Wirtschaft

G-20 wollen Euro-Rettungsschirm flexibler gestalten

Aktualisiert am 23.09.2011 3 Kommentare

Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) wollen verhindern, dass die Schuldenkrise in der Eurozone weltweit die Finanzmärkte schwächt. Die G-20 versprechen den Banken Hilfe in der Eurokrise.

«Wir werden sicherstellen, dass die Banken über genügend Kapital verfügen»: Frankreichs Finanzminister François Baroin.

«Wir werden sicherstellen, dass die Banken über genügend Kapital verfügen»: Frankreichs Finanzminister François Baroin.
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«Wir verpflichten uns, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Stabilität des Bankensystems und der Finanzmärkte wie erforderlich zu gewährleisten», hiess es in einem am Donnerstagabend veröffentlichten G-20-Communiqué.

Die Zentralbanken seien bereit, die Finanzinstitute mit der nötigen Liquidität zu versorgen. Auch Frankreichs Finanzminister François Baroin versprach, die Gruppe der G-20 werde sicherstellen, dass die Banken über genügend Kapital verfügten.

Details über neue Massnahmen, mit denen das Vertrauen in die Weltwirtschaft wiedergewonnen werden könnte, wurden nach dem gemeinsamen Abendessen der Finanzminister und Notenbankchefs in Washington nicht veröffentlicht.

Etliche europäische Banken haben wegen der Schuldenkrise drastische Kursverluste hinnehmen müssen. Am Donnerstag schlossen die Börsen weltweit im Minus, nicht nur wegen der Schuldenkrise in der EU, sondern auch wegen der Gefahr einer neuen US-Rezession und schwächerer Wirtschaftsdaten aus China.

«Die notwendigen Massnahmen ergreifen»

In Washington versicherte Finanzminister Baroin, die Mitglieder der Eurozone seien übereingekommen, alle notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um die Flexibilität des Euro-Rettungsschirms EFSF zu vergrössern. Details nannte er zwar nicht. Doch dem Euro, der gegenüber dem Yen auf ein Zehn-Jahres-Tief gerutscht war, half die Erklärung: Die Gemeinschaftswährung notierte im fernöstlichen Devisenhandel fester.

Die Finanzminister und Notenbankchefs der G-20, deren Vorsitz derzeit Frankreich hat, berieten vor der Halbjahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank über die Schuldenkrise in Europa. Das Treffen von IWF und Weltbank beginnt offiziell an diesem Freitag. (pbe/sda)

Erstellt: 23.09.2011, 07:56 Uhr

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3 Kommentare

Franz Möllhammer

23.09.2011, 08:54 Uhr
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Weltweiter Rettungsschirm wäre angebracht. USA hat keine Munition mehr und Europa ist zu feige für angebrachte Reaktion. Somalia wird bald besser dastehen als Europa. Wenn man Banken rettet und dafür keine richtigen Eckpunkte setzt, dann müssen bald Politiker ihre taschen leeren, welche dieser Sache zugestimmt haben.
Bin UBS Käufer bei 3 Schweizer Franken - warte immer noch auf den Zuschlag !!!
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alexandra weber

23.09.2011, 09:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Das ist das einzige was klar ist: Die Banken der G20 schwimmen im Geld. Doch es gibt auch andere. Zudem können diese Herren Gerüchte streuen wie sie wollen - heute so morgen 180° anders - sie sind die Führer der Finanzwirtschaft. Komme was wolle Frau Holle - wir müssen da durch!
ewz
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