Wirtschaft

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Die grosse europäische Mauer

Mit einer Finanz-Brandmauer versuchen die Europäer, die Finanzmärkte in den Griff zu bekommen. Doch der wahre Feind lauert im Innern. Mehr...

Eine Analyse von Philipp Löpfe.

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50 Kommentare

Walter Kunz

24.04.2012, 18:19 Uhr
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Was hat denn Brüssel, welches meist nur mit und auf Pump baut, überhaupt für ein Ahnung von einer grossen stabilen Mauer? Antworten


Peter Reber

24.04.2012, 08:52 Uhr
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Nicht hedge-funds oder banken sind schuld an der Schuldenkrise sondern die falsche konstruktion der eu. es kann nur funktionieren, wenn europa sich zu einer fiskalunion verwandelt. es bringt nichts, immer noch mehr austerität zu fordern, wenn das wachstum schon jetzt blutleer ist. Antworten


Peter Reber

24.04.2012, 11:44 Uhr
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"ihren Job nicht machen und die Steuern nicht eintreiben" - ist ihnen bewusst, dass dem Musterknaben Deutschland mehr durch Schwarzarbeit als durch Schweizer Banken entgeht! Auch musste nur die Commerzbank als einziges nichtstaatliches Institut gerettet werden.


Rene Wetter

24.04.2012, 11:33 Uhr
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@Reber: Das wird auch nichts bringen wenn gewisse Länder ihren Job nicht machen und die Steuern nicht eintreiben und zuviel Geld ausgeben. Die Finanzindustrie mit ihren neuen Produkten hat zudem viele Steuerungsinstrumente nutzlos gemach. Schon eine kleine Zinserhöhung kann eine Katastrophe auslösen. Die Banken tragen die Hauptverantwortung an der Krise auch wenn Sie das leugnen.


Johann Mueller

24.04.2012, 02:15 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Mein Gott, das Problem ist nicht die EU! Das Problem ist der Euro . . . . . Wie kann man verschiedene Volkswirtschaften unter einen Waehrungshut bringen? Traeumende Politiker ist das SCHLIMMSTE was dem Volk widerfahren kann . . . . Let's go back to the roots ! ! ! ! ! Antworten


André Morf

24.04.2012, 10:27 Uhr
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Nun ja, wenn das so weitergeht - weltweit - dann werden wir wohl wieder zu Ihren roots, zum Tauschhandel in Waren, zurückkehren. Denn schliesslich müssen die USA ihre Schulden loswerden und China ja irgendwie wieder enteignen... oder?!


Linus Huber

24.04.2012, 02:01 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen ist nicht einfach, aber lasst die Idioten es doch versuchen. Antworten


Alexander Dominguez

23.04.2012, 23:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Man kann noch lange so tun, als sei die Globalisierung ein Naturereignis, gegen das man nichts tun kann. Schlussendlich werden wir wieder zu den Nationalstaaten mit Grenzen zurückkehren und jedes Land macht seine eigene Währungs- und Wirtschaftspolitik. Irgendwie war eben früher doch vieles besser, überschaulicher und gerechter. Antworten


André Morf

23.04.2012, 22:12 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die EU-Politiker sind von den Banken in Geiselhaft genommen worden: Finanzmärkte müssen wieder reglementiert werden; die Politik muss wieder die Führung übernehmen; Finanzmärkte müssen für die Leute da sein u.nicht für die Banken. 150 Bio€ Wertschöpfung,1500 Bio Geld-"Wertschöpfung" - ein Wahnwitz! Staatsschulden einfach löschen!
FinanceWatch erklärt dies detailliert u.aktuell.
Antworten


Anna Meier

23.04.2012, 22:04 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Löpfe würde viel besser in die Woz passen oder zu Radio Lora. Primitiver gehts nimmer. Antworten


Jakob Harzenmoser

24.04.2012, 08:49 Uhr
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Frau Meier, bezieht sich der Letzte Satz Ihres Kommentars auf ihren Kommentar selbst?


Greg Müll

23.04.2012, 17:57 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Geld hat keinen Wert, oder?... lasst es uns doch einfach drucken und sagen es nicht weiter.... und dazu kreiren wir eigenen "sichere" ;-) Schluldtitel und hoffen stark, dass man daran glaubt... ;-) Kredit heisst ja "Glauben"... Gibt es einen "inneren" Wert des Geldes? Zumindest gibt es neu "Solidarschulder" = das Deutsche Volk... auch in der CH wird die Demokratie via IWF ausgehebelt, warum wohl? Antworten


alfred bleuler

23.04.2012, 17:56 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

es braucht die Einsicht, dass Austerität in einer Rezession keine Lösung sein kann. Davon will aber die Politik nichts wissen.>> >> und es braucht die einsicht dass die einseitige bereicherung auf kosten vom fussvolk, durch abschaffung der sozialen marktwirtschaft einzig dem feudalismus und den unverzüglich folgenden sozialen unruhen in noch grösserem ausmass wie bisher zudient
>> es ist 2 vor 12
Antworten


Walter Reinhart

23.04.2012, 18:22 Uhr
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Austerität IST die Lösung. Nur sind die Auswirkungen in einer Krise ganz besonders schmerzlich. Mangelnde Austerität war und ist ursächlich der Anlass für die Krise. Gewisse Kreise wischen es unter den Tisch.
Einfach weiter Schulden machen kann die Lösung nicht sein. Diese "Brandmauer" löscht das Feuer nicht. Es wird durch weitere Verschuldung nur noch angefacht. Die Mauer wird wieder einstürzen!


Mona Kosnac

23.04.2012, 17:29 Uhr
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Die Lösung ist ein Finanzsystem, das allen....ALLEN....dient, nicht nur den Banken und anderen Räubern. Und das Geld muss einen tatsächlichen Wert haben, nicht nur einen Buchwert. So einfach ist das. Das Schwierige daran ist, das die Machtpersonen dieser Welt gerade das Gegenteil wollen und mit allen Mitteln durchsetzen. Da hat sich in der Geschichte der Menschheit nichts geändert, nur die Namen! Antworten


Bruno Schnider

24.04.2012, 09:22 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Was sie in schönen Worten ausdrücken, ist wohl der tiefe Wunsch nach dem Paradies. " ein Finanzsystem das ...ALLEN.., dient". Gobal? Oder vielleicht doch nur länderbezogen? Für Linke keine einfache Frage. Widersprüche zu Hauf. Die Schweiz ist stark vom Export abhängig. Ihr Lebensstandard gehört zu den weltweit höchsten. Also werden wir nach Ihrer Meinung stark zurückstecken müssen, wegen "ALLEN"..


Anton Schwaller

23.04.2012, 17:02 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Die Pics werden erkennen müssen dass Sie einen eigenen Währungskreis benötigen, die Länder müssen wieder abwerten können. Natürliche Ausgleichsmechenismen wurden weg EUbürokratisiert. Antworten


Parvaneh Ferhadi

23.04.2012, 16:55 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Der Name "Brandmauer" ist völlig an der Realität vorbei. Die Aufgabe von Brandmauern ist es, Gebäudeteile voneinander abzuschotten, damit ein Brand sich nicht über alle Teile ausbreiten kann. Diese "Brandmauer" macht aber genau das Gegenteil: Sie schliesst alle Gebäudeteile zusammen und stellt so sicher, dass sich der Brand bestimmt bis ins letzte Zimmer ausbreiten wird. Antworten


Cassandra Dürr

24.04.2012, 10:23 Uhr
Melden

So dumm ist aber die Idee nicht: Da d.Geld/Schulden ja weitestgehend nur virtuell besteht (Also ausserh. d.Noten- +Nationalbanken entstand), können die Schulden auch virtuell "bezahlt" werden, durch einfaches Drücken auf einen Knopf mit der Beschriftung "Delete"!
Oder nicht? ;-)


Georg Goldschmid

23.04.2012, 16:50 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Warum wird im Artikel in keiner Weise erwähnt, dass der ESM nichts anderes ist, als ein Ermächtigungsgesetz, schlimmer als 1933 ? Die Folgen davon sind nicht abzuschätzen, wenn zugestimmt wird. (Im Mai wird im deutschen Bundestag darüber abgestimmt werden).
Ist das Thema auch in der Schweizer Presse tabu ?
Antworten


Wilhelm Hemann

23.04.2012, 16:43 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Folgender Lösungsvorschlag: DIe EZB druckt heute nacht genug Geld um alle europäischen Staatsschulden Abzuzahlen, natürlich gibt das ne radikale inflation und entwertet Sparkonten. Nächste Woche machen wir dann eine Währungsreform und fangen mit einem Schuldenverbot für Staaten neu an. Ist unlustig, aber Inflation ist eh nicht mehr zu vermeiden. Dann lieber jetzt als noch länger warten. Antworten


bena habena

23.04.2012, 16:41 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Den Schreibern hier ist offesichtlich nicht klar, dass die Schweiz keine Insel inmitten der EU ist! Sie tun alle so, als ob uns das in der CH nichts angeht - was da draussen passiert. - Wenn die EU fällt, dann fällt auch die CH, das sollte allen Schreibern hier klar sein..... Antworten


André Morf

24.04.2012, 10:44 Uhr
Melden

Ein Zusammenbruch d.EU würde ca. 50% d.Exports d.CH betreffen, oder 1/3 der Einkommen u.Vermögen vernichten.
Uns geht die EU-Lage nichts an? Träumen Sie weiter den Blocher-Traum, meine Herren Kommentatoren, er hat sein Schäfchen im Trockenen...


Martin Keller

23.04.2012, 22:33 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Warum soll mit der EU auch die CH fallen? Ein solches Gesetz gibt es nicht. Die CH könnte im GEgenzug die direkte Bundessteuer die Verrechnungssteuer, Stempelsteuer sowie die oblig. Krankenkassenprämie ganz abschaffen und durch die blosse MWSt ersetzen. Die Erpressung durch die Doppelbesteuerung wäre weitgehend einseitig gelöst. Viele Beamte überflüssig.


Urs Holzapfel

23.04.2012, 17:29 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Erfreulich,dass es hier noch vereinzelt vernüftige Stimmen gibt,die sehen,dass die CH immens von ihrer Umgebung abhängt.Sonst komme ich mir immer vor wie im Kindergarten - die CH als Land,von dem die ganze Welt abhängen soll,das aber selbst ohne die Welt auskommt.Dem ist nun mal nicht so....


pauline overath

23.04.2012, 17:17 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die EU muss nicht fallen, aber der Euro, der hat diese Krise herbeigeführt. Wie kann man nur eine Währung haben für -zig verschiedene Länder mit unterschiedliche Volkswirtschaften. Eine Schnapsidee, und jetzt kommt die Quittung.


Sarah Styger

23.04.2012, 17:22 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Ihre Wahrnehmungsfähigkeit ist wirklich speziell. Kein einziger Kommentator hat etwas ähnliches behauptet. Den Meisten ist es sehr wohl bewusst dass wir auch reingezogen würden, aber dies ändert nun mal nichts an der derzeitigen Situation auch Schönreden nicht.


Roman Stettler

23.04.2012, 17:16 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Doch @Habena die Schweiz ist eine Insel in Europa.Wir sind nicht
in der EU und wir haben eine eigene Währung.Unsere Wirtschaft
handelt mit der ganzen Welt und nicht nur mit Europäischen
Ländern.Wir haben die tiefste Arbeitslosigkeit aller Europastaaten.
Die Schweiz wird geradezu überrant von Einwanderern. Die Schweiz ist an der Europäischen Schuldenkrise nicht beteiligt


Heinz Schnyder

23.04.2012, 17:03 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Da haben Sie zum Teil leider recht. Aber ich habe die Wirtschaftsprobleme etwas verfolgt und zu meiner Genugtuung sah ich, dass die Schweiz zu diversifieren versucht. Zukunftsträchtige Märkte befinden sich in Asien, Südamerika und in weniger grossem Masse in Afrika. Europa ist out. Sparprogramme würgen hier ab, was noch kümmerlich existiert.


Roland Kyburz

23.04.2012, 16:38 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Die EZB fungiert bereits als Kreditgeberin, wenn auch nur indirekt. Sie stellt den Banken unbegrenzt Geld fast kostenlos zur Verfügung. Mit diesem Geld kaufen die Banken Staatsanleihen. Die Zinsdifferenz bleibt Ihnen als Gewinn. Wenn diese entstehende Blase platzen sollte, dann gute Nacht. Antworten


Bruno Bänninger

23.04.2012, 16:34 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Nicht nur Banken, auch Staaten, allen vor an der Musterknabe Deutschland und das Monster EU sollten Schulden abbauen. Die Antwort wie man Schulden ehrlich und wirkungsvoll reduziert, ohne die Wirtschaft abzuwürgen haben nur Wenige. Die einzig wirksamen Methoden sind unpopulär, keiner will sie hören. Es wird gewurstelt. Banker und Politiker hoffen, nicht mehr im Amt zu sein beim totalen crash. Antworten


Heinrich Baur

23.04.2012, 22:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Die EU kann keine Staatsschulden haben. Wenn Sie mit der "Antwort" sofortige Budgetkürzungen meinen, sieht man die Konserquenzen derzeit in IRL. Hätten Wirtschaftsmächte wie D, USA etc. den Rat zum Sparen schon 2009 befolgt wären Wirtschaft und Banken in Europa damals schon kollabiert. Die CH profitierte seither massgeblich von dt. Wirtschaftsförderprogrammen, deshalb ist leicht Reden.


Bruno Bänninger

23.04.2012, 19:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Baur. Danke für Ihre geschätzten Belehrungen.
Zu 1. Das Budget der EU-Adm. soll im 2013 um 9% wachsen. Wer bezahlt das? Die Mitgliedstaaten. Wie? Mit neuen Schulden. Man könnte schon im Budget sparen.
Zu 2. Im Artikel wird nur von der europäischen Mauer geredet.
Zu 1. und 3. Was hat die CH mit dem EU-Thema Schuldenabbau/ Neuverschuldung zu tun?


Heinrich Baur

23.04.2012, 17:29 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

1. Die EU hat keine Schulden, sondern einzelne Staaten, von denen wiederum sind einige nicht viel schlechter oder im Falle von LUX sogar besser aufgestellt als die CH.
2. Sie sollten die Schuld(en) hochverschuldeter nicht-Euro/EU Staaten nicht vergessen, wie GB, USA, JP.
3. Ebenfalls sollten sie nicht vergessen, dass enorm teure deutsche Wirtschaftsprogramme der CH entscheidend (!) nutzten.


Urs Stotz

23.04.2012, 16:22 Uhr
Melden 82 Empfehlung 0

Mit Sätzen wie: "Sie muss nicht Monster wie Dschingis Khan abwehren, sondern dafür sorgen, dass Hedgefonds-Manager nicht die europäische Hochkultur verwüsten", wird die ruinöse Schuldenwirtschaft der Staaten auf die Hedgefonds-Manager geschoben, die indirekt als Monster bezeichnet werden. Wachstum durch Neuverschuldung war und ist ein Mittel der EU-Politik, die diese Krise verschuldet. Antworten


Tina Meier

24.04.2012, 10:08 Uhr
Melden

Die Hedgefond-Manager sind die Sorte von Schläger, die auf ihr Opfer noch einprügeln wenn es bereits am Boden liegt. Da das Opfer "EU" bereits am Boden liegt, egal aus welchen Grund, dient die "Brandmauer" wirklich nur der Fernhaltung besagter Hedgefond, Spekulanten etc. Man kommt gar nicht dazu die Problem aufzuarbeiten, wenn der Schlägertrupp noch vor der Tür steht!


Philippe Mettauer

23.04.2012, 18:28 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wie immer Ihr Urteil: die Hedgefonds gehören dennoch zu diesen Finanzkonstrukten, die sich von der Realwirtschaft ("real" von "res" = Sache oder Produkt) abgekoppelt haben und ihr zerstörerisches Eigenleben führen. Übrigens: wer sich beim Anblick einer der zahlreichen New Yorker Megaturnhallen mit ihren Tausenden von Maklern und Jongleuren nicht seine Sache denkt, hat wohl aufgehört zu denken.


Jonas Brunner

23.04.2012, 17:06 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Seh ich auch so - Hedge Funds sind sicher keine Heiligen, aber man kann ziemlich zuverlässig davon ausgehen, dass wenn jemand den Hedge Funds die Schuld gibt, er a. keine Ahnung vom Thema hat und nur nacherzählt was er gehört / gelesen hat oder b. ein EU Politiker ist, der selber die Probleme mitverursacht hat und nun einen Sündenbock sucht.


peter müller

23.04.2012, 16:12 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

hätte merkel nicht nur gebremst und reagiert, dann wären die märkte schon lange wieder im lot.
aber eben, wenn bei einem brand zuerst diskutiert werden muss, ob man das feuer löscht und nur ein bischen oder so, dann muss man hinterher auch nicht mehr staunen. in solchen märkten braucht es mutige führer an ort und nicht diletantische verwalter an den grünen tischen!!
Antworten


Urs Stotz

23.04.2012, 17:11 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Da stimme ich mit Ihnen überein, Herr Meier. Was jetzt aber passiert, ist dass die Politik Schulden macht um die Zinsen der Schulden zu zahlen. Die Politik verwendet diese Hebelwirkung für eine gigantische Neuverschuldung. Ein Privater der so etwas macht, erhält von den Banken kein Geld oder würde bald als Blender und Betrüger auffliegen. Nur Schuldner dieser Grössenordnung lässt man nicht fallen.


Ernst Meier

23.04.2012, 16:22 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Sie wollen den Brand nicht löschen, sondern Geld ins Feuer werfen... Hätte Merkel jedem das Geld sofort hinterherwerfen sollen, der den Finger hebt? Meinen Sie ernsthaft, dann wäre jetzt die Krise bewältigt? Nur wenn man die Schuldner zwingt, ihr Verhalten zu ändern, werden die Märkte wieder ins Lot geraten. Wenn Schuldenmachen nicht weh tut, wieso sollten die Schuldner dann damit aufhören?


Paul Weder

23.04.2012, 16:07 Uhr
Melden 69 Empfehlung 0

Solange die Zinses-Zins-Staatsschulden weiterhin auflaufen wird es auch keine Lösung geben. Man kann Deiche bauen, aber diese werden nichts nützen. Irgendwann kommt die Flut, und wird alles mitreissen. Lediglich das Vertrauen der naiven Menschen kann für eine bestimmte Zeit am Leben erhalten bleiben. Antworten


Roman Huber

23.04.2012, 17:39 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Vor allem brauchts die Einsicht das "immer weiter so", "alternativlos" und "der Markt" keine Rezepte sind eine derart tiefgründige Krise zu lösen. Wieso haben nur alle derart Angst über die Bücher zu gehen, die Fehler zu suchen und danach zu beheben und Regeln zu erstellen damit es nicht wieder soweit kommt? Antworten


C. Brunner

24.04.2012, 03:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Dann müssten die Damen und Herren, welche den Feudalismus geniessen und dem Fussvolk Vorschriften, durch neue Gesetzeserlasse, machen, einsehen, dass sie als erstes bei sich und Ihresgleichen aufräumen müssten.


Mathias Grimm

23.04.2012, 18:42 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Herr Huber, Sie stellen die richtigen Fragen. Aber erwarten Sie bitte keine Antworten.


Mona Kosnac

23.04.2012, 16:48 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Finanz-Brandmauer.....nur ein Schlagwort. Es bedeutet das Gegenteil, was die Politiker und weis machen wollen. Der ESM ist ein diktatorisches Vertragswerk. Einmal angenommen wird ganz Europa von Finanzdiktatoren beherrscht, ohne dass jemand deren Namen kennt. Der letzte lösche das Licht. Antworten


Eron Thiersen

23.04.2012, 16:25 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Es braucht einen Regulierungmechanismus zwischen den einzelnen, total unterschiedlichen Ländern in der EU Zone. Wie man diesen Mechanismus auch nennen will, er muss die Lohnstückkosten angleichen. Wenn sich D dagegen wehrt, wird die EU auseinanderfallen (müssen), bevor die Staaten in ganz rechte + linke Lagen abdriften, dann wird es wirklich gefährlich für den Frieden untereinander! Antworten


Lorena Egli

23.04.2012, 17:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Die Loehne in den PIIGS-Staaten muesste man massiv senken. In der Vergangenheit ist das gleiche durch Abwertung der eigenen Waehrung passiert.


Roland Merkli

23.04.2012, 16:47 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

@Eron Thiersen. Sie bringen die Problematik auf den Punkt. Nicht die Schulden sind das Hauptproblem sondern die Lohnstückkosten. Hervorgerufen durch Lonzurückhaltung in D und Lohnsteigerungen in den anderen Ländern. Dies zu korrigieren wird kaum mehr möglich sein, dafür ist es zu spät. Die Länder werden sich aus der Knechtschaft des Sternenringes befreien und der Euro wird fallen.


Walter Kunz

23.04.2012, 16:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wenn das in der Zukunft, in Sachen stabiler Mauer noch laufend so weiter geht, kriegt bestimmt der Eine oder Andere Chinese, einen schweren Minderwertigkeitskomplex? Antworten



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