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Das Portemonnaie friert mit

Eine weitere Woche eisiger Temperaturen kommt auf die Schweiz zu. Dies verursacht Mehrkosten bei Heizung und Transport – wobei Elektromobile besonders schlecht wegkommen. Mehr...

Von Simon Schmid.

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18 Kommentare

Giovanni Baptista

08.02.2012, 05:52 Uhr
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Gelesen: "Automobilforscher Geringer berichtet von einem Versuch, bei dem sich die Reichweite eines Elektroautos in der Kälte halbiert habe – was gleichbedeutend mit einer Verdopplung der Transportkosten für dieselbe Strecke wäre." Gedacht: als Automobilforscher muss oder Journalist muss man nicht rechnen können. Die Transportkosten sind mehr als bloss der STrom (oder das Benzin)! So ein Unsinn! Antworten


Heidi Boser

06.02.2012, 17:26 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Das Schöne ist doch, dass bei diesen Temperaturen kein Mensch Lust hat, irgendwohin zu fahren und freiwillig zu shoppen. So gesehen, wird das "Einfrieren" der Ausgaben die Mehrkosten für die Heizung mehr als wettmachen ! Wünsche eine besinnliche Woche. Antworten


Martin Jucker

06.02.2012, 17:01 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Die grössten Verlierer der Kälte sind die Halter von Luft-Wärempumpen. Die sind falls sie überhaupt noch funktionieren reine Stromheizungen. Die hohe Effizienz das Jahr über wir in wenigen Tagen mehr als kompensiert. Antworten


Christian Molina

07.02.2012, 11:08 Uhr
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Sie verwechseln "gefühlte" Temperatur/Wärme mit absoluter Temperatur/Wärme. Die absolute Temperatur reicht bis -273°C (= 0 Kelvin) - erst dann enthält etwas wirklich keine Wärme mehr. So ist es hier 40°C wärmer als in Sibirien (-50°C).
Wärmepumpen holen die Wärme übrigens meist aus dem Boden (ca. 10°C). Auch bei -20°C spart eine WP für 60°C-Warmwasser bis zu 65% Strom gegenüber E-Boiler/Heizung.


Marc Friedli

06.02.2012, 17:35 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Wohl wahr, dass Luft / Wasser WP's dieser Tage einen schlechten Wirkungsgrad haben. Deshalb tut man gut daran, ein geeignetes Heizkonzept zu erstellen. In Kombination mit einer WW Speicher und z.B. einem Wasserführenden Schwedenofen lassen sich diese paar Tage ungewönlicher Kälte bequem überbrücken. Und wenn man sich zudem noch WW Kollektoren anschliesst ist man "putzt und gstrählt".


Elisabeth Matter

06.02.2012, 16:17 Uhr
Melden 55 Empfehlung 0

Elektroautos haben meiner Meinung nach eh keine Zukunft. Woher soll denn einst der Strom kommen, wenn alle AKWs abgeschaltet wurden? Der Stromverbrauch der Haushalte wird kaum sinken (im Gegenteil). Und da denken "intelligente" Leute tatsächlich an eine Zukunft von Elektroautos? Ganz schön naiv! Antworten


Bruno Bernasconi

07.02.2012, 00:21 Uhr
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@Thomas Milesi: Also ist billiger Atomstrom doch guter Strom?


Bruno Bernasconi

06.02.2012, 23:31 Uhr
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@Karl Baumann: Die Eisenbahn-Benützer sind verrückt geworden, spätestens bei der neuesten Tariferhöhung!


stefan schneider

06.02.2012, 18:14 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

bin ich froh, haben die bvb ihre e-buse durch dieselbuse ersetzt, sonst würde noch mehr strom in den netzen fehlen. das zum thema ein elektromotor ist viel effizienter als ein benziner oder diesel. aber eben basel tikt anders oder herr müller.


peter muller

06.02.2012, 17:44 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@ Elisabeth Matter vielleicht ist es noch ein wenig naiver an die Zukunft von AKW und Öl zu glauben. Beide Rohstoffe sind nicht endlos zu beziehen. Aus Öl kann man viel gescheiteres machen als es bei einem sehr schlechtem Wirkungsgrad (Ottomotor) zu verbrennen. Die Zukunft muss mit erneuenbaren Energien gesichert werden. Unterschätzen sie die Forschung nicht.....


Thomas Milesi

06.02.2012, 16:52 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Nicht wegen dem Stromverbrauch haben Elektroautos keine (breite) Zukunft, sondern weil es schlicht zuwenig Lithium gibt welcher in einem vernünftigen Preis abgebaut werden kann. Und ohne leistungsstarke Batterien ist die Zukunft da schon abgefahren. Da sehe ich eher Wasserstoffautos, und da wird der Treibstoff auch mit Strom gewonnen (aber nicht zur Hochtarifzeit).


urs müller

06.02.2012, 16:45 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

es ist viel effizenter, den sprit den die autos verbrauchen würden in einem kraftwerk in strom umzuwandeln. elektromotor ist viel effizenter als ein benzinmotor. an einem stationärem kraftwerk ist der schadstoffausstos um einiges besser zu kontrolieren als an tausenden von fahrzeugen.


Martin Keller

06.02.2012, 16:34 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

@Matter: Die Lösung liegt in der EFFIZIENZ. Heute sind viele Prozesse in der Industrie, aber auch in den Haushalten extrem ineffizient. Da kann eine Menge Strom eingespart und für Elektroanwendungen (z.B. Mobilität) verwendet werden. Auch bei den Verbrennungsmotoren sind grosse Einsparungen möglich: Statt 6 Liter pro 100 Km sind dann nur noch 0.5 Liter nötig (in Form von Strom).


Kurt Hauser

06.02.2012, 16:33 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Richtig Frau Matter, der Energiebedarf wird in allen Bereichen zunehmen!


Karl Baumann

06.02.2012, 16:36 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

@Frau Matter: Warum so pessimistisch? Ohne Zweifel werden Elektroautos kommen. Wir haben gar keine andere Wahl. das Oel geht bekanntlich zu Ende. Als die erste Eisenbahn fuhr, wurde allen Ernstes behauptet, dass die Fahrgäste verrückt würden. Der Mensch wird Lösungen finden, aber das Oel und auch Atomkraft sind bestimmt keine Zukunftsoptionen.


Monica Rubin

06.02.2012, 16:09 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

kommt bei allem immer auf die Perspektive an. Ich habe schon Leute erzählen hören, die in einer Wohnung in Afghanistan alles Brennbare, das sie irgendwo auffinden konnten, auf einem Feuer verbrannt haben, um nur etwas wärme für ganz kurze Zeit zu haben. Es erinnert einen an Kriegszeiten. Da habe ich lieber ein festgefrorenes Pormonnne... Antworten


Rubin Monica

06.02.2012, 15:46 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Bitte nicht Jammern! Sonst tauschen wir verwöhnten Schweizer doch mal kurz die Seite und gehen in den Osten, nach Russland, oder Afghanistan oder so und schauen mal wie dort die Kälte zu ertragen ist. Antworten


petra kaiser

06.02.2012, 16:02 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

ich weiss frau Rubin. Sie haben recht. Aber mein Geldbeutel ist so schon festgefrohren und dann macht einem das eben schon Bauchweh.



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