Wirtschaft
Diskussion
«Europa steht das Armageddon der politischen Kämpfe bevor»
Dale Jorgenson beobachtet Europa seit über fünfzig Jahren. Der Harvard-Ökonom kennt ein Rezept, wie die Währungsunion aus der Krise finden kann. Einfach wird der Weg aber nicht. Mehr...
Interview: Simon Schmid.
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103 Kommentare
@Kälin; Das stimmt alles nicht. Die Sozialwerke in der Schweiz brauchen jedes Jahr weniger weil weder die Produktivätsfortschritte noch die Teuerung Berücksichtigt wird. Die Renten sind nicht zu hoch. Es gibt in der Schweiz ein paar 100'000 junge Menschen unter 20 mehr als Alte über 65. Man könnte sogar das Renteneintrittsalter senken. Es mangelt nicht an Geld sondern an Verteilung. Antworten
Einige Oekonomische Lehren sind darauf ausgelegt die menschliche Natur und das Weltbild von einigen wiederzuspiegeln und uns allen als die alleinige Möglichkeit zu verkaufen. Die meisten Menschen habe aber gar kein Interesse sich permanent gegenseitig eins über die Rübe zu schlagen. Das tun Sie erst wenn es keine anderen Möglichkeit mehr gibt... darum finden einige die Wettbewerbsdogmatik so super Antworten
Der Mann hat recht, jedenfalls so lange wir weltweit ökonomisch aufs engste vernetzt sind. Wer nicht an der Spitze marschiert, bzw. dort mithalten kann oder will (Innovation, Technologie, Leistung etc.) verliert. In der EU herrscht bei den DL leider noch Kantönligeist. Auch kleinere Gewerbe würden von einer Öffnung profitieren, z.B. Architekten, Berater, Regionalbanken, Baudienstleistungen etc. Antworten
Die westliche Kultur hat versagt. Die Besten aus Ost und West prophezeien den industriealisieirten Ländern eine schmerzvolle Ent-Industrielaisierung, eingetauscht mit Wachstum der Wertschätzung allen Lebens. Eine naturwürdige Landwirtschaft, mindestens im Gleichschrit mit der Industrie. Inneres Wachstum ist angesagt. Antworten
Teil 2: Die Globalisierung bringt eben eine "andere" Entwicklung der ehemaligen 3. Welt herbei, als viele damals im Lebenskunde- und Religionsunterricht gelernt haben. Europa hat kein Recht auf Bevormundung der Menschen unserer Erde mit "ihren moralischen Werten". Lesen Sie Konfuzius, Lao Tse, studieren Sie etwas chinesische Geschichte, und Sie werden viele Dinge mit anderen Augen sehen. Antworten
Teil 1: Es ist bedauerlich, wie viel Defätismus aus den Beiträgen erkennbar ist. Es fehlt das positive Denken, die Energie und der Wille, Neues zu gestalten. Die Erwartung reduziert sich bei den meisten Foristen auf die Regulierung seitens des Staates. Jede Idee, die nicht ins sozialistische Schema passt, wir als "neoliberal" abgestempelt. Ist dies das Erziehungsprodukt der 68er Generation? Antworten
Der Harvard - Ökonom kennt ein Rezept für die EU? Der sollte sich erst mal um die Riesenprobleme vor der eigenen Türe kümmern. Denn die USA sind ja alles andere als ein Vorbild wo jeder 7. Lebensmittelkarten bezieht, die Infrastruktur völlig marode, Bildung nur für Reiche, Staatsschulden in schwindelerregender Höhe, etc... Und überhaupt, die Immobilienkrise/Finanzkrise hatte dort ihren Ursprung!
Nun ja, von den eigenen Leuten kommt auch nicht der grosse Wurf. Wohl, weil es diesen gar nicht gibt. Die Interessen sind zu verschieden. Wäre die Eurozone nicht so schnell gewachsen, so wäre das Problem einfacher zu lösen.
So ein Quatsch: Die span. Arbeitsgesetze wurden gerade reformiert. Es ist relativ leicht Arbeit-
nehmer zu entlassen. Gerade dies führt jetzt zu Protesten, aber nicht zu einem einzigen Arbeitsplatz, wie selbst die neue Regierung zugibt. Spanien braucht genau das: Einen Marshall-
plan, den Merkel bisher verweigert, obwohl gerade Deutschland vom span. Markt in den letzten jahren stark profitierte.
Antworten
Das Wort "Marshallplan ist schon unsinnig, denn die Menschen nach dem harten Leben (Krieg, Gefangenschaft) im 2. WK hatten wieder eine Vision, ein ehrgeiziges Ziel vor Augen. Harte, anspruchslose Menschen schafften mit dem Anschubkapital der USA eine prosperierende Wirtschaft. Schauen Sie heute Hartz-IV-ler, bzw. RTL-Gucker an! Wo und was wollen Sie "anschieben"? Autobahnbrücken ohne Anschluss?
Mich wundert auch, dass die Schweiz nie ein Sillicon Valley errichtet hat. Statt Milliarden an andere Länder zu zahlen, sollte man gescheiter sowas in der Schweiz aufbauen. Insbesondere mit der mässigen Entwicklung der Schweizer Banken, wäre eine Verlagerung der Risiken notwendig.Know-How gäbe es in der Schweiz genügend und Platz findet man ja auch noch in Gebieten wie im Jura etc. Antworten
Die Schweiz hat das CERN, wo massgeblich das Internet entstand, schon vergessen?
Wir sind in Sachen Bankenpleite, Arbeitslosenzahlen, homeless, Privatverschuldung ebenfalls weit hinter den USA. Was soll also das Geschwätz des Herrn Professor. Sieht so sein Wachstums-Modell aus. Europa würde sich gescheiter auf seine eigene Geschichte besinnen, statt ennet dem Teich nachzueifern. Dazu bräuchte es allerdings mutigere Politiker als die Marionetten der Hochfinanz. Antworten
Tönt alles ziemlich theoretisch, ich bin froh, dass dieser Mensch nicht die Macht hat zu sagen wie`s geht. Es geht ihm offenbar vor allem darum, die Löhne der Arbeiterschaft zu drücken, den billigeren Polen nach Paris zu holen. Die Probleme die damit verbunden sind für die Polen wie auch für die Pariser, werden völlig ausgeblendet. Das einzige was zählt ist der billigere Stundenlohn des Polen. Antworten
Das "Herkunftsprinzip" ist eine bestechend simple Lösung! Da es in Kalifornien legal ist, Cannabis als Heilmittel zu vetreiben, sollte dieser Vertrieb dementsprechend auch in den übrigen Bundesstaaten legal sein. Somit wäre der Vertrieb beispielsweise in Texas legal, aber der Konsum illegal...
Ich freue mich auf den ersten "Coffee-Shop" in Lörrach! Auch wenn es verboten wäre, diesen zu besuchen.
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Was mich wirklich beängstigt, ist wenn ich mir diese Kommentare hier anschauen von Leuten, welche ernsthaft glauben, dass Globalisierung und Kapitalismus sich aufhalten lassen. Und das Wachstum böse ist. Schon besorgniserregend, dass ich hier in CH offenbar mit solchen Leuten im selben Boot sitzte. Naja, ich mache meine intern. anerkannten Ausbildungen und bin dann weg, wenns mit CH abwärts geht.. Antworten
Aber von den Leuten die im gleichen Boot sitzen sich die Ausbildung finanzieren lassen, das sind genau die Richtigen. Wahrer Kapitalismus wäre wenn Sie Herr Brunner Ihre Ausbildung selber bezahlen müssten. Aber so demaskieren Sie sich selber als Anhänger des Neokapitalismus: Die Kosten der Allgemeinheit und den Profit als persönlichen Erfolg vermarkten. Von solchen Plagen haben wir viel zuviele!
Ich mache dasselbe wie Sie Herr Brunner!
Das geht nicht mehr lange, und wir haben in der Schweiz brutale Verteilkämpfe. All die Träumer sind selber die grössten Egoisten. Es gibt zuviele Weltfremde, die nicht im Ansatz wissen, was Wirtschaft ist und Globalisierung und Marktwirtschaft bedeutet. Ich habe noch meinen Helm zuhause ...
Naja, Herr Bär, wenn sie nicht kritisch hinterfragen wollen, hilft Ihnen auch keine "internat. anerkannten Ausbildungen". Sie führen da grosse Begriffe an, als ob diese Wahrheiten per se wären und jede Kritik daran haltlos. Aber klar, erst profitieren, dann abhaun, wenns schwierig wird, und darauf auch noch stolz sein. Wer, denken Sie, möchte mit Ihnen im Boot sitzen?
In der Biologie gibt es kein Unterordnen, weil es keine Zelle gibt, die wichtiger ist als die andere. Wenn das menschliche Hirn (NWO-ELITE/US/UK) meint es käme ohne Darmzotten aus, dann wäre das deren Todesurteil. In der gesunden Biologie ist alles ein transparentes, gerechtes Geben und Nehmen. Jede Zelle ist auf die andere angweisen. Es gibt keine dominanten, ausbeuterischen Herrenzellen. Antworten
Solange Europa ein Mosaik aus Staaten bleibt, in dem Jeder sich selbst der Nächste ist sind alle Staaten auf dem Kontinent zum Kollaps verurteilt. Was bringt eine Währungs-, Wirtschaftsunion wenn schlussendlich ein Staat dem anderen Vorschreibt wie er zu Regieren und was er zu tun hat? Das endet im Kollaps! Sinnvoller wäre wirklich würde man die Chance nutzen und die Ver. Staaten Eu. aufgzuleisen! Antworten
Für mich ist Deutschland kein Vorbild, es sei denn man sehe die Welt aus dem goldenen Glashaus der 1% Reichsten und wohl kaum aus der Hartz IV Perspektive. Herr Jorgenson soll lieber schauen dass er in den USA noch genügend Studenten findet die sich den Gang zu ihm finanziell leisten können. Antworten
Von dem her wären wir ein Vorbild. Aber was uns betrifft, wird ja schweizintern dauernd genörgelt, wir hätten unseren mühsam aufgebauten Wohlstand alleine Steuerbetrug zu verdanken. Die Errungenschaften unserer Vorfahren mit der Schaffung und Entwicklung der Eidgenossenschaft, der direkten Demokratie wird dadurch ins Lächerliche gezogen.
Text3:
Wir müssen davon wegkommen unseren "Feind" in der EU zu suchen. Die EU ist nicht das Problem. Die EU ist der Schild gegen die internationale Konkurrenz. Und ja, das wird extrem weh tun... Vor allem Ländern wie Spanien. Aber so ist es nunmal, wir müssen davon wegkommen uns nur noch als Nationen zu betrachten und die "tiefsitzende und verwurzelte Lokalbarrieren" aufgeben...
Antworten
Text2:
Es ist die Wirtschaft die die USA dermassen mächtig hat werden lassen. Ein riesiger wenig regulierter Binnenmarkt mit einer gemeinsamen Währung und Sprache. Und ob wir es wollen oder nicht, wenn wir uns nicht dem Diktat der USA unterwerfen wollen, müssen wir einen mindestens eben so mächtigen Markt bilden. Sonst werden uns Staaten wie China, USA, Indien etc. die Regeln aufzwingen...
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Eine Zelle hat eine semipermeable Membran und kommuniziet andauernd mit den restlichen Zellen. Wenn eine Zelle nicht kontroliert, was hinein und hinausgeht, dann geht sie kaputt. Wenn sie sie keine Membran mehr hat ist sie a) keine Zelle mehr und b) nicht überlebensfähig. Viren sind wie die amembranöse NWO Elite, sie schleichen sich in Zellen ein und programmieren diese nach ihrem Willen um. Antworten
Text1
Der Mann hat absolut recht. Und was er uns eigentlich sagte, egal ob er dies wollte oder nicht, (und hier von den meisten nicht verstanden wird) ist das nur die EU als Wirtschaftsgemeinschaft gegen die globalisierte Konkurrenz bestehen kann. Wir können unsere Kultur etc. schützen, aber nicht auf nationaler Basis. Überlegen wir uns doch mal kurz warum die USA so mächtig sind und wir erkennen:
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Sie vergleichen die EU mit den USA und China? Sie müssen bedenken, dass diese beiden Reiche Monokulturen sind, mit überall im Land der gleichen Auffassung von Arbeitsethit. Das ist im Multikulturellen Europa nicht der Fall. Griechen arbeiten anders als z.B. Deutsche oder Finnen. Europa muss sich in Nord und Süd teilen. Die Nördlichen Länder zusammen können im Weltmarkt bestehen. Der Süden nicht.
In Europa sollen die Grenzen fallen pedigte der smarte Amerikaner und zog lächelnd eine weitere Maurer gegen Mexico hoch und finanzierte gleichzeitig Schandmauren und Todesstreifen in Israel. Die USA/UK ezwingt sich auf der ganzen Welt freien Zutritt und kontrolliert diese via BIZ, WB, Wallstreet, NATO u. schützt sich gleichzeitig selber hinter einem einseitigen und brutalen Polizei/Justizapparat. Antworten
wie wärs wohl,wenn jeder sein -Etwas-mehr- durch ein -Etwas-weniger- ersezten würde?die schmerzen der zu erwartenden realität werden sicher um das kleine -weniger- erträglicher sein.in den 80ern gabs einen film m M.Douglas der d jungen banker lehrte-die gier muss dich treiben,sonst erreichst du nichts.wo diese lebensweisheit hingeführt hat,ist heute offensichtlich.zeit zur wende,für alle?! Antworten
"Deutschland ist das wirtschaftlich staerkste Land in der EU". Na ja, aber zu welchem Preis ! Bei all diesen Ueberlegungen emerierter Wirtschaftsexperten, wird immer der Eine vergessen: DER MENSCH. Aber ja, der ist ja nur noch eine "human resource". Antworten
Das ist auch das allererste mal überhaupt, dass ich lese, dass eine biologische Zelle einer identitätsstifftenden Funktion bedarf .... Meistens endet es ja in Krankheit und Tod, wenn die einzelnen Zellen unseres Körpers sich nicht mehr dem Ganzen unterordnen. Im übrigen sind Membranen sehr durchlässig, auch eine überlebenswichtige Funktion. Antworten
Die Harvard-University ist ja selbst ein 17-Mia-$ schwerer Konzern. Ist ja wohl klar, dass von dort niemals auch nur eine einzige ansatzweise kritische Stimme kommen wird, die den angelsächsischen Raubtierkapitalismus in Frage stellt. Vielleicht hätte Jorgensen mal den Blick auf's eigene Land richten sollen: USA aufgespalten in eine dünne Schicht von Superreichen bei -zig Millionen Habenichtsen. Antworten
Tschuldigung: Was Raubtierkapitalismus? Sie sagen ja auch nicht nasses Wasser. Wir müssen den Kapitalismus mal ernst nehmen, dann wird klar, dass dieses System mit ewigem Wachstum und standardmässig eingebautem Kollaps nicht funktionieren kann. So wie Kommunismus auch keine Lösung ist. Wir brauchen was zeitgemässes, neues für eine moderne vernetzte Gesellschaft.
Wachstum ist immer ein Null Summen Spiel, man nimmt von jemandem etwas weg und gibt es dem anderen. So geschieht es seit Jahrtausenden. Die Erde kann sich nicht vervielfachen. Ob wir uns in Zukunft nur noch durch künstliche Vitamine und Pillen ernähren ist eine Frage der Zeit, denn die Natur kann unseren Raubbau längerfristig nicht kompensieren. Quo Vadis ? Antworten
Wenn dies so wäre, würden wir immer noch wie in der Steinzeit leben. Wachstum ist nicht einfach ein Null-Summen Spiel.
Fazit: Der Bürger, der bürgt, soll noch mehr ausgeblutet werden! Wir brauchen keine NWO sondern ein neues Finanzsystem ohne Zinsen.Beispiel das goldene Zeitalter in England mit dem Tally Stick, von 1290 bis 1694 gab keine Inflation, gearbeitet wurde 17 Wochen/Jahr bei 160 - 180 offiziellen Feiertagen! Der Staat hat selber das Geld in Umlauf gebracht. 1694 wurde die Bank of England gegründet. Antworten
Sehr interessant. Haben Sie Quellen zu Ihren Aussagen (180 Feiertage, etc...)? Ich würde mich gerne weiterbilden. Besten Dank!
Als Deutscher mit deutscher und spanischer Nationalität frage ich mich ob die Europäer grundsätzlich das möchten was die deutsche Politik forciert? Wollen wir eine Monokultur mit deutscher Einheitsmentalität? Ich findes heute Europa insgesamt viel ärmer als vorher. Hat Europa Frieden gebracht? Nein, ist der Ansatz falsch dann ist auch die ganze Rechnung falsch und wenn er noch so lange rechnet. Antworten
Wieder viel Theorie und wenig Konkretes. Was dem Havard Ökonom konkret an Integration einfällt, ist sehr dünn und geschieht bereits: Integration von Rechenleistungen und Cloud-Services. Da lebt jemand hinter dem Mond. Und dass europaweit längst Englisch gesprochen wird, bekommt man nicht mit, wenn man den Elfenbeinturm der Wissenschaft nicht velässt. Die sog. Experten sind das eigentliche Problem. Antworten
Dieses "Wachstums"-Gerede ist ohnehin nur Quatsch! Bsp.: Unternehmen X hat Y Umsatz und entlässt 10 % der Mitarbeiter. Die restlichen 90 % übernehmen zusätzlich deren Arbeitsleistung. Resultat: Gleicher Umsatz bei weniger Kosten, ergo: "Wachstum"! Nur dass sich jetzt der Staat um die Arbeitslosen kümmern muss!
Flexibilisierung der sozialen Sicherheit, allg. Downgrading bei den Werktätigen: Das ist der Königsweg realiter, den Jorgenson empfiehlt. Er ist genauso verblendet und unoriginell wie wie vor ihm Generationen von neoliberalen Kaputtmachern. Denn in erster Linie bedeutet dies Umverteilung von unten nach oben. Ausserhalb der Elfenbeintürme wird dies unterdessen von vielen verstanden. Antworten
Das kann so nicht funktionieren, denn der globale Bedarf an Dienstleistung wird deutlich überschätzt. Man kann einem Chinesen eine Uhr verkaufen, aber welche Dienstleistung? Cloudcomputing? Wer baut denn die Mainframes, vor denen dann ein Mitarbeiter sitzt? Die Deutschen verkaufen keine Dienstleistung, sondern Autos, Maschinen, Know-How. Man muss die Handelsströme harmonisieren, das ist die Lösung Antworten
Je höher die Produktivität steigt, umso überflüssiger wird die Mittelschicht, wird quasi automatisiert und nur noch Dumpinglöhner werden gebraucht, um den produzierten Dreck zu entsorgen, kann man überspitzt formulieren. Wohin nun mit den überflüssigen Angestellten? Da ist auch der Professor ratlos und predigt immer noch mehr Wachstum. Für die Konten der eh schon Superreichen oder was? Antworten
Man kann das Hirn in On-Modus schalten, dann festnageln, dass eine weltweit agierende/operierende Grosskonzernediktatur den Markt beherrscht und die Welt in Macht-und Gewinngier in den Abgrund stürzt. Betr. EU als Erinnerung:Warenverkehrsfreiheit/Arbeitnehmerfreizügigkeit/Niederlassungsfreiheit/Kapitalverkehrsfreiheit= Freiheit und Freibrief für die "Oligarchen"- und die letzten beissen die Hunde. Antworten
Gestern Krugmann, heute Jorgenson, morgen ... ein anderer.Wie schön, dass es all diese Professoren gibt, die uns die Welt erklären. Bedauerlicherweise unterschlagen sie alle die Tatsache, dass in dieser Wirtschaftsform die Enteignung in einem Ausmass und in einer Form betrieben werden kann, wovon die Bolschewiki nur geträumt hat. Antworten
Gestern Krugmann, heute Jorgenson, morgen ... ein anderer.Wie schön, dass es all diese Professoren gibt, die uns die Welt erklären. Bedauerlicherweise unterschlagen sie alle die Tatsache, dass in dieser Wirtschaftsform die Enteignung in einem Ausmass und in einer Form betrieben werden kann, wovon die Bolschewiki nur geträumt hat. Antworten
Der "Zukunft's"-Mensch hat folgendes zu tun: mit seinem Geld die Global500 Aktien zu kaufen (dort saugt dann der CEO und die "Investment"-Banker das Geld ab). Nur bei Global500 zu kaufen und essen. Autobahnen und sonstige Verkehrswege für die Global500 und deren Mitarbeiter frei zu halten. Sämtliches Lobbying der Global500 mit dem Stimmzettel zu goutieren. Alle Gefühle für Familie+ Heimat aufgeben Antworten
Wachstum um jeden Preis. So kann und wird es nicht weitergehen. Schon wegen der zur Neige gehenden Resourcen und der überbelasteten Umwelt. Es gibt nur eine Lösung die Jean Jaques Rousseau schon vor 250 Jahren zu Papier gebracht hat "Retour à la nature". Antworten
Gut, vielleicht war das mit dem Zurück zur Natur nicht so wörtlich gemeint. Ich bin allerdings überzeugt, ein gesundes Wachstum trüge allen Bedürfnissen Rechnung. Und Effizienz, dies ist meine Erfahrung, führt nicht zwingend zu Personalabbau. Im Gegenteil. Allerdings oft zu einer Verschiebung. Es benötigt weniger unqualifizierte Mitarbeitende und dies stellt ein Problem dar.
Der Mensch neigt zum Streben und Sie werden wohl schwer eine Mehrheit finden, die ihre Zukunft in Höhlen und auf Bäumen sieht. Es gibt übrigens auch vernünftiges Wachstum, um die Menschen zu ernähren und einen vernünftigen Wohlstand zu gewährleisten. Die Politik hätte es in der Hand, dies zu regulieren. Aber man zerfleischt sich lieber selbst um der Wiederwahl willen, leider.
Es ist wohl der Hohn der Geschichte, dass "zurück-zur-Natur" immer auf einem gänzlich "unnatürlichen" Medium verbreitet wird (ob Papier oder Internet, beides kommt unverarbeitet in der Natur nicht vor). Sie sollten das mit dem zurück zur Natur mal selbst ausprobieren, danach wären Sie vielleicht glaubwürdiger, als wenn Sie solche Parolen übers Internet verbreiten.
Vielleicht hat Herr Dale Jorgenson ein bisschen Recht, was die unmittelbare Zukunft betrifft. Nur das Mehr u Mehr ist bereits im psychischen Feld der Leidensweg schlechthin, auch wenn dies der Mensch im Allgemeinen nicht sieht. Das Mehr u Mehr im wirtschaftlichen Bereich wird auch im materiellen Bereich riesige Probleme bereiten. Die Identifikation mit dem "Mehr" führt unweigerlich zur Katastrophe Antworten
Ja schon wieder einer, der sich für einen gutbezahlten Verwaltungsratsjob reichredet. Der Durchschnittsbürger wird entlassen, Armeen von Arbeitslosen werden Europa noch mehr bevölkern als jetzt, wo Weltwirtschafts-Spekulanten zur Zeit die Basisnahrungsmittel Mais und Soya in die Höhe treiben und immer mehr nur die schon Reichen noch mehr verdienen.Blinde Dummheit kann scheinbar nicht sehend werden Antworten
Globalisierung ist unweigerlich auch ein Umschichtungsprozess, und egal wie sich die Nationalstaaten dagegen wehren, es ist nicht mehr aufzuhalten. Wiieso sollte der freie Markt nur den Europäern Vorteile bringen? Europa wird ärmer, die Welt insgesamt hoffentlich etwas reicher, viele neue Verlierer, aber auch Gewinner. So funktioniert die Welt seit Tausenden von Jahren. Antworten
Der Patient liegt dank der neoliberalen trickle-down Medizin im Koma. Jorgenson schlägt daher vor, dass wir ihn jetzt mit weiteren neoliberalen Therapien komplett um die Ecke bringen! Wir wissen ja, wie der "Wettbewerb" eine "effizientere Verteilung von Ressourcen" erreicht, denn der freie Finanzmarkt hatte ja milliardenfach die Ressource Geld sehr effizient auf wertlose Schrottpapiere verteilt. Antworten
Wachstumsideologe Jorgensen prognostiziert eine "endzeitliche Schlacht" der unter Spardruck stehenden Bevölkerungsmehrheit gegen eine Minderheit reicher Profiteure des regellosen Marktes und sagt auch gleich, dass reich gewinnen muss, damit arm auch weiter Brosamen erhalten darf. Statt Wirtschaftsschlachten braucht es eine gerechte und ressourcenschonende Wirtschaft, die Firmen und Menschen nützt. Antworten
Wie soll unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten mit endlichen Ressourcen funktioneren? Unsere sich häufenden Witschaftskrisen sind ein Zeichen, dass sich dieses System dem Ende zuneigt. Es ist gut, wenn dieses System zusammenbricht und wir wieder materiell bescheidener Leben müssen. Antworten
Sehr richtig. Unendlich gibts nicht. In der Vergangenheit sorgte jeweils ein Krieg oder Revolution dafür, den Aufbau und das Wachstum von neuem zu starten.
Leider verschwendet niemand einen Gedanken daran, wie das ohne die herkömmliche Methode funktionieren könnte, also quasi ein kontrolliertes Schrumpfen. Aufgrund der begrenzten Ressourcen werden wir das ohnehin nicht vermeiden können
Mehr Liberalisierung, mehr Wettbewerb. Fällt den Ökonomen denn wirklich nichts neues mehr ein? Herr Jorgenson meint, dank mehr Wettbewerb gehe es Deutschland jetzt auch besser. Was nützt es den Deutschen, wenn es Deutschland immer besser, aber ihnen immer schlechter geht? Antworten
Ein Dinosaurier spricht!
Solange es keine Kapitaltransfersteuer gibt, solange bleiben Ressourcen unverteilt u.ungenutzt. Zudem: Können/dürfen/müssen wir überhaupt noch wachsen +wenn ja, wo? Bei Barbie-Puppen, Waffen, Rasierwasser od. bei Produktions- +lebenswichtigen Gütern?
Bereits sind d.Meerfische d.Plastik, Nahrung d.Chemie verseucht, u.d.Mann tut, als befänden wir uns in den 1960er Jahren.
Antworten
Der Mann hat insofern recht, dass der Prozess noch nicht beendet ist, er aber längst nicht der erste ist der das bemerkt! Seit der Euro geplant war, war das eine Forderung von einzelnen Politikern. Die Region stärken (Delhors), aber mit EU-Regeln die für alle gleich sind und bei gemeinsamen Anliegen zusammen gehen (Frontex). Die Vereinigten Staaten von Europa. Am Ende mit der CH.Und wir sind stärk Antworten
Das begreifen aber viele nicht! Der Prozess EG-Binnenmarkt wurde durch d.Fall d.Mauer so sehr beschleunigt, dass geplante fundamentale Institutionen nicht geschaffen werden konnten. Das CH-EWR-Nein hat den Mitgliederzustrom (S,SF,A) zusätzl. beschleunigt. Die DL-Richtlinie wurde durch d. spätere grosse Anzahl v.Mitgliedern verwässert, weil man ja mal zu einem Entschluss kommen musste.
Ich ziehe den Hut vor diesem Herrn - und belasse ihn dort. Ein Andiener des kapitalistischen, neoliberalen Supersystems der USA erster Güte. Mag er in Harvard studiert haben, das Ohr beim Volk hat er nicht. Muss er auch nicht. Er muss ja für seinen Arbeitgeber das erbringen, was wir "wirtschaftsorientiert" nennen! Er hat nicht gemerkt, dass eine andere Neuorientierung gefragt ist. Eine ehtische! Antworten
In den letzten Jahrzehnten hat es sich nur um eines gedreht: Gewinnmaximierung. Eine Gewinnmaximierung kann aber nur funktionieren,wenn Bürger eine gesunde Kaufkraft hat. Diese wurde aber stark reduziert (tiefere Löhne,höhere KK-Ausgaben etc.). Das Problem ist hausgemacht, nur möchten die wenigsen das Eingestehen.
P.S: Wieso posiert er bei Politischen Problemen vor einer Mathematischen Gleichung?
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irgendwie muesste nun dem letzten lnken EU Befuerworter langsam sonnenklar werden, dass diese EU als neoliberale Kopie der USA gedacht war. Aber es braucht halt etwas Denkkapazitaet um aus Schablonen auszubrechen. Absurde Welt Die SP deren Gruender sich den Arbeitnehmerschutz verschrieben haben mutierten in den letzten Dekaden zu den gluehendsten Befuerwortern einer neoliberalen EU Antworten
Ich geben Ihnen recht bezüglich der neoliberalen Kopie, nicht jedoch im Bezug, dass die Linken. Die Linken wehren sich sein je gegen Globalisierung und Neoliberalismus.
Europa hat nach Fall der Mauer eine historische Chance verpasst,in einem eurasischen Wirtschaftsraum für mehr Kooperation zu sorgen mit Energie-Ressourcen aus Nahost, Industrialisierung in Fernost,Know-How aus Europa usw hätten gigantische Möglichkeiten bestanden.Aber Europa blieb weiterhin ein Vasall der USA, beteiligte sich an sinnlosen Kriegen,Embargos,Nato-Osterweiterungen u nun ist es zu spät Antworten
Eines scheint, ganz abgesehen von diesen Thesen, gegenwärtig klar: Ueberall in Europa wachsen die Anti-Integrationsparteien, die der Abschottung, der Wiederbelebung der Grenzen das Wort reden, Le Pen/Sarkozy, Wilders, Sarrazin, Strache, SVP u.a. Der Schub der 80-Jahre, Europa durch mehr 'Miteinander' zu behaupten, ist im Wohlstand ersoffen, der Abstieg wird unausweichlich sein ! Antworten
Sicher ein guter Teilansatz von Jorgenso! Aber wenn man Nachhaltigkeit erreichen will, kommt man nicht um ein Aufbrechen der wachstumshemmenden, zum Teil auch "parasitären" staatlichen Strukturen, Regulierungen und einer Angleichung des Arbeitsrechtes in Europa herum. Aber welche politische Kraft wagt es, diese Forderungen zu stellen? Vergangene Sünden lassen sich nicht schmerzlos korrigieren. Antworten
Es ist einfach widersprüchlich, wenn man mehr Wachstum fordert und gleichzeitig mehr Effizienz (hier zB IT-Unterstützung). Wachstum ist etwas grundsätzlich ineffizientes. Erst Ineffizienz bringt Arbeit. Effizienz hingegen schafft Arbeit ab. Das ist nicht negativ sondern positiv. Aber unsere Gesellschaft ist halt nicht darauf ausgerichtet, sich das Leben effizient leichter und schöner zu machen. Antworten
Ich will kein quantitatives Wachstum. Welcher Politiker oder renommierte Wissenschaftler hat endlich den Mut, sich für einen Schuldenschnitt einzusetzen, das Zinseszins-System und die global unbegrenzte Bevölkerungsexplosion mit Migrationsströmen von ungebildeten Leuten infrage zu stellen? Sie warten lieber feige auf den Kollaps und bringen vorher ihre Schäfchen ins trockene. Antworten
Am Ende eines jeden Tages kann man nur das Essen und Trinken, was wirklich auf den Tisch kommt und nicht von dem Überleben was im Internet steht. Vielleicht kann ich mich von dem Geld was ich aus Dienstleistungen verdiene das Essen und Trinken und Leben kaufen. Aber all diese oberschlauen Akademiker vergessen, dass das Gras nicht in Zahlen wächst sondern von der Pflege und geschnitten werden muss. Antworten
Im IT-Bereich hat Europa (z.B. Siemens-Nixdorf, Bull, ICL) tatsaechlich seine Stellung
fast "kampflos" aufgegeben.
Im Softwarebereich teilweise auch, immerhin heisst die groesste Firmensoftware "SAP";
und die kommt aus Deutschland.
Der europ. Weg laesst (Kultur/historisch gewachsen) sich aber schwer mit dem amerik. Weg vergleichen.
Antworten
"etwa dadurch, dass Staaten ihren Beamtenapparat verkleinern und Unternehmen die Administration vereinfachen können."
Wachstum wird als Zunahme des BIP gemessen. Da das BIP mit diesen Massnahmen vorerst mal sinkt, ist mir schleierhaft, wie damit Wachstum erzeugt werden soll. Die frei werdenden Leute müssten dann anderswo mehr produzieren als in den jetzigen Funktionen. Rezept wohl nicht tauglich.
Antworten
Der nette Herr Professor redet ja nur von Abbau. Wo er die eingesparten Leute einsetzen will, sagt er nicht. Abbau allein bringt aber kein Wachstum. Da sind Sie mit dem Vorschlag zum Olivenanbau schon besser. Ob der allerdings das nötige Wachstum bringt, tun wir jetzt auch mal noch etwas bezweifeln.
...als Alternative könnten beispielsweise die Griechen ihren Beamtenapparat natürlich auch verdoppeln... BIP Wachstum garantiert... Korrekturen sind eben zuerst einmal schmerzhaft. Bildlich gesagt könnten die Beamten sinnvollerweise für den Oliveananbau eingesetzt werden, damit man in Griechenland wenigstens auf den Olivenimport stoppen könnte.
Die "Integration der Automobilmärkte" brauchte fast 50 Jahre, der Erfolg davon ist, dass der Löwenanteil an die Deutschen gegangen ist. Und genau das gleiche wird in anderen Sektoren passieren. Andere Teile gehen in den (noch) billigen Osten.
Eine Öffnung des Binnenmarktes ohne Finanzausgleich und gemeinsame Wirtschaftspolitik zwischen den Regionen wird nie fair und nachhaltig funktionieren.
Antworten
Wenn aber die Dienstleistungen internationaliesiert und noch mehr automatisiert werden, dann fallen noch mehr Arbeitsstellen weg. Man wird wohl produktiver. Was machen wir aber mit dem Heer von neuen Arbeitslosen. Nicht unbegrenztes Wachstum für grosse Firmen ist die Lösung. Kleine lokale Firmen sind es, die den Menschen Arbeit und geben und die den lokalen Gegebenheiten Rechnung tragen. Antworten
Die liberale Schweiz die so erfolgreiche ist eine intelligente Mischung aus Marktliberalismus und Protektionismus. Das gleiche empfehle ich auch der EU, einfach so als Alternative und Contra zur aktuellen Wettwerbs- Effizienz- und Markt Theorie. Der nette Professor möchte wohl kaum das seine Stelle durch einen Niedrigstlöhner ersetzt wird nur um dem Markt gerecht zu werden. Antworten
Die Neoliberalen wollen einfach nicht dazu lernen. Bolkestein sah vor das jede Offerte aus EU Tiefstlohnländern, egal wie schlecht die Löhne, SOzialleistungen und andere Kosten, berücksichtigt werden muss. Dagegen haben die Offerten von Betrieben die anständige Löhne bezahlen keine Chance. Das hätte das gesamte Niveau runtergerissen. Betriebe schliessen, MA entlassen, Sozialkosten steigen Antworten
Diese klugen Leute im Rentenalter vor ihren Kreidetafeln und mathematischen Formeln, die nichts anderes als hypothetische Annahmen zu einer Lehre zusammenfassen finden jetzt die Lösung? Das ist wohl eher die Rettung ihrer eigene Art! Zu oft habe ich in der Praxis gesehen, dass Formeln ohne Reflektion angenommen werden, ohne zu verstehen was vor sich geht, der Mensch ist nicht Mathematik! Antworten
Die EU versteht Föderalismus nicht und handelt entsprechend. Die Folgen sind unabsehbar. Man darf nicht ein Sparpaket dogmatisch anwenden und Italien, Spanien, Portugal, Deutschland, Frankreich gleich behandeln. Jedes Land braucht seine spezifische Lösung. Nicht gelernt aus der Bologna-Reform, ein kluger Kopf zu sein nützt gar nichts, wenn man nicht gesunden Menschenverstand besitzt. Antworten
Hr. Jorgensen's "Lösung" der Dienstleistungsliberalisierung ist derselbe Weg, den die Industrie bereits gegangen ist. Nicht nur Arbeitsplätze werden damit ausgelagert, sondern auch Ausbildung, Bildung, Know-how ... mir scheint, dass es Kräfte gibt, die jede Art von Arbeit schnell und nicht widerkehrend von Europa weg transferieren wollen. Um den Kollaps der EU (+CH) zu beschleunigen? Antworten
Wäre ich Investor Herr Thiersen, dann würde ich mal die Europäische Einwanderung und Demographie studieren. Ist man objektiv, so gibts NUR ein Auslagern nach Osten, denn Europa wird an Know How nur noch einbussen, darüber gab es kürzlich einen Millionen Bestseller in Deutsche Sprache.....
Es wird von einer Binnenlösung gesprochen, also innerhalb von Europa. Somit kommt es auch nur zu Auslagerungen innerhalb von Europa und sollte eine Auslagerung in andere Kontinente im Grunde genommen eher verhindern.
Hr. Jorgensen schlägt eine Dienstleistungsliberalisierung innerhalb der EU vor, um eben den europäischen Markt zu stärken. Damit wird keineswegs der Kollaps der EU beschleunigt. Mit einem starken EU-Binnenmarkt dürfte sich das Wegtransferieren von Know-how und Bildung nach Asien reduzieren.
Eben, und für solch Einseitige Ideolgische Blindheit gibt es auch noch permanent Platz in den Massenmedien, Hauptsache es steht Professor davor der sich auch noch ein bischen um das Treibhausgas kümmert. Das sieht dann nett Oekologisch aus und bringt die Aussagen in einen Sozialen Kontext der aber nicht wirklich existiert. Jorgenson verschreibt lediglich den totalen Wettbwerb. Mehr nicht...
Es ist nicht Wachstum gefragt, sondern eine "freiheitliche Ordnung" nach Adam Smith. Und die verlangt nun mal kleine Einkommensunterschiede. Ich schätze max. 1 : 3 netto bei einem 100 % Pensum. Zusätzlich müssen die Politiker für die von Ihnen gemachten Schulden persönlich haften. Und für die Zukunft dürfen keine Schulden mehr gemacht werden. Antworten
Natuerlich ein Ami. Wachstum = Glueck. Genau dies stimmt eben nicht. Dieser globalisierte Kapitalismus hilft nur den Multis, da diese Loehne druecken koennen. Genau dies hat man schon in den USA getan. Die Verlierer sind die Mittelstaendler. Aber aus Harvard kann man ja nur Darwinismus erwarten. Was Europa bevorsteht wird allerdings schmerzhaft sein. Da hat er zumindest recht. Antworten
Der Neoliberalismus mit dem Mythos von den ewig wachsenden Märkten ist schon längst als Irrglauben entlarvt worden!
Es ist schon krass wie uneinsichtig viele Akademiker krampfhaft an den alten Glaubenssätzen festhalten. Wacht auf, die Erde hat sich weitergedreht!
Herr Stadelman, Sie sollten sich vergegenwärtigen, dass in der Mannschaft EU einige Players da sind die nicht wie der FCB am gleichen Strang ziehen, sonder einfach mitgeschleppt werden wollen und Eigentore Schiessen. Der Konkurrenzkampf ist verloren, da gibts kein zurück mehr, dank "Wirtschaftsmächte" wie Griechenland und Spanien, die dienen höchstens als Gewicht zum schneller versenken.
Frau Halder, sie verkennen das wir bereits von Multis an die Wand gedrückt werden. Die globalisierte Konkurrenz hat bereits Firmen zerstört oder nach Asien abwandern lassen. Und genau wegen diesem Globalmarkt müssen wir die EU noch mehr integrieren. Begreifen Sie doch, wir können nicht als Einzelstaaten bestehen. Wir BRAUCHEN die EU um gegen die Konkurrenz aus Übersee bestehen zu können.
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