Wirtschaft
Diskussion
Monti verärgert die Spanier
In der Krise stehen die Zeichen auf Entspannung. Experten zeigen sich bei Griechenland und Portugal optimistisch. Sorgenfalten bleiben beim Blick auf Spanien. Italiens Premier sagte dies öffentlich – und kassierte Kritik. Mehr...
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
16 Kommentare
Jeder sieht den Nächsten als das Problem und keiner übt Selbstkritik. Und es wird auch zu wenig im Detail unterschieden. Konjukturelle oder strukturelle Probleme? Eine Kombination davon? Das Karussell dreht auch zu schnell, ein weiteres Übel, und viele sind überfordert, alles instabil und im Wandel. Man kann das Problem nicht einfach aufs Geld alleine runterbrechen. Darum wird die Lösung mühsam. Antworten
Monti sollte sich einfach daran erinnern - "Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen"! Private Anleger glauben den "Schönwetter Prognosen" der sogenannten Experten jedenfalls kein Wort mehr! Niemand wäre überrascht, wenn die gleichen Experten in einigen Monaten wieder genau das Gegenteil prophezeien! Diese Experten erinnern mich immer mehr an die Alchemisten im Mittelalter! Antworten
So lange die "Finanzlobbysten" aus dem Schuldeneldorade Profite schreiben und den "Mittelstand" abwürgen, so lange kann sich die Wirtschaft nicht langfristig erholen. Es braucht Umverteilung von oben nach unten... um ausgeglichenen Verhältnisse zu schaffen. Momentan passiert gerade das Gegenteil... bis es nichts mehr zu privatisieren gibt... Antworten
Welche Fortschritte soll Italien gemacht haben? Das Taget-2 Saldo Italiens stieg seit Juli 2011 um 200 Milliarden Euro! Innerhalb nicht einmal einem Jahr steht Italiens Notenbank tief in den negativen Zahlen.Auftragseingang Industrie Januar 2012 mit -7,4% zum Vormonat und zum Vorjahresmonat -5,4%. Auf welcher Grundlage fusst die Meinung dieser Experten? Antworten
@L.Huber Ihre Meinung in Ehren, aber wir leben nun einmal im Westen in einer postindustriellen Gesellschaft, in der früher erarbeitete Werte systematisch von unten nach oben umverteilt werden. Genau das machen die Banken heute; wie es früher die Römer taten. Vielleicht bekommen wir in ein paar Jahrhunderten eine zweite französische Revolution. Dann könnten die Karten wieder neu gemischt werden.
Einerseits ist auch das mein Gefühl, aber der Verstand sagt das Gegenteil. Banken brauchts im Kapitalismus. Aber nicht ohne entsprechende Richtlinien und Reserven. Da tun sich die Rechten schwer. Warum? Es gäbe weniger Geld fürs Nichtstun und die Armen hätten mehr Luft. Ein sozialer Kapitalismus wäre der Zivilisation und Kultur am dienlichsten. Näher als goldene Kuhfladen auf jeden Fall.
Wie können Sie so etwas sagen? Solche Aussagen sind nicht nur kontraproduktiv sondern sehr gefährlich - am Schluss wird wohl noch das Privateigentum verstaatlich (Kapitalismus adieu).
Und woher bekommen Firmen, Privatpersonen dann Geld ? Wie soll es der Wirtschaft gutgehen wenn Firmen keine Kredite mehr für Investitionen bekommen ?
Wieso ärgern sich die Spanier? Diese haben vor 6 Monaten verächtlich über die Italiener gesprochen, und niemand hat reagiert. So wie man in den Wald ruft, tönt es eben manchmal zurück. Dann braucht es eben "spanische Grandezza", oder ist diese auch verloren gegangen, schade. Antworten
Zurück zur Story
Wirtschaft
Online-Wettbewerb
Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.
Flugpreise vergleichen
Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.

Bitte warten
























Angemeldet mit Facebook