Wirtschaft
Immobilienblasenindex kratzt an Risikomarke
Aktualisiert am 03.05.2012 42 Kommentare
Links
Bildstrecke
Artikel zum Thema
- «Der heftigste Einschnitt in den freien Finanzmarkt seit 1990»
- Gute Gewinne mit Immobilien
- SP-Politiker wollen Ausländern den Kauf von Immobilien erschweren
- Risse im Schweizer Immobilienmarkt
- Kommt eine deutsche Immobilienblase?
- IWF warnt vor Immobilienblase in der Schweiz
- «Wir raten zu mehr Eigenkapital als von Banken gefordert»
- Wie die Immobilienblase verhindert werden soll
- Das Immobiliendoping der Schweiz
- «Der Kanton Aargau ist der grosse Gewinner»
- Was kostet uns der Puffer?
Teilen und kommentieren
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die Analysten der UBS (UBSN 17.82 1.65%) sehen die Gefahr für eine Immobilienblase in der Schweiz weiter steigend. Der entsprechende Index der Grossbank kletterte im ersten Quartal 2012 um 0,15 auf 0,95 Punkte. Damit liegt er nur noch knapp unter der Schwelle zur Risikozone.
Die UBS-Ökonomen erwarten laut Mitteilung, dass der Immobilienblasenindex noch im laufenden Quartal über 1,00 Punkte und damit in die Risikozone vordringen wird. Neu zu den Gefahrenregionen zählen die Regionen Saanen-Obersimmental, Unteres Baselbiet und Limmattal.
Zürich als Gefahrenregion
Weiterhin zählen die Agglomerationen Zürich, Genf und Lausanne aufgrund ihrer nationalen Bedeutung zu den riskantesten Regionen der Schweiz. Weitere Gefahrenregionen sind Zug, Pfannenstiel, Zimmerberg, March, Vevey, Morges und Nyon sowie Davos und Oberengadin. Genau beobachten will die UBS neu Nidwalden sowie Basel-Stadt, Knonaueramt und Glattal-Furttal.
Ausschlaggebend für den neuerlichen starken Indexanstieg in den ersten drei Monaten 2012 sei erstens die Zunahme der Eigenheimpreise: laut der Nationalbank plus 6,3 Prozent für Eigentumswohnungen und plus 4,6 Prozent für Einfamilienhäuser gegenüber 2010. Weitere Gründe sehen die UBS-Analysten im starken Wachstum der Hypothekarverschuldung sowie der Flucht der Anleger in die Immobilien.
Erinnerungen an die letzte Blase
In den letzten vier Jahren seien die Eigenheime im mittleren Preissegment real um über 21 Prozent teurer geworden. Dies sei 1984 bis 1988 vor der letzten Immobilienblase ähnlich gewesen. In den beiden Folgejahren waren die Preise noch stärker gestiegen, was ein typisches Merkmal einer sich verschärfenden Immobilienblase sei.
Eine solche Entwicklung befürchtet die UBS aber nicht. Es besteht laut UBS aber ein substanzielles Risiko, dass Preissteigerungen in der jetzigen Grössenordnung noch einige Jahre anhalten werden. Damit dürfte es umso länger gehen, bis wieder ein gerechtfertigtes Preisniveau erreicht sei. Zu erwarten sei demnach eher eine längere Durststrecke als das abrupte Platzen der Blase. (ami/sda)
Erstellt: 03.05.2012, 11:05 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
42 Kommentare
Lustiger UBS-Kommentar .... vor wenigen Monaten hatte genau diese bank gesagt, dass wir in der Schweiz keine Immobilienblase haben. UBS-Analysten sollten nochmals ihre Diplome erneuern bevor sie solche Aussagen machen, welche keinen Sinn ergeben !!!! Antworten
Wäre wir diese Situation in einem normalen Wirtschaftsumfeld, hätte die SNB schon lange die Zinsen erhöht. Nur kann/will sie das nicht, da mann sonst einen noch stärkeren CHF riskiert. Die Zinsen sind also "künstlich" tief, d.h. zu tief. Wenn das noch lange anhält, wird die Blase noch grösser werden. Die SNB sollte also, trotz Währungsbedenken, langsam Gegensteuer geben. Antworten
Wirtschaft
- 15:561:12-Initiative: 5000 Swisscom-Löhne betroffen
- 12:48«Das war natürlich Blödsinn, Punkt. Ende»
- 10:12«Es ist eher eine Beleidigung, Banker genannt zu werden»
- 18.05.2013Slowenien schwebt über Ramschniveau – Klage gegen Moody's angedroht
- 18.05.2013Bånk ohne Bøni
- 18.05.2013UBS will nur deklarierte Gelder verwalten
BLS Schifffahrt Berner Oberland
Auf Deck scheint die Sonne am längsten.
Was gibt es Schöneres als die wohlverdienten Feierabendstunden auf dem Thunersee zu verbringen?
Flugpreise vergleichen
Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.
Alles für Abonnenten und Abonnentinnen
Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".



Bitte warten























