Wirtschaft

Diskussion

«Der ESM und das Einschreiten der EZB reichen nicht»

Nach dem Entscheid der deutschen Verfassungsrichter kann der ESM endlich starten. Was bedeutet das für Europa – und wo stehen wir in der Eurokrise überhaupt? Wirtschaftsprofessor Paul De Grauwe gibt Auskunft. Mehr...

Interview: Simon Schmid.

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46 Kommentare

ralph kocher

12.09.2012, 23:08 Uhr
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Letzte Eisenbahn, dass es den Steuerbetrügern an die Kandarre geht. So gilt endgültig zu verhindern, dass redliche Steuerzahler für private Anleger haften sollen, die sich tätigkeitsscheu verzocken. Als nächstes, nur Bereiche noch unterstützen, welche volkswirtschaftlich wichtig sind. Fazit: Spekulantenbereiche wie auch das Bankgeheimnis müssen pleite gehen; der Souverän nimmt hier keinen Schaden. Antworten


Theres Hofer

12.09.2012, 22:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Wieder ist d.Rede von Ländern, statt von Banken! Es sind d.BANKEN, die das Geld d.Sparer verzockt haben u.jetzt mit Steuergeldern saniert werden (müssen). Und d.Manager bleiben auf ihren Posten u.alles wird weitergehen wie bisher.
Offen gesagt, mir soll keiner mehr ein Gehalt erklären wollen. Ich würde für d.Hälfte eine Bank auch an die Wand fahren können...
Antworten


Norbert Schnug

12.09.2012, 20:11 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Helga Hansen
Weil ihnen 3 Währungsreformen erspart blieben ! Die 3. war die Einführung des € und jetzt werden
die Deutschen zahlen bis ihnen schwindelig wird.
Antworten


André Furrer

12.09.2012, 17:02 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die Euro Krise hat bis jetzt den Deutschen nur geholfen. Rekord tiefe Schuldzinsen und enorme Exporte wie nie. Die eingeleiteten Massnahmen von EZB und die Schaffung des ESM sind klar die richtigen Schritte in eine "normalere" wirtschaftliche Zukunft. Zum Glück sind Leute mit Wissen + Verstand am Ruder und nicht die Lästerer aus den Foren. Es freut mich Sie angesprochen zu haben. :-) Antworten


André Furrer

13.09.2012, 07:22 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Herr Niehues. Die tiefen Schuldzinsen ermöglichen dem dt. Staat Kredite von mehreren Mrd. im bis jetzt 2 stelligen Bereich praktisch zum Nulltarif aufzunehmen. All diejenigen Leute welche Dank der wirtschaftlichen Stärke des Landes Arbeit haben, fallen dem Staat nicht als Arbeitslose zur Last. Zudem sitzen wir wir einfach alle im gleichen Boot und geniessen beiden Seiten der Geschichte.


Tristan Niehues

12.09.2012, 19:02 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Rekordtiefe Schuldzinsen haben dem dt. Steuerzahler Mrd. im einstelligen Bereich erspart und darauf hätte er angesichts der Summen, für die er wegen der Eurokrise jetzt haftet, gerne verzichtet.
Und da der Export ins EU Inland/Ausland 50:50 ausmacht(vorteil abgewertete Währung/Nachfrageinbruch) - würde ich ihre Behauptung, das Deutschland von der Eurokrise profitiert, gerne mit Zahlen belegt sehe


Dani Kobler

12.09.2012, 16:48 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Die EZB kann unbegrenzt Anleihen aufkaufen und die Eurokrise ist gelöst.
Wieso ist da niemand schon im 2008 daraufgekommen?
Keiner verliert Geld, keiner Konkurs, keine Tränen keine Bankrun.
Quadratur des Kreise. Bravo.
Antworten


Tristan Niehues

12.09.2012, 19:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Es gibt Vorraussetzungen für den Anleihekauf - und wenn diese erfüllt sind kann die EZB unbegrenzt Anleihen dieser Länder kaufen.
Und das wird erst jetzt da die Prepherieländer Sparbemühungen gezeigt haben umgesetzt.


Maria Gasser

12.09.2012, 16:17 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Hurra Goldman hat gesiegt ! Antworten


Ruedi Strickler

12.09.2012, 22:41 Uhr
Melden

Nein, Goldman Sachs hat nicht gesiegt! Noch nicht! Draghi ist zwar ein GS-Mann, aber immerhin ist es mögl.,dass er weiss, wo seine Loyalitäten JETZT zu sein haben!!
Und, viele Regierungschefs sind zwar feige, aber nicht vollkommen verblödet - insbesondere Merkel ist beides nicht. Also: Wait and see!


will williamson

12.09.2012, 17:55 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Sie meinen wohl den Goldman mit dem Sachs hinten dran? Die Bank, die die Welt dirigiert!


eugen bissegger

12.09.2012, 16:04 Uhr
Melden 32 Empfehlung 0

Frau BK Merkel meint betr. ESM: "Ein guter Tag für Deutschland und Europa" Ich glaube die sind alle Verrückt geworden. Und EZB kauft Schrottanleihen bis zum geht nicht mehr, dem keine Gegenwerte gegenüber stehen. Um zu sehen wohin das führt, muss man nicht studiert haben. Völkerenteignung auf breitester Front wird die Folge sein. Kann das friedlich vonstatten gehen oder gibts noch EU/€-Träume(r)? Antworten


Ruedi Strickler

12.09.2012, 16:03 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Ich finde es einfach unglaublich, dass man von d.Rettung d.Länder spricht, obwohl in Wahrheit d.BANKEN gerettet werden, die dieses Schlamassel angerichtet haben!
Wann endlich werden d.obersten Bankster zur Rechenschaft gezogen?!
Antworten


Maximilian Nimbus

12.09.2012, 15:44 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ein Tilgungsfond, bei dem die potenten Euroländer den Banken ihre riskanten, hochbezinsten Kredite zurückzahlen würden, ist je nach Standpunkt gut (Banken) oder schlecht (Steuerzahler). Man fragt sich warum immer von einer Eurokrise geschrieben wird obwohl das Problem ursächlich bei den zweifelhaften Forderungen der Banken liegt. Antworten


Gregor Enste

12.09.2012, 14:37 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Im nächsten Jahr sind Bundestagswahlen und vorher sind noch einmal Landtagswahlen.
Vielleicht sind wir Deutsche dann aufgewacht und wählen dann andere Parteien und wenn man meint,daß die deutschen Wähler entmachtet sind und keine Partei mehr etwas gegen den Ausverkauf Deutschlands tun könne,dann kann Deutschland die Zahlungen einstellen und ich möchte dann mal sehen wie man an Geld kömmen will.
Antworten


D. Oertli

12.09.2012, 17:36 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Enste: Welche Parteien denn? FDP (vielleicht)? Grüne (wohl kaum)? Piraten (wissen selbst noch nicht, wofür sie stehen)? Wird schwierig...


Tristan Niehues

12.09.2012, 16:18 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ich bin seit heute morgen 7 Uhr wach und habe mich als Deutscher über das Urteil sehr gefreut.


Helmut Fischer

12.09.2012, 16:04 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Die Deutschen haben nur die Wahl zwischen einer Partei die viel und einer die noch mehr Geld für eine unrettbare €-Politik ausgeben will. Mir scheint die Uebersicht haben alle schon verloren. Griechenland hat trotz der Halbierung der Schulden mehr Schulden als je zuvor.


Francois-Marie Arouet

12.09.2012, 14:34 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Historisch gesehen sind fast alle Gebilde (Staaten oder Staatenbuende),
die zu schnell und masslos gewachsen sind, wieder implodiert.
Meistens von den Peripherien her...
Antworten


Francois-Marie Arouet

12.09.2012, 20:17 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@D. Oertli:
Das sind Beispiele.
Ich bin ja konstruktiv und hoffe, dass man aus Geschichte auch lernen kann. (2 Schritte vor - einen zurueck).
Ich wuensche Ihnen ebenfalls einen schoenen Abend.


D. Oertli

12.09.2012, 18:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Arouet: Die UdSSR musste zuerst komplett bankrott gehen; das Habsburger Reich erlitt einen kriegerischen, exogenen Schock, etc. Sollte Ihre Analogie stimmen, stehen uns noch "schöne" Zeiten bevor... Trotzdem einen gemütlichen Abend!


Francois-Marie Arouet

12.09.2012, 17:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@D. Oertli:
Chronologisch retour:
Ex-UdSSR mit ihren Satelliten, Habsburger-Reich, Grossfrankreich (unter Napoléon), Heiliges roemische Reich deutscher Koenige,
bis zu den Roemern selbst.
(Ich habe mich auf Europa beschraenkt).


D. Oertli

12.09.2012, 17:29 Uhr
Melden

@Arouet: Woran denken Sie da zum Beispiel? Danke.


Ernst Dittmar

12.09.2012, 14:33 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Solange es keine einheitliche Wirtschafts- und Finanzpolitik im Euroraum und keinen geregelten solidarischen Finanzausgleich unter den Eurostaaten gibt, kann diese Dauerkrise nicht überwunden werden. Da irrt Wirtschaftsprofessor Paul De Grauwe gewaltig. Diese Krise ist eine Strukturkrise und kann nur mit der Abschaffung des Euro oder der massiven Abtretung nationaler Kompetenzen gelöst werden. Antworten


Daniel Wyss

12.09.2012, 22:25 Uhr
Melden

stimmt genau und ich persönlich würde es mit letzterem lösen


Willi Vollenweider

12.09.2012, 14:30 Uhr
Melden 48 Empfehlung 0

Wie lange wartet man noch zu, endlich die Ursachen und nicht die Symptome zu bekämpfen? Die Idee, dass eine gemeinsame Währung bewirken würde, dass die wirtschaftlich-strukturellen Unterschiede der Länder ausgeglichen würden, hat sich definitiv als falsch herausgestellt. Da hilft auch kein Zuwarten. Ganz im Gegenteil: es wird alles nur noch schlimmer. Abkoppelung der PIGS-Staaten vom Euro jetzt! Antworten


Bernhard Kneuss

12.09.2012, 14:30 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

«Der ESM und das Einschreiten der EZB reichen nicht».
Das toent ein bisschen - wie an Olympischen Spielen:
Immer groesser, immer weiter, immer hoeher ...
Antworten


Amos Scherrer

12.09.2012, 14:26 Uhr
Melden 63 Empfehlung 0

Man kauft sich einfach Zeit. In dieser Zeit bringen gewisse Interessensgruppen ihre Schäfchen ins Trockene. Antworten


Helmut Fischer

12.09.2012, 14:23 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Der Damm ist gebrochen. Die Schuldenflut ist nicht mehr zu stoppen. Die Südländer werden sich weiter bei der EZB bedienen. Nachdem alle übetschuldet sind, wird es wohl nicht mehr lange auf friedlichem Weg zu lösen sein. Die Feindbilder sind ja schon fast fertig. Antworten


Stefan Jost

12.09.2012, 14:22 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

"Ein Schuldentilgungsfonds, bei dem Teile der Staatsschulden vergemeinschaftet und über längere Zeit abgetragen würden"? Vergemeinschaftung der Schulden ist schon halbwegs da. Aber abbauen? Wo will der Professor die Schulden dann hinbringen zum Abbau? in die Sondermüllanlage? Deutschland hat dieses Jahr selber eine Neuverschuldung von 32 Milliarden, für 2013 19 Milliarden geplant... Antworten


Stefan Jost

12.09.2012, 16:35 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Jein, häufig stehen den Staatsschulden nicht Vermögen im eigentlichen Sinn gegenüber. Oftmals kaufen die Banken Staatsanleihen mit Geldschöpfung der eigenen Notenbanken. Sobald die Banken einen Staat gefunden haben, von dem sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Zins- und Rückzahlung erwarten, holen sie sich neues Geld bei der Notenbank. Die Banken leben gut davon - bis zu einer Krise...


manuel braun

12.09.2012, 16:22 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

genau dass ist das problem. schulden stehe auch immer vermögen in gleicher höhe gegenüber, werden die schulden "zurückbezahlt" hat sie jemand anderes an der backe, werden sie gestrichen, muss sich die kohle jemand ans bein streichen. intressant an der neuverschuldung finde ich, dass die bussen und schuldtilgungen, die mit annahme des fiskalpaktes ab 2013 fällig werden noch in keinem haushalt sind.


Marcel Zufferey

12.09.2012, 14:20 Uhr
Melden 54 Empfehlung 0

Seien wir doch einmal ehrlich: Die (süd)europäische Schuldenlast ist ein Fass ohne Boden. Es wird nie genug sein! Antworten


Fabian Müller

12.09.2012, 14:20 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Ich weiss nicht, wie lange wir uns noch alle verarschen lassen. Geld regiert die Welt und das nicht nur in diesen Belangen. Solange Menschen an der Macht sind, die an dieser Misère verdienen, wird sich rein gar nichts ändern.Warum sollte z.B. ein Machtinhaber/Politiker/Unternehmer einen positiven Volksentscheid herbeirufen/unterstützen, solange er seine Millionen verdient u sein gemachtes Nest hat Antworten


Susanne Lüscher

12.09.2012, 14:13 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Wenn man sich in den Foren unseres grossen Nachbarkantons umhört, hat man schon das Gefühl, dass das Volk die Geduld mit den Politikern verliert - sicher nicht zu unrecht! Antworten


Kusi Gallati

12.09.2012, 14:13 Uhr
Melden 93 Empfehlung 0

Ich kenne sehr viele Deutsche und die haben schon lange die Schnauze voll für andere Länder, die durch Vetternwirtschaft, Korruption und Steuerhinterziehung faktisch Pleite sind, die Rechnungen zu zahlen um sich dann genau von diesen Leuten noch als Nazis beschimpfen zu lassen. Umgekehrt gibt es bei uns immer noch Spinner, die allen Ernstes in die EU wollen. Antworten


Frederic Bieger

12.09.2012, 15:57 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

@Gela Bucher: Deshalb hoffen "wir ja alle" dass Deutschland auch ein bischen auf sich aufpasst und die Kurve kriegt :) Andererseits nicht die Schweiz unterschätzen...Sie hat den WK2 recht gut überstanden. Sie exportiert auch trotz starkem Franken mehr pro Kopf als Deutschland.


Gela Bucher

12.09.2012, 15:18 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@Keller: Steht Deutschland am Abgrund, steht die EU am Abgrund und steht auch die Schweiz am Abgrund. So einfach ist das!


Andreas Keller

12.09.2012, 14:27 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Der Migrationsdruck von DE nach CH nimmt mit den immer waghalsigern ESM und EZB Aktionen leider gewiss nicht ab. Viele Deutsch rechnen inzwischen damit, dass es ihren Kindern schlechter gehen wird als ihnen selbst. So hoffen sie darauf, dass die Kinder dann wenigstens in der Schweiz ein besseres Leben haben, wenn das in Deutschland nicht mehr geht.


Dieter Wundrak-Gunst

12.09.2012, 13:50 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Kein Wort mehr zu diesem Kommentar. Warum? So sehe ich es auch. So sage ich doch noch etwas, alles nicht so einfach in einer Welt, die immer grössere Ansprüche stellt. Antworten


Steven Häfi

12.09.2012, 13:44 Uhr
Melden 178 Empfehlung 0

Der Letzte Satz ist ja Wunderbar. "Vieles ist möglich was vorher nicht möglich war" Ich denke mal wenn die in Deutschland mal wirklich das Volk fragen würden hätten alle Politiker schon lange eine Schallende Ohrfeige erhalten. Ich hoffe einfach darauf das es genügend Intelligente Leute in Deutschland gibt die die etablierten Parteien bei den nächsten Wahlen kastrieren. Antworten


hans frein

12.09.2012, 15:40 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Häfi leider gibt es nächstes Jahr ja keine Alternativen.Es kommt zur grossen Koalition (CDU/CSU und SPD) unter der bisherigen Kanzlerin Merkel. Ex-Kanzler Kohl sagte mal "die Karawane zieht weiter"


Stefan Jost

12.09.2012, 14:09 Uhr
Melden 72 Empfehlung 0

Die Deutschen Wähler können gar nichts mehr beeinflussen, die EZB kann fast beliebig Anleihen von Schuldenstaaten kaufen. Die ursprünglichen Dogmen "EZB darf keine Staaten finanzieren" und "keine Vergemeinschaftung von Staatsschulden" sind gefallen, die Dämme sind gebrochen, Deutschlands Wähler sind so gut wie entmachtet.


Patrick Meier

12.09.2012, 13:43 Uhr
Melden 135 Empfehlung 0

Nach dem Rettungsschirm ist vor dem Rettungsschirm. Kaum ist einer aufgespannt, wird schon nach dem nächsten gerufen. Wie lange noch? Bis die Anleger gar kein Verlustrisiko mehr tragen müssen? Fragt sich dann aber, wieso sie noch Zins bekommen sollen. Antworten


Patrick Meier

12.09.2012, 15:21 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Richtig, Herr Spahr. So werde wir Kleinsparer von den Banken abgespeist. Aber die Finanzmärkte verlangen von Krisenstaaten mittlerweile horrende Zinsen, eben wegen des angeblichen Risikos. Dabei tragen die gar kein Risiko mehr weil im Katastrophenfall der Staat einschreiten müsste. Das kennen wir ja seit etliche Banken weltweit von den Staaten gerettet wurden.


Peter Spahr

12.09.2012, 14:39 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Zins bekommt man jetzt schon fast keine mehr. Früher haben selbst Sichtkontoguthaben noch 3% oder mehr abgeworfen, inzwischen eher 0.25% oder weniger. Grund für den Zins ist nicht nur das Ausfallrisiko, sondern er ist auch Entschädigung für die Zeit, in der man das Kapital nicht verfügbar hat.



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