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China pocht auf Zugang für Agrarprodukte in der Schweiz
Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China soll noch dieses Jahr unterzeichnet werden. Doch zuvor müssen beide Seiten Federn lassen. Mehr...
Von Romeo Regenass.
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221 Kommentare
Ich esse 2 bis 3 x pro Monat Fleisch! So kann ich es mir leisten ein wenig mehr, dafür tiergerechtes, sauberes Fleisch zu kaufen! Bei mir kommt NUR Fleischaus der nächsten Umgebung auf den Teller! Keine Eier aus Bodenhaltung sonder NUR solche aus FTREILANDHALTUNG! So kann ich sie mit ruhigem Gewissen essen! En guete bon appétit! Uebrigens: Wenn ich Antibiotika brauche gehe ich zum Arzt! Antworten
@Caduff
Der Bedarf, Herr Caduff bestimmen Sie. Nicht ihr Konto (Freie Marktwirtschaft) noch eine Partei (die Sie mir dauernd Unterstellen). Die Mister fehlen? Für einen Hungerlohn findet man heutzutage Arbeiter welche 55Stunden Gemüse ernten. Und man soll niemand finden welcher für viel mehr Reichtum 10Stunden mistet?
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Vielleicht hat jemand von Ihnen auch den Film "EARTHLINGS" den es bei Youtube auch mit Deutschen Untertiteln gibt, gesehen. Dort sieht man unter anderem, wie in China Robben lebendig die Haut abgezogen werden. Wir haben Jahrzehnte gebraucht, um in der Schweiz den Tierschutz zu verbessern und nun soll das wegen Profitgier sozusagen über Nacht hinfällig werden! Tier-Holocaust ist das Thema in China! Antworten
Man darf kein Pouletfleisch von den USA importieren, ( die EU hilft da kräftig mit, damit das nicht möglich ist) dafür aber von China..........versteht die Welt nicht mehr.Ich will sicher kein Fleisch von China und werde auch den Schinken von Schweizerfleisch kaufen. Antworten
hab schon vor Jahrzehnten mit Chinafleisch aufgehört, man wurde immer darüber informiert, jetzt verzichte ich sogar ganz darauf, man weiss es doch jetzt.
und es geht mir prima, dem Doktor weniger, dafür hat er weniger Stress, sieht mich kaum noch, er hat mehr Freizeit .........
@Hofer: Womit wir wieder am Anfang wären: Basisdenmokratisch werde ich nicht zum Misten verdonnert und freiwillig meldet sich keiner dazu. Fazit: Die Mister fehlen noch immer :-).
Zur Produktion "nach Bedarf": Wer bestimmt "den Bedarf"? Soll da auch basisdemokratisch darueber abgestimmt werden, ob ich meine Nachtischlampe, oder Sie Ihre Kommode kriegen sollen?
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Interessant die Kommentare mit denen über die Zusammenarbeit mit der EU in den letzten Wochen zu vergleichen. Da hiess es "Was brauchen wir die Deutschen, die EU, die Touristen, den europäischen Markt" etc., wir geschäften ab jetzt mit China. Nun sehen wir, dass die auch nichts zu verschenken haben und wie die EU auch ihre Interessen verfolgen. Schlechte Zeiten für Rosinenpicker... Antworten
@Caduff
Heute wird nicht nach Bedarf produziert= Es fehlen Produkte (die nicht bezahlt werden können (Medizin in Afrika) gleichzeitig extreme Überproduktion (Nahrungsmittel welche vernichtet werden). Planwirtschaft= Mehr Produkte für alle, gleichzeitig weniger Aufwand. Wie erklärt können Sie ja gar nicht BASISDEMOKRATISCH zum Misten verdonnert werden. Sie bewegen sich im Kreis mit Ihren Argumenten
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Liebe Schweizer Freunde, Vorsicht, diese Freihandelsabkommen haben WEDER mit Freiheit, NOCH mit echtem Markt etwas zu tun, sie sind generell zur Farce verkommen im Werdegang des globalen Interventionismus. Wenn als Folge dieser, die globale Blase platzt, sollte man dann nicht permanent unnötigen Zwängen unterliegen, von denen man sich nicht mehr befreien kann. Weitere brisante Informationen.... Antworten
Ein Abkommen mit China würde unserer Industrie extrem helfen und beitragen viele neue Stellen zu schaffen sowie viele Millionen in die Steuerkassen spülen. Es wäre geradezu lachhaft die eh schon subventionierten Bauern weiterhin mit hohen Zöllen zu schützen was die Staatskasse lediglich belastet. Alle anderen CH Unternehmen müssen sich in der Privatwirtschaft auch behaupten ohne Subventionen. Antworten
Noch mehr neue Stellen schaffen? Nein das nicht! Es würden doch nur Arbeitskräfte aus der EU kommen und von denen haben wir jetzt schon zuviel, was unsere Infrastrukturen noch mehr belastet. Im Übrigen bin ich wirklich ein Befürworter für mehr Zusammenarbeit mit China, da unsere Zukunft aussichtsreicher ist mit China und dem Rest Asiens als mit der auseinanderbrechenden EU.
Genau Andy Meyer, und wenn dann China all die Industriegüter, die wir jetzt voller Hoffnung nach China exportieren wollen, selbst herstellen kann, haben wir in der Schweiz dann ganz viele neue Arbeitslose.
Hr. Meyer, Sie beleidigen unsere (noch wenigen) Bauern. Auch wir hatten ein Geschäft. Wenn es aber im Sommer hagelte, waren unsere Geräten im Raum. Bei einem Bauern kann es zu massiven Einbussen führen. Nur so ein Beispiel. Also nicht Äpfel mit Birnen verwechseln.
In Asien werden vielerorts auch "Ungeziefer" als Delikatessen verspeist: wer meint, die Schweiz mit ihren verwöhnten Subventionsbauern sei das Ei vom Kolumbus und der Nabel der Welt: Spitze ist die Schweiz, wenn es um den eigenen Vorteil geht; da wird auch der Markt ausgeschaltet und der Wechselkurs manipuliert von höchster Stelle. Antworten
wo sind die "verwöhnten Subventionsbauern?" haben sie selber schon mal in der Landwirtschaft gearbeitet?
Wie ich Ihnen beschrieben habe gilt es basisdemokratisch zu entscheiden, und ja auch da wird es kein Spass sein Schweineställe zu misten. Jedoch wird da mehr gesammtgesellschaftlicher Reichtum auf mich zurückkommen, und da sind wir uns ja einig, darauf kommts an. Antworten
Das Freihandels- und Technologietransferabkommen mit China muss bis Ende Jahr stehen! Es ist das unsere grosse Chance, uns mit einem fortschrittlichen und grossartigen Land zusammenzutun, das schon in wenigen Jahren den Planeten wirtschaftlich und militärisch dominieren wird; und eben nicht im Schuldensumpf versinkt, wie die übrige westliche Zivilisation. Zudem gibt es dort auch für El.Ing Arbeit. Antworten
@Sacha Meier,
ich entschuldige mich im Voraus, wenn ich Ihnen unrecht tue, aber Ihre Geschichte kommt mir reichlich abenteuerlich vor und erinnert mich irgendwie an den Film "A beautyful mind". Nach GKG/KMG kann das Seco zwar Einschränkungen für Güter/Technologietransfer erlassen, aber IMHO wohl kaum ein Ausreiseverbot gegen Sie oder ein Verbot, an einer chinesischen Universität zu arbeiten.
Ich wünsche Ihnen Glück und Erfolg in China, Herr Meier. Chinesische Freunde zu haben ist ein Privileg. Ich habe in meinem Leben noch nie so gelacht, als wenn ich mit Chinesen zusammen war; sie sind gesellig und lustig ohne Unmengen Alkohol trinken zu müssen.
Ich habe einen Chinesen "importiert". Erstaunlich, wie rasch sie sich integrieren; rascher als unsere Nachbarn aus der gleichen Kultur.
@Mark Keller Ich hoffe eben, dass das Das Freihandels- und Technologietransferabkommen mit China bis Ende Jahr steht und ich dann ausreisen darf. Ab Ende Februar werde ich nämlich ausgesteuert sein. China ist nach wie vor sehr an meinen Spezialkenntnissen auf dem Gebiet der angewandten Hochenergie-Plasmaphysik interessiert - während dieses Wissen aus wirtschaftlichen Gründen im Westen wertlos ist.
Tja Sascha Meier, schreiben Sie Ihre Kommentare schon aus China, oder steht Ihnen Ihr Technologietransferverbot immer noch im Wege um in China arbeiten zu können?
@Hofer: Anreize schaffen ist sehr wohl ein marktwirtschaftliches Element, oder würden Sie jeden Tag um 07:00 Uhr aufstehen, wenn am Ende des Monats kein Lohn kommt? Was heisst "gesamtgesellschaftlich entscheiden"? Und macht es für mich einen Unterschied, ob ein Obersozialist oder die "Gesamtgesellschaft" entscheidet, dass ich Schweineställe zu misten habe? Antworten
@Andreas Notter: Auf Import-Schinken aus Oesterreich kann man nicht soviel verdienen wie mit Import-Schinken aus China ! Denken Sie doch einmal an die armen Top-Manager unserer gebeutelten Import-Firmen. Schweizer-Schinken kann dann vom CH-Steuerzahler-Volk für den Export subventioniert werden und für das gleiche Volk gibt es dafür importierter Qualitäts-China-Schinken zu Schweizer Preisen !!
Die Seco hat kein Rad ab. Das ist nur die Konsequenz aus dem rechtsbürgerlichen Motto: Wir brauchen die EU nicht, wir sollen besser Freihandelsabkommen mit dem Rest der Welt schliessen. Natürlich ging dabei vergessen, dass ein Vertrag immer zwei Parteien hat.
@Caduff
Arbeitszeit Verkürzung als marktwirtschaftliches Element? Da sind sie eine Erklärung schuldig! Die Putzfrauen und Autobauer etc. können ja dann gesammtgesellschaftlich entscheiden in welcher Branche sie sich betätigen wollen, je nach Interesse und Fähigkeit. Darum gehts ja, gesammtgesellschaftliche Planung. Statt Arbeitslose+Burnout. Ihr "Fazit" geht also hinten und vorne nicht auf.
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@Hofer: Mit "Anreize schaffen" haben wir ja bereits ein erstes marktwirtschaftliches Element eingebaut :-) . Reicht aber noch nicht. Wenn Sie Schweinestall-Reinigen attraktiv machen, werden sich die Putzfrauen sagen: "Reinigen ist Reinigen, aber im Schweinestall muss ich nur 20 Stunden ackern." Folge: Jetzt fehlen Ihnen halt die Putzfrauen. Fazit: Es werden sich die falschen Leute melden. Antworten
liebe schweizer bitte ein wenig mehr selbstvertrauen! ich glaube zu wissen, dass ich selber entscheiden kann was ich kaufen will und wo! der kollektive selbstmord hat schon lynge begonnen, die einen können es länger überleben - eben wir! Antworten
Die Schweiz muss sich 3x überlegen, ob ein Freihandelsabkommen mit China Vorteile bringt: China respektiert weder Markenschutz noch Copyright, Hightech-Produkte werden auseinandergenommen und nachgebaut und unter chinesischem Label verkauft, genau gleich, wie es einst die Japaner machten. Wenn die Schweizer Exportindustrie ihren Untergang will, soll ihr BR Schneider das Abkommen unterzeichnen. Antworten
Liebe Kommentatoren. Das ist ueberhaupt kein Problem! In China ist mittlerweile JEDES Gewaesser und der Ackerboden vergiftet! Diese Produkte werden garantiert nicht von Schweizern gekauft.
Was von "China" in die Schweiz exportiert wird kommt naemlich aus unserem "noch" gesunden Afrika!
En guete aus Suedafrika
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@Spirig, genau das meine ich. Ganz Afrika wird von den Chinesen aufgekauft zwecks Nahrungsmittelproduktion weil der heimische Boden zerstoert ist. Uebrigens habe ich auch 2 Jahre in China gelebt. Ich weiss also schon von was ich rede.
Und wieder einer der weiss wie's in China aussieht. Experten wohin man blickt. Haben Sie schon mal einen Blick auf die Chinesische Karte geworfen? Ja? Nun teilen Sie uns mit, in welchen Gebieten sich die zerstörerische Industrie befindet. Und wesentliche, fruchtbare Teile Ihres Afrikas haben sich bereits an China verkauft. Schon vergessen Herr Kaiser?
Unsere Landwirtschaft wir immer mehr zum Klotz am Bein ! Wir bezahlen ja schon irrsinnige Subventionen, sowie 2 und 3 mal soviel für die Produkte. Wenn Oeffnung multilateral kommen muss (WTO), so sagen die LW-Vertreter es sollte nicht so rasch kommen. Mit bilateralen Freihandelsverträgen kann eine Oeffnung langsam kommen. 10% wegfallende Zölle sind eine gute Massnahme gegen den hohen CHF-Kurs. Antworten
am besten die Schiffs-/Flugi Tranportkosten massiv erhöhen, dann wird nicht unsinnig vieles hin und hergekart, unsere Industrie und Landwirtschaft hätte wieder Arbeit, und es gingen vielen Leuten und Länder besser. Momentan wird die Welt mit Billigramsch überschwemmt. Klar würden dann die Waren teuerer aber es gäbe wieder mehr Jobs. Antworten
@ Caduff
Hätte man in der Planwirtschaft beschlossen X Schweine X Fernseher X Saunas und X Autos zu produzieren, weil dies der Bedarf der Bevölkerung ist, könnte man nun auswählen bei welcher Produktion man teilnehmen will. Wäre ein Job am unangenehmsten, würde man dort Anreize schaffen, (bspw. kürzere Arbeitszeiten). Vergleichen Sie das mal mit der freien Marktwirtschaft zum Thema Zwang :-)
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Wir haben schon heute eine Deflation. Nur weiter so.
Lieber Freddy, tiefe Preise sorgen für tiefere Löhne, tiefere Löhne senken die Kaufkraft, sinkende Kaufkraft senkt Konsum. Sinkender Konsum führt in die Rezession. Was um alles in der Welt soll daran gut sein??
Ich war im April/Mai dieses Jahres in Tibet und was die Chinesen dort mit den Tibetern und deren Land machen ist absolut tragisch und sehr sehr traurig!
Wir sollten die Chinesen so wenig wie möglich unterstützen. Und vor allem will ich nichts essen, was in China produziert wurde! Bin bereits Vegetarier... aber die Pilze, Knoblauch, Dörrbohnen... bitte aus den Regalen von Coop und Migros verbannen.
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@H. DeLucca: "Chinese Way of Life"? Wie soll der aussehen? Den gibt es nicht. Der Lebensstil der Superreichen, Reichen und des aufstrebenden Mittelstandes ist verwestlicht und hat mit chinesischen Traditionen von früher nichts mehr gemein. Das ist Geschichte.
@DeLucca Wir leben auch nicht wie vor 200 Jahren. Ich will sicher nicht in einem Haus wohnen, dass mehr einem Loch gleicht, ohne Heizung, mit wenige Essen, harter körperlicher Arbeit und fehlender medizinischer Versorgung. Die Welt ändert sich zum Glück.
@F.Müller: Sie nehmen ihnen ihre Traditionen, ihren Glauben, ihre Identität, pervertieren Werte und implantieren the Chinese Way of Life... nein da kann ich auch nicht verstehen, was daran schlecht sein soll... Bitte weiter denken als bis zur Nasenspitze.
Die Chinesen investieren sehr viel um Tibet zu entwickeln. Ich habe keine Ahnung was daran schlecht sein soll.
Man möge mich hier korrigieren. Aber gemäss meinem Wissensstand gehörte Tibet über tausende von Jahren zu China. Nur wärend rund 40 Jahren war Tibet unabhängig - nachdem man sich in den Wirren der Kulturrevolution einseitig als Unabhängig ausrief. Es ist also nicht so, dass da ein immer unabhängiger Staat von China urplötzlich eingenommen wurde.
Tja, Tibet gehörte einmal zu China, so wie wir einmal zu 'Deutschland' und Österreich gehörten, vorher waren wir sogar Römisch.
@ Caduff
Freie Berufswahl? Bestimmen den Sie was Sie werden wollen oder orientieren Sie sich am Arbeitsmarkt? Sie können höchstens auswählen welche freie Stelle sie belegen falls der Arbeitgeber Sie will! Sowas wie eine "freie Berufswahl" würde wohl eher in einer Planwirtschaft entstehen wo alle gleichberechtigt mitbestimmen können, ohne Zwang. Und kommen sie mit bitte nicht wieder mit Stalin ...
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Man mag China mögen oder nicht, aber wir müssen uns bewusst sein:Unsere Exportindustrie braucht China viel mehr als Chinesen uns brauchen.Freihandel ist immer ein Nehmen u Geben!Wir können Chinesen unsere Bedingungen nicht diktieren!Entweder CH-Industrie verzichtet auf den Zugang zum chinesischen Markt(u wir akzeptieren die Folgen:Outsourcing,Arbeitslosigkeit) oder wir finden einen Kompromiss Antworten
Tja... die Schweizer Industrie exportiert genau so lange Maschinen nach China, bis China in der Lage ist diese Maschinen selbst zu produzieren. Dann ist fertig mit Exporten nach China. Was kommt danach? Massenarbeitslosigkeit in der Schweiz? Entwicklungsland Schweiz von Chinas Gnaden?
Damit die Kasse stimmt können wir eben nicht noch auf Umweltschutz, Tierschutz, Arbeitslose, Kinderabeit, Ausbeutung, Menschenrechte etc. Rücksicht nehmen. Das ist Globalisierung und ist wichtig für den "Wirtschaftsstandort Schweiz" und "unseren" Wohlstand.... die anderen machen es ja auch so... oder ?
Die meisten Vegetarier, die ich kenne, verzichten ganz bewusst auf Lederwaren, Pelz usw, gell.
Aber auf Ledertaschen u.Schuhe will ich dann nicht verzichten, gell!!
Ja, und es liegt an den Chinesen, unsere Uhren und Maschinen auch nicht zu kaufen.
stimmt... deswegen kaufen wir unser Fleisch beim Metzger, welcher die Bauern in der Region sehr gut kennt... kostet ein bisschen mehr, aber wir leben gesünder oder dann direkt beim Produzent am samstäglichen Markt
genau, "Swiss Made", aber mit deutschem Schinken aus chinesischen Schweinen? Wir werden die Überraschung schon noch erleben. Aber nicht an der Fleischtheke, sondern in Fertig- und Halbfertigprodukten. Es gibt genug Leute, die das klein gedruckte nicht lesen, oder denen das egal ist. Wenn es denn überhaupt klar deklariert wird: "Fleisch: CH/EU/USA/PRC"
Gute Nacht Helfetia, eine Meisterleistung der Unvernunft . Was hat die Politik alles fertiggebracht in den letzten 60 Jahren. Man oh Mann, ich freue mich jetzt schon auf die Hunde und Katzen, an der Migros/Coop/Aldi/Lidel/Volg Fleischtheke in empfang zunehmen, und zu Verspeisen. Dank unseren, Umsichtigen und auf unser Wohl bedachten Politiker(innen) Macht weiter so, und Pocht mal auf eure Köpfe. Antworten
Waren die Kritiker der Importe schon einmal in einer Schweizer Schweinemästerei?
Da sag ich "en Guete" zum mehrfachen Preis!
In der Schweiz sollte nur noch Bio und Muttertierhaltung subventioniert werden.
Billigimport muss streng kontrolliert werden.
Antworten
So ein Unsinn, Agrarprodukte (Bsp. Knoblauch) aus China um die halbe Welt zu senden (Graue Energie), um sie in der Schweiz zu verkaufen. Gegen den Import von Seidenprodukten, als Beispiel, ist wenig einzuwenden, da sie in Europa nur unter erschwerten Bedingungen angepflanzt werden können. So gäbe es noch viele Beispiele für einen sinnvolleren Handel. Antworten
Viel Lärm um Nichts...oder..Immer weniger Konsumenten sind bereit für Qualität zu bezahlen, Geiz ist Geil ist doch so in Mode gekommen oder wer kauft heute noch seinen Fernseher im Radio+TV Laden? Woher kommen die Gartenartikel die LANDI anbietet? Vom Handwerker aus dem Emmental? Das ist Globalisierung, schnallt den Gürtel schon mal enger und haltet eure Hüte fest Antworten
@Schweizer: Absolut auf Ihrer Linie. Nur leider ist es so dass ein Grossteil (dies sage ich bewusst) sich leider Lokale und in der CH produzierte Produkte schlichtweg nicht leisten kann. Denn die selben Herren die ein Abkommen mit China wollen sind die, die uns Arbeitnehmern knapp mal 1-2% Teuerungsausgleich zustehen während Sie fette Löhne zocken. Jede Medaille hat 2 Seiten.
Wissen Sie Herr Schweizer, viele würden gerne wieder qualitativ hochewertige Produkte kaufen. Aber 1. man könnte diese nicht reparieren lassen, da keiner mehr weiss wie das geht 2. Selbst tolle Schweizer Marken drucken nur noch das Kreuz auf's Produkt und lassen in Asien produzieren, natürlich bei immer noch luxuriös hohen Preisen. Wie wär's mit Konsumboykott für einen Monat für chin. Produkte?
Wenn alle, die über China lästern aber noch nie in China waren, hier nichts schreiben dürften, hätte es nicht über 100 Kommentare sondern zwei drei, wenn überhaupt. Aber diese Arroganz anderen Ländern gegenüber (wir sind ja die Grössten) wird dem Westen noch im Hals stecken bleiben. Antworten
Frau Moser. Ich war beruflich ein paar Mal in China und zwar nicht als Manager sondern als Arbeiter daher hatte ich einwenig Einblick hinter die Kulissen. Aber ich würde mich nie anmassen mich als Experten zu betiteln.
Ist immer schön wieviele durch Reisen gebildete Experten hier schreiben.
@Baldiger: Ich bin darüber informiert, dass es in Cher Nicht-Bio Schweinemästereien traurig zugeht - ein Grund, warum ich kein Fleisch esse. Aber in China ist es noch viel schlimmer. Man kann nicht ein Übel akzeptieren, nur weil ein weiteres Übel existiert. Das macht keinen Sinn. In der CH können wir zudem eher etwas ändern als in China. Und: In der CH gibt es auch gute Tierhaltung, nicht in China
Respekt Herr Tobler, Respekt. China hat keine kommunistische Regierung. Korrekt wird Chinas Politisystem als sozialistische Marktwirtschaft bezeichnet, da einzelne, vorallem küstennahe Provinzen nahezu unabhängig sind und eine eigenständige Verhandlungsposition gegenüber der Zentralregierung in Peking besitzen. Und bei uns ist alles toll? Mit lächerlichen Tieranwälten sind wir Nr. 1 in Tierliebe?
@Spring: Pech gehabt, fahre weder Motorrad noch Auto und esse kein Fleisch. Und Ihnen hat die kommunistische Führung die tolle Haltung von Mensch und Tier gezeigt, so dass sie ganz begeistert für China weibeln?
@ Max Tobler
Waren Sie schon einmal in einer Schweizer Schweinemästerei?
CH-Hühnermästerei?
Das ist auch nicht sehr schön was da abgeht,
obwohl hochsubventioniert!
Ihr Kommentar bestätigt genau, was ich gesagt habe. Der Versuch, mir Arroganz zu unterstellen, ist peinlich. Wenn ich vor Ort bin, kenne ich die Wahrheit nicht? Aber Sie kennen sie aus "verlässlichen Quellen". Selten so gelacht.
@Moser: Um über die Tierhaltungsbedingungen in China zu berichten, kann ich mich auch auf verlässliche Quellen verlassen. Oder denken Sie naiverweise, dass Sie vor Ort die Wahrheit serviert bekommen? Und auch um über die CO2-Bilanz urteilen zu können, muss ich selbige nicht verschlechtern, indem ich nach China fliege. Sie stellen sich durch solche Kommentare eher selber unter Arroganz-Verdacht.
Aha, Herr Tobler, noch nie da gewesen aber das Land und seine Leute kennen aus dem WWF Bericht oder Amnesty Intern.? Bin fast sicher Sie verschlechtern die CH CO2 Bilanz auch nicht mit einem Auto oder Motorrad.
Hallo, wir alle auf der ganzen industrialisierten Erde sind zu produktiv. Es würde tatsächlich wieder mehr Handarbeit brauchen, da mensch sowieso da ist, und nur die Energie von "jetzt" (Sonne, Wald) , aber weniger Verwendung von Ablagerungen der Vergangenheit (Oel, Kohle, Gas ist damit gemeint) und Dünger. -- China kann seine Ueberschussproduktion in die Hungergebiete Afrikas senden. Antworten
@Hofer: Planwirtschaft und Basisdemokratie (bei der für mich die persönliche Freiheit gegeben sein muss) sind per se ein Widerspruch.
Sie können nicht planen, in den nächsten fünf Jahren 2'000'000 Schweine zu mästen, wenn Sie nicht gleichzeitig genügend Leute dazu zwingen, dies auch umzusetzen, womit Sie sowas wie freie Berufswahl vergessen können.
Antworten
Wir haben ein Klimaproblem, das auf einen zu hohen CO2-Ausstoss beruht. Es ist daher der gröbste erdenkliche Blödsinn, Lebensmittel aus China zu importieren, die man in der CH oder benachbarten Ländern herstellen kann. Ganz zu schweigen von der tierquälerischen Haltung der Tiere in China. Antworten
@Keller: Falsch, in der CH gibt es viele Tierfabriken. In den meisten Schweinemästereien können sich die Tiere nicht einmal im Leben um die eigene Achse drehen. Die Gitterstäbe verletzen ihre Flanken. Recherchieren sie etwas, Sie werden grausame Bilder finden. Aber das ist natürlich kein Grund, noch schlimmeres Fleisch aus China zu importieren. Man sollte vielmehr in der CH was ändern.
@de Meuron : Wer hat Ihnen denn diesen Bären aufgebunden ?
Erzählen Sie das einem Bauern und der dankt Ihnen für den Witz des Monats ! Uebrigens : Tierfabriken gibt es keine in der Schweiz.
Genau so unsinnig, wie der Hühnchenexport nach Afrika, bloss weil Europa einen Überschuss produziert. Damit gehen die Einheimischen zugrunde, wie aus Dokumentarfilmen gut zu ersehen ist. Schliesse mich Max Tobler an: Kein, oder weniger Fleisch zu konsumieren ist die einzige Lösung. Und Schwein aus China? NIe und nimmer freiwillig.
@Meuron: Ich habe nichts von "Nahrungsunabhängigkeit der CH" geschrieben. Es gäbe aber eine einfache Daumenregel: Produkte, die bei uns oder in benachbarten Ländern produziert werden können, sollten nur von da importiert werden. Was nicht anders geht halt von weiter her. Übrigens: am besten sollte man ohnehin kein Fleisch essen - besser für's Klima, die Gesundheit und die Tiere.
Und wie steht's denn mit Heu aus Eritrea, das unsere hochsubventionierten Tierfabriken in Gang hält. Aber da geht es ja darum, die "Nahrungs-Unabhängigkeit" der Schweiz zu sichern!
Na toll. NOchmals Lebensmittel, die um d.Globus gekarrt werden, aus einem Land, das sich um Gesundheits-, Gift-,Hormon- u.andere -gesetze eine Dreck schert... 30% d.jungen CH-Männer ist ja heute schon zeugungsunfähig wg.d.Hormone!
Noch mehr Food aus einem Land, in dem Menschen hungern, während wir volle Lagerhäuser haben. Was ein Blödsinn!
Guten Appetit!
Antworten
Herr Bundesrat Schneider-Ammann, sind Sie wirklich so sicher, dass wir hier auch noch chinesisches Schweinefleisch brauchen für besseren Profit? Ich für mich sage: NEIN DANKE! Ohne mich!
Und nach welchen Kriterien wird dieses Schweinefleisch produziert in einem Land, das von Menschenrechten nicht viel hält. Wieviel hält China von Tierrechten, tiergerechter Fleischproduktion? Trotzdem: NEIN DANKE!!
Antworten
Besuchen Sie einmal eine CH-Schweinemast oder eine CH-Hühnermast.
Von tiergerechter Haltung keine Spur,
es geht nur um Masse, Umsatz, Ertrag!
Warum wird nicht nur tiergerechte Haltung subventioniert?
@Keller: Kennen Sie das Bild mit den 3 Affen ? Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt ! ....Somit ist die Direktion in Vevey komplett unschuldig ? die verwalten nur das Geld und den Gewinn, und dieser ist ja sauber... - Ist auch eine Einstellung.. oder ??
Herr Keller, Hitler war Österreicher, war der Krieg desshalb Österreichs Schuld?
ich denke aber immer noch beschämend für eine Schweizer Firma,
wenn Toyota in den USA autos zurückrufen muss ( unter US Leitung) heisst es ja auch sind Japaner autos
@Yuan : Ja, in einer Nestlefabrik, die unter chinesischer Leitung steht.
hmmmm Dioxinverseuchte Milch....war da nicht auch ein Schweizer hersteller dabei?
SVP-Doktrin: Diese böse EU setzt uns immer unter Druck. Das ist ja unverschämt, wie die ja immer etwas verlangen, wenn sie etwas geben! Da muss man ein Gegengewicht schaffen und mit anderen Nationen Handelsverträge abschliessen! Wie "lieb" uns da z.B. die USA behandelt, wissen wir. Nur Naive können glauben, dass da Chinesen, Inder etc. nachsichtiger sind. Weiter träumen und Subventionen scheffeln! Antworten
mmmmh, da läuft mir jetzt schon das wasser im munde zusammen. leckeres schweinefleisch aus china mit all den exotischen krankheiten von übermästung. bei der globalisierung verlieren alle ausser die finanzindustrie. lokal statt global ist die lösung! Antworten
Ein freier Zugang für chinesische TCM-Aerzte in die Schweiz wäre fatal. Was viele nicht wissen: Wir haben schon jetzt einen massiven Überbestand an chinesischen TCM-Aerzten, welche gut ausgebildete Schweizer aus dem Markt drängen. Die Chinesen treten ausgesprochen agressiv auf und sind schon jetzt daran, ohne irgendwelche Sprach- und soziokulturelle Kenntnisse die Therapielandschaft zu zerstören. Antworten
@Bach: sie werden es nicht glauben, aber in der Schweiz gibt es auch noch Ärzte, die den Patienten Metallplatten in den Körper und in die Knochen schrauben... wenn mich einer mit Schlagwörtern heilen kann, ist mir das egal, Hauptsache, es funktioniert - und das ohne lebenslange Nebenwirkungen. Und übrigens sind Ärzte keine Agrarprodukte, auch chinesische nicht.
Einfach mal hingehen und staunen Herr Bach. Meistens ist die Erstbehandlung kostenlos. Wenn Ihnen ein Chinese per Übersetzer nach 4 Handgriffen erklärt woran Sie seit Jahren leiden (obwohl man dies von aussen unmöglich erkennen kann), dann wissen Sie dass Sie angekommen sind. Die eigentliche Behandlung dauert meist auch nicht länger. Mit Firlefanz hat dies nun wirklich nichts zu tun.
Ich frage mich warum leute sich überhaupt so einen Firlefanz wie chin. Medizin zutun. "energetische Denkweise", "Energie". tolle Schlagwörter.
Was für ein ausgemachter Nonsens. Chinesen sind nicht agressiv. Und selbst wenn, jeder kann selbst entscheiden wo er sich behandeln lassen will. Vielleicht gewöhnen Sie sich schon mal daran, dass künftig Chinesisch als Weltsprache das Englisch ablöst. Im Gegensatz zu uns haben Chinesen den Mumm auszuwandern und neu anzufangen. Oder würden Sie nach China arbeiten gehen ohne die Sprache zu sprechen?
@ Herr Aeschbacher. Das ist eine leicht zu beantwortende Frage. Sie hat etwas mit Aberglauben zu tun. Viele Leute denken, dass nur Chinesen chinesische Medizin richtig machen können. Dabei ist die zugrunde liegende energetische Denkweise eine universelle und keine regional oder kontinental gebundene. Den Rest können Sie ganz einfach selbst überprüfen.
@Herr Breitenmoser: Sorry, Ihre Aussage entbehrt schlicht jeder Grundlage. Die verschiedenen TCM-Richtungen haben zwar teils verschiedene Strategien und Schwerpunkte. Sie basieren aber alle auf demselben energetischen Grundgerüst, welches nicht an eine Nation oder Kultur gebunden ist. Wir kennen diese Modelle in ganz ähnlicher Weise aus dem griechischen und arabischen Raum.
Dabei wird vergessen, dass es DIE chin.Medizin gar nicht gibt. Es gibt ca. 30 sehr unterschiedl.Richtungen mit unterschiedl. Behandlungsmethoden, die in Europa gar nicht wirken, weil unsere Lebensgrundlagen vollkommen anders sind als die, auf die d.Medizin abgestimmt wäre.
Aber die Leute gehen doch freiwillig zu diesen TCM-Ärzten, oder? Weshalb gehen sie denn lieber zu diesen Ärzten ohne sprach- und soziokulturelle Kenntnisse als zu den gut ausgebildeten Schweizer Ärzten? Tun sie das überhaupt, oder ist das nur eine vage Befürchtung?
Traditionelle Chinesische Medizin beinhaltet auch den Gebrauch von Tigerhoden, Bärengalle, getrockneten Seepferdchen und weiteren Idiotien, die es zu bekämpfen gilt. Dass die Schweine unter übelsten Umständen grossgezogen werden, liegt ja wohl auf der Han. Wie man mit einem Staat Geschäfte machen kann, der auf übelste Weise Menschenrechte, Tiere und Umwelt mit Füssen tritt, bleibt mir schleierhaft Antworten
Im Übrigen könnte sich etwas Konkurrenz auf dem heimischen, eingeschlafenen Ärztemarkt positiv auf die Gesundheitskosten auswirken. Wer in seinem Leben schon mal bei echten Chinesischen Ärzten gewesen ist, würde staunen was sich ganz ohne Chemie und umedökterle kostengünstig behandeln lässt. Etwas offener durch die Welt kann nie schaden Frau Maier.
@ Frau Jutta Maier: Was Sie im zweiten Teil sagen, damit kann ich mich einverstanden erklären. Der erste Teil ist schlicht Unsinn. Bitte vermischen Sie nicht Aberglauben und chinesische Medizin. Diese haben nichts miteinander zu tun. Die chinesischen Männer glauben halt, dass sie im Bett wie ein Tiger seien, wenn sie die Eier eines Tigers verspeisen. Das ist Idiotie, hat aber nichts mit TCM zu tun
Liebe Frau Maier, bevor Sie Unwarheiten über die traditionelle Chinesische Medizin in die Welt setzen bitte erst Schlau machen. Wir reden nicht vom Uralten Chinesischen Aberglaube an den Nutzen solcher Schweinerein sondern von echten Medizinern! Asiatische Schamanen haben mit traditioneller chinesischer Medizin aber sowas von nichts zu tun. Also bitte etwas Vorsichtig mit Ihren Äusserungen.
Ich stimme ihnen zu. Doch Economiesuisse und Co finden Geld ist mehr wert als Ethik!
Wir hatten eimal die Direktzahlungen eingeführt, damit die Bauern im Wettbewerb mit dem Ausland mithalten können. Das Geld hat die Bauernlobby angenommen, die Bauern zocken uns aber immer noch ab, indem sie keine Konkurrenzprodukte reinlassen. Umweltfreundlich ist das auch nicht, wenn die Bauern doppelt soviel Kühe halten, wie das Futter hier ermöglichte und den Rest aus Südamerika importieren. Antworten
@ Simon Blaser
Bauernschlau haben Sie die Direktzahlungen unterschlagen!
z.B. jährlich pro Kuh, pro Hektar, pro Baum usw.
Zudem Erträge Schlachtvieh, subventionierte Ernteerträge usw. usw.
Es kann nicht sein sein, dass die Bauernschaft mit ihren Pfründen hochwichtige Abkommen für die Schweiz verbocken.
Das allein ginge ja noch. Dass aber damit in Südamerika d.Amazonas abgeholzt wird, d.Land versteppt u.Hunger erzeugt wird, davon spricht niemand.
In China ist es noch schlimmer. Keine Kontrolle über Gift, Hormone, Medis, Tierhaltung etc. Zudem hungern in China ganze Grossregionen.
Dann noch lieber teures CH-Fleisch u.Gemüse!!
@krieger solche kommentare sind zeigen wie viel Sie von der hiesigen Landwirtschaft verstehen,und wieviel Respekt Sie Ihr entgegenbringen.
Die Direktzahlungen LIEBT KEIN Bauer aber Sie Sind nötig,das noch CH-Lebensmittel abgesetzt werden können!
1996 1l Milch 1.10franken HEUTE ca0.52 Franken
1KGBrotgetreide 1Franken Heute ca o.48Franken
Also warum Direktzahlungen....
Die Schweizer haben für Direkzahlungen gestimmt, weil Sie z.B. Hochstammbäume die sehr viel ökologischer sind als Niederstamm Anlagen, schützen und erhalten möchten. Zusätzlich wird damit Freilandhaltung von Tieren ermöglicht. Aber klar wenn es nur darum geht möglichst billiges Fleisch kaufen zu können, dann sind natürlich riesen Mastbetriebe und Monokulturen viel besser.
Da die meisten nicht gewillt sind an der Rettung der EU aktiv mitzuhelfen ist die Schweiz auf neue Absatzmärkte angewiesen. Unbestritten ist China der Markt der Zukunft. Der schweizer Bauernstand ist schon heute mehr ein hochsubventionierter Landschaftsschutz ohne Versorgungskraft, und sollte ehrlicherweise staatlich angestellt werden. Dann würde auch das Rennen um Direktzahlungen beendet werden. Antworten
@Spring. China konnte diese Investitionen ja nur tätigen weil sie eben Luxusgüter verkauften. Wie will China die Nahrungsmittelproduktion finanzieren, wenn dieses Geld wegfällt? Ja Bauern auf dem Land werden überleben auf altem Niveau, die millionen Stadtbewohner und Industriearbeiter werden jedoch genauso Enden wie diejenigen in Europa.
Frau Borealis, ich würde auch gerne ans Gute glauben. Leider wird die nächste Krise kein Luxusproblem von Konsumflaute oder Hochhäuser bauen sein, sondern auf's elementarste zurückfallen: Nahrungsbeschaffung, Dach über dem Kopf. Damit meine ich, China ist für die nächste Krise und die Zukunft bestens gerüstet. Überleben und profitieren wird wer unabhängig ist. Der Westen ist dies bestimmt nicht.
Nur dumm, dass man mit Agrarprodukten die dann nur noch Chinesen kaufen könnten, keine moderne Wirtschaft incl. Bankentürme, geschweige den Industriezonen wie Shenzhen finanzieren kann. Was nützen Edelmetall-minen etc., wenn niemand Computer und Maschinen kaufen kann, seien sie noch so billig? Was nützen Containerschiffe, wenn die Ölförderung teurer ist als der Erlös des Verkauf der Produkte?
Danke Herr Spring. An die anderen: Überlegt euch einfach mal, warum chinesische Unterhändler mit Geldkoffern in jedes Krisen- geschwächte Land einfahren um die dortige Industrie und Wirtschaft zu stärken? Das ist moderner Kolonialismus. Zur schweizer Landwirtschaft: Fakt ist, dass das Importverbot ein Kartell aufgebaut hat, welches das Überleben der Schweizer Bauern am Weltmarkt verunmöglicht.
Frau Borealis, Chinas Wirtschaft und Regierung plant in Generationen, der Westen knapp für's nächste Quartal. Man sollte China nie unterschätzen und vielleicht auf der Weltkarte mal ankreuzen wo China bereits überall nachhaltigen Besitz aufgebaut hat. China ist sehr diskret zur grössten Kolonialmacht aufgestiegen. China ist äusserst geschickt diversifiziert und weniger anfällig für Krisen als wir.
Bilanz und dergleichen ist irrelevant. Der Staat China hat gigantische Menschen- und Landreserven. Er kann sich aussuchen, wieviel davon entwickelt ist, und wieviel im Urzeitniveau ist. China hat Sonderindustriezonen so gross wie Europa oder USA, und versucht nun auch Sonderlandwirtschaftszonen.
Wirtschaftskrise hat wenig mit Mathematik zu tun. Wieso? Faktor Mensch ist unberechenbar: 1. China besitzt Landwirtschaft über den ganzen Globus verteilt und versorgt sich selbst. 2. China besitzt die grössten Währungsreserven der Welt in US$. Der eigene Markt ist bestimmt wenig lukrativ aber längst gross genug um für ein paar Jahre Krise über die Runden zu kommen. Dies im Unterschied zum Westen.
China ist sehr wohl vom westlichen Konsum abhängig, da in China selber, die wenigsten diese Produkte selber kaufen könnten die sie herstellen. Es gibt noch viel zuwenig reiche Chinesen als das der Binnenmarkt funktionieren würde. Sobald die Wirtschaft der EU und USA zusammenbrechen wird auch die Wirtschaft China's zusammenbrechen. Dies hat nichts mit der Regierung zu tun, sondern mit Mathematik
Der RMB ist an der US$ gekoppelt und nicht wirklich frei handelbar, also auch nicht sonderlich fragil. China ist mitnichten abhängig vom westlichen Konsum. Im Gegenteil: ohne China ist der Westen inkl. USA aber sowas von erledigt. Im Gegensatz zum Westen ist China in der Lage sich selbst zu versorgen. Die über Jahrzente einzig stabile Regierung finden Sie in China. Korrupte Beamte gibts auch hier.
Letzthin war zu lesen und hören,dass in naher Zukunft ein riesiger Engpass an Nahrungsmitteln auf die Menschheit zukommt und ihresgleichen verhöhnen und beleidigen unsere Bauern fortwährend!Untersucht mal die Tierhaltung in Fernost und dann wünsch ich euch noch einen gesegneteten Appetit!Man könnte ja auch behaupten unsere Industrie wäre überdimensioniert darum müssen wir Arbeitskräfte importieren
Hr. Frei die Welt weiss nicht wie es um die Bilanzen von China steht. Die Regierung ist korrupt, die Währung etwas sehr Fragiles, die politische Situation ist instabil + China ist abhängig vom westlichen Konsum. Die Binnnewirtschaft funktioniert nicht, über 900 Mio Chinesen leben in Armut! Ob China die Kraft werden wird ist äussert fraglich und überhaupt nicht sicher!
Sie müssen aber auch sehen, dass in anderen Ländern, die Landwirtschaft schon fast auf Sklavenniveau betrieben wird (Spanien) bzw. die Produktion nicht Kostendeckend ist, was Auswirkungen auf das Lohnniveau hat (Deutschland). Sie können das gut heissen, aber ich wäre dann auch dafür, das 75% ihres Lohnes eingezogen wird. Rettung der EU bedeutet, Wunschdenken abschalten, Realität ins Auge sehen.
Das ist doch was für Natalie Rickli: Die Flut der Deutschen durch Chinesen stoppen! Und Winterthur wird dann "Little China" der "Greater Zürich Area". Und der bösen EU hat man es dann auch wieder einmal gezeigt!
Sorry Herr Krieger, aber das was Sie hier rauslassen ist einfach nur quatsch. Es gibt ein paar wenige Grossbauern die das grosse Geld machen. Der Rest sind arme kleine Famillienbetriebe, die trotz Direktzahlungen gerade genug zum überleben haben und dann gibts noch solche die Nischenprodukte produzieren und damit ein bisschen Gewinn erzielen. Diese normalen Bauern treten aber nicht in denMedienauf
Im Gegensatz zur freien Personenfreizügigkeit profitieren normale Schweizer Konsumenten von freiem Handel. Die Bauern sind meist privilegierte, die sich über die Politik ihr Kartell sichern.
@Sold: Der Konsument ist nicht frei, sondern abhängig von seinem Lohn. Leute mit niedrigem Einkommen sind dann entsprechend eher versucht, China-Fleisch aus tierquälerischer Haltung zu kaufen. Gerade ökonomische Modelle zeigen, dass die Eigenverantwortungs-Masche völliger Quark ist. Also: Kein Import von Tierquälerfleisch aus China. In der Schweiz ist die Schweinehaltung schlimm genug. Antworten
Herr Wyss: ich finde, dass der Verkauf von Lebensmitteln verbilligt durch Tierquälerei, Kinder- und Sklavenarbeit und Umweltzerstörung einfach verboten sein sollte. Das Recht auf tiefe Preise geht nicht vor dem Recht auf menschenwürdige Lebensbedingungen.
Sie wollen also Konsumenten mit tiefen Einkommen zwingen und vorschreiben, was sie zu kaufen haben. Schöne Welt, die Sie wünschen, Menschen zum "Glück" zu zwingen. Das haben wir schon zu genüge und ich persönlich fühle mich unglücklicher als früher diesbezüglich.
Jedem steht es absolut frei, welche Produkte er kauft und welche nicht.
Mir kommt jetzt schon nichts verdächtiges in den Warenkorb. Ich verzichte lieber auf ein Lebensmittel aus einer mir nicht genehmen Quelle, als es zu kaufen.
Soll das Zeug doch im Regal liegen bleiben, vielleicht lernt es der Verkäufer irgend wann.
Wer kauft, was er nicht will, dem ist nicht zu helfen!
Antworten
yep. Und nachher haben wir plötzlich auch noch 500 Mio. Heilpraktiker aus China, die sich hier alle auf Krankenkassenkosten (exgüsi... auf unsere Kosten natürlich) gesund praktizieren wollen.
Tolle Aussichten die die Schweiz bietet.... und für Schweizer?
Antworten
Es geht um freien Handel, nicht um Personenfreizügigkeit. In einem gut entwickelten Land profitieren vor allem die Konsumenten von freiem Handel, von freiem Personenverkehr profitieren die, die vorher höhere Löhne bezahlen mussten.
Wo sind jetzt die grossen Posaunen (vor allem aus SVP-Kreisen), die immer wieder verkünden, wir bräuchten keine so gut ausgebauten Beziehungen zur EU; wir müssten nur (anstelle) die Handelsbeziehungen mit anderen Ländern ausbauen. Als ob diese so naiv wären, und uns nur gute Bedingungen für den Maschinenexport zu geben, ohne auch etwas "Gegenrecht" zu erwarten. Antworten
Unser Getreide stammt auch meist aus dem Ausland, alle tropischen Früchte müssten dann wohl auch vergiftet sein?
Das Herkunftsland muss bezeichnet werden, Sie haben die freie Wahl. Sie können den Bauern auch weiterhin die Direktzahlungen zahlen und dann nochmals Wucherpreise für ihre Produkte, zwingen Sie das doch nicht jedem auf.
Müsste da die Bauern- und Migrationspartei sich nicht für ihre Klienten mehr einsetzten. Es kann doch nicht sein, dass sich jetzt noch der Schweizer Bauer dem Weltmarkt und der Konkurrenz stellen muss. Dass der Konsument alles kauft, was billig ist, sieht man auch daran, dass die Discounter bei uns so gut laufen. Antworten
Es haben sich schon einige Firmen in China die Zähne ausgebissen und sind mittlerweile in die Schweiz zurück gekehrt (Bürokratie, Korruption, ungenügende Qualität, etc.). Bei einem Freihandelsabkommen besteht wenigstens eine Chance die Arbeitsplätze in der Schweiz zu behalten, auch wenn die CH-Produktionskosten höher ausfallen. Unter dem Strich sicher eine vernünftige Sache. Antworten
Bei einem Freihandelsabkommen werden die chinesischen Importe in die Schweiz billiger. Bin deshalb nicht sicher, ob ein Freihandelsabkommen Arbeitsplätze in der Schweiz sichert. Würde eher vom Gegenteil ausgehen. V.a. da das Ziel der Chinesen ist, mehr Produkte zu exportieren und nicht mehr produkte zu importieren.
... bei deren Tierhaltung bewegt sich oft gar nichts mehr. Eng aneinander gepfercht und im Dunkeln, warten sie auf ihre Schlachtung... Aber Sie haben schon Recht - wir freuen uns auf die schöne neue Welt und die schöne neue Küche. Ich hoffe, die Deklarationspflicht für Importfleisch kommt bald durch. Vielleicht überlegt sich dann der eine oder andere Konsument, was er kauft und was nicht.
Ein Globalisierungs-Blödsinn mehr! Wir kaufen Agro-Produkte in China, und China seinerseits pflanzt immer mehr in Afrika an um die eigene Bevölkerung zu versorgen. Und wir dürfen uns neben zweifelhaften Produkten wieder Vorwürfe gefallen lassen, wir würden indirekt den Afrikanern die Lebensmittel wegessen.Besser wäre weniger Leute und damit weniger Exportbedarf. Antworten
Die Lebensmittel sind zu billig.
Mindestens ein Drittel des Getreides wird verfuttert - nichts von idyllischer Alpweide!
Wäre Soja und Mais teurer, würde auch weniger verfuttert und weniger Fleisch produziert und die Umwelt weniger belastet.
Aber da müssen zuerst die Landwirtschaftssubventionen weg, in den USA, in der EU und in der Schweiz!
@Bossert meine Gedanken. Erinnere mich an platzende Melonen, Milchpulver. Schweinefleisch das Nachts blau leuchtet. In China hat die Lebensmittelvergiftung den Hunger abgelöst. Einem Land, in dem Mensch Tier Natur so wenig bis gar keine Rechte haben, sollte man nicht noch weiter zur Weltmacht verhelfen. Sehr Optimistisch zu glauben China würde im gleichen Ausmass sein Umweltbewusstsein expandieren
@Roger Kuhn: Was ist der "Globalisierungs-Blödsinn"?
@Jost Die ganze Welt produziert Fleisch mit Soja aus Südamerika. Wir hier in der Schweiz ebenso! Die Importe für unsere Mästereien sind massiv.
@Jost Die ganze Welt produziert Fleisch mit Soja aus Südamerika. Wir hier in der Schweiz ebenso! Die Importe für unsere Mästereien sind massiv.
... und während wir auf dem iPhone rum töggelen, geht uns der "Globalisierungs-Blödsinn" so etwas am A.... vorbei.
Genau, Herr Bosshert, und China importiert jährlich 33'000'000 Tonnen Soja (45% der international gehandelten Soja). Viel davon stammt auch aus ehemaligem Regenwald in Brasilien etc. Mit dem billig gemästeten Fleisch aus China essen wir indirekt auch den Regenwald weg.
Herr Schmid, auch in China gibt es reiche Leute die qualitativ hoch stehende Lebensmittel kaufen können. Wenn man es richtig anstellt kann dort unter dem Label Swiss Quality auch ein Markt für unsere schweizer Bauern entstehen. Also ich habe jedenfalls schon Emmi Joghurts in den Läden von Hong Kong gesehen.
Soso. Mein Denner hat schon heute Knoblauch aus China, der Coop auch. Das ganze Migros-Sortiment an Pfannen und Küchenhardware ist ebenfalls aus China. Transportwege und Qualität sind schlicht zum Weinen. Man kann, wie beim Fleisch, etwas dagegen tun: Den Konsum auf gute Ware einschränken. Das kostet mehr, bringt aber Natur und Viechern etwas. Wir Konsumenten haben es in der Hand. Antworten
Ach Herr Bucher, und Sie sind sich sicher zu wissen welche teure Ware gut ist und vorallem nicht auch China stammt? Zeigen Sie mir ein Haushaltsgerät Made in Switzerland oder Europe. Die Dummheit der meisten Hersteller ist ebenso grenzenlos wie die Gier nach noch mehr Marge. Wo "Swiss" draufsteht ist nämlich längst kein Swiss mehr drin.
Spätestens wenn wieder ein Giftskandal bei Agrarprodukten auffliegt wird der Schweizer Produzent mithalten können. Chinesische Poulets kaufe ich nie, da lasse ich mir das Hühnchen aus der Schweiz was kosten. Oder aus Frankreich die gelben. Antworten
Ein Freihandelsabkommen mit China ist der beste Weg um sich endlich von den Problemen in Europa etwas lösen zu können. Auch wenn es in der Landwirtschaft zu Zugeständnissen kommt, sehe ich keine Gefahr für die schweizer Bauern. Alles was in die Schweiz importiert werden kann, kann auch nach China exportiert werden. Und wenn es sich der Chinese leisten kann, kauft er Swiss Quality. Antworten
Dem "Internationalen Ansehen guttun..." Wen oder was meinen Sie konkret? Europa vielleicht, oder etwa die USA? Hüten wir uns vor solchen moralisierenden Aussagen in einer Welt voller Egoismus, Lüge und Arglist. Werden wir endlich erwachsen und lassen unsere naive Grundhaltung in der Politik beiseite. Politik muss die Interessen der Gesamtheit wahrnehmen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
@ Herr Walti, Sie sprechen als würde nun die ganze Welt gespannt auf CH und China schauen, wir bedeuten der Welt wenig und China nichts. Merken Sie sich das einfach.
Solange in China komplett andere Regeln bei Produktion, Umweltschutz, Schutz der Arbeitnehmer und Menschenrechten gelten, ist es mehr als nur bedenklich, aus rein wirtschaftlichen Gründen, den Chinesen auch nur einen Millimeter entgegen zu kommen. Eine härtere Linie würde nich nur dem internationalen Ansehen der Schweiz gut tun, sondern letztendlich der ganzen Welt.
Nein, bei Freihandelsabkommen geht es weder um Menschen -noch um Tierrechte noch um ökonomische Vernunft wie Transportwege, sondern nur um Profit. Seit dem Abkommen mit Japan sind in der Schweiz Produkte vom bedrängten Wal wieder möglich und Robben aus Kanada seit dem Abkommen mit Kanada.
Unseren Bauern geht es immer noch blendend gut. (60'000 Franken pro Beschäftigte Einkommen -> 120'000 Franken pro Bauernfamilie im Normalfall, dazu habe die meist schon ihr Eigenheim und wohnen in Gegenden, wo alles günstiger ist). Das Einkommen stammt schon zu einem hohen Teil aus Direktzahlungen.
Gegen die Importe aus der EU stemmen sich die Bauern auch, und dort wird gesund produziert.
Einfach NICHTS aus China kaufen, und die Sache hat sich erledigt.
@Alex Fankhauser: Die Prodükte mögen ja vielleicht Bio sein, aber bestimmt nicht Öko. In Zukunft frisst der Schweizer wohl neben brasilianischen Poulet auch chinesisches Schwynigs!
Fleisch, wieviel Fleisch brauche ich, braucht ein Mensch pro Tag. Ich bin gross geworden, auch ohne jeden Tag Fleisch zu essen. Weiter kaufe ich bewusst ein, selbst beim Fruchtsaft, achte ich auf die Herkunft. Da braucht es keinen Staat, der mich schützt. Soviel Verantwortung sollte selbstverständlich sein. Sollte eigentlich...
Es gibt schon heute Bio-Produkte aus China. Der Preisvorteil entsteht durch tiefere Kosten für Personal, Futtermittel, Land etc. Wenn sie nur das billigste vom billigen nehmen- ja, dann wird es vermutlich so sein, wie sie es sagen. Die Grossverteiler werden hoffentlich gewisse Standarts fordern (und auch kontrollieren).
@Jost: wenn man will, geht es schon, ist aber mit Mehraufwand verbunden. Es gibt ja auch unabhängige Warenprüfer (zB SGS, Veritas). Man darf es sich nicht zu einfach machen, und hoffen, dass das schon gut geht. Schlussendlich liegt es in der Hand der Konsumenten, ob und was importiert wird.
@Alex Fankhauser: Das "Prinzip Hoffnung" wird wohl nicht helfen (China gilt z.B. als Hochburg für Fälschungen von Markenprodukten). Behörden-Zertifikate sind bei korrupten Beamten käuflich. Realistisch gesehen haben wir von der Schweiz aus keine Chance festzustellen, wer wann wo wie trickst in China. Neue Lebensmittelskandale sind vorprogrammiert, en Guete...
Ich sehe keinen grossen Bedarf fuer Lebensmittel aus China.
Hoechstens Spezialitaeten wie getr. Nudelsuppen, Konserven oder Reisschnaps fuer die "harte Winterzeit".
(Fuer diejenigen, die Reisschnaps einem Kirsch, Grappa, Cognac oder Whisky vorziehen).
Antworten
Ein kleiner Teil der chinesischen Bevölkerung profitiert von steigendem Einkommen, über 900'000 Mio leben immer noch in Armut. Das Bsp. Schweine mästen zeigt, dass eine arme Bevölkerung unter nicht kontrollierbaren Bedingungen Schweine mästen und durch die Welt transportieren soll, welche sie sich selber nicht leisten können. Ist das die nachhaltige Strategie des BR, der Bauern? Ein Albtraum! Antworten
Herr Steiner: Wir müssen in China Produkte kaufen, die es bei uns nicht gibt und wo die Chinesen führend sind, dasselbe gilt auch umgekehrt...Schweinefleisch gehört definitiv nicht dazu, wir haben sogar selbst fast zuviel davon.
Hmmm, da hat sich Herr Thiersen wohl etwas verschrieben.... Vielleicht klemmt ja die Nullertaste seiner Tastatur (Made in China).
Vom Bundesrat nachhaltige Strategie zu verlangen ist vermessen. Der Bundesrat folgt der Wirtschaft, dem Geld.
Herr Thiersen, China ist ein Land das sich noch entwickeln muss. Dies kann es aber nur, wenn jemand die Produkte von dort kauft. Somit verhelfen wir der dortigen Bevölkerung zu einem besseren Leben wenn wir ihnen durch den Kauf von Produkten Arbeit und somit ein Einkommen geben. Wir sollten aber versuchen nur qulitativ gute Produkte zu kaufen. Dies erhöht auch die Qualität der lokalen Produkte.
Wir wollen unsere Maschienen und Uhren nach China verkaufen? Dann darf China auch seine Agrarprodukte in die Schweiz verkaufen. Ob wir sie dann kaufen, ist unsere Sache, da steht made in China oder MAde in Switzerland. Unseren Bauern kann das ja eh egal sein, mit den 4 Miliarden Subventionen können die auch genausogut auf dem Mond exportieren, so entkoppelt vonden Weltmarktpreisen wie die sind .. Antworten
Und wir pochen auf ungehinderten Zugang unserer Tierseuchen-, Tierschutz-, Veterinärbehörden zu chinesischen Mästereien, Metzgereien, Konservenfabriken, damit das Fleisch unsere Standards erfüllt? Für chinesische Landarbeiter werden Streikrecht, Versammlungsfreiheit eingeführt und die UNIA darf jederzeit unangemeldet in den chinesischen Landwirtschaftsbetrieben die Einhaltung der Arbeitsvorschrif Antworten
Die Landwirtschaft darf aber nicht das Wechselgeld für andere Branchen sein.Der Konsument entscheidet welche Qualität und welche Wertvorstellung er kauft.Der florierende Einkaufstourismus ins Ausland zeigt,dass viele Hausfrauen sich einzig und allein um den Einfluss auf ihr Haushaltbudget leiten lassen.Schwedizerisches Einkommen,aber chinesische Tiefstpreise.
Falsch, ganz falsch. Im Artikel steht doch ganz klar das lange bevor wir Entscheiden können bereits für uns entschieden wurde... die Leitplanken unserer Entscheidungen ist bereits vordefiniert... da nützen dann auch Konsumentenentscheidungen ncht mehr viel. So oder so, Konsumentenentscheidungen mit Demokratie und Parlament einzutauschen ist ziemlich übel... so unverbindlich. Nicht?
@Bucher: Und in Brasilien (das gehört ja auch zu Südamerika)? Wissen Sie, dass Brasilien nach den USA, das Land ist, mit dem grössten Verbrauch von Antibiotika in der Tierfütterung?
Da haben Sie natürlich absolut Recht Herr Sold. Das Problem ist nur, dass auch in der Schweiz immer mehr Menschen nicht mehr die Wahl haben, das Teurere zu kaufen - Sie müssen aus finanziellen Gründen immer das billigste nehmen! Denken Sie nur an die Billig-Arbeiter die per Personenfreizügigkeit in die Schweiz kamen. Deshalb geht Ihre Rechnung leider nicht auf!
Der Import ist ja längst erlaubt, es geht nur um die Preise für die Schweizer Landwirtschaft.
Dazu haben wir eigentlich die Direktzahlungen eingeführt, jetzt zocken uns die Bauern und ihre Zulieferer gleich zweimal ab.
Ich würde übrigens lieber Fleisch aus Südamerika kaufen, die Kühe leben auf der Wiese und werden Ende Jahr zusammengetrieben, hier werden sie mit Soja aus Brasilien gemästet!
@ Herr Lerch, nicht vergessen, man ist was man isst! Tiefkühl Pizza? Denken Sie mal an den KK Prämien!
Ganz Ihrer Meinung. Ich hoffe, dass die CH-Konsumenten nun münding genug sind, solches Fleisch nicht zu kaufen. Ich bin mir jedoch bewusst, dass ich als Ein-Personen-Haushalt einfacher reden kann als Familien, die jeden Franken 3x umdrehen müssen.
Das sind Wunschvorstellungen. Fragen Sie im Restaurant oder im Hotel, wo das Fleisch eingekauft wurde, und wie viele Käufer schauen im Supermarkt oder beim Metzger auf die Herkunftsbezeichnung, wenn es denn eine hat. Beobachten Sie mal! Das ist alkso ganz und gar nicht so einfach!
Ist die Preisdifferenz nur gross genug wird es auch hier ganz schnell zu Betrug und Täuschung kommen - angefangen vom Restaurant, Imbissbuden und geldgeilen Herstellern.
Auf den Konsumenten ist bei Biligfleisch sicher kein Verlass. Es ist leider noch immer so, dass sich die Mehrheit einen Dreck um das Leiden der Tiere bei der "Produktion" von Fleischprodukten kümmert. Der Import von Billigfleisch von wo auch immer muss gestoppt werden. Unterstützen Sie die Initiative von KAG Freiland gegen billiges Schweinefleisch.
@Michael Sold,
Falsch. Auf all den Migros-Pizzen, allem was industriell verarbeitet wurde steht die Herkunft nicht drauf, wenn es nur die kleinen Zutaten sind. Das gleiche gilt für alles, was im Restaurant serviert wird. Das Problem haben wir bereits mit dem Käse aus der EU auf Industrieprodukten. Beim Käse macht es fast 20% des Gesamtverbrauches aus.
M.Sold. Ihem Kommentar ist nichts beizufügen, es ist genau so, der Konsument kann entscheiden, das Fleisch muss deklariert sein. Wer lieber billiges chinesisches Schweinefleisch essen will, en guete, ich aber sicher nicht !!!!
Lebendware sollte weltweit höchstens 110 Km transportiert werden. Das Freihandelsabkommen mit China (besonders Tiere) beinhaltet unermessliche neue tierquälerische Zustände auf den langen Transportwegen, bis zur Schlachtung und Verarbeitung des Fleisches. Nicht zu sprechen von der Qualität, die wegen der Gier der Lieferanten unter Preisdruck entstehen. Antworten
Nicht zu reden von den Leiden während der "Produktion". Was für ein Leben (ist das ein Leben?)....
Kommt es mir nur so vor, oder macht der Bundesrat wieder einmal Politik völlig gegen den Willen des Volkes. Irgendwie scheint mir der BR zuviel Macht zu haben, oder zumindest so zu tun als ob der BR mehr Macht ausübt als er eigentlich hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Abstimmung über Billig-Fleisch aus China ankommen würde. Antworten
Gab es einmal eine Abstimmung gegen Freihandelsabkommen mit China Herr Reguera. Oder behaupten Sie der Volk zu sein ?
"völlig gegen den Willen des Volkes" und "kaum vorstellen". ja was denn nun. Ich kann mich an keine Abstimmung erinnern und Mutmassungen sind wie immer fehl am Platz. Ich bin dafür, solange wie beim geplanten Öko-Park auf den Know-How Transfer geachtet wird. Ansonsten ist Industriespionage und Wissensdiebstahl vorprogrammiert.
Südliche Länder wie z.B. Portugal sind erst richtig im "Würgegriff" der EU gelandet, wie es manche bezeichnen, nachdem ihr Markt mit chinesischen Produkten oder sogar Arbeitskräften überschwemmt wurde. China und Indien sind im Handel längst keine Bittsteller mehr! Antworten
Ich hoffe die Exportindustrie setzt sich durch und nicht wieder die Landwirtschaft! Immerhin können die Rechtskonservativen nun einmal beweisen, dass sie nicht nur warme Luft produzieren. Denn Freihandelsabkommen mit der ganzen Welt werden aus dieser Ecke immer als alternative zur EU-Annäherung angepriesen. Antworten
@Caduff
Doch eben genau desswegen gehe ich Arbeiten! Um ein mindestens etwas angenehmes Leben zu haben muss ich Arbeiten gehen, und bekomme einen Bruchteil des Reichtum den ich erarbeite! Desswegen will ich ja eine Bedarfsorientierte Produktion - dies garantiert mehr Luxus und das Umweltverträglich! Und zwar ohne das ein "Obersozialist" über mich verfügt! Wie kommen Sie jetzt da drauf?
Antworten
Dieses elende Gejammer über Chinesen, Umweltverschmutzung und weiss Gott noch alles ist schon sehr scheinheilig. 1. die USA, Indien und andere Staaten stehen den Chinesen in sachen Verschmutzung in nichts nach. Aber alle tragen Nike, Switcher, Puma oder Asics am Körper. Und natürlich darf der ganze Müll nichts kosten. Verzicht? Jetzt grad nicht, es kommt ja gleich das neue iPhone raus! Made in?? Antworten
China ist der grösste CO2 produzent der Welt also sind sie die Umweltsünder, aber das wir hier in Europa/USA ein vielfaches pro Kopf austossen ist ja egal. Es sind immer die bösen Chinesen.
Sehr guter Beitrag.
Zudem kann jeder, der nach seinen USA-Ferien von den super Steaks schwärmt, der kann genauso gut vom China-Steak schwärmen. Die Tierhaltungsbedinungen sind in den USA nicht besser.
Die Überheblichkeit und Ignoranz bei vielen Kommentaren gegenüber China ist erschreckend.
Ihre Sicht der Dinge widerspiegelt Rio+20: Sollen die anderen zuerst. Ignoranz gegenüber China? Ignorant wäre wenn wir gar nicht erst darüber sprechen. Natürlich machen sich noch zu wenig Leute ihren eigenen Lebensstil + Konsumverhalten bewusst, aber tun Sie es? Gemessen an Ihrem Kommentar übernehmen Sie Verantwortung tragen Küenzli Schuhe+Naturaline, kaufen beim lokalen Bauern, pflanzen selber an
@Hofer: Gegenfrage: Wenn basisdemokratisch entschieden wird, dass ich Schweineställe misten soll, wozu ich bestimmt weder Interesse noch Lust habe und darüber hinaus vermutlich auch nur mässig gut qualifiziert bin, inwiefern ist das dann effizienter (=mehr Luxus) oder auch nur umweltverträglicher? Antworten
Worüber wird denn eigentlich gejammert? Europa als Grosskunde wird in weniger als 6 Monaten pleite sein und auseinanderbrechen. Wohin sollen denn Schweizer Produkte noch verkauft werden? Freihandelsabkommen unterzeichnen so schnell als möglich, dafür die Deklarationspflicht zwingend hoch schrauben. Die Konsumenten sind mündig genug über Kauf oder Nicht-Kauf von China Food zu entscheiden. Antworten
Na Sie sind mir ja ein Prophet. Darf ich Sie Nostradamus nennen?
Solnage die Produkte mit "China" angeschrieben sind ist mir das egal... Hauptsache ich kann aufgrund einer ehrlichen Herkunftsdeklaration meine Entscheidungen treffen... Beispiel ist Knobauch der besonders gut in Frankreich gedeit... also quais einen Steinwurf entfernt. Die wurden allerdings ausgetauscht mit solchen aus China... 10'000km um den Globus gekarrt das Zeug.. Irrsinn. Nicht? Antworten
@Hofer: Wie bereits gesagt: Wenn Sie planen, 2'000'000 Schweine zu mästen, brauchen Sie z. Bsp. 2000 Schweinebauern und 10'000 Leute, die Schweineställe reinigen. Wenn sich, was vermutlich passieren wird, keine 10'000 freiwillig zum Schweinestall-Reinigen melden werden, müssen sie die Leute dazu zwingen. Und ja, verglichen mit Ihrer Vision, bin ich in meiner Berufswahl einigermassen frei. Antworten
Ich sehe das Freihandelsabkommen so: Die Importeure kaufen in YEN ein und schlagen einen CH-Hochpreis-Zuschlag dazu ! Economiesuisse und der Arbeitgeberverband drücken die CH-Löhne auf chinesisches Niveau, damit wir "konkurrenzfähig" bleiben. Die Differenz zahlt das Sozialamt. Steuern für CH-Importeure und Exporteure werden gesenkt um konkurrenzfähig zu bleiben. Der Rest ist Eigenverantwortung ! Antworten
was hat der YEN mit einem CHINESISCHEN freihandelsabkommen zu tun?
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