Wirtschaft

Bankenwerte leiden

Aktualisiert am 14.05.2012 6 Kommentare

Die Aktien der Schweizer Grossbanken gehören zu den grossen Verlierern im Schweizer Börsenindex SMI. Die Titel werden von der Unsicherheit bezüglich der Zukunft Griechenlands gedrückt.

UBS


[Alt-Text]

Julius Bär

  • Julius Bär
[Alt-Text]

Credit Suisse

  • Credit Suisse
[Alt-Text]

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Stichworte

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Übers Wochenende hatten sich vermehrt Stimmen gemeldet, die mit einem Ausscheiden von Griechenland aus der Euro-Zone als unausweichlichen Schritt rechnen. «Eine Scheidung funktioniert nie reibungslos. Aber ich denke, eine Scheidung auf freundschaftlicher Basis, sollte sie jemals nötig werden, wäre möglich – wenngleich ich sie weiterhin bedauern würde», sagte der belgische Zentralbankchef Luc Coene in einem Interview mit der «Financial Times».

Sein irischer Kollege Patrick Honohan wurde sogar noch deutlicher: «Technisch gesehen kann ein Ausstieg Griechenlands abgewickelt werden. Er wäre nicht notwendigerweise tödlich, aber natürlich auch nicht besonders attraktiv», sagte er am Wochenende auf einer Konferenz in der estischen Hauptstadt Tallinn. «So etwas ist nicht vorgesehen in den Verträgen, in den Gesetzen, aber es können eben Dinge passieren, die nicht in den Verträgen stehen.» Bundesbank-Chef Jens Weidmann hatte in einem am Wochenende veröffentlichten Interview erklärt, ein Austritt aus dem Euro hätte für Griechenland schwerwiegendere Folgen als für den Rest der Euro- Zone.

Aber auch der jüngste Vorfall bei JPMorgan dürfte erneut die Unsicherheit gegenüber Grossbanken geschürt haben.

Die Aktien der UBS (UBSN 17.82 1.65%) büssten bis 15.13 Uhr 2,62 Prozent auf 11,16 Franken ein und CS verloren 3,18 Prozent. Der SMI gab gib 1,38 Prozent ab. Die Titel von Julius Bär standen dagegen 1,63 Prozent im Plus. Die Privatbank wird morgen ein Update zum Neugeldzufluss und den verwalteten Vermögen in den ersten vier Monaten 2012 geben.

Unzufriedene Grossaktionäre

Fundamental haben die Schweizer Grossbanken seit der Publikation der Erstquartalsresultate keine neue Bewertung durch die Analysten erfahren. Einzig der CS, beziehungsweise deren Chef Brady Dougan, zollte die Wochenendpresse höhere Aufmerksamkeit.

Gemäss einem Artikel soll der Verwaltungsrat über einen Wechsel an der Konzernspitze debattieren. Interner Favorit für die Nachfolge von Dougan ist gemäss der Zeitung Walter Berchtold, derzeit Chairman der Abteilung Private Banking.

In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Gerücht herumgereicht, Grossaktionäre würden ihre Unzufriedenheit bezüglich der schwachen Kursentwicklung der CS-Aktien immer lauter zum Ausdruck bringen und den Kopf von Dougan fordern.

(bru/sda)

Erstellt: 14.05.2012, 15:15 Uhr

6

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

6 Kommentare

Rolf Iseli

14.05.2012, 11:36 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Ist es nicht eher so, dass sie unter ihrer eigenen Unfähigkeit leiden endlich Vertrauen zu schaffen ? Kaum ein Tag vergeht ohne dass die UBS nicht negativ auffällt und dadurch die restl. "CHer Banken" hinterfragen lässt. Griechenland ist ja schon längst pleite - mit oder ohne EUR u/o EU. Antworten


Franz Meier

14.05.2012, 12:31 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Ohhh, es geht den Banken wieder schlechter. Ich habe unendliches Mitleid! Jedes Jahr sterben etwa 8,8 Millionen Menschen, hauptsächlich Kinder, an Hunger, aber dies passiert zum Glück tausende Kilometer von der reichen CH entfernt. Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Verzeichnis- & Serviceportal

Marktplatz

Umfrage

Eine volle Rente soll nur noch erhalten, wer zu 80 Prozent invalid ist. Sind Sie mit dem Entscheid des Ständerats einverstanden?




Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

BLS Schifffahrt Berner Oberland

Auf Deck scheint die Sonne am längsten.
Was gibt es Schöneres als die wohlverdienten Feierabendstunden auf dem Thunersee zu verbringen?

DAS GELD und ich

Börsen auf Höchstständen: Wie weiter?

Online-Wettbewerb

Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.

Jetzt wechseln und sparen

Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.