder sozial zu engagieren, sich vom heillosen Konsum zu verabschieden... und so was können WIR gar nicht gebrauchen. Wenn ich Diktator wäre, dann wünschte ich mir ganz viele Untertanen wie Sie und ihre Mitschreiber...


Michael Reber

12.04.2012, 21:06 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

2000 Franken, soviel beträgt mein monatliches Budget. Würde ich dies als Grundeinkommen erhalten, so könnte ich mein Studium in der dafür vorgesehen Zeit beenden, da ich nicht einem sogenannten "Brötchenjob" nachgehen müsste. Aber sorgen tut mich das nicht! Antworten


Ernst Dittmar

12.04.2012, 21:00 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Die Entkoppelung von Einkommen und Arbeit wird auch jede Wirtschaftskrise dämpfen oder gar nicht mehr entstehen lassen. Es kann nicht sein, weiterhin in einem System zu leben, das alle 60-80 Jahre kollabiert. Die Leute werden weiterhin arbeiten, aber sich sinnvoller Arbeit zuwenden. Antworten


Hannes Müller

12.04.2012, 20:40 Uhr
Melden 40 Empfehlung 1

Frage an diejenigen, die dann endlich machen können, was sie wollen: Und wer macht dann die Arbeit, die Sie jetzt machen? Heinzelmännchen? Importsklaven? Antworten


Benjamin Kradolfer

12.04.2012, 23:51 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Antwort: So wie jetzt - die, welche den dafür gebotenen Lohn haben wollen. Die Frage: Welchen Wert hat welche Arbeit wirklich? wäre auch eine Lohnfrage. In unserem Land der blitzblanken Strassen könnte auch der Strassenfeger so reich werden wie jetzt der Spitaldrektor oder der CEO, solange uns saubere Strassen wichtig genug sind. Ich fände das nur gerecht - und demokratischer...


Benjamin Kradolfer

12.04.2012, 22:45 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Antwort: Nicht anders als jetzt! Die, die den angebotenen Lohn haben wollen. Die Frage: Welchen gesellschaftlichen Wert hat welche Arbeit wirklich? wäre auch eine Lohnfrage. In unserem Land der blitzblanken Strassen könnte z.B. der Strassenfeger so reich werden wie der Arzt oder der Banker, solange saubere Srassen für wichtig genug gehalten würden. Ich fände das nur gerecht.


Christian Loetscher

12.04.2012, 22:15 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Es findet sich immer ein Freak, der nichts besseres mit seinem Leben anzufangen weiss, als irgend einen meschuggen Job zu erledigen. Der Markt wird es dieses Mal schon richten, glauben Sie mir ;-)


Marcel Senn

13.04.2012, 05:08 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Dann schauen wir doch mal wohin sich die Krise noch weiterentwickelt - falls die Abstimmung 2015 oder 16 vors Volk kommt, sind wir vielleicht so sorgenvoll, dass sich eine Mehrheit der Bevölkerung für die Annahme der Initiative entscheidet.
Wir haben ja heute schon in der CH mit den Fürsorgeleistungen, AHV und Ergänzungsleistungen eine Vorstufe des BGE
Antworten


Greg Müll

12.04.2012, 20:35 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Nach über 2000 Jahre Zivilisation und Wissensanhäufung wäre es endlich Zeit, sich aus der sozialdarwinistischen Terminologie etwas zu verabschieden. Menschen funktionieren nicht nur durch Instinkt.. Durch den"Schuldenbabel" steht wohl eine Zeitenwende an. Besser man streicht die fiktiven Vermögen=Schulden, bevor man sich wieder beraubt... BGE=Sicherheit... Antworten


gustav marxel

12.04.2012, 20:27 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Sich bildung aneignen tue der mensch nur wegen der triebfeder sorge?
der herr besitzt anscheinend keine ahnung von menshlicher entwicklung und sämtlichen pädagogischen wissenschaften. der mensch besitzt den natürlichen drang sich weiterzubilden.
Antworten


Manuel Fischer

12.04.2012, 20:26 Uhr
Melden 10 Empfehlung 1

Beat Kappeler ist zuzustimmen. Unser Wohlstand besteht im Wesentlichen auf dem Anreiz zu Arbeiten + seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Fällt dieser weg, wird auch dem Grundeinkommen den Boden entzogen. Was sind dann noch 2000 Franken wert? - ein gar Nichts. Bedingungsloses Grundeinkommen tönt nach "Perpetuum mobile", funktioniert nicht. Antworten


Andras Bohner

12.04.2012, 20:19 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Herr Professor, wir leben in einer Gesellschaft geprägt von Egoismus, Gier, Vereinsamung und Depressionen. Suizide und Drogenmissbrauch.Kinder welche ohne Eltern aufwachsen. Senioren in Altersheimen ohne Sozialkontakt. Weil Menschen Überstunden schieben, um sich Luxus leisten zu können. Ist das für Sie Menschlichkeit? Dabei gibt es glückliche Gesellschaften ohne Wirtschaftswachstum! Antworten


Michael Moos

12.04.2012, 20:13 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wir brauchen kein bedingungsloses Grundeinkommen sondern das Recht auf bezahlte Arbeit. Es gibt genügend zu tun. Ähnlich wie der Zivildienst aber halt nicht für berufstätige. Wäre sicher auch nicht billig das zu unterhalten, aber dafür bliebe die Arbeitsmotivation erhalten und wir hätten auch weniger Sozialfälle. Antworten


Karlmax Schmid

12.04.2012, 20:12 Uhr
Melden

V.Heldner,bei Ihnen scheinen auch nur antiamerik.Reflexe zu spielen.Wenn Sie verstehen würden was Sie lesen,merkten Sie der Journalist und nicht Kappeler zitiert die USA.Er sagt nur,dass das Gesetz auch für uns gut wäre. Aber für Sie kann nicht sein was nicht sein darf.Hier nur soviel: Das Gesetz garantiert jedem der arbeitet mehr als dem der nicht arbeitet,bei uns ist`s nicht so ärgerlich f.Sie Antworten


Hanspeter Niederer

12.04.2012, 20:10 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Dieser Mann ist für mich definitiv kein ernstzunehmender Gesprächspartner mehr. Ich muss annehmen, dass er gar nicht begreift, welch armseliges Menschenbild in seinen Hirnwindungen herumgeistert. In einem herkömmlichen Intelligenz-Test würde er sicher einen guten Wert erzielen - seine emotionale/soziale Intelligenz hingegen tendiert gegen Null. Antworten


Ursi Brock

12.04.2012, 20:03 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Interessant, nebst den spezifischen Oekonomischen Aspekten, sind für mich die weiteren Soziologischen. In Teilen hat B. Kappler schon recht wenn Er meint das der Mensch nicht zum Sorgenfrei sein geboren worden ist obwohl viele von uns danach streben. Eine bekannte Analogie ist etwa "der Hans im Schneckenloch" oder so ähnlich der immer das wollte was Er nicht hatte. Wie Zufrieden können wir werden? Antworten


Andres Müller

12.04.2012, 20:36 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Das Grundeinkommen schafft eines sicher nicht, die Menschen von allen Sorgen zu befreien. Wer vor solchen Nebeneffekten Angst hat, falls die minimale materielle Existenz gesichert wäre, der tickt nicht ganz richtig.


C. Brunner

12.04.2012, 20:00 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Herr Kappeler, stellen sich sich vor, es gibt Menschen, die gerne arbeiten, es gibt sogar solche die sehr gerne arbeiten würden, aber sie bekommen keine Chance mehr zu arbeiten, da sie älter als 44 Jahre sind und somit die Sozialabgaben zu teuer sind..
Da nützt einem auch ein Grundeinkommen nicht sehr viel. Aber die Amerikaner als Vorbild zu nehmen, finde ich als Zumutung.
Antworten


John Meier

12.04.2012, 20:40 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

C. Brunner, mit Ihrer Frage an Herrn Kappeler oder an unsere Wirtschaftsbosse sind Sie auf dem rechten Weg: "... Es gibt sogar solche, die sehr gerne arbeiten würden, aber sie bekommen keine Chance mehr, weil sie über 45 oder 50 Jahre alt sind". Das ist Fakt, doch der Ständerat und weitere der Elite sehen das nicht so. Sie stellen sich blind, weil Vorerwähnte gewählt sind auf mind. 4 J. sicher.


Andreas Eugster

12.04.2012, 20:26 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Da stimme ich voll zu. Ich bin 40 Jahre alt und lebe seit einem Jahr mit Greencard in den USA und konnte bisher nicht mal einen Job mit Minimallohn finden. Ich musste mich fast übergeben, als ich las, dass man die USA als Vorbild nehmen sollte.


Ursula Badertscher

12.04.2012, 20:21 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Das Wirtschaftssystem und sein Handlanger Staat schreiben uns doch schon längst den Lebensinhalt vor: Nämlich der Geldillusion nachrennen und Arbeiten/Konsumieren wie blöd, damit ein Platzen der exponentielle Schuldenblase welche unsere schuldenbasierte Geldschöpfung verursacht, herausgezögert wird - damit die Umverteilungsspirale von fleissig nach reich noch ein paar Jährchen weiter läuft!!! Antworten


Rudolf Kiefer

12.04.2012, 19:57 Uhr
Melden 47 Empfehlung 0

Es ist schon erstaunlich mit welcher Selbstsicherheit Herr Kappeler kreative Ideen zerpflückt. Sein Menschbild scheint in Stein gemeisselt zu sein. Angst, Zwang und Sorgen als Motivationsfaktoren und Ansporn für zwischenmenschliche Kooperation. In seinem Unternehmen und für ihn möchte ich sicher nicht arbeiten. Antworten


Hannes Müller

12.04.2012, 20:30 Uhr
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Wo sind Sie konkret anderer Meinung und warum?


eugen bissegger

12.04.2012, 20:25 Uhr
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Grundeinkommen ist kaum der Weisheit letzter Schluss. Das fördert geradezu in noch grösserem Ausmasse Lohndumping in eine Richtung, nach unten. Tatsache ist, nur mal auf Europa beschränkt, abermillionen Arbeitslose, working poor, etc. Statt Arbeitszeiten zu reduzieren wird immer noch im Hamsterrad auf Gewinnoptimierung gestrampelt. Bestehende Sozialwerke stärken, statt ständig weiter auszuhölen. Antworten


Peter Andres

12.04.2012, 19:54 Uhr
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Ich glaube an einen unheimlichen Innovationsschub, eine Gründergesellschaft die Arbeitsplätze schaffen wird, weil plötzlich so etwas wie ein ständiges Auffangnetz die Angst vor dem Totalabsturz nimmt. Man muss die Rahmenbedingunen vielleicht etwas enger setzen, z.Bsp. alle ab 18 in der CH wohnhaften CH ... zum Anfang jeden Falls, aber man muss die Variante durchaus rechnen, unbedingt! Antworten


Nick Schmid

12.04.2012, 20:23 Uhr
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@Peter Andres: Und ich glaube an eine Generation von Spaziergängern und Sich-selbst-Verwirklichern, wenn das BGE eingeführt wird. Dann nimmt meine Familie die 6'875 Stutz und geniesst das Flonerleben! Cool, dann kann ich endlich den lieben langen Tag das tun, was ich möchte!


Franz Kipork

12.04.2012, 19:51 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

"… nur wegen seiner Sorgen verlangt der Mensch nach mehr Bildung. Sie ist die Triebfeder jeglicher individueller Anstrengung …"
Nur schon das ist ein derart hanebüchener unsinn, dass ich annehme, dass der mann eine hochprozentige IV-rente bezieht.
p.s. Ich bin 2.bildungswegler weil's mich interessierte, verdiene einen bruchteil dessen was vorher und bereue keine sekunde meiner ausbildung.
Antworten


Eron Thiersen

12.04.2012, 19:49 Uhr
Melden 62 Empfehlung 0

Wer so lange blind durch Wald rennt, dem gefallen auch angelsächsische Soziallösungen! Bravo Hr. Kappeler sie gehörden zu den Unverbesserlichen beratungsresistenten Experten, die das ganze Leben lang lehren was ihnen einmal beigebracht wurde, ohne inne zu halten und einmal zu reflektieren. Antworten


Carlo Müller

12.04.2012, 19:48 Uhr
Melden 75 Empfehlung 0

"Sorgenfrei zu sein, ist gegen die Natur des Menschen" - Was für ein armseliges Menschenbild! Antworten


Hannes Müller

12.04.2012, 21:15 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Was ist an dieser Ansicht von Herrn Kappeler falsch und warum?


Hans Albers

12.04.2012, 19:43 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

In Deutschland wurden Kinder über den Wunschberuf gefragt und hier gaben Kinder von Hartz IV Empfänger als Traumberuf Hartz IV an - so gesehen hat Beat Kappeler mit seiner Einschätzung nicht recht. Aber bei der ersten Frage liegt er richtig: nur schon diese Fragestellung ist unmenschlich, ich würde sogar sagen : ein menschenverachtendes Projekt. Antworten


Stephan Hitz

12.04.2012, 19:36 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Für Leute mit Eigeninitiative ist das Grundeinkommen ein Segen, weil sie endlich in ihrem Leben das umsetzen können, was ihnen wichtig ist. Daneben wird es klar auch Leute geben, die ohne "Arbeitszwang" absacken. Aber das ist deren eigene Entscheidung! Jetzt ist jeder noch zu einem Brötchenjob gezwungen! Das Grundeinkommen führt zu deutlich mehr Freiheit. Wer damit umgehen kann, gewinnt! Antworten


Marc Hubacher

12.04.2012, 19:33 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Herr Kappeler bringt es auf den Punkt. Wer wird überhaupt noch arbeiten? Eine Vierköpfige Familie verdient dann 8000 Franken. Und: die Zuwanderung, um die 2000 Franken abzusahnen wird massiv zunehmen. In der CH werden weniger Leute arbeiten, also werden zusätzliche Personen angezogen. Bettonwüste ahoi. Antworten


Max Meier

13.04.2012, 09:58 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Hubacher: Weil Geschirr-Verräumen nicht bezahlt wird. Es wird immer Leute geben, die einen Ferrari wollen. Den bezahlt man nicht mit 2000/Monat. Also werden sie Arbeit annehmen, die viel Geld einbringt. Das wird unbeliebte Arbeit sein: Müllabfuhr, Schlachthaus, etc.
Künstler wollen auch nicht alle werden. Die die es aber wollen, beziehen dann wenigstens keine Subventionen mehr.


Marc Hubacher

12.04.2012, 20:20 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

warum räumt niemand das Geschirr in der WG? Warum wird überall gelittert? Warum haben wir Umweltprobleme? Eben. Es braucht Anreize und Sachzwänge, so ist nun Mal der Mensch. Aus Freude würde kaum jemand bei der Müllabfuhr oder der Abwaschküche arbeiten... Was wollen wir mit 7 Mio. Künstlern, Malern und Hobby-Fischern?


Max Meier

12.04.2012, 19:43 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

ich würde arbeiten. und zwar selbständig. mit freude. das würden SIE sicherlich auch tun. nach einem jahr nichts-tun wird es nämlich ziemlich langweilig...


Gerhard Keller

12.04.2012, 19:32 Uhr
Melden 48 Empfehlung 0

Sozialdarwinismus reinsten Wassers.Der menschlichen Natur entspricht nach dieser Art des Denkens wohl eher das in den Schlangen zu stehen vor den Sozialämtern.Bittsteller zu sein ist für die vom System Ausgemusterten also natürlicher als Ruhe in den Existenzhorror zu bekommen. Er hat rein gar nichts von der Idee verstanden und unterschlägt platt die hässliche Realität der "amerikanischen" Lösung. Antworten


Ursi Brock

12.04.2012, 19:37 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

..in etwa so wie die Biologie- bzw. Evolutionslehre Darwins zu einer Oekonomischen Ideolgie verklärt worden ist...


Jean M Weber

12.04.2012, 19:47 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Das man Bedenken dei diesem Thema hat, ist nur zu verständlich. Das Hr Kappeler eher eine amerikanische Lösüng vorschlägt ist dann aber doch der falsche Weg. Fact bleibt so oder so, dass es in Zukuft ich mehr für alle eine (sinnvolle) Arbeit geben wird, da bin ich ziemlich sicher. Antworten


Hans Reuter

12.04.2012, 19:27 Uhr
Melden 50 Empfehlung 0

Vielleicht sollte sich Herr Kappeler über die psychologischen Konsequenzen etwas mehr Gedanken machen. Ein Mensch welcher einer Arbeits nachgeht welche ihm mehr Freude bereitet wird weitaus effektiver tätig sein als jemand der notgedrungen eine Tätigkeit annehmen muss, welche ihm überhaupt nicht liegt. Eine solche Schaffensfreude bringt auch gesundheitliche Vorteile und spart Kosten. Antworten


Benno Kaelin

12.04.2012, 19:18 Uhr
Melden 66 Empfehlung 0

Die grössten Leistungen der Menschheit sind nicht aus Angst und Sorgen entstanden:
Flugzeugbau, Internet, Entdeckung von Amerika, Mondspaziergang, Einsteins Relativitätstheorien, Picassos Werke, Mozart und Beatles, sondern aus Lust, Neugier und Mitgefühl. Deren Beispiele gäbe es noch zu Tausenden. Ich kenne kein einziges Weltwunder, dass durch Geldgier entstanden ist.
Antworten


Christophe Andrey

12.04.2012, 21:13 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

A propos Internet: ARPA hat ihn erfunden, weil man Angst hatte, ein einziger Angriff auf ein Punkt des damaligen zentralisierten Netzwerk könnte das ganze Netzwerk lahm legen.
Mondspaziergang: Sputnik hat die Amerikaner so schockiert, dass sie Angst hatten, das Prestige- und Technologierennen gegen die UdSSSR zu verlieren. Deshalb die Mondreise.
Also B. Kaelin: Prüfen Sie ihre Fakten!


Sam Pirelli

12.04.2012, 20:17 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Herr Burky, schon der Palast von Knossos auf Kreta verfügte über eine Kanalisation. Eine grosse kulturelle Errungenschaft fürwahr - allerdings bereits 2500 v. Chr.


Alain Burky

12.04.2012, 19:48 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Wer hat eine der groessten Erfindungen;
das Zuwasser und das Abwasserproblem
(WC; Hygiene; Lebenserwartung); war uebrigens in London;
und warum? - erfunden ?


Alain Burky

12.04.2012, 19:18 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Der Philosoph Schopenhauer hat dazu (Sorgen machen) gemeint.
Ein groesseres Problem verdraengt immer das kleinere.
Und, wenn man meint, keine Sorgen mehr zu haben, droht die Langeweile.
Also, auch wieder ein Problem...
Karl R. Popper ganz kurz: "Leben ist - Problemloesen".
Antworten


Matthias Meier

12.04.2012, 19:15 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Und übrigens, mit dem Grundeinkommen würden die Ergänzungsleistungen nicht wegfallen, dieser Herr sollte sich mal informieren bevor er ein solches Interview gibt. Antworten


Kurt Müller

12.04.2012, 19:14 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Lieber Herr Kappeler
Wenn man so vermögend und gutsituiert im Leben steht wie Sie - ist es zu einfach den berufstätigen Menschen zu sagen dass sie Verantwortung zu tragen haben. Mit der einen Hand gibt man solchen Menschen ein wenig (zu wenig!) Geld und mit der anderen Hand nimmt man ihnen das wenige gleich wieder! Wohnungsmiete, Krankenklasse, Steuern. Und Ihre Solidarität?
Antworten


Peter Brun

12.04.2012, 22:18 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Indem Hr. Kappeler auf seinem selbst erarbeiteten, ev. nicht allzu kleinem Einkommen progressiv ausgestaltete Steuern zahlt und dadurch überdurchschnittlich zum Wohl des Staates und seiner Bürger beiträgt! Wer bezahlt denn all die Ergänzungsleistungen, Krankenkassenzustüpfe, AHV- und ALV-Leistungen etc., wenn nicht primär die besser Verdienenden? Schauen Sie sich mal die Steuerstatistik an!


Mathias Grimm

12.04.2012, 19:27 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Herr Reinhart, Sie wären erstaunt über das Ergebnis dieser Umfrage. Die meisten nicht zu "Drecksarbeit" gezwungenen Menschen arbeiten aus Freude etwas zu schaffen, um der Anerkennung willen und zum sinnvollen Zeitvertreib. Man nennt das intrinsische Motivation. Ein BGE würde fairere Preise für "Drecksarbeit" bedeuten. Das begreifen Sie doch trotz des homo oeconomicus in Ihnen, oder? Antworten


John Meier

12.04.2012, 19:10 Uhr
Melden 60 Empfehlung 0

Herr Kappeler:
1) Leider ist Amerika das schlechste Beispiel überhaupt. Dort nistet sich schon seit langer Zeit höchste Armut ein, auch wenn bei uns hier die CEO amerikanische Lohnsysteme übernommen haben.
2) Leider schwindet der Zusammenhalt zwischen Menschen oft dort wo es um Geld geht, eben auch gerade bei Geldknappheit.
3) Es gibt viele Formen v. "Sorgen", nicht nur die Sorge um ein Einkommen
Antworten


Marcel Bader

12.04.2012, 19:09 Uhr
Melden 60 Empfehlung 0

Der Faktor Arbeit ist in der heutigen Zeit zu einem ganz zentralen Machtinstrument geworden- kein Wunder, stemmen sich unsere Eliten mit allen Mitteln gegen das Grundeinkommen: Sie sähen sich plötzlich Menschen gegenüber, deren Entscheidungsfreiheit erheblich gewachsen ist. Sämtliche Drohungen in der Erwerbswelt würden wirkungslos verpuffen und es käme zu einer Umkehr der Machtverhältnisse. Antworten


Hanspeter Niederer

12.04.2012, 20:25 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Glasklar erkannt ! Mit massivstem Widerstand der Geldelite muss also gerechnet werden. Ihr Lieblingsthema dabei: Angst verbreiten!


Benno Kaelin

12.04.2012, 19:05 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Ich bin mir fast sicher, dass die Initiative eine grosse Chance hat angenommen zu werden. Trotzdem wage ich mal zu behaupten, dass sie nie umgesetzt werden wird weil jede Partei eine andere Vorstellung über die Höhe des Grundeinkommens hat. zum Beispiel Grüne 5000 SP 4000, FDP 2000, CVP 1001 und SVP 497.95. Antworten


Karin Müller

12.04.2012, 19:41 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

auch die höhe des betrags müsste vor der einführung demokratisch und v.a. regional definiert werden - vom stimmvolk. wir sollten endlich beweisen, dass wir in einer ECHTEN direkten demokratie leben und unsere verantwortung als bürger ernst nehmen!


Ursi Brock

12.04.2012, 19:04 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Ein weiterer Baustein, nebst der MWSt., welche hauptsächlich für die Finanzierung des GE herangezogen werden könnte sind etwa KK Prämien die sich an der Wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientieren. Mein Eindruck den ich von den Initianten des GE habe ist momentan her der, das der transfer von Wohlstand von unten nach oben damit gefestigt aber sicher nicht gelockert wird. Antworten


Benjamin Kradolfer

12.04.2012, 19:04 Uhr
Melden 52 Empfehlung 0

Herr Kappeler, kein BÜRGER macht Drecksarbeit zu schlechter Bezahlung aus "GESAMTGESELLSCHAFTLICHEM VERANTWORTUNGs-Gefühl heraus. Schon eher aus so BAUCHGEFÜHLEN wie Hunger und Existenzangst. Wären unsere Kloputzer nicht mehr gezwungen, Klos zu putzen, müssten wir dafür Löhne (und Boni noch dazu) bieten, dass es wohl einen Run von Bankern und Managern auf diese Jobs geben würde. - Wäre das schimm? Antworten


Martin Cesna

12.04.2012, 19:03 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Richtiger Eidgenosse denkt an Geld:
Dank diesem Grundeinkommen wird ein ganzer Geldverteil-Apparat eingespart, was aktuell zusammen sicher mehr als 14 Mia. kostet (7 Mio CH'is mal 2000). Dazu gehören die Löhne ganzer Sozial- und Versicherungsstrukturen und insbesondere deren Chefs.
Die böse Realität ist ja, dass für wohl 30% der Arbeitswilligen keine Arbeit mehr da ist, meist "Sozialhilfler".
Antworten


Martin Cesna

12.04.2012, 23:56 Uhr
Melden

Ad Herr Bruderer: Vielen Dank, da habe ich mich verrechnet, da ja mindestens mal 12 (oder gar 13) pro Jahr. Aktuell wären wohl sogar 2500.- Fr. gedacht.
Ad Herr Engler: Wenn das pro Nase gedacht wäre, käme ein Zwei-Personen-Haushalt schon auf das Doppelte. Wenn auch noch Kinder Anrecht hätten, käme da bei 8 Kindern,.... Ich denke gerade an den alten Gotthelf!


Werner Bruderer

12.04.2012, 19:45 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Martin Cesna, sorry Sie haben monatiliche Kosten 2000 Fr pro Person mit Jährlichen Kosten des Sozialapparates verglichen. Der kostete wahrscheinlich schon mehr als 14 Mia, aber sicher weniger als 14Mia * 12 Monate = 162 Mia Franken. Der Bund hat zum Beispiel ein gesamtes Budget von etwa 60 Mia und gibt recht viel davon ausserhalb der Sozialen Sicherheit aus


Adrian Engler

12.04.2012, 19:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ihr Vorschlag würde ein massiver Sozialabbau für viele Menschen bedeuten, die jetzt begründet mehr Unterstützung bekommen als mit jedem allgemeinen Grundeinkommen, das noch irgendwie finanzierbar sein soll.


Bruno Schnider

12.04.2012, 19:02 Uhr
Melden 39 Empfehlung 0

Allmächtiger! Wie dekadent sind wir bloss geworden... In einer Welt, in der viele Menschen immer noch mit 1-2 Dollars pro Tag leben müssen. Ich schäme mich für die Initianten, die mit derartigem Unsinn hausieren. Antworten


Hanspeter Niederer

12.04.2012, 20:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Brock 1930: das mit der Eliminierung der progressiven Steuern sollten Sie mit Zahlen belegen. Ich habe erhebliche Zweifel, dass dem so ist.


Ursi Brock

12.04.2012, 19:30 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Beim GE geht es ursprünglich darum die einfachen Leute am erwirtschafteten Wohlstand ohne wenn und aber teilhaben zu lassen. Dies als Kontra zum aktuellen System welches den Wohlstand mit effektiv und effizient von unten nach oben transferiert. Einst gab es dafür u.a progressive Steuern, doch die sind beinahe völlig eliminiert worden. Entweder man führt die wieder ein oder sucht Alternativen.


Edwin Beeler

12.04.2012, 19:08 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Richtig, nur aus Sorge bilde ich mich weiter, doch nicht etwa aus Spass an Fremdsprachen, neuer Software, Musikinstrumentenbeherrschung... Auch interessiert mich mein Familienzusammenhalt nur aus Existenzangst... B.K. Demonstriert schön, wie Angst politisch dienstbar gemacht werden kann. Auch hat seine Generation noch v.d. Chancengleichheit profitiert, welche Neocons wie er abgebaut haben.... Antworten


Jürg Vollenweider

12.04.2012, 18:53 Uhr
Melden 49 Empfehlung 0

Vielen Dank, Herr Kappeler, für die Stimme der Vernunft und ökonomischen Bildung in diesem Panoptikum der Utopien.Ich teile Ihre Ansicht vollumfänglich, dass die Mehrheit der Schweizer Wahlberechtigten, wenn schon nicht aufgrund ökonomischen Wissens,dann zumindest dank gesundem Menschenverstand, die Initiative nicht unterschreiben werden. Ein Grundkurs VWL sollte Teil der oblig. Schulbildung sein. Antworten


Andres Müller

13.04.2012, 23:45 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die VWL beschreibt nur die physische Seite des Geschehens, aber nicht die subjektive Seite, das Bewusstsein der eigenen Existenz. Wenn ich der eigenen Existenz zustimme,als grundlegend wichtig für alle Menschen, dann benötigt die VWL um human zu sein die grundsätzliche Existenzsicherung, vor dem Wettbewerb -also dem Leben.Für Kappeler existiert Leben nur als mechanische Grösse ohne Ich-Relativität


Thomas Meier

13.04.2012, 13:17 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

In der Tat Herr Vollenweider, nur wird einem leider auch ein einem Grundkurs der VWL, (nicht mal im Studium) gesagt wie zum Beispiel unser Geldsystem wirklich funktioniert. Ist so oder so alles "alternativlos". Also machen wir kollektiv einen auf Vogel-Strauss und knüppeln schön weiter. VWL wird erst wirklich spannend in Verknüpfung mit Psychologie und Philosophie, ansonsten können sie das spülen!


Jürg Vollenweider

13.04.2012, 08:04 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Herr Müller, ich hatte Einstein wie auch Newton bisher für Physiker und nicht für (Wirtschafts-)Psychologen gehalten. Und Einsteins Relativitätstheorie verstehe ich in der Tat nicht. Wenn Ihnen aber die Anwendung der Rel.theorie auf dem Gebiet der Psychologie gelingen sollte, dann gehöre ich bestimmt zu den ersten Gratulanten. Beeindruckt grüsse ich bis dann.


Andres Müller

12.04.2012, 20:58 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Herr Vollenweider, die Stimme der Vernunft hatte die AHV/IV/BVG geschaffen, und sie ist dabei das Grundeinkommen als logische Fortsetzung vorzuschlagen. Unsere bestehenden Sozialwerke und das Grundeinkommen wären wie Newton und Einstein, aber ich weiss -den Letzteren verstehen nur solche welche etwas von objektiver Deprivation und deren Überwindung durch Relativität verstehen.


knut atteslander

12.04.2012, 19:52 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

vlt. sollte eher sowas wie philosophie teil der obligatorischen schulbildung sein. ich denke jeder mensch sollte in der schule lernen (neue) ideen aufzunehmen, zu verarbeiten und weiterzugeben.


Gregor Müller

12.04.2012, 20:06 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@Kneubühler: Sie haben wohl vollkommen Recht, oder? Deshalb müssen die Nationalbanken all die Schulden der Privaten schultern und sozialisieren... Das System ist wohl nicht? falsch??? Glücklich, wer sich zu den 1% zählen kann und den Ressourcenverschleiss + die Übernutzung locker als Gott gegeben nehmen kann... QE für das Volk?


Niels Kneubühler

12.04.2012, 18:50 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

BIP der Zufriedenheit
Wer in unserer leistungsorientierten Gesellschaft nicht das Glück gehabt hat, wohlhabend geboren zu werden oder eine gute Ausbildung zu geniessen, verkauft sich notgerungen an moderne Sklaventreiber. Lasst uns eine Schweiz schaffen, die NICHT gemessen wird am BIP des Wohlstands sondern am BIP der Zufriedenheit, Menschlichkeit und des Mitfühlens.
nkneub
Antworten


Nikolaus Stähelin

12.04.2012, 18:48 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Herr Kappeler sollte als Ökonom die Studie von Leu et. al. (2006) kennen, wo die Earned Income Tax Credits empirisch auf verschiedene Schweizer Städte angewandt wurden. Ergebnis: mit Sozialhilfe in der jetzigen Höhe würde es viel zu teuer, also müsste man erst Sozialhilfe senken, damit die Anreize wirken und EITC bezahlbar werden. Das ist dann Amerika. Sein Vokabular mit "Zustupf" irritiert auch. Antworten


Daniel Wigger

12.04.2012, 18:55 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Haben wir denn nicht schon lange das BGE? Jeder kann aufs Arbeiten verzichten, 400 Tage lang arbeitslos sein, dann sein Vermögen aufbrauchen, dann von den Sozialleistungen leben. Nur braucht es viel mehr Mut dazu. Wenn jeder gleich 2500 CHF bekäme - ein Paar 5000. Da braucht tatsächlich niemand mehr zu arbeiten. Aber wer finanziert es? Antworten


Migl Häfliger

12.04.2012, 18:42 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

die Amerikaner:)Sehr Witzig.Der Mann hat nicht die geringste Ahnung was auf unserem Planeten abgeht., Ich muss dann halt doch mal die studierten Ökonomen fragen: Für wer und was sollte den die Wirtschaft da sein? Für Geld oder die Menschen? ich kann als junger Bürger der Schweiz nur den Kopf schütteln. ihr versteht gar nichts., Viel glück, Es ist der Virus bald sterben wir aus wie die Dinos.., Antworten


Migl Häfliger

12.04.2012, 19:51 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Ich habe auch nur 400 ZEICHEN um mich zu äussern. diese Initiative ist ein Schritt richtung Menschlichkeit und entfallltung. Und wenn schon kopieren wir die Natur was ein selbstregulierends System ist, und nicht das kranke USA Politsystem. Richtig, Tätigkeit der Menschen, was wollen sie den? Waffen, Schuldgeldsystem,Unterdrükung von wirklichen Llösungen? Ich hoffe sie haben keine Kinder.


Emett Brown

12.04.2012, 19:33 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@David Stoop
Wenn Wirtschaft Niemandem dienen soll, dann macht es ja keinen Unterschied welche Wirtschaftsform wir haben: ob Marktwirtschaft, Planwirtschaft oder Sklaverei - alle Begriffe "fasst Tätigkeiten des Menschen" zusammen. Sie haben allerdings Recht damit, dass Wirtschaft ein Produkt des Menschen ist, darum kann der Mensch sie ja auch verändern.


Ursi Brock

12.04.2012, 19:35 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Stoop; Besser würde mir "die Wirtschaft ist ein Produkt einiger Menschen mit einem gewissen Weltbild die Alternativen scheuen wie der Teufel das Weihwasser" gefallen. Realistischer wäre das sicher auch noch, wie die differenzierten Meinungen aufzeigen. Ist in etwa ähnlich wie man nicht nur von der ultimativen Demokratie sprechen kann da es X Varianten davon gibt...


David Stoop

12.04.2012, 19:10 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Zu Amerikaner: anders als Sie, hat Herr Kappeler ein konkretes Beispiel gemacht, was man kopieren könnte inkl. Begründung. Sie geben nur Allgemeinplätze wieder, willkommen auf Niveau Blocher.
Zu Wirtschaft: Wirtschaft ist ein Begriff, der Tätigkeiten des Menschen zusammenfasst. Diese dient nicht, weder dem Geld noch dem Menschen, sonder Sie ist ein Produkt des Menschen.


Oli Christen

12.04.2012, 18:39 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Auch auf der anderen Seite ist Ihr Argument gegen die Sorgenfreiheit stumpf, Herr Kappeler: Als ob es die einzige Sorge von uns Menschen wäre, für ein Einkommen zu sorgen (sic!). Sie machen sich nie Sorgen um Ihre Frau, Ihre Kinder, unser YB, Ihr travail.suisse? Sehen Sie, auch ohne Sorge um Einkommen gehen Ihnen wie uns allen die Sorgen nicht aus. Antworten


Hanspeter Niederer

12.04.2012, 21:01 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Meier 1931: immer wenn Menschen zur Rechtfertigung ihrer Theorien auf die Biologie zurückgreifen, wird es in der Regel zapenduster. Es gibt 1. X-Billionen von Tieren, die ein friedliches Leben führen, weil ihnen die Natur gibt, was sie zum Leben brauchen - vor allem, wenn es weit und breit keine Menschen hat ! 2. Ihnen ist entgangen, dass der Mensch Maschinen und Roboter entwickelt hat.....


Oli Christen

13.04.2012, 04:19 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Meier: Das wir für unser Überleben zu kämpfen haben ist genau das Dogma, das es zu durchbrechen gilt. Weil es schlicht falsch ist. Fragen Sie das Faultier auf dem Baum in meinem Garten. @Niederer: Danke. Wir haben bloss noch ca. 2Mio gläubige Ökonomen wachzurütteln.


Elisabeth Meier

12.04.2012, 19:31 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Oli Christen: Es liegt in der Natur sämtlicher Lebewesen, dass sie für ihr Ueberleben arbeiten, jagen oder sonst was tun müssen. Nur domestizierte Tiere werden von ihren Besitzern durchgefüttert, und das zu einem hohen Preis: dem Verlust der Freiheit.


Walter Kunz

12.04.2012, 18:38 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Weil der Mensch ein sorgloses Leben auf die Dauer nicht erträgt, genau darum
sind immer mehr Leute auch psychisch krank. Sollte man also glauben?
Antworten


Martin Lerch

12.04.2012, 18:36 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

All die Abklärungsbürokraten wären auf einmal überflüssig, wenn man nur noch ein Formular ausfüllen müsste. Beat Kappeler ist vor allem anderen Gewerkschafter und SP-Politiker. Er muss dafür schauen, dass die SP-wählenden Sozial- und Betreuungsbürokraten ihren Job behalten. Was wäre, wenn man deren überflüssige Löhne einfach an die Antragsteller verteilen könnte? Antworten


Mark Keller

12.04.2012, 20:06 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Adrian Engler, haben Sie de Finanzierbarkeit berechnet? Falls ja, können Sie uns sicher sagen wie hoch die Gesamtausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden für das Sozialwesen sind.


Adrian Engler

12.04.2012, 19:08 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wenn die Bedarfsabklärungen für Unterstützungsberechtigte wegfallen müssten, hätten wir bei einem tiefen Grundeinkommen einen massiven Sozialabbau und Verelendung für viele, die jetzt stärker unterstützt werden; andererseits wäre ein Grundeinkommen in der Höhe, dass es tatsächlich den aktuellen Sozialstaat ersetzen kann, ohne inakzeptabel hohe Steuern nicht finanzierbar.


Elisabeth Meier

12.04.2012, 19:07 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Im Gegenteil, Herr Lerch, der staatliche Kontroll-Apparat würde ins Unermessliche steigen. Z.B. um abzuklären, ob jemand seine Zeit in CH verbringt oder als Krösus in Indien lebt. Dazu müssten Leute kontrolliert werden, ob sie nicht schwarzarbeiten. Die Sozialhilfe wäre weiterhin gefordert, da 2'500.-- zum Leben nicht genügen. Und die Therapeuten kämen nicht nach, Depressive zu motivieren.


Oli Christen

12.04.2012, 18:34 Uhr
Melden 56 Empfehlung 0

Sorgen sollen der Antrieb jeglicher Entwicklung sein? Ein Kind entwickelt sich aus Sorge? Einstein entwickelte seine Ideen aus Sorge um was genau? Menschen bleiben gesund weil sie Waldspatziergänge machen - aus Sorge vor was? Herr Kappeler, kennen Sie Freude? Empfinden Sie Lust am Tun? Sind Sie neugierig auf Neues? Fühlen Sie das Bedürfnis, Teil einer Gruppe zu sein? Merken Sie was? Antworten


Walter Kunz

12.04.2012, 18:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Auf solche Ideen kann nur jemand kommen der damit wenig bis gar nichts zu tun hat.
Das uns die Sorgen auch ja nicht ausgehen, das heisst wenn man nicht versteht sich aus
seiner Mitte heraus davon auf Distanz zu halten, ist dafür von allen Seiten her, fleissig
und bestens gesorgt.
Antworten


Hans Gerber

12.04.2012, 18:24 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

für den undifferenziert denkenden Herren sind also, diejenigen, die gegen die BGE Initiative sind, die Intelligenten. Sehr bedenklicher Standpunkt, wenn man dies von einem Neoliberalen lesen muss, der uns das amerikanische Modell verkaufen will. Dass er zudem Professor für Sozialpolitik ist, ist die Quadratur des Kreises. Antworten


Sibylle Weiss

12.04.2012, 18:23 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Die Ueberschrift gibt zu denken.Sorgenfrei ist man so oder so nie.Und wenn ja,gibt es sicher "liebe"Mitmenschen, die wieder für hausgemachte Probleme sorgen.Wenn es aber Working poor gibt,die permanent jeden Rappen umdrehen müssen,bevor sie ihn ausgeben können,hält sich die Begeisterung für Dauersorgen auch irgendwann in Grenzen! Antworten


Hannes Müller

12.04.2012, 18:23 Uhr
Melden 47 Empfehlung 0

Ich gehe mit Herrn Kappeler einig. Den Initianten möchte ich aber zugute halten, dass sie sicher Herrn Giaccobo inspirieren werden, und das kommt dann für ein paar lustige Minuten allen zugute. Antworten


Reto Brunner

12.04.2012, 18:18 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Da liegen sie falsch Herr Kappeler. Sorgenfrei zu sein ist nicht gegen die Natur des Menschen!
Es gibt tatsächlich auf diesem Planeten noch wenige Menschen die sind Sorgenfrei und wirklich frei. Wir sind gefangene unserer Konzepte!!
Ich verlange nicht nach mehr Bildung wenn ich Sorgen habe, sondern es passiert einfach aus einer gelassener freien Haltung heraus!
Antworten


Marie V.Roth

12.04.2012, 19:00 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Genau! Auch Krativität, Innovation würden gefördert und die nötige Gelassenheit um sich gesellschaftlich zu betätigen. Kappelers Verweis auf die USA kann man als zynisch bezeichnen. Die durch das Grundeinkommen verschaffte "Freiheit" könnte aus Sklaven, Arbeitssklaven, Sorgensklaven, denkende, freie Menschen machen. Das ist ein Graus für einen Neoliberalen. Auch für rechtsnationale Demagogen.


will williamson

12.04.2012, 18:18 Uhr
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In einem Punkt stimme ich mit Kappeler überein. Wenn ich an das Resutat der Ferieninitiative denke, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Initiative durchkommt. Dass uns aber die Amis in sozialen Belangen irgendwo voraus sein sollen, ist Quatsch. Die haben da eher schon wieder den Status eines Entwicklungslands. Wenig Steinreiche und ein Riesenheer Verarmte. Der Traum ist aus. Antworten


Giulia Trisone

12.04.2012, 18:17 Uhr
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Das BGE würde einen trägen Homunkulus heranzüchten, ein erpressbares, willenloses, total von Bürokraten abhängiges Rädchen im riesigen kollektiven Moloch. Ohne soziale Bindungen, ohne Dankbarkeitsgefühle, Antrieb, Innovation und Kreativität. Es ist die Bedürftigkeit, die uns antreibt. Uns zu Gefühlen fähig macht - erst, wenn ich die Not im andern nachvollziehen kann bin ich zu Humanität fähig... Antworten


Matthias Meier

12.04.2012, 19:07 Uhr
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Ein "abhängiges Rädchen im riesigen kollektiven Moloch"? Tönt genau nach der heutigen Arbeitswelt, nicht? Und wieso keine soziale Bindungen, Innovation, Kreativität mehr usw.? Wieso keine Gefühle, Humanität mehr? Das müssten Sie mir doch mal genauer erklären weil ich es überhaupt nicht verstehen und nachvollziehen kann.


Beat Urwyler

12.04.2012, 18:15 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Was Herr Kappeler nicht versteht ist, dass das amerikanische Steuersystem total überrschuldet ist und Sozailleistungen so gut wie gar nicht mehr gezahlt werden. Ich denke, er will es auch nicht verstehen, seine Argumentation folgt der protestantischen und puritanischen Lebensphilosophie, die wir wissen uns mit dem Manchesterkapitlismus und der jetzigen Krise beglückt hat. Sorge als Lebensantrieb.. Antworten


stefan sutter

12.04.2012, 18:15 Uhr
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«Sorgenfrei zu sein, ist gegen die Natur des Menschen». Da mag Herr Kappeler recht haben. Aber von einer grundlegenden Sorge ist die Schweizer Bevölkerung dank dem bedingungslosen Grundeinkommen erlöst. Zudem kann es nicht der Sinn des Lebens sein, sein ganzes Leben damit zu verbringen, um für den Geldbeutel einer Minderheit zu arbeiten. Antworten


Margot Helmers

13.04.2012, 20:06 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Schnider: Könnten die Anhänger des Neoliberalismus sich nicht auf eine eigene Insel zurück ziehen um dort untereinander den freien Markt spielen? Nebenbei: wir sin in einer direkten Demokratie.


Bruno Schnider

12.04.2012, 18:53 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Könnten die Glaubensanhänger des BGE nicht in einem gegebenen oder neuen Staat irgendwo auf diesem Globus zusammenfinden und dieses tolle Sozialexperiment als Feldversuch starten? Der Rest der Menschheit könnte im Falle eines Gelingens immer noch das System übernehmen...


Mona Kosnac

12.04.2012, 18:14 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Wie bitte? Ein SOZIALwissenschaftler sagt, ein bGE sei UNmenschlich? Das gibt's ja nicht.
Die Menschheit hat seit Millionen von Jahren sorgenvoll gelebt. Und jetzt ist die Chance da, dieses sorgenvolle (Un-) Leben weg zu schieben, und neu beginnen mit Freude, mit Miteinander, mit Lust, mit Goodwill, mit frischen Ideen, vielleicht mit Liebe....
Hr Wissenschaftler, Sie können ja sorgenvoll bleiben!!
Antworten


Jörg Wilczek

12.04.2012, 18:11 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Hat Herr Kappeler schon mal an die Selbständigen gedacht? Wohl kaum, da sieht es mit Versicherung und Erwerbsausfall denbar schlecht aus, im Falle ! Antworten


Paul Weder

12.04.2012, 18:10 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Da wir zwischenzeitlich längst Zinssklaven und Mietsklaven und Arbeitssklaven geworden sind, haben wir da noch eine Alternative? Wohl kaum. Und wenn ihr dem Volk nicht gebt, was ihm zusteht, so wird es sich dies eines Tages mit Gewalt holen. Wir sind nicht "Amerika", wir sind Menschen. Antworten


Matthias Meier

12.04.2012, 19:04 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@Schnider: Der Kapitalismus ist auch nicht mehr so, wie er mal war. Früher hatte er einen sozialen Anteil, der verlorgengegangen ist. So wie er jetzt ist, wird er auch nicht überleben.


Bruno Schnider

12.04.2012, 18:45 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Geschichte zeigt, dass es noch nie so vielen Menschen auf der Erde (auch dank Globalisierung!) so gut gegangen ist wie heute. Dank dem unperfekten System, welches wir Kapitalismus, bzw. freie Marktwirtschaft nennen. Aber das ist völlig natürlich, denn es die "Perfektion" gibt es nur in der Theorie. Frei nach Churchill "Kapitalismus ist das am wenigsten schlechte System" ...


Alan Moore

12.04.2012, 18:29 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

"Denn nur wegen seiner Sorgen verlangt der Mensch nach mehr Bildung. Sie ist die Triebfeder jeglicher individueller Anstrengung." Wir sehen ja an unseren amerikanischen Freunde wie sich so eine Angstgesellschaft anfühlt. Ängste oder Sorgen sollten NIE ein Antrieb sein. Da Vinci und Co. haben all das ja auch gezwungenermassen und unter Angstzuständen entwickelt. Völlig veraltete AG-Mentalität. Antworten


Sibylle Weiss

12.04.2012, 18:29 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Arme Leute können heute schon nicht am Wohlstand teilhaben, auch OHNE bed.Grundeinkommen!Das sind alles faule Ausreden u.wird von Leuten in Abrede gestellt,welche befürchten, dass dann die Existenzängste verschwinden und sie zu kurz kommen könnten.Hier pflichte ich Herrn Probst 100% bei!Aber offenbar bewegt dieses Thema die Bevölkerung schon! Antworten


Emett Brown

12.04.2012, 18:39 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Herr Professor Kappeler - bei allem Respekt- aber hier bringen Sie vieles (absichtlich?) durcheinander! Wer redet denn von sorgenfreiem Leben? Invalidität,Todesfälle,Sucht,Beziehungsdramen...Anlass zu Sorgen gibt's noch genug!
Und mit 2000Franken werden Sie mich auch nicht davon abhalten können Weiterbildungen zu besuchen, im Gegenteil! Ich finde ihre Aussagen nicht sehr plausibel, aber tendenziös
Antworten


Bernhard Sidler

12.04.2012, 18:06 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Durch unsere staatlichen Strukturen findet doch bereits eine gigantische Geld-Verteilung statt. Ich wäre für ein radikales Konzept, das gewiss günstiger wäre als das heutige System: Grundeinkommen für alle, aber der Wegfall aller anderen stattlichen Leistungen: Keine Renten, keine IV, keine Sozialbeiträge… etc., etc.. Dadurch würden sehr viele staatliche und halbstaatliche Strukturen überflüssig. Antworten


Elsbeth Vocat

12.04.2012, 21:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Für uns AHV Rentner eigentlich positiv, wenn wir dann jeder 2000.- bekommen, statt wie jetzt für Ehepaare nur je 1740.-


Rudolf Bauz

12.04.2012, 18:34 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wenn ich mich richtig entsinne, ist genau dies ja schon der Inhalt der Initiative: das Grundeinkommen, finanziert durch erhöhte MWsT, ersetzt sämtliche anderen Zuwendungen. Zumindest glaube ich, das mal so auf der Webseite der Initianten gelesen zu haben.


Ursi Brock

12.04.2012, 18:06 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Mit Ideen zu Sozialsystemen aus den USvA sollte man kritisch umgehen. Zudem finde ich die Aussagen von B. Kappeler als zu Neoliberal indoktriniert. Wieso spricht Er nur von Steuern auf Einkommen aus Arbeit und nicht von Steuern aus Kapitaleinkünften, Vermögen und Erbschaften, Maschinen? Wo bitte bliebt die Frage der Progression bzw. der Oekonomischen Leistungsfähigkeit bei der Finanzierung? Antworten


Matthias Probst

12.04.2012, 18:03 Uhr
Melden 252 Empfehlung 0

Dieser Herr hat von der Grundidee des Grundeinkommens etwa so viel verstanden wie ein Rind von einer Bratwurst versteht. Aber wenigstens gibt er offen zu das er für die moderne Sklaverei einsteht. Was für ein Weltbild und Lebensinn?! Warum brint er sich nicht gleich um?
Ausserdem wird die SUVA sicher nicht durch ein Grundeinkommen ersetzt, sondern AHV und der finanzielle Teil der Sozialhilfe.
Antworten


Reto Stadelman

19.04.2012, 15:15 Uhr
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Sie sollten davon wegkommen ihre persönliche Meinung so hoch zu halten. Vor allem wenn ein ausserordentlicher Professor für Sozialpolitik Ihnen widerspricht. Natürlich hat er deswegen keinen Anspruch auf die absolute Wahrheit. Trotzdem sollten Sie sich zuerst mal überlegen was für ein Weltbild und vor allem Lebenssinn denn Sie haben. Vor allem auf letzteres haben sie sicherlich keine Antwort...


Uriel Berlinger

18.04.2012, 18:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Kappeler musste nie Existenzängste haben. Die schlechten Sozialversicherungen machten immer Politiker, die einige hunderttausend oder einige Millionen Franken im Jahr verdienen. Siehe die unzähligen Politiker mit ihrem hohen Gehalt mit den vielen Verwaltungsratsmandaten. Es ist doch völlig logisch, dass jeder Mensch das Grundrecht auf eine Wohnung, auf Essen und auf eine Krankenversicherung hat.


Karlmax Schmid

12.04.2012, 19:09 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@M.Probst Ich glaube die Rindviehcher sind eher in Ihrer Umgebung beheimatet,aber mit denen pflege ich mich nicht zu streiten. Sammeln Sie kräftig Unterschriften,auch wenn`s nichts bringt,dann haben Sie wenigstens etwas gearbeitet,das ist ja wohl sonst bei Ihrem Weltbild nicht Ihr Fall.Aber bringen Sie sich nicht gleich um wenn`s nicht für eine Abstimmung reicht.


Hans Gerber

12.04.2012, 18:27 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Williamson, und jetzt ist er Fan von den neoliberalen Ideen aus Amerika, wo sich normale Leute nicht mal eine Krankenversicherung leisten können.


Ulrich Zimmermann

12.04.2012, 18:02 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Ich kann Herr Kappeler nur zustimmen, aus eigener Erfahrung weiss ich, dass ich meine optimale und kreativste Leistungsfähigkeit nur unter einem gewissen Druck entfalten kann. Das ist wie bei einer sportlichen Leistung. Zudem muss für die Erwerbsarbeit auch einmal eine Lanze gebrochen werden. Persönlich können wir unsere Potentiale im Erwerbsleben sehr vielfältig pflegen und entwickeln! Antworten


Felix Eichmann

12.04.2012, 17:59 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Die Konsumsteuer (MwSt.) würde von aktuell 8% auf 100% schiessen. Dein Einkauf würde doppelt soviel kosten. Der Einkaufstourismus würde explodieren, Kapital abfliessen und neue Gesetze, neue Bürokratie erfordern. Die folgende Bürokratie und Zöllner an der Grenze oder sonstige Zollschranken würden sich kontraproduktiv auswirken. Die ganze Welt müsste umstellen, bzw. alle Wirtschaftsmächte. Träumer! Antworten


Roland Strauss

12.04.2012, 20:15 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das verstehe ich auch nicht, warum man immer Steuern auf dem Einkommen und dem Konsum erheben will. Vielmehr brauchen wir Steuern auf grossen Vermögen und den finanziellen Luftbuchungen. Und natürlich braucht der Staat das Privileg der Geldschöpfung.


Bruno Schnider

12.04.2012, 17:58 Uhr
Melden 40 Empfehlung 0

Ein guter Analytiker! Herr Beat Kappeler als ex Gewerkschaftssekretär hat einen langen Weg hinter sich, wofür er sich nicht zu schämen braucht. Schliesslich ist er in guter Gesellschaft! Wie schon Richelieu mal gesagt hat: Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz; wer aber mit 50 immer noch links wählt, hat keinen Verstand! Zähle mich glücklicherweise auch nicht zu den Letzteren ;-)) Antworten


dan meier

12.04.2012, 19:16 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Richelieu verstarb Mitte 17. Jahrh., da gab es die politische links-rechts Dichotomie noch nicht in dem Masse, wie sie heute gilt. Dass er solches gesagt hat, scheint also eher unwahrscheinlich. Wird in dem Zitat, dass ich in ähnlicher Form aus anderer Quelle (Goethe) kenne, nicht das Wort "schwärmerisch" denn "links" gebraucht? Ev. doch keine reine Verstandesangelegenheit, Ihr Wahlverhalten...


will williamson

12.04.2012, 18:28 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Wenn jemand rechts wählt, ist das auch noch nicht unbedingt ein Ausweis für Verstand. Politik ist immer Interessenpolitik. Da muss man einen Ausgleich finden, den gut eidg. Kompromiss. Die Waage ist bekanntlich dann im Gleichgewicht, wenn in beiden Schalen gleich viel drin ist. In Sachfragen sachorientiert stimmen, sofern man denn die Sache auch versteht.


Michi Riklin

12.04.2012, 17:57 Uhr
Melden 209 Empfehlung 0

Als Ökonom finde ich die Initiative dennoch sehr prüfenswert. Es ist klar, dass wir damit an Wohlstand im Bezug aufs "BIP" einbüssen werden. Die Sorgenfreiheit verdient jedoch tatsächlich Beachtung. Es wird kaum jemand der heute 6000 Fr. verdient sich längerfristig mit 2500 Fr. zurückziehen... Es kann der Person jedoch Ruhe geben zu wissen, dass das möglich wäre. Bravo. Antworten


Adrian Engler

12.04.2012, 19:19 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Unter denen, die heute 6000 Fr verdienen, wären es wohl nicht so viele, die nicht mehr arbeiten würden, aber unter denen, die 4000 Fr und weniger verdienen, wären es wohl recht viele.
Faktisch würden wohl tiefe Löhne steigen (was die Initianten mit ihrem naiven Modell nicht wahrhaben wollen), aber in einigen Branchen würde die geringe Wertschöpfung dies nicht erlauben. Es wäre kaum finanzierbar.


Martin Cesna

12.04.2012, 19:13 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Der sich Zurückziehende braucht die teure Vorstadtwohnung in Zürich nicht mehr, sondern hilft, die Bergtäler und den Jura wieder günstig (Miete 300.- Fr.?) zu bevölkern. Die teure Stadtwohnung übernimmt dann sicher ein Vollengagierter, zudem etwas günstiger, da sich der Wohnungsmakrt ja auch verändert. Im Jura dürfte es dann eine neue Währung geben: "Nachbarschaftshilfe".


Jürg Vollenweider

12.04.2012, 18:23 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Als Ökonom sollten Sie dann aber auch wissen,dass die wichtigen Entscheidungen an der Grenze zwischen arbeiten und beziehen getroffen werden.Die Frage lautet:Wird der marginale Arbeiter noch bereit sein zu arbeiten und welche Auswirkungen wird seine Entscheidung haben.Theorie und Evidenz menschlichen Verhaltens legen den Schluss nahe,dass das Angebot auf dem Arbeitsmarkt enorm reduziert würde.


Alexander Stadelmann

12.04.2012, 18:16 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Hier wird die Finanzierung im Detail erklärt (Lange Version anschauen!)
http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen
Antworten


Adrian Engler

12.04.2012, 19:11 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Ja, man soll es sich nur anschauen. Es ist einfach eine riesige Vernebelungstaktik. Wenn man die Details anschaut, sieht man, dass es immense Probleme gäbe. Aber die Initianten machen es sich mit Sprüchen, es ginge schon, und diejenigen, die kritisch seien, wollten nur nicht, sehr einfach.


peter peter

12.04.2012, 18:02 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

herr sigg war zu lange in der regierungsetage um diverse bundesräte.dort wird ja auch so utopisch "regiert" Antworten



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