Wirtschaft
Arbeitsmarkt und Ungarn schicken Börsen auf Talfahrt
Links
Artikel zum Thema
- So billig war der Euro noch nie
- «Kein Zweifel, der Euro überlebt»
- Euro sinkt zeitweise auf Vier-Jahres-Tief zum Dollar
- Euro am Abgrund – Schweiz weist den Ausweg
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Weltweit schürte ein unerwartet grosses Haushaltsloch in Ungarn Ängste vor einem Übergreifen der Schuldenkrise auf Osteuropa.
Dow-Jones im Wochenvergleich um zwei Prozent gesunken
Die Zahl der Beschäftigten in den USA stieg zwar im Mai so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr. Dies war allerdings zum grössten Teil auf Neueinstellungen für des Staates eine Volkszählung zurückzuführen.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 3,2 Prozent tiefer auf 9931 Punkten und damit unter der psychologisch wichtigen Marke von 10'000 Zählern. Im Handelsverlauf pendelte er zwischen 9889 und 10'249 Stellen.
Der breiter gefasste S&P-500 büsste 3,4 Prozent auf 1065 Zähler ein. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 3,6 Prozent auf 2219 Stellen ab. Im Wochenvergleich der fiel der Dow um zwei Prozent, der S&P um 2,3 Prozent und der Nasdaq um 1,7 Prozent.
Staatsanleihen sind an US-Kreditmärkten gestiegen
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,63 Milliarden Aktien den Besitzer. 287 Werte legten zu, 2794 gaben nach und 74 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,3 Milliarden Aktien 300 im Plus, 2372 im Minus und 81 unverändert.
An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 1-13/32 auf 102-16/32. Sie rentierten mit 3,204 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 2-14/32 auf 104-6/32 und hatten eine Rendite von 4,131 Prozent.
Schweizer Börse belastet durch Ungarn
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag ebenfalls mit klaren Verlusten aus der Sitzung gegangen. Belastet wurden die Märkte vorerst von Hiobsbotschaften aus Ungarn, wo der Staatshaushalt offenbar schlechter in Form ist als ursprünglich gedacht.
Aussagen aus der ungarischen Regierung über die Finanzsituation des Landes wurden nach Angaben von Händlern mit Sorge aufgenommen. Ein hochrangiger Vertreter wurde mit den Worten zitiert, Ungarn habe nur eine «geringe Chance, eine Situation wie in Griechenland zu vermeiden», was auch den Euro stark unter Druck setzte.
Das Blue-Chips-Barometer SMI (SMI 7699.74 -0.39%) verlor 1,87 Prozent auf 6298,97 Punkte, womit sich ein Wochenminus von 0,4 Prozent ergab. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gab um 1,63 Prozent auf 5545,77 Punkte nach.
Schweizer Finanzwerte unter Druck
Es gerieten einmal mehr die Finanzwerte überdurchschnittlich unter Druck. So beendeten CS (-3,9 Prozent), Swiss Life (-3,6 Prozent) und UBS (UBSN 16.61 0.18%) (-4,6 Prozent) den Handel am Tabellenende. Weitere Finanzwerte wie Julius Bär (-2,6 Prozent), Swiss Re (SREN 69.6 0.22%) (-2,6 Prozent) oder Bâloise (-2,4 Prozent) hielten sich nicht viel besser.
Etwas besser als der Gesamtmarkt schlossen Nestlé (NESN 62.1 -0.48%) (-0,7 Prozent) oder Novartis (NOVN 67.15 -0.89%) (-1,5 Prozent). Als Tagessieger und einziger Bluechip ohne Verluste fielen Givaudan (GIVN 1211 0.92%) (+1,2 Prozent) auf.
Im breiten Markt gaben Rieter (RIEN 150 0.47%) (-5,1 Prozent) oder Sulzer (SUN 156.6 0.51%) (-4,5 Prozent) - trotz der bestätigten Kaufempfehlung durch Goldman Sachs - stark nach, wobei beide am Vortag sehr gesucht waren, hier also Gewinne mitgenommen wurden. (mt/sda)
Erstellt: 04.06.2010, 23:06 Uhr
Wirtschaft
- 07:48Grossbritannien: Anklage gegen Drahtzieher im Libor-Skandal
- 12:50Millionäre haben wieder Hochkonjunktur
- 12:48Easyjet bestellt mehr als hundert A320 auf einmal
- 11:36Ein Österreicher wird Konzernchef der NZZ
- 10:42«Nun haben Frau und Familie erste Priorität»
- 09:33Noch ein gescheitertes Migros-Engagement im Ausland
FÜR MEHR «YESSS!» IM ALLTAG!
Erfahren Sie, wie unsere Services das Leben erleichtern. Jetzt Videos schauen: search.ch/diego
Online-Wettbewerb
Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.


























