Wirtschaft
Diskussion
«Alle rennen zum Ausgang»
Timothy Geithner befindet sich derzeit auf einer Europa-Tournee. Sein Rat an seine Amtskollegen: Spart nicht zu viel! Zudem empfiehlt er eine Methode, die in den USA für viel Ruhe in den Märkten gesorgt hat. Mehr...
Von Philipp Löpfe.
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20 Kommentare
@ Stefan Meier: Wohl eher 13 Trillionen US Dollar...die USA haben mittlerweile ein strukturelles Jahresdefizit von ca. US$1.6 Trillionen und koennten wohl einige Dinge punkto Sparen lernen. Laecherlich dass Geithner den US Stress Test erwaehnt. Haette das Financial Accounting Standards Board nicht die Regeln (auf Politikerdruck) geaendert, waeren alle US Grossbanken bankrott!! Antworten
Wo USA Recht hat, haben sie Recht.Die Sparwut der europ.Firmen -speziell in DE mit Lohndumping, 1-Euro-Jobs, Minijobs etc.ist schon pathologisch.Auf diese Weise kaufen die Konsumenten tatsächlich nur noch das Nötigste,was noch mehr Arbeitslose als Kettenreaktion produziert!Hier hat die USA ein wachsames Auge u.ihr Emfpindung trifft vollumfänglich zu! Antworten
wo endlich gibts mal eine saubere kosten-/nutzenrechnung zum gegenwärtigen system? muss ja schon der überbringer sein, bei den kosten die uns nun alle 2-3jahre ins haus stehen... es gibt zu ALLEM und JEDEM alternativen. dieses zentralbankensystem ist nicht vom himmel gefallen sondern vorallem eine der cleveresten geschäftsideen der wallstreetbanken ever. Antworten
es gibt auch andere wege um zu verhindern, dass staaten unkontrolliert geld drucken. wir könnten alleine in der ch um die 10Mrd.!!! jedes jahr sparen (zinsen/amortisation) wenn wir wieder unser eigenes geld drucken würden - und ein system, welches grundlegend falsch (natürlich nicht aus bankensicht) ausgestaltet ist wird auch nicht besser wenn man es 1000mal mit kosmetik versucht... Antworten
wie einfach es doch wäre wenn jedes land wieder sein eigenes geld drucken würde anstelle es sich teuer (zinsen/amortisation) auszulehen. clever die banker die 1913 das zentralbankensystem eingeführt haben. davon profitieren vorallem die banken und investoren, aber nicht die gesellschaft als ganzes. Antworten
@McWide: Leistungsbilanzmässig habe Sie natürlich Recht. Die USA ist ein Importland, importiert also mehr als es exportiert. China und auch die Schweiz sind Exportländer und erhalten dadurch Devisen. Diese Devisen wertet die USA dann ab und schlussendlich haben die Exportländer überspitzt gesagt, ihre Produkte nicht verkauft, sondern verschenkt. Antworten
Bitte um Aufklärung: Die EZB hat von den europäischen Banken im Rahmen der Subprime-Krise minderwertige Wertpapiere in Höhe von etwa 700 Mia! Euro erworben. Bei welchen Adressen in den USA ist den diese Summe letztendlich gelandet? Angeblich hat die EZB diese Liquidität inzwischen wieder vom Markt genommen. Wann? Wie? Informiert Geithner Europa auch rechtzeitig über die kommende US-Währungsreform? Antworten
Mit Vollgas ins Verderben. Diese Vorschläge verschieben die Gesundung des Systems und führen dadurch in einen umso grösseren Crash. Was denken sich diese Führer nur, wie soll denn jemals wieder ein gesundes System möglich sein. Fast ist man geneigt zu glauben, die wollen einen totalen Crash um sich alles billigst unter den Nagel zu reissen und wenn sie alles haben, beginnt man mit neuer Währung. Antworten
Der US Finanzminister berät Europa ganz uneigennützig was zu tun ist damit es Europa besser geht? Die Medizin die zur Genesung der US Wirtschaft taugt ist nicht auch zwingend bekömmlich für Europa. Aber da es sowieso gleich viel Meinungen wie Länder gibt was für die EU das Beste ist darf er gerne seine auch noch äussern, auf eine mehr kommt es nicht an. Antworten
@ Stefan Meier Schulden sollte man im Verhaeltnis zur Wirtschaftsgroesse sehen...Das Schulden zum GDP Verhaeltnis der USA ist etwa 89% , Tendenz steigend. Als Vergleich, Japan steht bei 192%, Deutschland der "Musterschueler der EU neurdings" bei 77% ! und die Schweiz bei etwa 45%...nicht sooo viel tiefer als die USA wobei das natuerlich eine Momentaufnahme ist. Antworten
Offenbar noch eine Frage der Zeit, bis alles kollabiert. Die möglichen Einsparungen welche alle Länder vornehmen sollen decken wahrscheinlich nicht einmal die auflaufenden Zinsebelastungen. Abgesehen davon, dass es zu noch zu unvorhersehbaren "Unruhen" (oder darf es ein bisschen mehr sein?) kommen wird. Die Bankster sind das Problem. Bilderberger-Treffen 3./ 9. Juni in Spanien, Mr. Geithner inkl. Antworten
So ein Schwachsinn! Manipulierte Stresstests, leben auf Pump seit den 70er Jahren, Sparmassnahmen die ausschliesslich den Grad der Neuverschuldung reduzieren, aber den Schuldenberg nicht antasten...... Wir kommen nicht darum herum eine Krise, auch ein lange, mal auszusitzen und auszuleiden. Ein anderes Mittel existiert nicht oder nur einmal mehr kurzfristig. Antworten
Fazit des Artikels: Europäer, spart gefälligst nicht soviel, sondern importiert weiter amerikanische Produkte, sonst geht es den armen Amerikanern schlecht. Aha. Wir sollen also ebenso auf Pump leben, damit es den Amerikanern, die schon schulden haben, nicht noch schlechter geht. Klingt wie ein Drogenabhängiger, der seinen kleinen Bruder andealt um sich den nächsten Fix leisten zu können. Antworten
Stimmt schon, man soll sich jetzt in Europa nicht zu Tode sparen. Aber das Land mit den Zocker-Boys und Eurospekulanten von der Wallstreet und 12 Billionen Schulden, das täglich weitere Millionen in Afghanistan in den Sand setzt, ist das letzte, das uns Verhaltens-Ratschläge zu einer vernünftigen Finanzpolitik geben soll. Und für die Nachfrage in den USA ist Europa schon gar nicht verantwortlich. Antworten
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Hedvika Post
Eigentlich müsste die ganze Welt, (es scheint mir, dass alle Länder verschuldet sind, da darüber soviel geredet wird, gibt es einen Staat auf der Welt, der NICHT verschuldet ist?) kollektiv den Bankrott erklären, das bedeutet, dass die Schuldner ihre Forderungen streichen müssten und das wäre doch gar nicht so schlimm, genau wie das Griechenland doch auch empfohlen wurde. Antworten