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Computer spielten verrückt – Chaos an der Wallstreet

An der New Yorker Börse sind die computergestützten Handelssysteme kurzzeitig ausser Kontrolle geraten. Der Handel einiger Papiere musste ausgesetzt werden. Mehr...


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24 Kommentare

Daniel Munkerl

02.08.2012, 10:14 Uhr
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Haben jetzt wieder die Market Maker (MM) ihre COmputer auf "Speed" umgeschalten ? Viele Börsenplätze hatten schon vor Jahren die Quotierungsmaschinen der MMs beanstandet, aber durch nette Gespräche wieder fallen gelassen ;-D
DIe Problematik an der Krise liegt meines Erachtens an diesen Maschinen, aber die Aufsichtsbehörden; welche ja nichts verstehen, wissen es ja besser !
Antworten


Peter Müller

02.08.2012, 10:34 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Sie verstehen es aber? Die Krise diesen Maschinen zuzuschieben, ist verlockend aber wohl ziemlich falsch. Hinter den Maschinen hocken Menschen. Wäre ja so einfach, einfach ein paar Computer verbieten und alles wäre wunderbar. Wer kam auf die Idee, die Subprime-Papier zu verbriefen? Wer hat die Zinsen zu lange künstlich zu tief gehalten? Wer hat jegliche Disziplin im Staatshaushalt verloren? PC's?


Peter Müller

02.08.2012, 09:33 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wenn Chaos herrscht, werden die weisen Menschen mit Erfahrung profitieren. Gut so. Angenommen durch fehlerhafte Algos wird ABB auf 1 Stutz runtergedrückt, ich würde kaufen. Übertreibungen wird es immer geben an der Börse, nur die histerischen und emotionsgeladenen Leute (und jetzt eben auch Computer) verlieren dabei. Antworten


Theres Hofer

02.08.2012, 09:16 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Hat da ein begnadetet IT-Mensch gfingerlet, in d.Hoffnung, dass es endlich mal kracht u.man aufräumen kann?!
Wir reden immer von "Freiheit" u.dabei verursacht ein winziger Fehler das totale Chaos! So abhängig von Technik - wo auch immer - waren die überheblichen reichen Länder/Menschen wohl noch gar nie!
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Stefan Flüeler

02.08.2012, 08:03 Uhr
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Von solchen computergestützten "High Frequency Traders" geht eine permanente, latente Gefahr aus.
Weil kein menschlicher Verstand mehr dahinter steht, welcher intuitiv und frühzeitig erkennen könnte, wenn diese algorithmen-gesteuerten "Händler" beginnen, sich gegenseitig aufzuschaukeln.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das einmal zu einem gewaltigen Börsen-Crash führen wird.
Antworten


Peter Müller

02.08.2012, 09:35 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Oder ein neuer Hype/Boom. Wobei es das auch vor HFT gab. Ich denke diese Algorithmen sind nicht mehr als ein Abbild der menschlichen Psyche, aus Gier und Angst getrieben und von Menschenhand entwickelt. Nur schneller läuft alles ab als früher, aber das ist ja generell so in der heutigen Gesellschaft.


Hansueli Zürcher

02.08.2012, 07:54 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Mich erschüttert das Bild zu diesem Bericht. Zwei Männer die ungläubig und ratlos auf einen Bildschirm starren. Im Normalfall sehen diese Herren sehr Vertrauenswürdig aus, aber jetzt? Glockengiesserlehrlinge, die nicht wissen wie ihnen geschieht! Diese Börse, die Wall Street, will die Welt, mit Hilfe von Romney, beherrschen? Antworten


Andreas Berger

02.08.2012, 06:44 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Computer spielen nicht verrückt ... Computer wurden von Menschen konzipiert und wurden von ihnen programmiert. Noch hat der Computer weder Seele noch ein Eigenleben ... daher stellt sich die Frage: Von was lenkt man ab, was wurde manipuliert, was sollen Händler und Investoren nicht merken? Antworten


Blanche Wu

02.08.2012, 11:13 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Oh ja ein Supercrash. Dann sind viele 0en und 1en einfach verpufft und für immer weg, da nicht physisch vorhanden. Was für ein Gaudi. Die Armen wird es wurmen. Aber die Börse gehört sowieso abgeschaft.


Theres Hofer

02.08.2012, 09:30 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Lieber Hr.Zürcher, seit wann denken mächtige, geldgierige, machtbesessene Männer so weit? Ist doch egal, denn es wird sie eher nicht treffen, sondern so Hansli wie Sie u.ich!!
Ein AKW ist sicher u.Waffensysteme auch. Computer sind Halb-Götter u.wir, d.Grossen, Götter! Da KANN nichts schief gehen u.wenn, sind die anderen Schuld!!
Vielleicht müssten WIR mal d.Stecker rausziehen...?


Hansueli Zürcher

02.08.2012, 08:51 Uhr
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Das Ausreizen mit dem Steuern von Prozessen mittels Computer hat unheimliche Formen angenommen und wer beherrscht das alles noch bleibt. Wenn nun die Börse stunden- oder tageweise nicht funktioniert, so ist das ein kleines Übel, aber ein AKW oder Kriegsgeräte? Was folgt dann?


Andreas Moser

02.08.2012, 05:09 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Wieso schiebt man den Computern das Chaos zu? Island hatte es 2008 wieder vorgemacht: Wenn die Währung crasht, crashen auch die Aktien und Immobilienpreise! Glücklich wird sich schätzen, wer in physische Edelmetalle investariert hat! Diese gehen nie Pleite, da keine Schulden dahinter stehen! Antworten


Peter Müller

02.08.2012, 10:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Hürlimann: Grundsätzlich richtig, hätte die SNB ihr Gold nicht verscherbelt und den Franken nicht künstlich geschwächt. Aber Zeiten ändern sich, und so muss Herr und Frau Schweizer heute eben selber Notenbank spielen und etwas physisches Geld anschaffen. Wir können es zwar nicht essen, aber bei einem Neustart (Währungsreform etc.) stehen wir danach besser da als mit wertlosem Papier.


Andreas Hürlimann

02.08.2012, 10:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Na dann friss mal den Mythos Gold und Edelmetall ... das einzige was du davon nicht bekommts ist eine Allergie ... aber satt wirst du nicht, wenn alles crasht, weil dir dann niemand einen Herdapfel für ein Kilo Gold gibt, wenn man selber Hunger hat! Gold als Reserve ist etwas für Insitutionen, aber gar nichts für Privatpersonen!


Philip Santschi (NY)

02.08.2012, 02:22 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Ich hoffe, dass irgendwer den Mut hat, eine neue Börse zu gründen, an der wieder auf Zuruf gehandelt wird. Solide Firmen können sich auch so problemlos kapitalisieren, und richtige Investoren können auch mit einem Börsenkurs leben, der nur 10x pro Tag ändert.
Arbitrage und Leerverkäufe schaffen keinen Mehrwert, ausser für die Zocker und Bankster selbst.
Antworten


Christoph Geiser

02.08.2012, 02:17 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Es ist soweit! Die Computer haben beschlossen uns auszulöschen! Mein Monitor guckt auch schon so komisch, muss glaub Ritalin 4.0 pro installieren.... Antworten


Lukas Aeschbacher

02.08.2012, 08:54 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Installieren Sie besser ein Antivirenprogramm, welches SKYNETBOT.W32 erfolgreich bekämpfen kann.


Gilbert Kuster

02.08.2012, 01:16 Uhr
Melden 52 Empfehlung 0

Hallo Nacherzähler der Märchen der Gebrüder Grimm. Geld geht nie verloren, sondern es besitzt ein anderer. Wo sind die verschwundenen Mia. der Anleger? Oder aber wer hat verloren oder gewonnen durch die angeblichen Misstände der Kommunikation wegen. Trotzdem wird weiter gespielt. Realitätsverlust vom Feinsten einiger Händler, mit dem Geld der Kunden. Nobel geht die Welt zu Grunde gell!? Antworten


Othmar Buchs

02.08.2012, 09:23 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Gedrucktes und irgendwo gelagerte Geld geht nicht verloren, durch Inflation verliert es an Kaufwert. Aufgeblasene Werte in Aktien, Derivaten etc. können sich tatsächlich für den letzten Besitzer in Nichts auflösen. Angenommen, Sie kaufen Mir Aktien zu 1000 CHF ab und die kauft Ihnen niemand mehr ab, weil die Firma nur Luft produzierte.....Den letzten beissen die Hunde kann auch hier gelten.


Eugen Motz

02.08.2012, 07:27 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Lieber Herr Kuster Sie haben völlig Recht: das Geld, das hier gehandelt wird, kann nicht verloren gehen, denn es ist PHYSISCH gar nicht vorhanden, es ist reines Buchgeld.
Gleiches gilt natürlich auch für einige der Aktien und Kontrakte, welche die sogenannten "Händler" an der Wall Street gar nicht besitzen, aber trotzdem handeln dürfen.
Alles einfach ein grosses "Game"


roger muehlemann

02.08.2012, 00:04 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Der ganze gesellschaftsverachtende Qutsch ist wohl langsam selbst den Computern zuviel. Nebenbei frage ich mich schon lange, wieso diese Systeme nicht das Primärziel aller Hacker dieser Welt sind. Antworten


Thomas Bayer

03.08.2012, 00:24 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

"Abgeschottet" ist heutzutags ein sehr schwammiger Begriff. Oft sind intern immer irgendwelche Schwachstellen namens "Mensch", welche das Bindeglied bilden. Sei es via USB-Stick, Bluetooth, Mobilephone etc. Mit Glück hat es wohl nicht mehr viel zu tun ;-)


Franz Arouet

02.08.2012, 11:23 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Probieren Sie doch mal, in ein abgeschottetes System (ohne direkten Internetzugang) einzudringen.
Viel Spass...


Blanche Wu

02.08.2012, 11:15 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Das Frage ich mich auch und hoffe insgeheime dass mal ein verrückter Hackertrupp sich auf diese Systeme stürzt. Eine Cyber Anarchie wäre mal angesagt um all den Zockern und Gambler an der Börse reinzufunken und mal zu zeigen "WACHT AUF!" So kann es nicht weitergehen.



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