Wirtschaft

Die Rückkehr der Angst

Eben noch war alles so prächtig. Die Konjunkturdaten waren so toll wie die Unternehmenszahlen, der Euro und die Aktienkurse stiegen wieder und die Sommersonne wärmte die Haut. Das alles scheint vorbei zu sein.

Der Optimismus der vergangenen Wochen ist verflogen: Die Weltbörsen haben wieder nach unten gedreht.

Der Optimismus der vergangenen Wochen ist verflogen: Die Weltbörsen haben wieder nach unten gedreht.
Bild: Emad Hajjaj, Jordan

Ist der Sommer vorbei? Diese Frage hat für Konjunkturbeobachter und Investoren an den Kapitalmärkten diesmal eine besondere Bedeutung. Die vergangenen warmen Wochen schienen die Sorgen des kühlen Frühlings beinahe vergessen zu machen. Positive Konjunkturdaten aus Europa – vor allem aus Deutschland – liessen vermuten, die Krise auf dem Kontinent sei so schnell verschwunden, wie sie gekommen war. Wie zur Bestätigung dieser Ansicht hat auch der Euro wieder kräftig zugelegt. Selbst der Goldpreis als besonderer Angstindikator hat im Juli deutlich an Wert verloren.

Doch seit einigen Tagen spielt das Wetter wieder verrückt und auch die Angst ist zurückgekehrt. In den USA dominiert die Furcht vor einer verschärften Krise mittlerweile die Schlagzeilen der Wirtschaftsspalten. Die Börsen haben weltweit deutliche Einbussen erlitten, der Euro ist wieder gefallen und der Goldpreis gestiegen. Der Schweizer Börsenindex SMI fiel gestern um 2 Prozent, die amerikanischen Leitindizes zwischen 2,5 und 3 Prozent. Keine der führenden Börsenplätze weltweit hat im Plus geschlossen. Durch Investitionen in Staatsanleihen versuchen Anleger ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Die entsprechenden Zinsniveaus sind ebenfalls weiter gefallen, obwohl sie schon zuvor auf extrem tiefen Niveaus lagen.

Von zu viel Pessimismus zum übertriebenen Optimismus

Genau genommen sind viele der aktuellen Entwicklungen weniger überraschend, als sie scheinen mögen, wenn man sich nur an der jeweils aktuellen Stimmung orientiert. Die prächtigen Konjunkturzahlen Europas und die guten Abschlüsse vieler Unternehmen in der laufenden Berichtsaison zeigen eher ein Bild der Vergangenheit als eines der Zukunft. Weil viele Firmen ihre Lager wieder aufgefüllt haben, ist die Wirtschaft stärker gewachsen als die Endnachfrage. Dieser Effekt läuft aus. Ausserdem beruht der wieder erwachte Optimismus von Deutschland und damit der Eurozone generell vor allem auf den Exporten, die sich in den letzten Monaten prächtig entwickelt haben. Das heisst aber auch, dass sich die Deutschen einer Wirtschaftsschwäche in den USA oder in China nicht entziehen können.

Viele Ökonomen haben schon vor längerem darauf hingewiesen, dass sich die Konjunktur dieser beiden Länder zuerst abschwächen wird und in der Folge auch jene Europas. Einer davon war Jan Poser, Chefökonom der Bank Sarasin. In einem Videointerview, das am 6. Juli aufgezeichnet wurde, erklärte Poser gegenüber DerBund.ch/Newsnet (siehe links «Die grosse Frage dreht sich um die USA»), er rechne dennoch mit einer Sommerrally an den Börsen. Das Timing war ausgezeichnet, denn das Rally hat genau an jenem Tag eingesetzt. Poser hat aber auch gesagt, dass er danach wieder mit einer Abschwächung der Börsenkurse rechne.

Aktien stehen wieder zum Verkauf

Auf eine erneute Anfrage erklärte Poser, seine Bank verkaufe bereits seit mehreren Tagen wieder Aktien. Die Konjunkturdaten aus den USA, aber auch aus China, seien wie erwartet schlechter ausgefallen: «Es entspricht dem bekannten zyklischen Muster, dass die Abkühlung in China beginnt, sich dann in den USA und am Ende auch noch in Europa fortsetzt .» Das zeige sich auch jetzt wieder. Dennoch: «Vom Ausmass der Probleme in den USA waren wir überrascht», sagt der Sarasin-Chefökonom. Das Wachstum in der führenden Weltwirtschaft der Welt ist zu tief, um die rekordhohe Arbeitslosigkeit zu senken. Ausserdem hat das statistische Amt des Landes die bereits gemessenen Werte über die letzten sechs Quartale allesamt nach unten revidiert.

Sollte sich die US-Konjunktur weiterhin deutlich schlechter entwickeln als bisher erwartet, kann sich dem die übrige Welt nicht entziehen. Die anderen grossen Wirtschaftsmächte der Welt, wie Japan, China oder Deutschland, bauen noch immer auf den Export entweder direkt oder indirekt (zum Beispiel über China) in die USA, das haben auch die jüngsten Aussenhandelszahlen dieser Länder wieder eindrücklich bestätigt.

Das Risiko eines «Double Dip» ist gewachsen

Poser geht trotz der gestiegenen Risiken für die Weltwirtschaft noch immer von einer weichen Landung aus. Eine erneute Rezession erwartet er nicht. Allerdings hält er eine solche Entwicklung dennoch für möglich. Sie wäre eine wahre Katastrophe. Da die Inflationsrate in den USA bereits nahe bei Null liegt, würde ein solcher «Double Dip» unweigerlich in die Deflationsfalle führen, wie sie Japan seit mehr als einem Jahrzehnt durchlebt. Die Arbeitslosenquote in den USA würde dann über viele Jahre hoch bleiben – mit Schockwirkungen für die ganze Weltwirtschaft. Allein die Angst vor einem solchen Szenario ist es, die die Börsen seit langem umtreibt. In den letzten Tagen – nach jüngsten Konjunkturdaten und der Einschätzung der US-Notebank – hat sie wieder mächtig Auftrieb erhalten.

Das Szenario einer erneuten Rezession in den USA kann laut Poser dann ausgeschlossen werden, wenn die Politik keine groben Fehler begeht. Ein solcher Fehler wäre laut dem Sarasin-Chefökonomen, wenn die führende Wirtschaftsmacht der Welt jetzt drastisch auf die Sparbremse träte. Leider ist ein solches Szenario angesichts der politischen Verhältnisse in den USA nicht ausgeschlossen. Die Republikaner sträuben sich heftig gegen Stützungsmassnahmen der Regierung für die Konjunktur. Bei den Wahlen im Herbst könnten sie angesichts der sinkenden Beliebtheit von Präsident Barak Obama die Sieger sein. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.08.2010, 13:10 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland





Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

41 Kommentare

Nadine Binsberger

13.08.2010, 15:17 Uhr
Melden

Diese Situation ist nur ein Problem, wenn man in der logischen Denkfalle verhaftet bleibt, dass Wohlstand nur durch Investition, Arbeit, Konsum und Wachstum entstehen kann. Aber was passiert, wenn ich im Wohlstand lebe, d.h. wenn ich glücklich und zufrieden bin? Dann werde ich den Zustand geniessen. Erst wenn mir etwas fehlt, gehe ich investieren, arbeiten, konsumieren und "wachsen". Antworten


pary muster

13.08.2010, 12:03 Uhr
Melden

Wer sich den Film (R)evolution von Dr. Dieter Broers anschaut wird mehr Verstehen darüber erlagen warum es zur Zeit so chaotisch ist auf der Welt. Antworten


Lukas Schaffner

13.08.2010, 07:54 Uhr
Melden

Natürlich kehrt die Angst zurück. Die strukturellen Probleme des Weltwirtschaftssystems (nur die wichtigsten: Handels-Ungleichgewicht zwischen erster und dritter Welt, antidemokratisches Lobbytum, das an Korruption grenzt, schuldenbasiertes Wachstum und zinsbasiertes Kreditsystem) wurden nie behoben. Man hat sehr viel Geld in die Symptombekämpfung gesteckt und sich dann zurückgelehnt. Antworten


Barbara Gasser

13.08.2010, 00:51 Uhr
Melden

Ja ja. Jetzt ist wieder die Zeit der anstehenden Lohnverhandlungen. Nur gut für die Wirtschaft, dass das Schreckensgespenst der Kriese wieder hervorgeholt oder gar willentlich belebt werden kann. Denn so lassen sich die Arbeitgeber wieder ein weiteres Mal ruhig halten und die Gewinne können in den Chefetagen verteilt werden. Antworten


Andre Kyburz

13.08.2010, 00:45 Uhr
Melden

«Vom Ausmass der Probleme in den USA waren wir überrascht», sagt der Sarasin-Chefökonom. Man muss sich schon wundern ob diese gescheiten Leute auf Vogel Strauss machen. Was in den USA zur Zeit passiert war schon lange absehbar. Da war nie eine Erholung der Wirtschaft! Nur mehr Pump und Schuldenkreation, Bernanke & Co. wissen und koennen nichts anderes! Antworten


Manfred Schnyder

12.08.2010, 23:25 Uhr
Melden

Die Konjunkturdaten sind immer noch niedrig, auch wenn viele China als Wunderland sehen. Man vergesse nicht Menschenrechte, Umweltpolitik, Kinderarbeit, Zwangsumsiedlungen etc. Es wäre wünschenswert auch in der Schweiz zu investieren und mehr vertrauen zu unseren KMU `s zu zeigen. Die Konjunktur erholt sich Mitte 2012, wenn vorher nicht wieder Fehlinvestitionen getätigt werden. Antworten


Urs Keller

12.08.2010, 22:30 Uhr
Melden

Die US Schuldenwirtschaft nimmt kein Ende. Mit neuem billigem Geld die Wirtschaft erneut zu stützen ist eine Illusion, denn die USA stecken in einer Stagflation, was immer sie tun ist falsch, sie können weiter Geld im Binnenmarkt investieren dann steigen die Schulden weiter, wenn man spart gibt es noch mehr Arbeitslose. Eine Währungsreform für den $ drängt sich auf bei 13 Billiarden Schulden. Antworten


Sibylle Weiss

12.08.2010, 21:11 Uhr
Melden

Vor allem kann dann etwas nicht stimmen, wenn die überschüssigen Bankengewinne dem real erwirtschafteten Gewinn vorauseilen; dann ist 100% etwas faul im Staate Dänemark! so weit ich weiss, sollten die Bankengewinne mit dem real erwirtschafteten Gewinn einhergehen.Und dies scheint offfensictlich nicht der Fall zu sein. Antworten


Manfred Rusterholz

12.08.2010, 20:42 Uhr
Melden

Die Firmen schreiben ja teilweise Gewinne, und die müssten eben auch wieder Menschen Arbeit geben, dann wäre es eben stabiler. Stattdessen versuchen die Firmen weiter Gewinn zu maximieren, was dann die Arbeitslosigkeit stützt oder stärkt. Die Firmen sind der Motor der Wirtschaft und diese Rolle sollten sie eben auch bewusst verstehen... statt nur zu sparen sollten sie investieren. Antworten


Renato Tosoni

12.08.2010, 20:21 Uhr
Melden

Es gibt längst keinen freien Markt mehr, weil es ihn noch nie gegeben hat. Es wurden Mia an Derivaten in die Welt gesetzt die jegliches Denkvermögen übersteigen. Deswegen wird diese Zahl in keinen "öffentlich, rechtlichen" Medien erwähnt. Verfolgt man intensiver was da alles in nur einer Woche an Widersprüche weltweit verbreitet wird, kann kein Mensch mehr erkennen was richtig oder falsch ist. Antworten


Tobias Bläsi

12.08.2010, 19:46 Uhr
Melden

Rauf und nieder, immer wieder. Antworten


Peter Fricker

12.08.2010, 18:50 Uhr
Melden

"Die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse..." machen Stimmung, einmal so einmal so. Der Unterschied zu den Kundenberatern von Banken ist minim. Die einen verdienen an der Auflage, die andern an den Kommissionen. Antworten


Wolfgang Wenger

12.08.2010, 18:27 Uhr
Melden

@Mathias Steiner: die USA war & ist immer noch der pacemaker der Welt.. Wer in Europa sitzt kann nur Altes verdauen und selbst sehr wenig brauchbar Neues vorzeigen. Nicht vergessen: Ihr seid Die, die einen (unkorrigierbaren Hitlerjugend) Papst habt, einer der zum Beispiel nach Afrika reist um den Leuten weiss zu machen, keine Kondome zu benuetzen... so hinterwaeldlerisch seid Ihr in Europa ! Antworten


otto ris

12.08.2010, 18:21 Uhr
Melden

Der Aufschwung beginnt im Kopf und der Abschwung ebenso. Jeder Kommentar (inkl. die hiesigen) trägt ein Quäntchen bei zur Bewegung. Wenn die Mehrheit den Abschwung will, dann kommt er... Antworten


eugen bissegger

12.08.2010, 18:12 Uhr
Melden

"Das Szenario einer erneuten Rezession...." Als wäen die Rezession überwunden worden. Jedenfalls haben diverse US - Bundesstaaten aus Spargründen angefangen bei der Strassenbeleuchtung zu sparen, indem einfach abertausende Beleuchtungen ausser Betrieb genommen sind. Verlotterte Strassen deasphaltiert um in Naturstrassen zu verwandelt, Polizei / Feuerwehrpersonal streicht und anderes. Antworten


Franz Muller

12.08.2010, 17:49 Uhr
Melden

Die beschriebenen Sprünge beruhen auf einer immer kurzfristigeren Spekulationshektik. Dies analog zu Giftfässern die sich ungesichert auf einem Schiff bewegen und Schwakungen verstärken, vor allem wenn schwerere See kommt. Es schadet nicht, wenn die USA noch eine ganze Weile intensiver leidet als andere. Schliesslich kommt das Gift von dort. Antworten


Otto Frey

12.08.2010, 17:40 Uhr
Melden

Die Banken verdienen nur wenn der Markt rauf und runter geht, sonst adé Kommissionsgeschäft. Die Situation verändert sich nicht so rasch. Die Medien wie der TA beinflussen die Situation. Stabile Wirtschaftslage bringt keine Schlagzeilen. Verunsicherung à la Herr Diem und die jeden Tag aus einer andern Ecke hervorgezerrten Wirtschaftsexperten, die sich seit Jahren irren schon! Antworten


Max Demian

12.08.2010, 17:18 Uhr
Melden

Genau so ist es, Herr Waldvogel. Don't panic. But if you panic, panic first. Antworten


Fredi Emmenegger

12.08.2010, 17:12 Uhr
Melden

...und gleich sind auch wieder die Weltuntergangspropheten vertreten. Bekanntlich steht und fällt das angesprochene "System" mit der Beteiligung ihrer Teilnehmer. Wir sollten bei so einer Meldung also weder hurra schreien noch die Apokalypse beschwören. Antworten


Reto Senn

12.08.2010, 16:57 Uhr
Melden

So alle 2-3 Wochen kommt wieder ein Schreckensgespenst hoch...man muss ja etwas zu schreiben haben. Momentan haben wir eine Wirtschaftskrise - wie wir es alle 10 Jahre haben. Und sie wird auch wieder vorbei gehen - nicht zuletzt zum Wohle aller inkl. unseren Renten. Es machen sich gerade 2,5 Milliarden Menschen auf, Wohlstand zu erreichen (China, Indien und Co). 2,5 neue Denker, Konsumenten etc. Antworten


Andreas Moser

12.08.2010, 16:44 Uhr
Melden

Inflations- und Arbeitslosenratenlügen... Eine Schuldenkrise kann nicht gelöst werden, in dem der Staat durch "Rettungsaktionen" weitere Schulden aufnimmt. Unser Geld ist durch Schulden "gedeckt". Schuldentürme fallen bald zusammen; dann Hyperinflation und Währungsreformen bis zur neu goldgedeckten Währung. Gold und Silber gehen nie Pleite, da keine Schulden dahinter stehen. Eigenverantwortung! Antworten


Ruedi Wegi

12.08.2010, 16:43 Uhr
Melden

Das Spiel heisst Börsenspiel, nicht Wirtschaftskrise. Die Wirtschaft hat sich gemäss den in den Medien veröffentlichten Zahlen eher stabilisiert. So glaubt es der Leser und die Leserin bis jetzt. Wer sich dem Spiel ergibt, riskiert Gewinn oder Verlust, verdient aber sicher kein Mitleid. Wenn die Macht der Medien wieder Ängste unters Folk bringen möchte, so gelingt es auch...zurück zum Start... Antworten


lary Muster

12.08.2010, 16:19 Uhr
Melden

Genau Pary Muster! Unser Geldsystem (welches auf Schulden aufgebaut ist) wird zusammen brechen. Es wird soviel Geld in den Umlauf gepumpt, dass eine (Hyper-) inflation unaufhaltbar ist. Die Märkte brechen zusammen, USD & EUR auch, Gold schiesst in die Höhe. Kann in den nächsten Monaten oder Jahre passieren. Kommt ganz drauf an, wann die Bond Märkte erwachen... Antworten


uli pulfer

12.08.2010, 16:09 Uhr
Melden

Über die jeweils mehr als unglaubhaften positiven Konjunkturdaten welche von sehr gescheiten "Experten" erstellt werden, lache ich jeweils schon am Tag an dem sie veröffentlicht werden. Nachher wird dann grosszügig zurückbuchstabiert ! Antworten


MARTIN RÜGER

12.08.2010, 15:49 Uhr
Melden

Gemäss Finanzspezialisten ist der Derivatenmarkt auf 140Billionen angewachsen bei realen Werten von ca 10%, diese Blase wurde kontrolliert aufgebaut und wird Stück für Stück in echtes Geld umgewandelt durch die Drohung dass sonst das Handelssystem kollapiert. Ich sags mal Salopp die Riesenboni, waren eigentlich das echte Geld das jemals ins System kam, man stahl es und hinterliess nur Luft. Antworten


Phil Bösiger

12.08.2010, 15:31 Uhr
Melden

Aha, wird wieder die nächste Krise herbeigeschwatzt? Somit steht die nächste "sichere" Prognose der sogenannten Analysten an und teuer bezahlte Institute werden sich wieder gegenseitig in Begründungen, Mutmassungen und Kaffeesatzlesen überbieten. Antworten


Lidija Jametti

12.08.2010, 15:21 Uhr
Melden

Es ist nichts als die republikanische Ohrfeige und Kampagne gegen die Admin Obama. Gegen den Sparkurs in den USA und die US$ Mlrd.29.-- Hilfe an einige US Bundesstaaten. Die Spekulanten und die Profeten sind am Werk. Es hat mit einer Rezession nichts zu tun. Ruhe bewahren. Weiterhin investieren und keine Angst von den Gewinnmitnahmen haben, bitte. Am Horizont ist es schön und besser. Antworten


Bruno Waldvogel

12.08.2010, 15:19 Uhr
Melden

Man darf das grosse Bild nicht aus den Augen verlieren. Die Krise war nie wirklich beendet. Mit viel Medienpower, Steuermilliarden und Schönreden hielt man den Schwelbrand unter dem Deckel. Bei der kleinsten zusätzlichen Verstimmung bricht natürlich alles sofort auf. In diesem Sinne werden wir einfach nur desinformiert, um Panik zu verhindern. Aber dieses Spiel spielt man nicht ewig. Antworten


Max Demian

12.08.2010, 15:07 Uhr
Melden

Genau, und sich noch höher verschulden?! Es sind doch genau die gleichen "anti-amerikanischen" Stimmungsmacher und jetzt Keynesianer, welche den USA seit Jahrzehnten vorwerfen, dass sie über ihren Verhältnissen leben. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! Es mag als Fehler erscheinen in der kurzen Frist, langfristig aber, ist es die einzige Lösung. Antworten


Matthias Steiner

12.08.2010, 14:52 Uhr
Melden

Die europäischen Börsen reagieren aber sehr solide auf die jüngsten US-Abschläge. Gut möglich, dass sich das Gravitationszentrum der Weltwirschaft weg von den USA hin zu Ländern wie Indien, China und Korea wendet. In einigen Jahren wird es die Welt nicht mehr so gross interessieren, ob die Amerikaner (weniger als 5 % der Weltbevölkerung) immer noch auf überteuerten Häusern sitzen. Bye, USA. Antworten


Ueli Eichenberger

12.08.2010, 14:31 Uhr
Melden

Angst und Gier - die nächste Runde kommt bestimmt. Es ist schon verrückt, was der Herdentrieb anzurichten vermag. Soll- und Haben-Zinsen sollten 1 .5 % höher sein. Eine Kapitalumsatzsteuer auf spekulative Geschäfte sollte erhoben werden. Ausserdem sollten auf Rohstoffoptionen eine Pflicht zur Hinterlegung von wenigstens 10% des Underlyings eingeführt werden - und schon wären alle Probleme gelöst. Antworten


Patrick Ryf

12.08.2010, 14:28 Uhr
Melden

Die USA sind in einer Depression. Wer noch nicht begriffen hat, dass der Amerikanische Staat lügt was das Zeug hält, muss etwas anderes als Naiv sein. Die Verlautbarungen der Amerikanischen Behörden kann man etwa so ernst nehmen wie die Propaganda des Wahrheitsministeriums aus George Orwells 1984. Antworten


Peter Müller

12.08.2010, 14:25 Uhr
Melden

Und wieder wird uns eine Krise im schlaf überraschen! Nichts gelernt, weiter so! Wirtschaftskrisen werden behandelt wie Naturkatastrophen, als ob man sie nicht vorhersagen könnte!? Dabei regiert Angst die Börsen, die Banken und die Wirtschaft. Das Ergebnis: Selbsterfüllende Prophezeiung... Antworten


Rene Wetter

12.08.2010, 14:24 Uhr
Melden

Im Monatstakt (gefühlt im Wochentakt) wird hier vom Doubledip geschrieben. Wenn noch lange so weiter gemacht wird, kommt er tatsächlich. In letzter Zeit wurde berichtet, dass es in Europa bergauf gehe und in den USA runter...und jetzt geht die Griechenlanddiskussion wieder los, der Euiro geht wieder runter...und, und, und... Antworten


pary muster

12.08.2010, 14:18 Uhr
Melden

Aufwachen! Wacht endlich AUF! Dieses Unethische und Unmoralische Finanzsystem (Global) wird nicht mehr weiter funktionieren. Die Gegebenheiten der Heutigen Zeit wird Unethische und Unmoralische Systeme nicht mehr zulassen. Sie werden bemerken, dass je länge je mehr solche Machenschaften ans Tageslicht treten und auffliegen. Antworten


urs bauer

12.08.2010, 14:13 Uhr
Melden

Wennman weis wie Geld ensteht und das es keinerlei Deckung hat, wird feststellen das dieses System ein Ablaufdatum hat, das immer wie näher kommt. Das Geldsystem so wie wir es Heute haben ist zum scheitern verurteilt. Schauen wir doch die letzten grossen Krisen an. 1913 und 1929 !! Was folgte danach grosse Depresion und zwei Weltkriege. Hoffe nicht das es diesmal wieder passiert. Antworten


Barbara Stucki

12.08.2010, 14:06 Uhr
Melden

Das kommt davon, wenn die Medien nur die Lobbyisten vom Arbeitgeberverband, SECO, sonntagsrednerische Firmensprecher oder PR-Strategen zitieren. Erschreckend zB. die naive, verzerrende Berichterstattung des CH-Fernsehens (sind ja auch werbeabhängig!...). Namhafte Experten bis hin zu Nobelpreisträgern werden nur am Rande zitiert, um die positive Manipulation nicht zu gefähren. Antworten


lui casutt

12.08.2010, 13:59 Uhr
Melden

dass der markt volatil bleibt, ist nicht neu. korrekturen wie in den letzten tagen gehören dazu u. das ist gut so! gleich wieder versuchen einen double dip reinzuinterpretieren ist wohl genauso hysterisch, wie die annahme, wir gingen jetzt wieder zur tagesordnung über u. all die versäumnisse der letzten jahre oder gar jahrzehnte seien ausgebügelt. diese wunde zu heilen braucht noch viel geduld. Antworten


markus lanz

12.08.2010, 13:59 Uhr
Melden

Vielleicht sind die Medien auch nicht ganz unschuldig wenn alle so pessimistisch werden? Wenn ich diesen Artikel lese, könnte man meinen dass die Welt unter geht! Was ist denn so schlimm wenn sich das Wachstum einmal etwas verlangsamt? Es gibt kein einziges Geschäft welches ewig in den Himmel wächst! Wenn die Aktien steigen, liest man nie einen positiven Artikel. Antworten


Roger Walser

12.08.2010, 13:47 Uhr
Melden

Was soll das Theater? Die Erfahrung zeigt. Die Börse sinkt und steigt immre wieder. So wie nach dem Regen die Sonne scheint, die Erde sich dreht und Geheimnisse aus dem Bundesrat in die Öffentlichkeit kommen. Nur, das sind keine Schlagzeilen und ohne Schlagzeilen lässt sich die Zeitung schlecht verkaufen. So gesehen, nichts Neues und noch einen schönen Tag. Antworten


Stefan Meier

12.08.2010, 13:28 Uhr
Melden

Zweck-Pessimismus vor den geplanten Lohnverhandlungen im Herbst. Ist Herr Meier von der Wirtschaft gesponsert? Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Lokale Suche

Marktplatz

Emil Frey AG Autocenter Bern

Geniessen sie die Strasse mit dem neuen Subaru XV. Nur im Emil Frey Autocenter Bern.

Jobsuche

Jobs, in die man sofort wechseln will!

Jobsuche

Jobs, in die man sofort wechseln will!