Im Wallis sinkt die Arbeitslosenquote rasant
Seco-Bericht
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Erstmals seit Mai 2009 geht die Arbeitslosigkeit zurück: Im Februar sank die Quote auf 4,4 Prozent. Einen Monat zuvor betrug sie noch 4,5 Prozent. Die positive Überraschung wird die meisten Kantone freuen. In Zürich, Bern, Luzern, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt, Neuenburg, im Jura, den beiden Appenzell und im Tessin betrug der Rückgang 0,1 Prozent. Um 0,2 Prozentpunkte ging die Arbeitslosigkeit in den Kantonen Glarus, Zug und Graubünden zurück; Uri verzeichnete gar minus 0,3 Prozent. «Dabei handelt es sich ausschliesslich um einen saisonalen Rückgang. Trotzdem ist es erfreulich, dass die Arbeitslosenquote nicht weiter angestiegen ist», sagt Rita Baldegger, Sprecherin vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).
Die Zahlen zeigen laut Seco, dass das Bau- und das Gastgewerbe anziehen; im Februar ist in den Wintersportorten Hochsaison. Am stärksten sank die Quote im Wallis: Um 0,5 Prozent. «Viele portugiesische Arbeitskräfte, die saisonbedingt arbeitslos waren, haben wieder eine Stelle gefunden», erklärt sich Baldegger den überproportionalen Rückgang.
Westschweiz über Schweizer Mittel
Der einzige Kanton, der letzten Monat eine Zunahme der Arbeitslosenquote verzeichnen musste, ist Genf. Dort stieg die Quote auf 7,4 Prozent und steuert auf den Rekord vom ersten Halbjahr 2005 zu. Damals betrug die Quote im Juni 7,6 Prozent.
Die regionale Verteilung der Arbeitslosigkeit bleibt trotz der Rückgänge gleich wie in den letzten Monaten. Die Westschweiz und das Tessin liegen weit über dem Schweizer Mittel von 4,4 Prozent. Den höchsten Wert in der Deutschschweiz verzeichnet nach wie vor Solothurn mit 4,5 Prozent, gefolgt von Basel-Stadt und Zürich mit 4,4, Prozent. (cha)
Erstellt: 08.03.2010, 11:55 Uhr
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