Gaillard ruft zur Rekrutierung von Einheimischen auf
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Trotz zunehmender Arbeitslosigkeit, habe die Einwanderung in die Schweiz bis zum Sommer zugenommen. Derzeit gehe die Einwanderung wegen der Krise zwar wieder zurück; die Arbeitslosigkeit in der Schweiz nehme zugleich laufend zu. Vor allem die Industrie habe seit einem Jahr massiv Arbeitsplätze abgebaut.
Dagegen hätten andere Branchen von der Krise wenig gespürt. Dort sei die Beschäftigung noch gestiegen und die Firmen deshalb auch im Ausland auf die Suche nach Arbeitskräften gegangen, sagte Gaillard gegenüber der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SF vom Freitagabend.
Gaillard fordert die Unternehmen nun auf, ihr Rekrutierungsverhalten zu überdenken: «Wir hoffen, dass Unternehmen jetzt bei hoher Arbeitslosigkeit wieder mehr in der Schweiz rekrutieren.»
Mehrere Vorstösse der SVP
Nach Angaben des Seco waren Ende Oktober über 158'000 Menschen in der Schweiz ohne Job. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,0 Prozent. Das Seco rechnet damit, dass die Arbeitslosenquote im kommenden Jahr auf 5 Prozent steigen wird.
In der Wintersession des Nationalrates kommende Woche werden Einwanderung und Arbeitslosigkeit zum Thema werden. Vor allem die SVP bereitet derzeit mehrere Vorstösse vor, mit der sie zugleich die vom Volk abgesegnete Personenfreizügigkeit mit der EU wieder zu Fall bringen möchte, wie Alt-Bundesrat Christoph Blocher auf «Teleblocher» ankündigte.
Schuld an der steigenden Arbeitslosigkeit seien die Einwanderung und die Personenfreizügigkeit, sagte Blocher. Er kündigte an, sollte die SVP mit ihren Vorstössen im Parlament scheitern, werde sie eine Volksinitiative lancieren. (sam/sda)
Erstellt: 20.11.2009, 23:12 Uhr
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