Geithner: «Wucht der Rezession lässt nach»
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Die Wucht der weltweiten Rezession schwäche sich ab, sagte der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner vor der Handelskammer in Dschidda in Saudiarabien. Die Weltwirtschaft stehe jedoch immer noch vor grossen Herausforderungen. Es werde noch eine «beachtliche Zeit» brauchen, die Weltwirtschaft wieder zurück auf den Pfad eines nachhaltigen Wachstums zu bringen.
Eine Erholung hänge vor allem von der Stabilisierung des US- Finanzsystems ab, sagte Geithner. «Ohne die Wiederherstellung der Institutionen und Märkte, die für die Kreditversorgung entscheidend sind, ist keine Erholung möglich.»
Fortschritte machen sich bemerkbar
Wegen der Bedeutung des Dollars im internationalen Finanzsystem und der US-Wirtschaft für das globale konjunkturelle Umfeld trügen die USA eine besondere Verantwortung. In den USA sei bereits eine gewisse Erholung von Geschäftsklima und Konsumentenvertrauen spürbar. Auch auf den Kreditmärkten verbessere sich die Lage. «Diese Fortschritte sind substanzieller und wurden schneller erzielt, als dies viele von uns erwartet haben, als wir die Programme im Dezember und Januar anlegten», sagte Geithner.
Das auf zwei Jahre ausgelegte 787 Mrd. Dollar schwere US-Konjunkturprogramm werde seine grösste Wirkung in den kommenden sechs Monaten entfalten. Sobald die Erholung eingesetzt habe, würden die USA die aussergewöhnlichen Massnahmen zurücknehmen und das Haushaltsdefizit wieder in den Griff bekommen. (vin/sda)
Erstellt: 14.07.2009, 14:50 Uhr
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