Wirtschaft

Diskussion

Hoffen auf einen Eurokurs von 1.30

Den Staatsanleihenkauf durch die EZB sieht der frühere Nationalbank-Direktor Blattner als Durchbruch. Er denkt schon an die Abschaffung der Kursuntergrenze. Nicht alle teilen aber seine Einschätzung. Mehr...


Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

58 Kommentare

net geek

10.09.2012, 22:19 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Tourismus und Exportindustrie können effizienter und kontrollierter subventioniert werden als mit 400 Mia der SNB im Giesskannenprinzip - und hoffen auf einen EUR Anstieg auf 1.30!
Und wenn schon EUR kaufen wie wäre es mit mehr Staatsanleihen der 3 robusteren Länder und Beteiligungen an den grossen EU Konzernen?
Antworten


Stephan Huebner

09.09.2012, 20:08 Uhr
Melden 13 Empfehlung 1

Punkt 1: Eine Währung, die gerettet werden muss, ist bereits tot.
Punkt 2: Wenn die Schweiz die Kursuntergrenze abschafft, werden sich die Investoren genauso auf den CHF stürzen wie auf die NOK.
Das Ankurbeln der Notenpresse hilft den Staaten nur, ihre Schulden "wegzuinflationieren" (verdeckte oder offene Enteignung) . Und wenn die Inflation steigt, machen die Leute eben Urlaub in Ost-Europa.
Antworten


Hans Ernst

09.09.2012, 19:41 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Der CHF ist im Moment eine Art Blase, vor allem weil die ängstlichen Schweizer meinen, dass sie ihr Vermögen nur sicher anlegen zu können, wenn sie es in der eigenen Währung halten. Doch für das Riesenvermögen der Schweizer ist der CHF und sein Wirtschaftraum ist viel zu klein. Die Schweiz muss die Schweiz dafür quasi mehrfach besitzen. Irgendwann wird man diese Überbewertung des CHF erkennen... Antworten


martin tschuemperlin

09.09.2012, 19:22 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Am kommenden Mittwoch entscheidet das Bundesverfassungsgericht mit Sitz in Karlsruhe,
ob Deutschland dem Euro Resttungssschirm beitreten darf oder nicht! Falls dies nicht gestattet wird, wird der Euro wohl zu neuen Tiefs unterwegs sein, möglich dass er etwas steigt, wenn die Rettungsaktion als legal erklärt wird. Das Gelddrucken der EZB ist die letzte Rettungsmöglichkeit
für diese Währung.
Antworten


Alois Leimgruber

09.09.2012, 22:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Ich vermute dass das Bundesverfassungsgericht dem Euro-Rettungsschirm zustimmen muss,alles andere wäre für mich eine Ueberraschung !


Frank Hofmann

09.09.2012, 21:14 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Es sind tausend Einsprachen von Deutschen gegen diesen Draghi-Geniestreich eingegangen. Gut möglich, dass es der SNB gegen Ende Woche nicht langweilig wird. Der EUR wird erst stärker, wenn die Südeuropäer ihre Wirtschaft zum Laufen bringen und konkurrenzfähig werden. Da bleibt noch viel zu tun.


Maria Halder

09.09.2012, 19:12 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Ich habe schon lange aufgehoehrt zu zaehlen, bin mir aber sicher, dass der Euro jetzt schon mindestens 6x ein fuer alle Mal gerettet wurde. Diese Rettung ist also ganz sicher die letzte. Mindestens fuer die naechsten 2 Monate. Aber ich nehme gern zur Kenntnis, dass die Exportindustrie jetzt den Druck erhoeht, damit ihre Toptalente Ende 2012 auch ihre Lohnerhoehungen und Boni einstreichen koennen. Antworten


Christoph Geiser

09.09.2012, 17:37 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Wenn nicht jetzt, wann dann? Der Euro ist keine 1,20 wert und mehr wie die Inflation ankurbeln kann Draghi nicht. Das bringt etwas Zeit, die Schuldenstaaten werden ihre Kredite einlösen können, werden aber wiederum noch höhere brauchen. Um die strukturellen Probleme zu beseitigen braucht es viel Zeit, in Ost-Deutschland haben 30 Jahre nicht gereicht. Antworten


Rémy Bourquin

09.09.2012, 23:32 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Als Schweizer mit deutschem Migrationshintergrund wundere ich mich wie Deutschland es nicht fetig bringt, nach 30 Jahren die Lebenskonditionen Ostdeutschlands an die des Westens anzugleichen, Deutschland hat nach 1945 im Eiltempo das Land wieder aufgebaut. Jetzt kommen die Eurokraten, die alles wieder zerstören. Rettet den €; diese Währung hat keine Zukunft. Verschwendung und verlorebe Zeit!


Ronald Meier

09.09.2012, 15:50 Uhr
Melden 36 Empfehlung 1

Für eine unausgereifte, elitäre und verkommene Tourismusindustrie und für eine Clique von Exportfirmen die ihre Hausaufgaben in einer globalisierten Welt nicht getättigt hat, soll der Euro/CHF Kurs künstlich hochgehalten werden. Wann endlich beendigt die SNB diese Inflationäre, Volksvermögen elimenierende staatlich gelenkte Wirtschaftspolitik? Antworten


Theres Hofer

09.09.2012, 15:07 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Langsam: Da sind zu viele Unbekannte!
Was ist, wenn d.ESM fällt? Was macht dann Draghi u.was Goldman Sachs?!
Wenn d.$ nicht mehr alleinige Welthandelswährung ist, kracht d.US-Wirtschaft zusammen... Der € darf für d.USA nicht stark werden, dafür werden sie schon sorgen.
Antworten


Micky Möckli

09.09.2012, 12:53 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Genügt es, dass der Euro fortbestehen und Griechenland in der Währungsunion bleiben werden? Zu welchem Preis denn? Und was geschieht mit dem Volksvermögen? Wer Schulden hat ist erpressbar. Weder Deutschland, noch ein anderes EU-Land können andere EU-Länder "retten". OB der ESM oder die EZB die Schulden finanzieren, die Banken jedenfalls, die Kredite geliehen haben, werden keine Verluste einfahren. Antworten


Hans Reuter

09.09.2012, 12:41 Uhr
Melden 26 Empfehlung 1

Blattner hat Recht. Es ist ein Durchbruch. Aber ein Durchbruch zum Bankrott der Eurozone. Das ein Wechselkurs steigt weil man die Notenpresse aufdreht ist doch völlig widersinnig Interessant ist dann die Verschiebung von Besitzverhälnissen in der Zone, denn bei Allem sollte man nicht vergessen, dass die EZB keine staatliche Organisation ist sondern sich in den Händen privater Banken befindet. Antworten


Andreas Winter

09.09.2012, 12:36 Uhr
Melden 30 Empfehlung 1

Historisch gesehen, war noch kein Land auf dieser Welt mit einer schwachen Währung langfristig erfolgreich! Der heutige Wohlstand in der Schweiz, verdanken wir zu einem guten Teil der soliden, und (noch) harten Währung - Schweizer Franken! Die Äusserungen von Nick Hayek sind einfach realitätsfremd! Eine schwache Währung bedeutet früher oder später, immer Armut von breiten Bevölkerungskreisen! Antworten


Ivy Weber

09.09.2012, 23:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Eines verstehe ich nicht. Unsere Industriellen wollen grosse Gewinne mit einem schwachen CHF einfahren. Was nützen aber grosse Gewinne mit einer Währung die nichts wert ist?


Marcel Senn

09.09.2012, 19:04 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@Winter: Guter Joke - Sie schreiben da was von historisch - wenn wir nur mal 5 Jahre zurückgehen, da musste man bis 1.68 für den Euro zahlen und jetzt finden Sie 1.30 einen schwachen Franken. Wer weiss, vielleicht gibt es bald noch den Jack-Pot für die SNB - und überhaupt Herr Winter, seit wann interessieren Sie sich denn für Armut in breiten Bevölkerungskreisen - das betrifft Sie ja nicht, oder?


Giorgio Perez

09.09.2012, 12:05 Uhr
Melden 41 Empfehlung 1

Ein Eurokurs von 1.30? Ja, aber nur wenn er sich selber so einstellt. Sicher nicht wenn er von der SNB mit weiteren inflationären Muli-Milliarden Käufen erzwungen wird. Antworten


Marcel Bosshard

09.09.2012, 11:55 Uhr
Melden 16 Empfehlung 1

Nun ja, eine Schwalbe am Himmel macht noch keinen Frühling. Abwarten, ob sich der Euro (nachhaltig) erholen wird resp. kann. Antworten


Stan Lomecky

09.09.2012, 11:29 Uhr
Melden 31 Empfehlung 1

Die Rede von Mario Draghi ist Nichts als Seifenblase, da träumt wieder einer und verspricht Dinge die er nicht halten kann, nicht anders als die SNB mit 1.2 Fr Grenze. Sie werden bald in die Realität zurückgeholt. Antworten


Andreas K. Heyne

09.09.2012, 11:29 Uhr
Melden 43 Empfehlung 1

Was tut Herr Draghi wirklich? Er verleiht Geld unter Bedingungen, die nie eingehalten werden und im allseitigen Bewusstsein, dass diese Anleihen nie verzinst oder zurückbezahlt werden. Kurz: Er verschenkt das Geld.
Da niemand soviel Geld hat, druckt er es eben selbst. Es gibt also immer mehr Euros, denen immer weniger effektiver Wert gegenübersteht. Das nennt man Inflation - oder wie?
Antworten


Peter P. Odermatt

09.09.2012, 11:15 Uhr
Melden 24 Empfehlung 1

Wegen diesen Anleihekäufen wird der EURO doch nicht besser, die Bonität des EUROs ändert sich überhaupt nicht. Das heisst er bleibt schwach, bzw. der Schweizer Franken stark. Einig bin ich mit Blattner, dass die schon jetzt einige hundert Millionen kostenden und fälschlicherweise in der SNB-Erfolgsrechnung nicht ausgewiesenen Stützungskäufe endlich aufhören müssen. Antworten


Marcel Zufferey

09.09.2012, 10:55 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

Im Prinzip ist der ESF mit der Aktion der EZB überflüssig geworden. Auch denkbar: Die Mittel des ESF alleine reichen nicht mehr aus, also muss jetzt auch noch die EZB ran. Offenbar ist es völlig egal, wer die Schulden der Krisenländer finanziert, Hauptsache, es tut überhaupt noch irgend jemand! Das mit den 1.30 ohne Mindestkurs steht noch in den Sternen, abwarten. Antworten


Sandro Marcchetti

09.09.2012, 10:22 Uhr
Melden 21 Empfehlung 1

Wenn die Politik und Finanzminister das Gefühl haben, dass Konsumenten mehr Geld ausgeben, glaube ich nicht. Das aktuelle Problem wird einfach um Monate verlagert und gehofft, dass sich vieles legen wird. Was jedoch nicht der Fall sein wird, da die Konsumenten weiterhin auf ihr Geld und die Preise achten werden. Antworten


Alois Leimgruber

09.09.2012, 10:19 Uhr
Melden 68 Empfehlung 0

Wieder so eine Lüge,dass sich der Dollar aufgewertet hat,das war nur möglich weil der SFr.an den schwachen Euro gebunden ist. Antworten


tamara gretener

09.09.2012, 10:12 Uhr
Melden 53 Empfehlung 1

Wäre ja schön für die Exporteure, aber realistischer ist wohl eher dass ab mitte Woche der Kurs wieder bei 1.2010 ist und ohne die Untergrenze wären wir sehr schnell bei der Parität wenn man sieht was in Europa abgeht. Antworten


Hanspeter Meister

09.09.2012, 10:04 Uhr
Melden 23 Empfehlung 1

Einmal mehr zeigt es sich, dass die Interessen für den Euro-Franken-Kurs unterschiedlicher nicht sein können. Dass die SNB, die Unternehmungen sowie auch Tourismus sowie die Bevölkerung nicht gleicher Meinung sind, ist berechtigt, aber für die schweizer Wirtschaft hinderlich ! Profitieren tun im Augenblick aber nur Banken !! Antworten


Bernhard Piller

09.09.2012, 09:53 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Der Markt ist nicht blöd: Die heutige Kauftkraftparität ist nicht das Mass aller Dinge. Was gilt, sind die zukünftige Parität und noch viele andere Faktoren wie Zinsen etc. Die EU steuert auf eine hohe Inflation (Geldentwertung) zu. Die SNB soll die Korken knallen lassen, wenn sie die 400 Mia Euros verkauft hat. Antworten


Stefan Sollberger

09.09.2012, 09:50 Uhr
Melden 60 Empfehlung 0

Die grundlegenden Probleme bleiben bestehen. Nur weil man jetzt Geld druckt dass nicht vorhanden ist und dies zum Kauf von Staatsanleihen/Anleihenkäufen braucht löst man absolut keines der Probleme. Die Verschuldung bleibt bestehen…die Arbeitslosen auch…mit der Spritze beruhigt man die Situation…das Aufwachen wird dann einfach um einiges Schlimmer sein Antworten


Giorgio Krättli

09.09.2012, 20:36 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ein zinsfreies Geldsystem wäre eine Lösung, doch die ist so revolutionär, dass sie kaum umgesetzt wird, da die mächtigen dieser Welt kaum von dieser Idee überzeugt werden können (die Banken, die eigentlich an der Macht sind und sich mit ihren Lösungen nur ihre eigene Taschen füllen). Das ganze wird in einem Supergau enden, wie das immer wieder der Fall war in der Geschichte. Wacht endlich auf!!


Hans Sommer

09.09.2012, 11:50 Uhr
Melden 32 Empfehlung 1

@Gerhard Berger: Kaffeesatz lesen kann ich auch nicht, aber eines weiss ich mit absoluter Sicherheit: Die Staaten, respektive deren linke Politiker und Hauptschuldige am Schuldenberg, werden das Geld, das sie mit niedrigeren Zinsen "sparen" sicher nicht in die Schuldentilgung stecken. Im Gegenteil, sie werden das zum Anlass nehmen, die Schulden weiter erhöhen.


Stefan Sollberger

09.09.2012, 11:24 Uhr
Melden 13 Empfehlung 2

Es gibt auch keine Lösung für das Problem leider. Man hat Länder zusammengefügt, die nicht zusammen gehören. Aber ich hab auch keine besser Lösung parat respektiv gar keine…die nicht schmerzhaft wäre…für die Völker Europas...


Gerhard Berger

09.09.2012, 10:20 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Wir alle können hier keine bessere Lösung präsentieren, Herr Sollberger. Aber wir alle, können jeden Ansatz als unsinnig abtun. Zur Recht. Aber auf dieses Ergebnis kamen die EU-Verantwortlichen auch. Fakt ist, es senkt die Kosten der Staaten für die Zinsen. Dieses Geld Muss zur Schuldentilgung und Ankurbelung der eigenen Wirtschaft verwendet werden. Mehr kann man - leider - im Moment nicht tun.


Jacques Zimmer

09.09.2012, 09:47 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Wieso die Untergrenze aufgeben? Solange der Kurs wirklich über 1.20 bleibt, kostet das ja keinen Rappen - gibt aber z.B. den Exporteuren eine gewisse Sicherheit. Wenn schon etwas ändern, dann eine neue Untergrenze bei vielleicht 1.25 ansetzen. Antworten


Manfred Stierli

09.09.2012, 12:18 Uhr
Melden 19 Empfehlung 1

Kostet keinen Rappen? Alle, welche Waren und Dienstleistungen aus dem Euro-Raum beziehen, bezahlen seit über einem Jahr viel zuviel nur weil einfach irgendjemand der Meinung ist, das gehöre sich so. Die Folge ist, dass weniger importiert wird, oder aus der Sicht der EU, weniger exportiert. Das wiederum schwächt die Wirtschaft in der EU und triebe den Euro noch weiter runter. Well, well...


René Hofstetter

09.09.2012, 09:40 Uhr
Melden 144 Empfehlung 3

Als Konsument fordere ich, dass die Nationalbank den Eurokurs von 1.20 auch nach oben so hart verteidigt wie nach unten... - Gleiches Recht für alle! Antworten


Fabian Seifert

09.09.2012, 20:18 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die Nationalbank hat nicht einen Eurokurs von 1.20 sondern eine KursUNTERgrenze festgelegt. Der Franken ist auch mit dem heutigen Wechselkurs noch massiv überbwertet.


Jürg Schaufelberger

09.09.2012, 16:59 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Tolle Idee!? Bitte etwas mehr Weitblick
Bitte erklären Sie uns auch, wo und wie sie ihr Geld verdienen!!!
Ohne Kunden keinen Lohn - mit nichts kann ich auch keine billigen, importierte Waren kaufen.


Linus Huber

09.09.2012, 12:55 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Rene, Sie haben das Recht für die Kosten von geldpolitischen Aktionen in der Form ihrer entwerteten Ersparnisse oder einer Ausweitung der Staatsschulden zu zahlen.
Das Absahnen erledigt die Elite für Sie, welche von inflationärer Geldpolitik am meisten profitiert.


Edi Kuster

09.09.2012, 12:25 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Dann können wir ja gleich den Euro als unsere Währung übernehmen.


Eugen Meier

09.09.2012, 10:47 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Nicht alle "Konsumenten" kaufen nur ennet der Grenze ein!


Linus Huber

09.09.2012, 09:39 Uhr
Melden 62 Empfehlung 0

Draghi's gesetzverletzende Aktionen ändern nichts an der grundlegenden Problemstellung sondern verteilt einzig die Kosten des Risikos von den suedlichen Staaten auf die Bevölkerung aller EU-Staaten.
Schrittweise werden die Prinzipien der Marktwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit und demokratischen Rechte untergraben mit der ankerlosen Geldpolitik der Zentralbanken.
Antworten


Roland Wirthner

09.09.2012, 09:36 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Wie heisst es doch so trefflich in Goethes Faust: " Die Botschaft hör ich wohl. Allein mir fehlt der Glaube!" Antworten


Frederic Bilou

09.09.2012, 09:27 Uhr
Melden 47 Empfehlung 1

Der Euro ist eine kaputte Währung. Antworten


Jean-Pierre Ziegler

09.09.2012, 17:00 Uhr
Melden 9 Empfehlung 1

In Italien bieten sie 1 Euro zu einem Franken an. Kommt auf die Beträge an, in gewissen Fällen sogar 80 Rappen; die Hauptsache sie werden die Euros los. In anderen südländischen Staaten sieht es ähnlich aus. Und es wird massiv Geld von Privaten aus dem Bankensektor abgezogen. Frau Hofer,der Point of no return wurde schon vor ein paar Jahren überschritten. Jetzt heisst sanieren oder inflationieren.


Theres Hofer

09.09.2012, 15:13 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Der € ist erst eine kaputte Währung, wenn d.€-Zone eine kaputte Wirtschaft hat, Hr.Bilou!
(Soviel VWL-Wissen muss sein, bitte.)


Edi Kuster

09.09.2012, 12:24 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Bilou: Bitte Fakten statt billige Polemik. Dann werden Sie auch ernst genommen.


Markus Marker

09.09.2012, 12:01 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Wohl kaum. Die schweiz tauscht jeden eur für mindestens Fr 1.20 aus.


Ronnie König

09.09.2012, 09:19 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Die einen (Exporteure) wären froh, dass der Franken sinkt. Die Mitarbeiter wären froh er bliebe (D-Shopper). Wäre mehr Gerechtigkeit käme ich nicht auf solche Ideen und der Arbeitsplatz wäre sicherer. Interessant auch Hayek und die Touristen. Ihn brauchts nicht gross zu jucken, aber welcher Chinese nimmt schon eine Turbine als Souvenir mit? Und der Dollar wird steigen, denn die USA sind entschloss Antworten


Kurt Dubach

09.09.2012, 09:15 Uhr
Melden 95 Empfehlung 0

Um was geht es, um das eigen ICH, wen man bedenkt das wir Banken Retten müssen, das geht, aber ein Verständnis zum Volk da bleibt vieles liegen! Und die Kriesen werden künstlich hergestellt von den Banken, und Einschäzung`s Firmen die wiederum den Banken gehören, werden die Völker so richtig veräppelt! Antworten


Kurt Gsell

09.09.2012, 15:56 Uhr
Melden 8 Empfehlung 1

@ Fuller: Den Hyposchulden stehen entsprechend (höhere) Werte in Form von Liegenschaften gegenüber. Die sind deshalb nicht vergleichbar.


Rudi Fuller

09.09.2012, 11:10 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Herr Berger, so einfach ist das nicht. Schauen Sie sich nur mal die CH Hypo Schulden an. Das sind derzeit knapp 850 MRD CHF!!! Das macht ca. 130 % des CH BIP. Aus meiner Sicht ist das kompletter Irrsinn. Es sind nicht nur die "Staaten", die Krisen auslösen. In den USA, IRL und Spanien waren es Immobilien-„Eigentümer“. Spanien(Staat) war bis zur Platzen der Blase mit 60% des BIP verschuldet.


Gerhard Berger

09.09.2012, 10:05 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Die Krisen werden hergestellt von Staaten, die dem Grössenwahn erliegen und sich mit Hilfe ihrer Politiker heillos verschulden. Schauen Sie sich die Handelsbilanzen von GR an. Da wird einem schwindelig. Und der Rest der EU schaute zu... und verdiente daran. Bezahlen müssen diejenigen, deren Geld in solche Anleihen investiert wurden. Die Banken sind da sicher nicht die Alleinschuldigen.


Xil Ren

09.09.2012, 09:09 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Da werden dann alle Preise sofort in die hoehe gehen da man dann ja teurer im Ausland einkaufen muss. Teuerungsschube ist zu erwarten. Antworten


Franz Kessler

09.09.2012, 13:39 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

@andre steiner: Der Löwenanteil vom Preis eines Produktes entsteht durch die Weiterverarbeitung der Rohstoffe (in der Schweiz generierte Kosten). Bei einem starken CHF können wir die Rohstoffe günstiger einkaufen aber im Ende macht das nur ein paar wenige % auf den Gesamtpreis aus.


andre steiner

09.09.2012, 11:36 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

@Kessler, meines wissen,s ist die Schweiz stark abhängig von Import mangels eigener Rohstoffe? Das gilt auch und im besonderen Masse für den Export Sektor. Oder stellen wir unsere Produkte aus bündner Granit her? Sie machen einen weit verbreiteten Denkfehler. Wir Importieren Rohstoffe wie Eisen, Öl, Weizen, usw Fällt der SFR steigen diese Preise was direkten Einfluss auf die CH Wirtschaft hat.


Franz Kessler

09.09.2012, 10:54 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@andre steiner: Mit einem starken oder schwachen CHF werden die in der Schweiz erzeugten Kosten (Lohn-, Lohnnebenkosten, KK, Strom, Miete ohne Heizöl) nicht beeinflusst. Mit einem sehr starken CHF werden unsere Produkte im Ausland sehr teuer und dementsprechend viel weniger gekauft was wiederum eine direkte Auswirkung auf unsere Arbeitsplätze hat.


andre steiner

09.09.2012, 10:20 Uhr
Melden 34 Empfehlung 1

@Kessler was nützt uns der Arbeitsplatz wenn wir kein Geld mehr zum Leben habe? Auch Sklaven haben Arbeitsplätze das alleine kann es also nicht sein. Und sobald wegen der Inflation von Import Gütern wie Öl Nahrungsmittel usw. die Preise steigen, steigen auch die Zinsen. Und damit die Mieten und der Hypo, siehe auch aussagen der SNB. Steigen dann die Löhne auch? Ich denke nicht....


Franz Kessler

09.09.2012, 10:03 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

@Xil Ren: Unter dem Strich werden aber unsere Exportprodukte im Ausland billiger werden. Das hilft der Wirtschaft und sichert somit auch Arbeitsplätze.



Zurück zur Story

Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Umfrage

Seit 15 Jahren steigt die Anzahl Ferienwochen für Arbeitnehmer leicht an. Profitieren Sie davon?




Online-Wettbewerb

Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Benegast

Benegast® die erste ganzheitliche Marke für alle Verdauungsprobleme.