Geld aus der 2. Säule produktiv einsetzen
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Das am Donnerstag in Bern vorgestellte neue Modell will gleich mehrere Fliegen auf einmal schlagen. Gespeist werden soll der Produktionsfonds mit Geldern aus der Zweiten Säule. Mit einer festen Zinszusage von vier Prozent an die investierenden Pensionskassen würden die BVG-Spargelder gesichert, der Finanzspekulation entzogen und in produktiven Investitionen angelegt, erklärte die Unia.
Der Bund soll eine Anschubfinanzierung leisten und die Gewinne aus der UBS-Beteiligung in den Fonds einschiessen. Die Nationalbank würde laut dem Modell Verzinsung und Amortisation garantieren. In einer zweiten Phase soll der Fonds auch für weitere Kapitalanlagen geöffnet werden, zum Beispiel für die Postfinance.
Die Werkzeuge des Fonds, dessen Zielgrösse in der Modellskizze mit 30 Milliarden Franken angegeben werden, bestünden einerseits aus Leasing-Finanzierungen und andererseits aus der Kreditvergabe. Zinsgünstige Kredite sollen an Unternehmen vergeben werden, die Geld für Innovationen und Investitionen in die so genannte Greentech benötigen. Damit soll der Produktionsfonds auch den ökosozialen Umbau der Wirtschaft fördern. (cpm/ap)
Erstellt: 15.10.2009, 11:00 Uhr
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