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Ernüchterte Märkte nach Fed-Entscheid
Die US-Notenbank verlängert die «Operation Twist» zur Stärkung der US-Konjunktur. Die Börsen im pazifischen Raum lassen sich davon nicht beeindrucken. Mehr...
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29 Kommentare
Irgendwann ist das Pferd tot. Dann nützt auch ein Twist oder ein Salto nichts mehr. Man sollte sich einen neuen Gaul heranziehen. (sprich man sollte eine Alternative zum toten neoliberalen Casino-Kapitalismus andenken, ein neues system). Vollgeldreform. Zinses-Zins-System einführen usw. Antworten
Das Problem unseres Systems ist eigentlich nicht das System an sich, es sind die Menschen in diesem System die anfangen extreme Verhaltensmuster zu zeigen. (zugegeben, dass kann man für jedes System behaupten) Nehmen wir mal die Börse, eigentlich ja nichts schlechtes, aber wie kommt man dazu mit Lebensmitteln zu spekulieren oder mit Hochfrequenzhandel Geld zu erschleichen? DAS ist das Problem.
@ Stoop: Immer wieder höre ich, man darf das System nicht hinterfragen, und es gäbe kein besserer System? Klar, das perfekte System gibt es nicht. Aber Alternativen andenken sollte man. Hätten die Leute im Osten im Herbst 1989 das System nicht hinterfragt, würden die immer noch Trabi fahren. DOCH, MAN SOLL DAS SYSTEM HINTERFRAGEN!
Die Idee vom "perfekten" System ist eine der schlimmsten auf der Welt, da sie meist mit viel Gewalt umgesetzt wird. Kein System ist perfekt (vom imperfekten Menwschen gemachte Systeme können niemals 100% der Realität vorsehen/abdecken). Ein neues System hätte erstmals bloss den Effekt, dass wir seine Schwächen/Versagen nicht kennen.
Das ist also die freie Marktwirtschaft im Musterland des Kapitalismus.
Erinnert eher an Zeiten des Sozialismus in den 70er und 80er Jahren. Nur mit dem Unterschied, dass wir jetzt nicht die Möglichkeit zur Wahl des besseren Systems haben.
Antworten
Das Problem ist eben, dass es kein Kapitalismus mehr ist. Das Finanzwesen welches über eine zentrale Planstelle geleitet wird, erfüllt alle Merkmale der Planwirtschaft zu Gunsten der Finanz- und Konzern-Eliten. Wir müssen uns davon befreien.
Was genau macht Bernanke anderes als am Leitzins zu schrauben und ungedecktes Geld auf den Markt zu werfen?? Wie Alexander Hamilton ist Bernanke der Hofgeldlieferant der Wallstreetlogenbrüder. Er macht dieselben trivialen Fehler wie Alexander Hamilton, einziges Glück für Bernanke, dass das Duellieren auch in den ökonimosch hinterwäldlerischen USA abgeschafft wurde. Antworten
"Die Märkte" sind immer enttäuscht. Das kann auch gar nicht anders sein. Sie waren nie und sind nie rational, sondern stimmungsgetrieben. Wenn die Stimmung pessimistisch ist, werden sie auf jede Massnahme "enttäuscht" reagieren. Das Grundproblem ist, dass die grossen Anleger sehr viel mehr Geld in den Taschen haben, als sie überhaupt vernünftig anlegen können. Da führt die "Medizin" zur Krankheit. Antworten
Im Drogenmilieu würde man von Dealer und Junkies sprechen. Nichts anderes passiert hier. Der Junkie gibt sich soviele Schüsse, bis er tot ist. Die Reichen stopfen das Geld in ihre Taschen, der Normalbürger verliert dagegen Geld durch Abwertung seines Vermögens. Würde mich nicht wundern, wenn es die nächsten Jahre ordentlich kracht (Bürgerkrieg o.ä. und zwar in westlichen Länder!) Antworten
Wir brauchen ein anderes System. Der Plan B von Popp ist nun aber definitiv keine Alternative. Dieser will Boden enteignen und brauch einen allmächtigen Staat. Das ist die UdSSR in einem neuen Kleid. Wir brauchen weniger Staat, welcher im Interesse der Finanz- und Konzernmafia die Regeln so auslegt, das die grossen Profitieren und die kleinen über den Sozialstaat in eine Abhängigkeit treibt.
Hoffentlich tritt Ihre Befürchtung nie ein. Solche Krisen hat unser Geldsystem (Zinseszins und Geldschöpfung durch die Bank) schon mehrfach verursacht. Im Gegensatz zu früher, haben wir einen entscheidenden Vorteil: wir wissen das es geschehen wird. Es liegt an uns, eine Systemwechsel vernünftig und friedlich zu starten. Interessante Alternativen gibt es genügend (z.B. Plan B von Andreas Popp).
Da die Politiker-Darsteller mit der Finanzmafia und den multinationalen Konzernen unter einer Decke stecken, KANN der Change eigentlich nur von der Strasse kommen. Alles andere ist Illusion.
Bürgerkrieg wird es nur dann geben, wenn wir tatsächl. auf den uralten Trenne und Beherrsche Trick reinfallen und die Menschen das $ystem nicht rechtzeitig komplett bis auf die Ursachenebene durchschauen.
Wir befinden uns in einer Überproduktionskrise. Die Nachfrager haben zu wenig Geld um Waren zu erwerben. Darum muss der Preis runter und auch die Löhne. Das führt aber zu einem noch stärkeren Einbruch der Nachfrage. Damit die Anbieter aber trotz fallender Profitraten produzieren, wird Geld für einen Zins rausgegeben, der unter der Profitrate liegt.
Nachzulesen im Kapital von Karl Marx.
Antworten
Man muss nicht nach Amerika blicken um zu realisieren, dass der "Bürger" für den ganzen Scherbenhaufen aufkommen muss. Die USA werden Ihre Staatsschulden NIE zurückzahlen können, die logische Schlussfolgerung ist eine Währungsreform, einen Cut oder eine massive Inflation. Daran wird auch eine SNB mit einem Mindestkurs nichts ändern können. Fällt Einer fallen Alle, und der Bürger wird bürgen müssen Antworten
Da es in den USA keine Berufsausbildung gibt, gibt es auch keine fähigen Klempner, Elektriker, Elektroniker etc. Deshalb ist die Infrastruktur ähnlich lausig wie jene südlich von Neapel. Aber die Wallstreetmafia und ihr Land hat sich, wie es sich für die Mafia gehört, nicht aufs Arbeiten, sondern auf Show, Lügen, Erpressen, Klauen, Insiderwissen-Gamblerei, Krieg u. Manipulation der Gegner begnügt.
@F.Meier Der sprichwörtliche "Joe the plumber" is nicht systemrelevant. Weder in den USA, noch Europa, noch der Schweiz. Der Grund ist einfach: Unsere Wirtschaft basiert auf DL, Infrastruktur und Versorgung - mit Schwerpunkt Umvertailung v.u.n.o. via Finanzindustrie. Nur innovativ-produktiv wertschöpfende Volkswirtschaften, wie China stecken ihr Geld noch in Bildung, Forschung und Technologie.
Nichts Neues von Heli-Ben. Noch mehr Geld drucken und abwerfen. Selbstverständlich nicht für die normalen Menschen, sondern nur für die Banken. Damit wird natürlich die Inflation weiter angeheizt. Aber es zeigt auch, dass diese dauernde Geldverpulverung à la americaine wirkungslos verpufft. Das heisst, den Teufel mit Beelzebul austreiben. Mit anderen Worten: Auch der Dollar wird zum Toilettpapier. Antworten
@Hans Iseli: Ja, hat es. Die USA hatten bisher eine eher schwache Rezession, kein Vergleich mit früher.
@Nicolas Pidoula + Ralph Pfunder: sorry, Sie haben den Artikel nicht ganz verstanden. Bernanke erschafft eben explizit kein neues Geld (deshalb gehen die Börsen auch runter).
@Meyer: Ach wirklich? Es ist klar das dieses Geld nicht gedruckt wird. Wozu auch? "Computergeld" ist schneller gemacht. Und abgesehen spielt es keine Rolle auf welche Mauschler-Art dieses Geld generiert wird. Es geht um die Strukturen: Dieses "immer mehr" kann nicht ewig funktionieren! Auch Schulden mit noch mehr Schulden (Geld) zu bekämpfen ist doch einfach nur noch BALLA BALLA!
@Pidoula: Sie haben den Artikel nicht verstanden! Es wird kein zusätzliches Geld gedruckt.
Abgesehen davon, dass es momentan keine Inflation gibt:
Wenn's nur die Banken erhalten und nicht in den Umlauf der normalen Menschen gelangt, kann keine Inflation resultieren.
Hat die Ankurblerei, die ja auch Hollande so toll findet, eigentlich jemals funktioniert?
..der $ als Toilettenpapier? Nein - danke, viel zu klein - die Dinger..!
@Steiner Diese Alternative gibt es schon. Sie nennt sich soziale Marktwirtschaft und wird in Europa seit Jahren propagiert. Solange aber Amis und Chinesen den Sinn dahinter nicht erkennen, (was sie nicht tun, man erinnere sich nur an Romneys Vorwurf Obama europäisiere die USA) hat es die soziale Marktwirtschaft schwer gegen deren blutrünstigen Kasinokapitalismus. Antworten
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