Wirtschaft
Diskussion
Schauen wir mit Gaskraftwerken in die Röhre?
Abhängigkeit vom Ausland, fehlende Kapazitäten und politischer Widerstand: Was dran ist an den Bedenken zu den Gaskraftwerksplänen von Energieministerin Doris Leuthard. Mehr...
Von Matthias Chapman.
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146 Kommentare
Wie schizophren sind wir eigentlich? Einerseits knebbelt man dauernd die Autofahrer mit CO2 Abgaben und neuen CO2 Gesetzen ab 06/2012 nur noch 130g Co2 Ausstoss und weitere werden folgen. Andererseits wechselt man auf Gaskraftwerke. Klar Fukushima war eine Katastrophe und Chernobyl noch die grössere. Wir fliegen auch immer noch Flugzeuge auch wenn einige abstürzen. Mal mehr Vertrauen in die Techn Antworten
Bitte ein AKW der 3. Generation für die CH! Supersicher: Kernschmelzhäufigkeit bei 1E-8 1/y, falls aber doch rad.akt. Abgaben bleiben die auf das AKW G3 limitiert. Kostet zwar etwas mehr, dann aber günstiges Uran aus verschiedenen Ländern - diversifiziert; Stromprod.- preis 8Rp/kWh; CO2-Emission: 8g/kWh; AKW auf 500m *500m. Turbine + Generator z.T. aus der CH ; 80y kein Problem - What else? Antworten
Interessant, dass die jüngsten Angaben zur Bauzeit von Gaskraftwerken aus Deutschland kommen, wo doch die Gastrubine 1938 von BBC in Baden (AG) erfunden wurde und die Nachfolgeorganisation ALSTOM neue Gaskombis noch immer vom Standort Baden aus entwickelt, projektiert und verkauft... Antworten
Der Atomausstieg wurde als Wahlschlager lanciert und scheitert nun an der Realität. Bundesrat Spühler forderte die Elektrizitätswerke 1964 auf, Kernkraftwerke zu bauen, statt Öl und Gas zu verstromen. Mit grossem Erfolg. Es wäre dumm, heute das Gegenteil zu machen. Der Verein Kettenreaktion kämpft für eine sinnvolle Energiepolitik! Antworten
Richtig - wenn die Spekulationen der Medien korrekt sind, wären Gaskraftwerke als Ersatz für die Kernkraftwerke und damit würde meiner Meinung nach der vermeintliche "Teufel mit dem Beelzebuben ausgetrieben"... (Ich fordere übrigens keine Gaskraftwerke, sondern betrachte sie - wie Sie - allenfalls als kurzfristige Übergangslösung bei der Reduktion des CO2-Ausstosses...)
Sie bringen es auf den Punkt: Der Einsatz von erneuerbaren Energien ist IMHO für den Ersatz von fossilen Brennstoffen (zur Reduktion von Treibhausgasen) bedeutend besser investiert als für den Ersatz der CO2-armen Kernenergie Als Übergangslösung reduzieren aber auch Gaskraftwerke den CO2-Ausstoss beträchtlich, wenn Sie für den Betrieb von Wärmepumpen als Ersatz für Ölheizungen eingesetzt werden.
Wenn Gaskraftwerke gefordert würden, weil die alten Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzt werden sollen, dann wäre ihre Forderung teilweise gerechtfertigt. CO2-Reduktionen von bis zu 75% wären damit realisierbar.
Leider spricht allerdings Niemand vom Ersatz der Ölheizungen. Auch ist die Mehrheit im Parlament/Regierung nicht einmal an einem Verbot von neuen Ölheizungen interessiert.
Um den Verbrauch von fossilen Energien zu reduzieren, hat die Welt alleine letztes Jahr auch nahezu 100 GW erneuerbare Kraftwerke verbaut (siehe REN21 Bericht), während die nukleare Kapazität gleichzeitig um 7.4 GW abgenommen hat.
Ich kann mir nicht ganz erklären, warum man mit dem Belzebub den Teufel austreiben will??? aber für etliche Leute wird es sich schon auszahlen und für die andern ? die müssen selber schauen. Warum kommt man nicht endlich dazu die Gebäude Besitzer zu unterstützen, um Umweltfreundliche Energiequellen einzubauen und auch Windkraftwerke zu bauen. Antworten
@THEDDY Christen: Würden sie jemanden dafür fördern, damit er sich so weit weiterentickeln kann, um ihnen ihre Stellung streitig zu machen?
Der Energielobby bin ich nicht böse, die kann ich durchaus verstehen. Was ich nicht verstehe ist die Handlungsweise der Politiker. Wie kann es nur sein dass sie sich so stark beeinflussen lassen? Jeder weiss doch wie gefärlich das nachgerede sein kann.
Weil die etablierte Energielobby kein Interesse an Effizienz und dezentrale erneuerbare Energien hat.
Was sollen diese Co2 Schleudern? Unglaublich wie wieder Sand in die Augen gestreut wird...jeder Politiker und jede Partei kocht ein anderes Süppchen.
Fact ist; die Schweiz muss so schnell wie möglich weg vom Oel und vom Gas... sonst sind wir immer erpressbar.
Antworten
Die Speicherung ist bei Gas ein grosses Problem. Es gibt keine wirklich grossen Gasspeicher - wir wären also hoch abhängig. Bei Kernbrennstoff in den AKW ist das genau umgekehrt. Man kann ein oder zwei Kerne an neuem Brennstoff problemlos einlagern und die dann sukzessive einsetzen. So könnten auch in einer Energie-Krisenzeit unsere Kernkraftwerke 2-3 Jahre unterbruchsfrei weiter betrieben werden. Antworten
Das ist für Windenergie und PV so nicht richtig - gerade diese Energieträger, die zeitlich nicht planbar anfallen, sind insbesondere zum Aufladen von Akkus von Elektromobilen oder das Laden von Wärmereservoirs (über Wärmepumpen) geeignet, bei denen der genaue Produktionszeitpunkt weniger relevant ist.
Mit dieser Aussage bin ich hingegen nicht einverstanden: meiner Meinung nach muss es heissen, für die Energienutzung sollen zukünftig vorwiegend wietgehend CO2-neutrale Technologien eingesetzt werden - fossile Brenn- und Treibstoffe sollen nach Möglichkeit vermieden werden - es ist nicht nachvollziehbar, warum Sie ausschliesslich für den Strombereich erneuerbare Energien fordern.
Es soll auch nicht nur auf den Strombereich fokussiert werden.
Im Mobilitätsbereich (LKWs, Flugzeuge, Schiffe) ist allerdings der Einsatz von erneuerbaren Energien noch wenig sinnvoll und insbesondere im Strombereich sind die erneuerbaren Energien bzw. deren Kraftwerke besonders effektiv. (Energiepflanzen können z.B. kaum mit Wasserkraft, Windenergie und PV konkurrieren.)
Im Strombereich sollte zukünftig vorwiegend auf erneuerbare Energien gesetzt werden und von den Speicherseen profitiert werden. Im Mobilitätsbereich nützt die Speicherbarkeit von Uran wenig, da die meisten Fahrzeuge nicht mit Uran betrieben werden. Abgesehen davon: Wenn man schon den Deutschen nicht trauen darf, dann muss man sich wenn schon um die fast 50% Nahrungslücke Sorgen machen.
@Bühler: Nutzbar davon ist ca. die Hälfte, aber egal. Für die Speicherung werden in Deutschland primär Porenspeicherstätten (=alte ausgebeutete Erdöl- und Erdgaslagerstätten) verwendet. Nun sagen Sie uns mal, wo in der Schweiz solche Lagerstätten vorhanden sind...
Die Deutschen Gasspeicher haben ein Fassungsvermögen von 230 TWh. (Als Vergleich: Die fünf Schweizer Reaktoren produzieren etwa 26 TWh pro Jahr).
AKWs sind ein Sicherheitsrisiko in Krisenzeiten. Erneuerbare Energien und Effizienzmassnahmen mit Schweizer Arbeitsplätzen dagegen nicht. Sie können zudem erwiesenermassen wesentlich schneller gebaut werden, als neue, ausländische Reaktoren.
Spannend zu beobachten, dass nach der Milliardenblamage mit Solarzellen in Deutschland kaum jemand mehr an die Effektivität dieser Spielerei glaubt. Offensichtlich ist auch den Lobbyisten dieser Branche der Strom ausgegangen. Immerhin hat Frau Physikerin Merkel ein paar ihrer Mitstudenten reich gemacht. Antworten
Abgesehen davon, dass die PV-Vergütungen inzwischen wesentlich tiefer sind, als die Haushaltsstrompreise:
Die Atomenergie hat in Deutschland bereits über 200 Mrd EUR vom Steuerzahler erhalten. Demgegenüber zahlt die erneuerbare Industrie mehr Steuern, als sie über das EEG erhält und schafft zudem tausende Arbeitsplätze und reduziert die jährlichen Energieträgerimportkosten um über 10 Mrd EUR.
Nach AKWs nun Gaskraftwerke!Was soll das?Wir haben noch immer genug Wasser um die stillgelegten Wasserkraftswerke wieder in Schwung zu bringen.Zu viele wurden einfach abgestellt,wegen des Atomstroms!Wieso werden nicht mehr Solarzellen auf die Dächer gebaut?Wieso ist das sogar in einigen Gebieten verboten?Wieso erzeugt man nicht mehr Strom mit dem Wind?Wer will das nicht und verhindert es?! Antworten
Interessant! Welche Wasserkraftwerke wurden genau abgestellt? So etwas höre ich zum ersten Mal würde aber sehr gerne mehr darüber erfahren.
Dies würde wohl für etwa ein Jahr reichen! Doch hätten wir dann keine Wälder mehr, was dann auch nicht so cool wäre;-)
Weniger als ein Viertel des Schweizer Primärenergieverbrauchs erfolgt in Form von elektrischem Strom. Der Rest ist praktisch zu 100% aus fossilen Quellen. Es wird also über den Anteil von 23.6% diskutiert. Ob dieser nun zu 40% auch noch fossil erzeugt wird, ist praktisch irrelevant (12.4% mehr fossil als heute). Zudem importiert die CH noch Unmengen an fossiler grauer Energie in den Produkten. Antworten
Leider haben Sie vermutlich recht...
Was mich aufregt ist, dass anstelle das Potenzial der erneuerbaren Energien für den Ersatz (oder zumindest Teilersatz) fossiler Brenn- und Treibstoffe zu nutzen, in der Schweiz (und in Deutschland) alle danach schreien, die an sich CO2-arme Kernkraft zu ersetzen, sogar auf Kosten eines erhöhten CO2-Ausstosses...
@Leupin: Ob wir in der Schweiz etwas mehr oder weniger zum CO2 beitragen, ist eine reine Gewissensfrage. Der Mensch wird global in den nächsten 200-300 Jahren alle irgendwie förderbaren fossilen Brennstoffe in die Atmosphäre jagen, das ist sicher, mit oder ohne Schweiz (eher stark mit). Mich regt es grauenhaft auf, dass das niemanden kümmert und alle blauäugig von erneuerbaren Energien erzählen.
In diesem Sinne gebe ich Ihnen natürlich recht - es geht mir auch nicht primär darum, die Auslandabhängigkeit zu vermindern, sondern den CO2-Ausstoss bei der Energienutzung auf lange Frist möglichst zu vermeiden (und nicht noch zu erhöhen)...
@Leupin: Klar ist es nicht irrelevant. Ich wollte mit meiner Aussage darlegen, um welchen geringen fossilen Energieanteil eigentlich eine so grosse Diskussion geführt wird. Man spricht nur über den Strom - dabei sind wir insgesamt jetzt schon extrem vom Ausland abhängig. Ohne massive Einschnitte in unsere Lebensgewohnheiten können wir nichts daran ändern.
Nein, das ist meiner Meinung nach absolut nicht irrelevant - es geht langfristig darum, ganz von den fossilen Quellen wegzukommen - wenn dies nicht aus eigener Kraft gelingt, dann werden wir über kurz oder lang spätestens dann dazu gezwungen, wenn die fossilen Reserven aufgebraucht oder unbezahlbar sind. Ein Umstieg von Kernenergie auf Gas geht hier in die falsche Richtung!
ein ganzes land diskutiert über eine absurde idee einer ministerin, die ja nicht zum ersten mal unreflektiert und unfundiert eine ladung schrot ins unterholz schiesst. - sie ist zwar bundesrätin, aber vielleicht sollten wir ihr nicht ganz so viel aufmerksamkeit schenken --- und die visionen denen überlassen die was drauf haben. Antworten
Nur ein Hühnerhaufen kann so einen Mist ausbrüten. Woher kommt dann das Gas? Vermutlich muss dann am Schluss mit Biogas gearbeitet werden. Und solche Leute machen uns Vorschriften. Jetzt weiss ich auch, warum verschiedene Projekte unter "Chefsache", sprich
Top Secret läuft, wenn solcher Quatsch ausgedacht wird, Die kann man ja nicht mehr ernst nehmen.
Antworten
Gaskraftwerke sind in der Schweiz weder mehrheitsfähig noch sinnvoll. Die Schweiz hätte dank Topographie und Lage die Möglichkeit für Europa effizienten Speicher für die Stromspitzen zur Verfügung zur stellen: mittels Pumpspeicherkraftwerken. Der Strom, der in der Nordsee (offshore) durch Wind- und in den südlichen Ländern durch Solarenergie erzeugt wird. Antworten
@ Marti: Wieviel kostet uns 25% Verlust von gratis produziertem Strom? Hab grad etwas Mühe mit dieser Rechnung und komme nicht drauf...
Da muss ich Alex Bloch recht geben. Die kostengünstigsten Stromspeicher sind Pumpspeicher und die beste Art und Weise um mit Produktionsschwankungen erneuerbarer Energiequellen (Wind+Sonne) umzugehen ist die Verteilung in einem weiträumigen Netzverbund. Mit HochsprannungsGleichstromÜbertragung sind Leitungsverluste gering.
" effizienten Speicher für die Stromspitzen.." strom ist grundsätzlich ohne verluste weder transportabel noch speicherbar. bei diesen Springbrunnen geht in der gesamten Bilanz bis am Schluss sogar etwa ein Viertel in die Hölle..
Eben noch hiess es "Weissgeldstrategie" - Als Lieferant für Energie (Gas) sind die korruptesten und grössten Schwarzgelderzeuger genehm und unsere Politik hofiert diese und fährt einen Schmusekurs! Da soll noch einer nachkommen. Die spinnen die Schweizer! Antworten
Warum schimpfen jetzt wieder alle gegen die böse Stromlobby? Gaskraftwerke wurden von Leuthard vorgeschlagen und nicht von AXPO, BKW oder Alpiq! Diese Firmen halten sich nur an die Vorgaben, produzieren in unsicherem Umfeld Strom für Millionnen von Leute und versuchen noch einen Gewinn an ihre Besitzer (die Kantone und Städte) auszuschütten. Antworten
Herr Rechsteiner, reden Sie einmal mit den zu Entlassenden der Firma Meyer-Burger oder mit den Arbeitslosen der konkursiten Solarfirmen in Deutschland! Warum sammeln Sie nicht Kapital für die goldene, wirtschaftliche Zukunft der Alternativenergien? Mit Ihrer - oft behaupteten - wirtschaftlichen und technischen Kompetenz kann das nur erfolgreich sein. Antworten
@Tim Meier: Die PVler sind selber schuld. Hätten Sie die mittlerweile 40 jährige Solar-Technologie nicht - wegen den fetten EEG-Einspeisesubventionen so überteuert - verkauft und hätten das nicht aus lauter Geldgier nach China verlagert, so hätten die das nicht so schnell übernommen. Aber die Solarindustrie hat ja den Kragen nicht voll genug bekommen. Am Ende selber zum Subventionsopfer geworden.
Vielleicht lesen Sie mal den Wirtschaftsteil der Zeitung. Dann wäre Ihnen nicht entgangen, dass China die hiesige Solarindustrie mit Dumpingpreisen aushebelt.
Jetzt kommen die Fundies aus ihren Hoehlen und das Gekeife beginnt. In zehn Jahren ist dann der Strompreis mindestens das Doppelte. Dann koennen nur noch Millionaere in der Schweiz wohnen. Damit loesen sich dann immerhin alle Probleme auf einen Schlag. Antworten
@Aebischer: Ich kenne meine Stromkosten sehr genau. Schliesslich bezahle ich die Rechnung. Mit Angstmacherei hat das nichts zu tun, ausser Sie meinen, dass man aus Angst kurzfristig den Atomausstieg beschlossen hat ohne konkreten Plan, wie die Energie ersetzt werden soll. Aber ich bin sicher, Ihr Wunsch geht in Erfuellung. Energie wird in der Tat bald sehr viel mehr wert sein.
@Halder: bitte keine Angstmacherei! Ich wette, dass sie ihre Stromkosten gar nicht kennen und sie nicht Teil ihrer Budgetplanung sind. Energie ist aber zu wertvoll und soll auch etwas Wert sein. Und noch etwas: der Atomausstieg ist beschlossen und man kann noch Jahre jammern und dies wird nichts daran ändern. So etwa hat dies Doris Leuthart am letzten Energiegipfel gesagt!
Es freut mich sehr wie die rechtsbürgerlichen hier gemeinsam mit den Grünen gegen mehr CO2 Ausstoss argumentieren! Jetzt gilt es nun diese Haltung vernünftig umzusetzen: CO2 Vorschriften beim Verkehr, keine neue Gas und Oelheizungen bewilligen, Solarwaerme fördern und schon hat man mehr kompensiert als die 2 Gaskraftwerke, die es zur Sichewrung der Kapazitäten braucht. Mehr sind unsinn. Antworten
Und wie ist es mit dem 1/3 Strom den die Wärmepumpen für die ersetzten Oelheizungen neu brauchen Und die Energie für die Zunahme der Einwohnerzahl (Prognose für 2050 +1 Mio) Strom sparen wir so wohl kaum wenns ganz gut geht etwas CO2.
Vom Ausland abhängig?
Mit den heutigen AKW sind wir voll vom Ausland abhängig. Vom Uran, der Wiederaufbereitung bis zur Anlage selbst. Womöglich auch noch bei der Entsorgung.
Die SVPler haben keine Ahnung wo Bartli den Most holt...
Antworten
Sie offenbar auch nicht, aber das ist eine andere Sache, Machen Sie doch bitte eine gegenüberstellung wielange ein AKW läuft, bis die Brennstäbe aufbereitet werden müssen, mit Gas sieht es da schon schlechter aus.
Die Diskussion ist ja mal wieder typisch schweizerisch. Noch bevor darueber nachgedacht wurde wie man denn ein Problem einigermassen schlau loesen koennte, wissen die ganz Schlauen, dass das sowiso nicht geht und andere sehen Profite schwinden und wollen darum alles lassen wie es ist. Haette diese Art Species bisher fuer Fortschritt sorgen muessen, dann taeten wir heute noch in Hoehlen wohnen! Antworten
Bei der Atomenergie beherrschen wir das Risiko viel zu wenig! Was das Gas für die Gaskombikraftwerke anbelangt, werden wir - sozusagen - von den Produzenten "beherrscht". "Hahn zu!" und schon nach 48 Stunden frieren wir, bzw. müssen wir Strom rationieren. Wieso sträubt man sich derart gegen die Technik der erneuerbaren Energien ?? Antworten
Stimmt! Die Sonne scheint am Meisten über Mittag, wenn wir am meisten Strom brauchen. Das passt schon extrem schlecht zusammen...
Das Problem sind die technischen und physikalischen Grenzen der alternativen Energien. Sie liefern nicht zuverlässig Grundlast und Spitzenlast, genau dann, wenn diese gebraucht wird. Die Speicherung ist ebenfalls ineffizient (Umweltbelastung!) und limitiert.
Woher kommt denn plötzlich die Idee? Es liegt doch der Verdacht nahe, dass irgendwelche Energiefirmen hier ein Geschäft machen wollen während Alternativenergien zu mehr Autonomie der Konsumenten führen. Vermutlich also einfach das Ergebnis von Lobbying. Ansonsten macht das doch keinen Sinn. Antworten
Nix Lobbying, sondern Pragmatismus. Gaskraftwerksprojekte brauchen, insb. in der CH von Planung bis Inbetreibnahme gerne 20 Jahre. Strom muss für alle, jederzeit verfügbar sein. Da brauchts eine bewährte Technologie. Alternativenergien sind im Grossmassstab (40% unseres Strombedarfs!) leider immer noch eine Vision. Schauen Sie doch die 1001 Konzeptli, die hier kursieren. Alles noch Wunschdenken.
Der CO2 Ausstoss der Gaskraftwerke könnte locker kompensiert werden, wenn wir unseren übermässigen Fleischkonsum halbieren würden. Wäre auch gut für unsere Krankenkassen und Wohlbefinden. Zur Steigerung der Effizienz könnten Futtermittel aus Soya und Getreide verboten werden. Wenn wir endlich das Problem vernetzt sehen, ergeben sich viele Möglichkeiten. Leider sind wir zu träge und eingeschränkt. Antworten
@Alexandre Blatter Mit der Reduktion des Fleischkonsums könnte bestenfalls Methan aus Nutztier-Mägen reduziert werden. Für eine CO2-Reduktion von höheren Lebewesen bräuchte es eine Atemluft-Steuer. Dann würde sich manch Einer zweimal überlegen, ob er tief Luft holt - oder nicht gleich besser gentherapeutisch sein Hämglobin im Blut gegen Chlorophyll ersetzen wollte, um auf CO2-Atmung umzustellen.
Herr Blatter,
es geht nicht ums kompensieren, sondern um eine drastische Reduktion des CO2-Ausstosses - und dazu sind einerseits Effizienzmassnahmen notwendig, andererseits sind wir dafür wohl auf alle CO2-armen Energieträger angewiesen. Dazu zählen Erneuerbare (Wasser, Sonne, Wind, Biomasse und Erdwärme) und Kernkraft (Spaltung, Fusion), aber nicht Erdgas
Gaskraftwerke sind völlig OK- einzige Bedingung - die Schweiz soll wenigstens 3 grössere Gasspeicheranlagen parallel planen und realisieren. Durch die North und ab etwa 2017 South Stream werden wir kein Ukrainisches "Gaspuff" mehr haben. Preissteigerungen gibt es überall - ganz besonders auch bei Uran. Es spricht überhaupt nichts dagegen auch kleinere Wärme Kraft Koppelungen zu realisieren. Antworten
@ Schmid: Ja, bei mir dürfen diese Speicher gebaut werden. Röhrenspeicher werden unterirdisch verlegt und wenn der Bauer den Acker darüber pflügt, sieht es aus wie vorher.
Und wo dürfen dann die 3 Anlagen gebaut werden,bei Ihnen? Aber das Problem mit so Lager haben wir doch schon irgendwo??
Na so was, und bei Krêrnenergie sind wir nicht vom Ausland abhängig?
Schauen wir dem Unglück ins Auge: Die Schweiz ist bei fast allem vom Ausland abhängig, von Dünger, zu Lebensmitteln über Rohstoffen bis zu Fertigprodukten. Das einzige, das wir selber direkt genug haben ist Salz und Wasser.
Antworten
Wir haben 20 Jahre Zeit bis zum Ende der AKWs. Vor 20 Jahren hatten Telefone noch Wählscheiben, meine Damen und Herren. Und bis in 20 Jahren haben wir die Probleme mit erneuerbaren Energien gelöst. Dass dass gratis sein soll, hat niemand gesagt. Aber exgüsi, es gibt keinen Grund der Stromindustrie hier nur eine Sekunde Glauben zu schenken. Die wollen nur möglichst billig. Wir wollen mehr. Antworten
@Cedric Gehrer Das mit dem Wollen ist eine gute Idee! Schliesslich leben wir im 21. Jahrhundert der augmented virtual reality, wo Glauben und Wollen (wieder) über den physikalischen Gesetzen stehen. Da braucht es bloss noch jemanden, der ein CO2-neutrales Stromerzeugungs-App für das iPhone schreibt und dieses geschickt vermarktet.
1980 hat Schweden den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen. Sie hatten 30 Jahre Zeit Alternativen zu finden. Sie haben nichts gefunden! 2010 haben sie den Wiedereinstieg beschlossen. Hoffentlich braucht die CH nicht auch 30 Jahre. Antworten
Weiter... "Mit dem Programm schloss die Regierung auch staatliche Unterstützung für den Neubau von Atomkraftwerken aus."
Bitte die ganze Wahrheit posten: "Am 5. Februar 2009 beschloss die Regierung dann ein Energieprogramm, das neben dem massiven Ausbau der Windenergie und einer Senkung des gesamten Energieverbrauchs auch den Neubau von Atomkraftwerken wieder erlauben soll. Neue Reaktoren dürfen dabei nur als Ersatz für stillgelegte Kraftwerke an bestehenden Standorten gebaut werden." wikipedia.
Gaskraftwerke.... mehr CO2 .... und höhere Kosten. usw.usf
dies ist nichts weiter als panikmache >> vorbereitung für eine pro / contra AKW abstimmung
> frau leuthard und ihre ehemalige support-lobby arbeiten schon heute für ein beibehaltung der AKW >> und wenn es hart auf hart geht, wird wieder "ohne strom kein lohn" salonfähig
wo der wille fehlt wird kein weg gefunden / ermöglicht
t
Antworten
Arbeitsteilung funktioniert in allen Industrien - nur nicht bei der Stromversorgung. Da will noch jeder Staat alles selber machen, auch wenn er für eine bestimmte Technologie geographisch schlechte Karten hat. Wie wäre es, mit einer arbeitsteiligen EU-Elektrizitätswirtschaft? Z.B. Solarstrom in ES und GR und Wind Offshore produzieren und in Alpenländern speichern, während F Bandenergie liefert. Antworten
@R. Bombach Es ist zwar richtig, dass HGÜ prinzipiell nichts Neues ist - wenn man nur zwei Punkte verbinden will. In einem Netzverbund steckt der Teufel allerdings im Detail, weil das System mit Frequenz, Phase, Amplitude und Blindleistung klarkommen muss. Gerade Letzteres ist nicht trivial. Dazu braucht es nun einmal moderne Hochspannungs-Hochstrom-Halbleiter. Und die gibt es seit ca. 1990.
@A. Blatter Als Elektroingenieur kann ich Ihnen sagen, dass die Technik für gaaaanz lange, verlustarme und flusssteuerbare (!) Stromleitungen (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik) schon seit fast 20 Jahren gibt (z.B. alle S-Bahnen fahren längst mit Hochspannungs-Invertern) Solange der Bau jeder neuen Netzleitung aber ein Jahrhundertprojekt bleibt, kommen wir in der Tat nicht weiter.
Herr Elektroingenieur Meier, die Gotland-HGÜ-Verbindung gibt es seit 1954. Googeln Sie mal nach 50 Jahre HGÜ.
Bravo. Das ist die richtige Lösung. Und es gibt auch schon ein EU-Projekt, das genau das realisieren will. Es heisst roadmap 2050 und basiert auf einem EU-weiten Stromnetz hoher Kapazität. Damit kann man günstigen Sonnenstrom aus Spanien und Windenergie von der Atlantikküste jedem EU-Bewohner zur Verfügung stellen.
Portugal und Italien nicht vergessen. Damit wären auch die fin. Probleme der PIGS gelöst, da diese Länder Öko-Strom liefern können. Das wird in der EU schon diskutiert und Siemens, ABB etc. sind am entwickeln von entsprechenden Netztechnologien, die die Verteilung innerhalb Europa gewährleisten.
Frankreich muss im Winter Strom von Deutschland importieren, da die meisten mit ineffizienten Strom heizen. Wann wollen Sie den den Strom importieren, im Sommer? Haben wir selber überschüsse.
"Logisch: Die Schweizer Stauseen werden ja auch dann gefüllt, wenn der Strom billig ist."
Herr Chapman gibt hier Halbwissen zum Besten, die Schweizer Stauseen werden vor allem dann gefüllt, wenn es das Klima zulässt, also vor allem im Frühlng und Sommer mit Schmelzwasser aus den Bergen, letzten Endes sehr klimaabhängig. Es wird zwar zur Nachtzeit Wasser mit Billigstrom wieder hochgepumpt.
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Sie beide protzen mit halb Wissen. Das sind Pumpspeicherwerke von den Sie da reden und nicht Stauseen, die sind nicht dafür ausgelegt um Wasser hoch zu pumpen.
Man kann nicht in so kurzer Zeit einen stetig steigenden Strombedarf mit alternativen Energien decken.Aber das darf man ja nicht laut sagen, sonst gehört man sofort zur Stromlobby. Wir alle werden noch staunen welch hohen Preis wir in Zukunft für den Strom zahlen werden und ob dieser dann dereinst zu 100 Prozent sauber ist, naja man soll die Hoffnung nie aufgeben! Antworten
Persönlich traue ich den Nordeuropäischen Staaten und auch Russland mehr als den "Moslemstaaten", weil sich ev. wieder ein "Religionskrieg" anzubahnen beginnt. Dann haben alle "Westler" dasselbe Problem. Man sollte jetzt "vorwärts" machen, auch mit Windrädern. Wieso diese nicht bei den Stauseen platzieren? Dann kann man die Wasserkraft "reduzieren", wenn es windet (=Stromersparnis). Vorwärts! Antworten
"Der Ausstieg geht nicht..."
Der Ausstieg geht sicher, nur was keiner hören will ist, was uns die ganze Sache kosten wird!!
Wieso wird aber mit der grossen Kelle angerührt?
Es sollte doch jedem einzelnen möglich sein, einen kleinen Teil zum Stromsparen beizutragen!!
Antworten
Ich würde mal untersuchen, ob man die Gebäude mit stromproduzierenden Zellen bedachen sollte. 40° warmes Gebrauchswasser reicht an Arbeitsplätzen und zuhause für Körperpflege. Ferner würde ich ab sofort eine Badewannensteuer einführen. Duschen ist viel gesünder und ökonomischer. Antworten
@Meloni
Schauen Sie bei lichtblick.de, Vaillant, Hexis (CH).
Darf ich fragen, wo Sie das BHKW her haben? Ich suche "so was" für mein kleines MFH, weiss aber nicht, wo ich es her kriege. Herzlichen Dank
Natürlich...der Strom "wartet" im Netz bis man ihn braucht. Und welch ein Wunder, der wartende Strom ist dann noch billiger geworden. Die einen kassieren und die ANDEREN bezahlen die Zeche.
Jetz kommt die "l'heure de la vérité" für die GRÜNEN realitätsfremden Träumer. Gaskraftwerke als gigantische CO2-Schleudern u. einer Abhängigkeit v. politisch diktatorischen, korrupten Staaten ist wirklich das Letzte was wir gebrauchen können! Betreiben wir unsere sicheren Kernkraftwerke so lange bis genügend Wasser-, Wind-,Solar-, Geothermie u. Biomassen-Energie zur Verfügung steht!! Antworten
@S. Stricker: Wer bietet mehr? Völliger Blödsinn: Schauen Sie sich den Bericht des Ökoinstitutes aus dem Jahr 2007 an - dort wird im Mittel von 32 g/kWh Kernenergiestrom ausgegangen. Dieser Wert lässt sich senken auf weniger als 10 g/kWh, wenn für die Uranaufbereitung wiederum Strom aus AKW eingesetzt wird.
Bei 300 g/kWh wäreschon aus energetischen Gründen der Abbau kaum mehr wirschaftlich!
Untersuchung Oeko-Institut D: Wegen des grossen Energieverbrauchs beim Uranabbau ergibt sich ein Wert von bis zu 300 Gramm CO2 pro Kilowattstunde für AKW-Strom. Moderne Gaskraft mit Wärmeauskopplung kam auf weit bessere 119 Gramm pro Kilowattstunde...
@F. Zuffnik: Nein, Atome wachsen nicht auf Bäumen, sie stecken wie in allem auch in ihnen ;-).
Atome sind in der Schweiz mehr als genug vorhanden, was Sie wohl meinen, sind spaltbare Uran-Atome. Auch die gibt es in der Schweiz zur Genüge, aber (vielleicht mit Ausnahme eines Spots im Unterwallis) nicht in abbauwürdiger Konzentration...
Hr. Bösiger, Zuffnik; ihr Argumente sind falsch!! Australien u. Kanada liefern heute ca. 55 % der weltweiten Urannachfrage. Nach neusten fundierten geologischen Untersuchungen reichen die Uranvorräte m. der heutigen Kerntechnologie für rund 1000 Jahre. Gelagerte Uranvorräte in der CH können, im Gegensatz zu Gas, den Bedarf über mehrere Jahre decken!
@Schaltegger: ja genau, beziehen wir weiterhin fröhlich demokratisch gefördertes Uran aus den heutigen Lieferländern Kasachstan, Russland, Niger, Namibia und Usbekistan....
Ja genau, weil Atome ja bei uns im Oberaargau auf den Bauemen wachsen, wir darum nicht vom Ausland abhaengig sind, kein Abfall fuer laengere Zeit uebrigbleibt, die Entsorgung schon zufriedenstellend geloest ist, und ueberhaupt alles so schlau ist!
Die Gaskraftwerke können vergessen werden. Was gebraucht wird sind dezentrale Stromspeicher und auf jedem Dach Salarzellen. Der Strom wird dort produziert wo er gebraucht wird, der Ueberschuss geht in die dezentralen Speicher. Es ist aber so, dass es in der Schweiz fast keine Solarzellenanlagen gibt. Was bereits besteht ist ein Tropfen auf den heissen Stein. Antworten
Abhängig vom Ausland? Hört endlich auf mit dem Unsinn! Punkto Lebensmittel sind wir am meisten Abhängig - vielleicht würde man da einmal jammern, bevor das Ausland uns das Verhungern diktiert ! Immer wenn die Politik etwas durchboxen will, dann werden unrealistische Szenarien dem Volk aufgetischt. Antworten
Gaskraftwerke? OK, aber dann will ich nichts mehr hören von wegen CO2-Abgaben und solchem Zeugs. Es würde nicht zusammenpassen, dass der Staat den Kleinkonsumenten mit Gebühren und Abgaben drangsaliert, und dabei gleichzeitig im grossen Stil CO2 produziert! Antworten
Wen erstaunt s? Frau Leuthard ist eine Vertreterin der Atomlobby. So bringt man halt nur "unmögliche" Varianten. Dann geht s munter weiter mit AKW s! Bis zum bitteren Ende. Ich vertraue jedenfalls den VertreterInnen für alternative Energiekonzepte mehr als den Energie-
Konzernen und ihren VertreterInnen.
Antworten
Es sind nicht immer Verschwörungen dunkler Mächte im Gange, wenn Ideologien / Wunschvorstellungen nicht ganz der Realität entsprechen. Die bösen Stromkonzerne bzw. die "Atomlobby" gehören übrigens mehrheitlich der öffentlichen Hand. Am einfachsten würde sowieso der Staat direkt die jeweils grad opportunen Kraftwerke bauen, denn die Meinungen dazu ändern ja im Monatstakt. Jugend forscht mal anders!
So ein Quatsch - Frau Leuthard ist einer der vier Bundesräte welche für den Atomausstieg gestimmt haben.
Und ich vertraue den Realisten mehr als irgendwelchen Utopisten. Wer sich nur ein wenig mit der Materie auseinandersetzt, erkennt sofort, dass der geplante Umbau ohne neue AKW's oder neue Gaskombikraftwerke nicht möglich ist. 2 neue AKW's und nebenbei die Alternativen weiter fördern und ständig weiter ausbauen, alles andere ist Humbug.
Welche Alternative Marina Müller? Die Sonne? der Wind? Träumen Sie nur weiter! Die Realität sieht anders aus! Leider! Bemerkung: Die Gas-Kraftwerke sind meiner Meinung nach auch keine Alternative. Gründe? 1. CO2, 2. Abhängigkeit von Gas-Lieferant, 3 Strompreise die dadurch gewaltig steigen werden!
Apropos problemlos CO2 einsparen ohne ausl. Zertifikate: Mit den 2.5 Mrd, welche die Axpo für das Linth-Limmern stromsaugende Pumpspeicher investiert, hätte man über 150'000 Ölheizungsbesitzer, welche ihre Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen, je 10'000 Franken zahlen, ein Gaskraftwerk für deren Betrieb hinstellen und somit über 50% Brennstoffverbrauch und CO2-Ausstoss einsparen können. Antworten
Bereits vor einigen Wochen an BR DL geschrieben:
Zur Vermeidung der Stromknappheit: Abschaltung der heutigen AKW's (die auf der grünen Wiese !)+Ersatz durch ca ein Dutzend AKW's - Typ U-Boot/ Flugzeugträger - und gebaut tief im Fels wie in LUCENS ! ! ! + sofortiger Zuwanderer Stopp (Mehr-Verbraucher !!!) Alles Andere ist Utopie !
Antworten
Es muss eine Volksabstimmung geben, ob die Schweiz wirklich weg will vom Atomstrom mit einer Auflistung der Kosten (Ablösung, Infrastruktur, Netzwerkausbau, Baukosten Gaswerke etc). Ob da der Bürger noch dafür ist - mit den Umweltfolgekosten (CO2!!!) - ich wag es zu bezweifeln. Antworten
AKWs sind nich CO2 frei. Das ist eine AKW-Lobby-Lüge. Und die 10gr /Kwh sind auch fern der Realität. Bei den AKWs müsste der AKW-Bau (10 Mrd.) und der Rückbau (je nach Typ 1-3 Milliarden) noch mitgerechnet werden.
Selbst wenn zum Schutz der Stromlobby der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Effizienz weiterhin behindert wird: 6 Gaskraftwerke sind ohnehin absurd angesichts der Tatsache, dass sämtliche CH-Reaktoren bereits mit 4 Gaskraftwerken vollständig ersetzt werden könnten.
Gaskraftwerke rechnen sich momentan kaum, weil die Grosshandelsstrompreise im Keller sind (Kapazitätsüberschuss in Europa).
Antworten
@Müller. Wenn die Grundlastkraftwerke in Europa verschwinden würden und das Netz europaweit nicht besser ausgebaut würde, haben sie recht. Aber momentan sieht es nicht einmal in der CH so aus, als ob die AKWs bald verschwinden würden. Gaskraftwerke sind schnell gebaut, somit erübrigt sich deren jetzige Forderung. Sie würde höchstens Sinn ergeben, wenn Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzt würden.
Herr Bühler, Gaskraftwerke rechnen sich sehr wohl. Die Grosshandelsstrompreise sind nur bei schönem Wetter und gutem Wind sehr tief. Sind erst die Atomkraftwerke vom Netz fehlt der billige Atomstrom, womit wollen Sie diese Lücke stopfen? Gas kann man verflüssigen und sehr bald aus demokratischen Staaten wie Kanada oder den USA beziehen. Besser als Atommüll oder das Geld an Putin zu Überweisen
Siemens hat in Irsching ein Gaskombi-Kraftwerksblock mit 860 MW gebaut. In Oman hat Alstom ein Gaskombi-Kraftwerk mit einer Leistung von 1000 MW in Betrieb genommen. Insofern reichen schon fast 3 Kraftwerke. (Ich spreche nicht von einzelnen Gasturbinen sondern von einem Gaskraftwerk).
Wie wollen sie knapp 3'500 MW Kernenergie mit ungefähr 1'600 MW aus Gas ersetzen? Macht nichts, Frau Leuthard konnte offenbar auch nicht rechnen.
Abgesehen davon, dass die Geschäftsleitungen der Stromkonzerne unabhängig agieren, verständlicher absolut kein Interesse an einem Marktanteil-Verlust haben und zudem am meisten Vertreter im Parlament zählen: In der Schweiz herrscht ein Strommonopol: Die Konsumenten können den Stromlieferant nicht auswählen, deshalb können die Stromkonzerne auch mehr oder weniger tun und lassen, was sie wollen.
Eben, die AKW's sollen "vollständig" durch Gaskraftwerke ersetzt werden - von Umsteigen auf "Wind, Sonne, Wasser + Co" keine Spur. Leuthard erklärt die angebliche Energiewende für bankrott bevor sie überhaupt angefangen hat. Diese Gaskraftwerks-Übergangslösungen werden zu Dauereinrichtungen werden, sobald es politisch opportun ist und es die Medien nicht mehr interessiert.
@S.Hanhart: schon wieder die übliche Sprüche. Nennen Sie doch bitte die Kantone, in denen eine Linksmehrheit regiert ...
Sie verwechseln wohl Stadt- mit Kantons-Regierungen.
Welche Stromlobby? Sie vergessen offenbar, dass hinter Axpo und BKW nur die Kantone stehen. Links regierte Kantone wohlgemerkt.
Früher waren Gaslaternen und Gasherde Standard - und es gibt auch Gasgetriebene Kühlschränke und Automobile die mit Flüssiggas fahren. Wieso nicht einen Schritt zurück in die Zukunft und dafür direkt vom Wirkungsgrad profitieren, anstelle diesen durch Umwandlung in Strom zu verringern? Antworten
@Schaub: Wenn wir in der CH nur alle Elekroheizungen, Elektoboiler und Elektroherde wieder durch effizientere (Gas,Solar,WP) ersetzen, haben wir zu hauf Strom für ihren PC und Ihren Fernseher. Aber die Elektromafia hat in den letzten Jahrzehnte gut dafür gesorgt dass das nicht passieren wird (NIN)...
@ F. Baumann: Tja, dann würden wir Explosionen wie gerade in Pratteln geschehen wohl öfters erleben. Und welches Inferno geht dann erst bei einem Erdbeben ab?
@ E. Baumann: Möglicherweise, weil mit Wärmekraftkoppelung der Gesamtwirkungsgrad ein klein wenig höher ist, als wenn man nur die Wärme nutzt und weil man z.B. mit gasbetriebenen Autos noch keinen Strom für Fernseher oder PCs usw. hat...?
Kraft-Wärme-Kopplung ist auch immer das sinnvollste, denn nur auf diese Weise können über 90% der Energie im Erdgas genutzt werden und ein Stromnetzausbau ist unnötig. In einem GuD kommt man bestenfalls auf 60%. Kleine BHKW gibt es schon für Niedrigenergiehäuser mit 1 KWel und 2 KWth.
In Deutschlands Norden sind derzeit übrigens Erdgaskavernen mit 230 TWh die bis 2020 auf 300 TWh ausgebaut werden
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Ich Stimme für eine Lobbyisten -oder besser gleich mehrere- die im Bundeshaus die Interessen der Bauherren, Eigentümer und Mieter (des Volkes) vertreten, und kräftig Schmiergelder verteilen. :D
.. Viellicht werden ja auf diese weise solche Hirngespinste eher überdacht.
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Was ist denn da schon wieder für eine Diskussion im Gange? Es muss gar nichts ersetzt werden, es muss der Sparwille aktiviert werden! Die Möglichkeiten etwas anderes mit weniger Energie zu machen sehen wir schon mal an der Alu Verpackung: Weg mit den unsinnigen Alu Dosen, wo wirlich notwendig ein Pfand und schon brauchts keine AKW. Auch keine AKW-ersetzende stinkende Werke. Antworten
@ W. Bossert: Sie haben absolut recht. Es war auch eher ironisch gemeint. Es kommt noch dazu, dass der Stromtransport über längere Distanzen 1. nicht ohne Energieverlust möglich ist und 2. die entsprechenden Kapazitäten (Überlandleitungen) beschränkt sind.
E. Schaub, leider geht diese Gleichung, dass wir den Strom dort holen wo die Eingewanderten Verbraucher herkommen nicht auf. Denn 1. hätten diese in ihrer Heimat weniger Strom verbraucht und 2. sind Ausgewanderte in diesem Land ersetzt bevor sie richtig weg sind.Z.B. in De. durch Balkanier,Polen, Letten Roma und viele andere.
@ J.Kohn u.T.Doebeli:Wenn wir die Einwohnerzahl noch weiter in die Höhe schrauben,müssen wir noch ein wenig mehr sparen. Bzw. auch nicht, wie die absoluten Befürworter einer grenzenlosen Masseneinwanderung behaupten: Der Stromverbrauch bleibt ja gleich,er fällt einfach bei uns an,statt in ihren früheren Wohnorten. Also holen wir den Strom dort, wo er Dank Auswanderung nicht mehr gebraucht wird...
@ J. Kohn. Ich stimme Ihnen absolut zu. Sparen ist angesagt. Kennt man den eigenen Strombedarf, sieht man auch das Potential.
Europa ist selber Schuld. Man könnte mit Iran als das Land mit zweitgrössten Gasreserven die alleinige Abhängigkeit v Russland sofort beenden. Man hätte dann mehrere Lieferanten u konnte sogar bei Preisen feilschen.Aber Auf Druck v Amerikanern hat Europa sämtliche Pipeline-Pläne nach Iran begraben.Europa kann nicht global unabhängig handeln, solange man sich wie Vasallen der Amerikaner benimmt. Antworten
@Steinmann: Was genau ist gleich schlimm an Gaskraftwerken, wie bei dem AKWs? Der strahlende Müll? Simmt, wenn ein Gaskraftwerk hochgeht, ist das Mittelland verstrahlt.
Falsch, den Iran soll man ruhig bestrafen. Zudem sind die meisten Leute gegen Gaskraftwerke weil sie genau gleich schlimm sind wie Atomkraftwerke und nicht nur weil wir uns damit in eine unberechenbare Abhängigkeit begeben. Ob ein Kontinent nun durch Atomverseuchung oder Klimaerwärmung unbewohnbar bleibt kommt etwa auf dasselbe raus. Evtl. ist die Verstrahlung sogar schneller vorbei.
Es ist an der Zeit, dass ein dritte Weg in die Diskussion kommt: rasche Stilllegung der alten AKWs (Beznau, Mühleberg), Bau eines neuen modernen. Damit Luft und Zeit schaffen für die Energiewende. Was wir jetzt machen werden, ist sicherheitsmässig die schlechteste Variante: AKWs notgedrungen weiterlaufen lassen, weil die Alternativen (Gaskraftwerke sind es sicher nicht!) kurzfristig fehlen. Antworten
Während die EU letztes Jahr 32 GW Wind und PV installiert hatte, hat sich in der 'energieträgerlosen' Schweiz diesbezüglich kaum etwas gerührt. A. Leupin's Fingerzeig auf die Nachbarländer ist hier Fehl am Platz.
Der Ausbau von Effizienz und erneuerbare Energien schafft Arbeitsplätze. Nicht nur wegen dem Ausbau in der CH, sondern weil dadurch auch die Kompetenz/Wettbewerbsfähigkeit erhöht wird.
Zudem importiert und exportiert die Schweiz bereits heute mehr Strom als sie selbst verbraucht. Wenn die Schweiz heute gewaltige Mengen an überschüssigem Atom- und Kohlestrom und zudem 100% Uran importieren kann, kann sie zukünftig auch erneuerbaren Strom importieren.
Dass aber der Ausbau von Effizienz und erneuerbaren Energien weiterhin von der Stromlobby behindert wird, bezweifelt niemand.
Die Erfahrungen zeigen:
Deutschland hat alleine letzten Dezember in einem einzigen Monat 3 GW PV verbaut. Die EU hat alleine letztes Jahr 32 GW Wind und PV installiert, während der neue 1.6 GW Reaktor in Finnland, an welchem seit 2005 gebaut wird, immer noch in Betrieb ist.
PV entlastet das Netz und die Speicherseen und Wasserkraftwerke haben bereits heute enorme Speicher- und Leistungsreserven.
...jetzt widersprechen Sie sich aber selbst - wie war das gleich mit den inländischen Arbeitsplätzen, wenn die Schweiz den erneuerbaren Strom importiert?
Die Schweiz ist keine Insel, sondern im europäischen Stromverbund eingebunden - es muss also eine europaweite Lösung für eine ressourcenschonende, möglichst CO2-freie Energienutzung gefunden werden - aber "dä föifer und s'weggli" klappt nicht!
Dass erneuerbare Energien schneller gebaut sind, zeigt ja die Erfahrung deutlich??? Solange die Randbedingungen dafür nicht geschaffen werden (und ich meine damit nicht KEV), d.h. keine einheitliche landesweite Bewilligungspraxis existiert und solange keine ausreichende Speichermöglichkeit für EE existiert, wird ein signifikanter Anteil an der Energieproduktion Wunschdenken bleiben.
Der Bau eines neuen, ausländischen AKWs dauert wesentlich länger und ist teurer als Effizienzmassnahmen und erneuerbare Energien mit Schweizer Arbeitsplätzen. Ausserdem würde dadurch unsere Abhängigkeit von importierten Energieträger nicht im Geringsten reduziert.
Gaskraftwerke als Stromproduzenten müssten subventioniert werden, In Deutschland nämlich werden wohl neue Kohle- aber keine Gaskraftwerke gebaut, weil Erdgas zu teuer ist.
Eine energieautarke Schweiz ist sowieso eine Illusion und sie ist angesichts der recht guten Anbindung von CH ans europäische Netz auch nicht nötig. Da ist Import von Ökostrom die bessere Lösung.
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Da sind Sie falsch informiert. Selbst für Kohlekraftwerke fordert Rösler gerade Subventionen aus dem Klimaschutzfonds damit neue gebaut werden (ja, das ist nur krank).
Dagegen fängt bei Mikro-BHKW gerade an mit Lichtblick, RWE, Vattenfall u. Telekom die diesen Ausbau angehen. Die laufen übrigens mit Erdgas weil das gerade sowieso recht günstig ist.
Herr Hoffmann, es sind keine Gaskraftwerke in Deutschland geplant weil sie zu teuer wären, was daran liegt, dass der Erdgaspreis immer noch an den Erdölpreis gebunden ist. Nach IEA kostet die Megawattstunde Strom aus Erdgas 40 Euro, aus Kohle 19 Euro.
Blockheizkraftwerke heizen und liefern Strom. Geheizt wird in Deutschland vorwiegend mit Erdgas, zusätzlich Strom erzeugen rentiert dann wieder.
Ist doch wieder typisch für unsere lobbygesteuerte "Vorzeigepolitik"! Schnellschüsse abzufeuern zeugt von Stärke, fehlende Alternativen für derartige Schnellschüsse zu rechtfertigen jedoch als Armutszeugnis! "Wie kann man derartige Beschüsse ohne eingehende Prüfung von tauglichen Alternativen fassen?" Das zeugt eher von Stärke der Ratlosigkeit und Unwissenheit - aber typisch!" Antworten
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