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Das Portemonnaie friert mit
Eine weitere Woche eisiger Temperaturen kommt auf die Schweiz zu. Dies verursacht Mehrkosten bei Heizung und Transport – wobei Elektromobile besonders schlecht wegkommen. Mehr...
Von Simon Schmid.
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18 Kommentare
Gelesen: "Automobilforscher Geringer berichtet von einem Versuch, bei dem sich die Reichweite eines Elektroautos in der Kälte halbiert habe – was gleichbedeutend mit einer Verdopplung der Transportkosten für dieselbe Strecke wäre." Gedacht: als Automobilforscher muss oder Journalist muss man nicht rechnen können. Die Transportkosten sind mehr als bloss der STrom (oder das Benzin)! So ein Unsinn! Antworten
Das Schöne ist doch, dass bei diesen Temperaturen kein Mensch Lust hat, irgendwohin zu fahren und freiwillig zu shoppen. So gesehen, wird das "Einfrieren" der Ausgaben die Mehrkosten für die Heizung mehr als wettmachen ! Wünsche eine besinnliche Woche. Antworten
Sie verwechseln "gefühlte" Temperatur/Wärme mit absoluter Temperatur/Wärme. Die absolute Temperatur reicht bis -273°C (= 0 Kelvin) - erst dann enthält etwas wirklich keine Wärme mehr. So ist es hier 40°C wärmer als in Sibirien (-50°C).
Wärmepumpen holen die Wärme übrigens meist aus dem Boden (ca. 10°C). Auch bei -20°C spart eine WP für 60°C-Warmwasser bis zu 65% Strom gegenüber E-Boiler/Heizung.
Wohl wahr, dass Luft / Wasser WP's dieser Tage einen schlechten Wirkungsgrad haben. Deshalb tut man gut daran, ein geeignetes Heizkonzept zu erstellen. In Kombination mit einer WW Speicher und z.B. einem Wasserführenden Schwedenofen lassen sich diese paar Tage ungewönlicher Kälte bequem überbrücken. Und wenn man sich zudem noch WW Kollektoren anschliesst ist man "putzt und gstrählt".
Elektroautos haben meiner Meinung nach eh keine Zukunft. Woher soll denn einst der Strom kommen, wenn alle AKWs abgeschaltet wurden? Der Stromverbrauch der Haushalte wird kaum sinken (im Gegenteil). Und da denken "intelligente" Leute tatsächlich an eine Zukunft von Elektroautos? Ganz schön naiv! Antworten
@Thomas Milesi: Also ist billiger Atomstrom doch guter Strom?
@Karl Baumann: Die Eisenbahn-Benützer sind verrückt geworden, spätestens bei der neuesten Tariferhöhung!
bin ich froh, haben die bvb ihre e-buse durch dieselbuse ersetzt, sonst würde noch mehr strom in den netzen fehlen. das zum thema ein elektromotor ist viel effizienter als ein benziner oder diesel. aber eben basel tikt anders oder herr müller.
@ Elisabeth Matter vielleicht ist es noch ein wenig naiver an die Zukunft von AKW und Öl zu glauben. Beide Rohstoffe sind nicht endlos zu beziehen. Aus Öl kann man viel gescheiteres machen als es bei einem sehr schlechtem Wirkungsgrad (Ottomotor) zu verbrennen. Die Zukunft muss mit erneuenbaren Energien gesichert werden. Unterschätzen sie die Forschung nicht.....
Nicht wegen dem Stromverbrauch haben Elektroautos keine (breite) Zukunft, sondern weil es schlicht zuwenig Lithium gibt welcher in einem vernünftigen Preis abgebaut werden kann. Und ohne leistungsstarke Batterien ist die Zukunft da schon abgefahren. Da sehe ich eher Wasserstoffautos, und da wird der Treibstoff auch mit Strom gewonnen (aber nicht zur Hochtarifzeit).
es ist viel effizenter, den sprit den die autos verbrauchen würden in einem kraftwerk in strom umzuwandeln. elektromotor ist viel effizenter als ein benzinmotor. an einem stationärem kraftwerk ist der schadstoffausstos um einiges besser zu kontrolieren als an tausenden von fahrzeugen.
@Matter: Die Lösung liegt in der EFFIZIENZ. Heute sind viele Prozesse in der Industrie, aber auch in den Haushalten extrem ineffizient. Da kann eine Menge Strom eingespart und für Elektroanwendungen (z.B. Mobilität) verwendet werden. Auch bei den Verbrennungsmotoren sind grosse Einsparungen möglich: Statt 6 Liter pro 100 Km sind dann nur noch 0.5 Liter nötig (in Form von Strom).
Richtig Frau Matter, der Energiebedarf wird in allen Bereichen zunehmen!
@Frau Matter: Warum so pessimistisch? Ohne Zweifel werden Elektroautos kommen. Wir haben gar keine andere Wahl. das Oel geht bekanntlich zu Ende. Als die erste Eisenbahn fuhr, wurde allen Ernstes behauptet, dass die Fahrgäste verrückt würden. Der Mensch wird Lösungen finden, aber das Oel und auch Atomkraft sind bestimmt keine Zukunftsoptionen.
kommt bei allem immer auf die Perspektive an. Ich habe schon Leute erzählen hören, die in einer Wohnung in Afghanistan alles Brennbare, das sie irgendwo auffinden konnten, auf einem Feuer verbrannt haben, um nur etwas wärme für ganz kurze Zeit zu haben. Es erinnert einen an Kriegszeiten. Da habe ich lieber ein festgefrorenes Pormonnne... Antworten
ich weiss frau Rubin. Sie haben recht. Aber mein Geldbeutel ist so schon festgefrohren und dann macht einem das eben schon Bauchweh.
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