Wirtschaft

Obamas Konjunktur-Spritzen retten zwei Millionen Jobs

Aktualisiert am 13.01.2010

Schnell und heftig hatte die US-Regierung vor einem Jahr auf einen drohenden Kollaps der Wirtschaft reagiert. Jetzt zieht sie erste Bilanz.

Sie haben ihre Arbeitsplätze nicht verloren: Spezialisten von der schwer getroffenen Finanzindustrie.

Sie haben ihre Arbeitsplätze nicht verloren: Spezialisten von der schwer getroffenen Finanzindustrie.
Bild: Keystone

Die staatlichen Hilfsmassnahmen haben nach Angaben der US-Regierung bislang bis zu zwei Millionen Jobs in der Finanz- und Wirtschaftskrise gerettet. Bis Ende dieses Jahres dürfte die Zahl bei 3,5 Millionen Arbeitsplätzen liegen, sagte die Wirtschaftsberaterin von Präsident Obama, Christina Romer, am Mittwoch.

Allein 640'000 Stellen seien durch den direkten Zufluss von Geldern aus Anreizprogrammen gesichert oder geschaffen worden. Die Aussichten für die Wirtschaft blieben aber unsicher, auch wenn im Frühjahr mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze zu rechnen sei, sagte Romer.

Trotzdem 7,2 Millionen Jobs verloren

Die US-Regierung hatte im Februar 2009 ein 787 Milliarden Dollar schweres Konjunkturpaket auf den Weg gebracht. Obama drängt auf weitere Massnahmen zur Ankurbelung des Arbeitsmarktes. Die Wirtschaftskrise in den USA hatte im vergangenen Jahr 4,2 Millionen Arbeitsplätze vernichtet. Seit Rezessionsbeginn im Dezember 2007 fielen rund 7,2 Millionen Jobs weg. (cpm/sda)

Erstellt: 13.01.2010, 08:54 Uhr

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