Wirtschaft

Die Teuerung war 2011 rückläufig

Aktualisiert am 06.01.2012 4 Kommentare

Mit einem Anstieg von 0,2 Prozent ist das Preisniveau im vergangenen Jahr weniger stark angestiegen als noch 2010. Der Landesindex der Konsumentenpreise zeigt jedoch auch, wo Konsumenten mehr bezahlen.


Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Die Teuerung in der Schweiz ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Im Jahresdurchschnitt stiegen die Preise 2011 um 0,2 Prozent an. Im Jahr zuvor hatte der Anstieg noch 0,7 Prozent betragen.

Dabei zeigte der Trend in den vergangenen Monaten deutlich nach unten. Im Dezember gingen die Preise im Vorjahresvergleich um 0,7 Prozent zurück – das ist der deutlichste Rückgang seit Oktober 2009.

Im Vergleich zum Vormonat nahm das Preisniveau um 0,2 Prozent ab, wie aus dem Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) hervorgeht, den das Bundesamt für Statistik (BFS) publizierte. Dieser Rückgang sei vor allem auf tiefere Preise für Pauschalreisen sowie den Beginn des Ausverkaufs im Bekleidungssektor zurückzuführen. Auch im Jahresvergleich wurden Pauschalreisen deutlich billiger. Sie kosteten 10,4 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Teures Heizöl

Ein Preisanstieg war dagegen beim Erdöl zu beobachten. Die Preise von Erdölprodukten kletterten innert Jahresfrist um 10,0 Prozent. Allein der Heizölpreis legte um 17,3 Prozent zu. Ohne den Einbezug des Erdöls wäre das Preisniveau noch stärker, nämlich um 1,2 Prozent zurückgegangen.

Generell ist der Rückgang des Preisniveaus seit Dezember 2010 vor allem auf ausländische Güter zurückzuführen. Diese wurden 3,3 Prozent billiger, während die Preise inländischer Produkte um 0,2 Prozent zulegten. (kpn/sda)

Erstellt: 06.01.2012, 11:14 Uhr

4

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

4 Kommentare

Paul Baumgartner

06.01.2012, 13:02 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Teuerung rückläufig! Wieder mal eine Nachricht, die nur dann stimmt, wenn man die von den beteiligten Players in Bern schamlos ausgenutzte Krankenkassen-Teuerung nicht einbezieht. Und das will man nicht damit man weiterhin das Volk einlullen kann - uind die Unkritischen diesen erheblichen Mangel des Systems nicht erkennen.
Das bringt man tunlichst nicht zur Sprache...
Antworten


hans zumstein

06.01.2012, 14:30 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Mehr oder weniger Augenwischerei: Solange die Gesundheitskosten (KK-Prämien) nicht Teil des Indexes sind, handelt es sich um einen "politisch" manipulierten und wenig glaubwürdigen Preisindex! Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Telefonbuch

Marktplatz

DIE AGENDA

Informieren Sie sich über aktuelle Kulturveranstaltungen in der Stadt und Umgebung.

Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!