Wirtschaft

«Ein Jahr voller Anstrengung und Konzentration»

Aktualisiert am 06.01.2012

2012 wird nach Ansicht der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, ein schwieriges Jahr für die weltweite Wirtschaft. Auch für den Euro wagt sie eine Prognose.

Senkt Wachstumsprognosen: IWF-Chefin Christine Lagarde.

Senkt Wachstumsprognosen: IWF-Chefin Christine Lagarde.
Bild: Keystone

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«Wir müssen uns auf ein Jahr 2012 einstellen, das nicht ein langer, ruhiger Fluss ist, sondern ein Jahr voller Anstrengungen und Konzentration», sagte Lagarde am Freitag in Johannesburg. Die Schuldenkrise in Europa habe globale Auswirkungen und werde auch Afrika treffen.

Der IWF werde seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft am 25. Januar senken, bestätigte Lagarde. Bislang rechnet der IWF offiziell mit einem weltweiten Wachstum von 4 Prozent. Ein Ende des Euro sieht die IWF-Chefin nach eigenen Angaben aber nicht: «Wird 2012 das Ende des Euro? Meine Antwort lautet: Ich denke nicht. Es ist unwahrscheinlich, dass die Währung selbst 2012 verschwindet.» (jak/sda)

Erstellt: 06.01.2012, 11:44 Uhr

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