Wirtschaft

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Der real existierende Kapitalismus

Die Karriere von Millionen im Euroraum ist zerstört, bevor sie überhaupt begonnen hat. Das hat Gründe und Folgen. Mehr...

Von Philipp Löpfe.

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134 Kommentare

smartin hegglin

27.12.2012, 11:24 Uhr
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Und wie wurde die Globalisierung möglich gemacht und von wem? Indem die immer schon global denkenden Intellektuellen das nationalstaatliche Denken als kleinkariert und bünzlig darstellten und sämtliche gesetzliche Barrieren für den freien Austausch von Waren, Kapital und Personen über alle Grenzen hinwegfegten. Warum hat der CH-Staat inkl. SP die die hopse UBS gerettet? Oder war es etwa umgekehrt? Antworten


Harald Wozniewski

12.04.2012, 09:21 Uhr
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Schon nicht schlecht der Artikel. Allerdings kippt er, als er sich auf die "Shareholder- Value-Ideologie" stürzt, einen real existierende Kapitalismus behauptet und vor einem dekadenten Finanzfeudalismus warnt.
Den modernen Feudalismus (Meudalismus) haben wir längst! Er entwickelte sich schon vor den 1980er Jahren und er verdrängte den Kapitalismus. Er ist indes kein Feudalismus des Finanzsystem.
Antworten


Krauer Walter

11.04.2012, 15:01 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Die soziale Marktwirtschaft wurde durch den Amerikanischen verehrenden Kapitalismus zerstört. Das leichte Geldverdienen mit Spekulationen kam über den grossen Teich mit all seinen verehrenden Folgen. Die Angst in Amerika Ihre Doller Weltwährung an den Euro zu verlieren vergrösserte diesen Trend. Es wurde Alles unternommen das zu verhindern. Kein Mittel wurde ausser Acht gelassen. Antworten


Alex Renge

28.04.2012, 22:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@K. Walter: Richtig los ging es mit Reagan, der heute von den Amerikanern noch gefeiert wird. Er senkte den US-Spitzensteuersatz von 70 auf 33 %, reduzierte die Unternehmenssteuern massiv, erhöhte die Staatsverschuldung deutlich (für SDI und sonstige Rüstungsprogramme), usw. Die Bushs haben das Werk dann vollendet und den Staat endgültig ruiniert.


lucius mayer

10.04.2012, 21:01 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Kein Wunder bei einer noch explodierenden Weltbevölkerung von über 7 Mrd! Die Pandemie Menschheit, zu der wir alle gehören, zerstört ihre Wirtin Mutter-Erde und richtet sich selbst damit zugrunde. Das Große Schrumpfen wird bald beginnen. Antworten


Thomas Bulk

10.04.2012, 19:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Ich könnte 1,5 Milliarden neue Jobs schaffen die nicht nur der Wirtschaft helfen sondern auch noch der Umwelt und derer Lebewesen. Das Zauberwort heisst Kommunismus Light mit neuen UNO-Umwelt und Zivilschutz Grünhelmsoldaten. Ich bin der einzige der wirklich noch Arbeit bringen kann und so Europa vor einer Rezession mit Anarchie beschützen kann. Antworten


Holger Wahl

10.04.2012, 18:49 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

Hier wird wieder Ursache und Wirkung verdreht. Die Länder mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit sind gleichzeitig die mit dem schärfsten Arbeitnehmerschutz und den schlechtesten Ausbildungssystemen: dies führt automatisch dazu, dass immer weniger Menschen langfristig angestellt werden. Nicht der Kapitalismus ist das Problem, sonder das "sozial" in der vermeintlich sozialen Marktwirtschaft. Antworten


Ursi Brock

10.04.2012, 20:59 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

...sagen seit Jahren die Verfechter neoliberalen Gedankengutes. Doch, am Ende war es eben so das die dadurch verursachten Fehlentwicklungen mit immer höheren Einheiten des gleichen versucht worden sind zu reparieren. Es müsste einfach noch Neoliberaler werden, deshalb hat es bis heute nicht funktioniert... man hat nur noch nicht genug Umgebaut. Ein bischen totalitär das ganze, aber am Ende gehts.


Michael Clausen

10.04.2012, 18:25 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

Es stimmt einfach nicht, dass der Kapitalismus in der Krise steckt. Ganz im Gegenteil, dank Kapitalismus und freier Marktwirtschaft geht es Millionen von Menschen so gut wie noch nie. Allerdings wird der Wettbewerb härter: Das südlandische Modell, hohe Löhne bei niedriger Produktivität zu beziehen funktioniert nicht mehr. Wer viel leistet (CH, D, NL) lebt aber nach wie vor bestens. Antworten


Bruno Bänninger

10.04.2012, 18:01 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Die immer dreisteren Tricks der Elite-Politiker mit unverbindlichen Rundum-Glücksversprechen die Massen zu beruhigen um für ihr weiteres Nichtstun Zeit zu gewinnen führen nur noch ins Chaos. Jetzt kommt noch der Megakapitalismus, dann das Ende des Kapitalismus und damit der Aufstand der Massen. Danach beginnen wir alle wieder bei Null. Antworten


Giorgio Perez

10.04.2012, 17:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Kapitalismus forder das Beste eines jeden Menschen - seine Vernunft - und belohnt ihn entsprechend. Er lässt jeden Menschen die Arbeit die er mag frei wählen, sich darin zu spezialisieren, seine Produke für die Produkte anderer einzutauschen, und auf dem Pfad des Erfolges so weit zu gehen wie ihn seine Fähigkeiten und Ambitionen tragen werden.
- Ayn Rand -
Antworten


Gregor Müller

11.04.2012, 12:00 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wenn Profit an erster Stelle steht + externe Kosten nicht im Preis inbegriffen sind, wird "alles" zur Farce - Dummheit pur! Letztlich leben wir nicht von fiktiven Gewinnen, die irgendwo gespeichert sind, sondern von realen Gütern. Wer den letzten Baum, letzten Fisch für Zinszahlungen zerstört ist wahrlich"der"Beste!? was man tun kann. Nein, KAPITALISMUS allein ist einen KATASTROPHE! => Sinnlos...


Giorgio Perez

10.04.2012, 20:23 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das Problem sehe ich nicht in denen die fordern, sonder in denen die es ermöglichen. Und dies ist z.B. die Politik, welche es ermöglicht, dass die Aktionäre nicht über Saläre bestimmen können/müssen. In sich selber wäre der Kapitalismus selbsregulierend - wenn man nicht immer reinpfuschen würde.


Jonas Brunner

10.04.2012, 17:11 Uhr
Melden 23 Empfehlung 1

Ab den Artikeln von Löpfe und den Sozialisten muss ich immer lachen. Schlussendlich werden sie ja ohnehin verlieren, genau wie die Occpuy Leute. Alles das Gleiche. Sie wollen wissen, warum in Spanien so viele arbeitslos sind? Die Sozialisten haben Gesetze gemacht, dass man Arbeitnehmer nicht mehr künden kann. Darum sitzten alle Alten faul rum und die Jungen will keiner einstellen. So einfach... Antworten


Martin Frey

10.04.2012, 17:15 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Sie sagen es treffend. Ist in Italien vergleichbar, nur gibts diese berühmt-berüchtigten Gesetze schon lange. Zudem hat die Regierung Zapatero in den letzten Jahren gegen eine Million illegaler Ausländer legalisiert. Was bezüglich Jugendarbeitslosigkeit erwartungsgemäss nicht gerade hilfreich war.


Maria Bontempi

10.04.2012, 16:53 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Zum Glück kann man das Geld nicht ins Jenseits mitnehmen. Antworten


Paul Schönholzer

10.04.2012, 17:02 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

Aber man kann es vererben und das inzwischen immer mehr steuerfrei.
(Finanzieren lassen sich diese Steuerausfälle ja über die Arbeitsbestrafungssteuern...)


Fritz Müller

10.04.2012, 16:42 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Die Länder mit den stärksten und aktivsten Gewerkschaften haben die höchste Arbeitslosigkeit. Die Gewerkschaftspoltik in diesen Ländern führen zur hohen Jugendarbeitslosigkeit! Antworten


Tom Müller

10.04.2012, 15:53 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Jaja, über den Abstieg jammern und danach gleich billige Elektronik aus China kaufen... Der MARKT in der Marktwirtschaft sind WIR! Der Markt produziert was wir verlangen! Man kann halt nicht den Fünfer und das Weggli haben. Antworten


Margot Helmers

10.04.2012, 21:03 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Müller: Da verwechseln Sie aber was! Der Markt baut Geräte bei denen von Anbeginn klar ist das diese bald kaputt gehen müssen! . Also ich kann beruflich nicht auf Drucker und PC verzichten und werde so gezwungen ständig neue Geräte zu kaufen. Ich möchte lieber ein langlebiges haben und nicht am Rohstoffverschleiss und am Elektroschrotthalden Mitschuld haben. Gemüse wächst, kann man einfrieren...


Tom Müller

10.04.2012, 17:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@ Helmers: Die meisten Leute kaufen sich sowieso jedes Jahr ein neues Handy. Warum sollte der Markt Handies bauen die länger als ein Jahr halten?
Kaufen sie in der Migros nicht auch immer nur das frischeste Gemüse? Was passiert mit dem älteren, aber noch guten Gemüse? Man wirft es weg.


Margot Helmers

10.04.2012, 16:10 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

Sooo einfach ist das dann schon nicht! Was völlig verschwiegen wird ist die geplante OBSOLESZENZ! Da wird bei der Produktion schon das Verfallsdatum eingebaut damit der Umsatz jedes Jahr höher wird. Aber, die nötigen Rohstoffe dafür haben Millionen Jahre gebraucht, wachsen nicht hinterher. Der Kampf um diese hat schon begonnen, China kontrolliert bereits 97% der seltenen Erden. Verlangen wir das?


Ursi Brock

10.04.2012, 16:05 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

Sie glauben tatsächlich noch der "Markt sind wir... bin Ich"? Diese Theorie ist schon vor längerem auf die Nase gefallen. Aber der Glaube daran ist nicht auszurotten, besonders dann nicht wenn Mio. bereits gewisse Netzaktivitäten als Basisdemokratie bezeichen. Ausserdem sind verbindliche Regeln und Gesetze immer noch viel besser als liberalisierte und demnach unverbindliche Märkte.


Urs Holzapfel

10.04.2012, 15:55 Uhr
Melden 17 Empfehlung 1

Dieser Zustandsbeschreibung ist nichts hinzuzufügen.Noch eines: Das gilt natürlich weltweit;nur die böse EU zu beschimpfen,weil´s opportun ist,wäre armselig und dumm.Die Schweiz als Kleinstaat hat - bisher - Glück gehabt und segelt im Windschatten der grossen weltweiten Blöcke.Wie lange noch? Antworten


walter bossert

10.04.2012, 17:48 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

....segelt im Windschatten..Es ist so eine Sache mit den Vergleichen! Würde die Schweiz im Windschatten segeln, dann hätten wir eben keinen Wind in den Segeln und deshalb das nachsehen.


Hans Lips

10.04.2012, 15:50 Uhr
Melden 18 Empfehlung 1

Die irren Forderungen des Wohlfahrtsstaat macht Länder konkurrenz-un-fähig.Selber schuld, wer immer mehr von andern fordert.Und wenn durch die Zuwanderung die letzte "Wohnhöhle" zum Luxusappart. aufgemotzt wird, fehlen billige Wohnungen.Der Mindestwohnstandard ist 21/2 Zim.mit allem ist und nicht mehr das Mietzimmer.Ein arbeitender Chinese versteht nicht dass Arbeitslose mehr netto haben als er Antworten


Ursi Brock

10.04.2012, 16:07 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

Ich habe eher den Eindruck das die permanenten Rendite- und Profitforderungen der Aktionäre und anderer Investoren (oft Steuerbefreit im Gegensatz zu allen anderen) ein Land und die Menschen die dort leben konkurrenzunfähig und am Ende ruiniert hinterlassen...


Edi Kuster

10.04.2012, 15:40 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

Eigentlich wäre die Lösung sehr einfach ohne die globale Marktwirtschaft abzuschaffen. Die Steuerprogression der oberen 30-35% der Einkommen markant erhöhen. So kommt es durch eine gesunde Umverteilung wieder zu einer sozialen Marktwirtschaft. Antworten


smartin hegglin

27.12.2012, 11:32 Uhr
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Herr Kuster ich garantiere es Ihnen: Selbst wenn Sie es schaffen würden weltweit Steuersätze von über 40% auf hohen Einkommen gesetzlich zu verankern, hätten Sie mit einem Steuersatz von 60% weniger Steuereinnahmen als mit einem von 40%. Sie können dies an sich selber testen: Sie erhalten Fr. 100.- aber nur wenn Sie mir davon Fr. 40.- abgeben. Oder dasselbe aber ich will Fr. 60.-; Deal or no Deal


Patrick Frei

10.04.2012, 17:19 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Nein, so einfach ist es eben genau nicht, das ist nur eine Symptombekämpfung. Diese Leute werden ihre Einkünfte immer zu schützen wissen und nicht "freiwillig" ihr Geld an die Steuern abgeben. Und mit Zwang ist hierbei nichts zu erreichen. Wenn schon, müsste man das Prinzip der frei gehandelten Aktiengesellschaften überdenken, damit hat alles angefangen.


eugen bissegger

10.04.2012, 15:16 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

Die neoliberale Fraktion überlässt das schmutzige sozialdarwinistische Geschäft vertrauensvoll der “unsichtbaren Hand” des Marktes. In diesem Sinne werden die sozialstaatlichen Netze abgebaut, um all diejenigen möglichst geräuschlos zu marginalisieren, die in der Konkurrenz nicht mehr mithalten können. Lesenswerte Streitschrift, bereits vor 11 Jahren geschrieben: " Manifest gegen die Arbeit " Antworten


Maria Zenker

10.04.2012, 15:14 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Dank der Globalisierung geht's Millionen Menschen in der 3. Welt viel besser. Das wünschten sich die linken und dann auch die rechten Parteien. Jetzt sollten also alle zufrieden sein. Antworten


Peter Burkhard

10.04.2012, 14:57 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

Sehr treffende Analyse. Die Lösung wäre, dass man das Geld der Reichen wieder gerechter verteilt. Das funktioniert allerdings nicht, solange es Steueroasen und Bankgeheimnisse gibt. Die Steuern müss(t)en genauso globalisiert werden wie die Arbeitskräfte - dann funktioniert es wieder. Antworten


Martin Frey

10.04.2012, 14:53 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Der Artikel ist wie oft einseitig ideologisiert. So blendet er völlig aus dass die Weltbevölkerung im besagten Zeitraum sich verdoppelt hat, somit auch die Zahl der Jobs absolut massiv zugenommen hat. Die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa ist hausgemacht und hat mit Shareholdervalue nichts zu tun, sondern mit gewerkschaftlich überwachten verkrusteten Strukturen, die keine neuen Jobs generieren. Antworten


Paul Gwerder

10.04.2012, 18:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Die Ideologisierung ist keineswegs einseitig. So ist es kein Zufall, dass seit dem Beginn der Liberalisierungs- und Globalisierungwselle in den Siebzigern, die Begleitmusik durch amerikanische Think Thanks und privat bezahlte Ökonimie-Lehrstühle an renommierten Unis immer lauter wurde. Die Auswirkungen dieser Politik sehen wir jetzt, eine kleine Gruppe wird immer reicher und die Mitte schwindet.


Martin Frey

10.04.2012, 16:21 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Strahm Es ist ideologisch und nicht sachlich, verschiedene ganze und halbe Wahrheiten im Sinne eines Gemischtwarenladens unter Weglassung von elementaren Fakten so zu vermengen, dass es ein neues Ganzes mit einer ideolog. Aussage gibt. Dafür wimmelt der Artikel von Bsp. (eines hab ich genannt) die man hier gar nicht alle aufzählen kann. Das stört mich immer, unabhängig von meiner Privatmeinung.


hans strahm

10.04.2012, 16:01 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Es ist einfach von "einseitiger Ideologisierung" zu schreiben, wenn eine Meinung nicht der Eigenen entspricht :-))
Der Artikel - sicherlich gezwungermassen mit Vereinfachungen - jedoch mit treffenden Argumente. "Hausgemacht" ist hingegen ein Ausdruck der jederzeit verwendet werden kann, wenn immer die Argumente fehlen.


Roger Mettler

10.04.2012, 14:49 Uhr
Melden 17 Empfehlung 1

Was früher in Europa produziert wurde, wird nun in Kambodscha oder sonst wo im Fernen Osten produziert. Die "Geiz-ist-geil" Mentalität trägt leider auch noch ihren Teil dazu bei. Ergo fehlen diese Jobs (vor allem 2. Sektor) nun in Europa... Antworten


Christoph Keller

10.04.2012, 14:51 Uhr
Melden 19 Empfehlung 1

Die unbequeme Wahrheit: Nicht der Kapitalismus scheitert, sondern die gesamte globale Wirtschaft. Grund: Die Grenzen des Wachstums sind erreicht. Die Weltbevölkerung wächst schneller als die Ressourcen es zulassen. Es ist nicht eine Frage der Verteilung, es hat schlichtweg nicht genug Resourcen und Arbeit für 7 Mia Menschen. Der totale Kollaps kommt. Club of Rome hatte ihn für 2030 vorausgesagt. Antworten


Kurt Simmen

10.04.2012, 14:45 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wir machen uns alle etwas vor: Die wirtschaftlichen Machtzentren verschieben sich unaufhaltsam in den fernen Osten - Amerika ist schon lange auf dem Abstieg und in Europa beginnt er jetzt. Das hat alles mit dem eisernen Vorhang, mit Ausbeutern, dem Kapitalismus und vielem mehr überhaupt nichts zu tun. Es ist eine historische Tatsache - so erging es dem Empire, dem alten Rom, den Portugiesen u.m. Antworten


Alfred Gfeller

10.04.2012, 14:14 Uhr
Melden 19 Empfehlung 1

Entscheidend war, dass der eiserne Vorhang gefallen ist. Damit ist ein bedeutendes Gegengewicht und die Balance verschwunden und es konnte zum Halali geblasen werden für den ungezügelten unregulierten Raubtierkapitalismus, am schlimmsten noch in der Form des Staatskapitalismus à la China; Ausbeutung bis zum Exzess. Antworten


will williamson

10.04.2012, 13:49 Uhr
Melden 12 Empfehlung 2

Das entscheidende Ereignis ist der Zerfall des Sowjetreichs. Mit dem Ende des kalten Krieges ist zu Beginn der 90-er Jahre die Globalisierung möglich geworden und die "Hyänen" und "Heuschrecken" konnten mit der Fressorgie beginnen. Die Entwicklung wurde begünstigt durch den Wegfall des gesellschaftlichen Wettbewerbs zwischen den Machtblöcken. Antworten


will williamson

10.04.2012, 15:52 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Kramer: Der Zerfall der SU hat erst die Globalisierung im heutigen Umfang ermöglicht. Was die Asiaten anbelangt haben Sie im Prinzip recht. Aber ähnliche Ängste zirkulierten in den 60-er Jahren wegen Japan. Die würden viel arbeiten, alles kopieren und Mikrolöhne bezahlen. Das gilt nun schon lange nicht mehr und sie haben heute ähnliche Probleme wie Europa.


Alfred Gfeller

10.04.2012, 15:55 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Genau Herr Kramer: Wenn sich die unproduktiven Stollenarbeiter in Afrika für Glencore und die China Leibeigenen in der Jeans-Fabrik noch mehr als 70 Stunden pro Woche anstrengen, geht es ihnen sicher besser, und das sollten wir uns zum Vorbild nehmen.


Louis Kramer

10.04.2012, 14:36 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Der eiserne Vorhang hat rein gar nichts damit zu tun. Wir haben gewaltige neue und globale Konkurrenz bekommen und diese zu lange nicht ernst genommen. Nun überholt uns Asien, sie sind in vielem besser, schneller und innovativer - und wir jammern über den Kapitalismus und führen mal wieder Systemdiskussionen, Rentenalter und Ferien. Mehr arbeiten und mehr anstrengen - so einfach ist es.


Ursi Brock

10.04.2012, 14:11 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

...sowie der tatkräftigen Mithilfe der ehemaligen GATS, heute WTO und GATT Verträge. In den 70' Jahren wurde die ILO als global agieende Institution auserkoren die Globaliserung inkl. der elementaren sozialen Aspekte zu regeln. Das aber war den Kapitaleigentümern zu sozialistisch. Zu lasten der ILO wurde die WTO gestärkt welche alle sozialen Aspekte und Demokratie wie Dreck behandelt...


Alex Bötschi

10.04.2012, 13:44 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

Was in der globalisierten Welt fehlt ist die alte, internationale Solidarität. Aber Herr Blair und seine New Labor genauso wie Herr Schröder mit Agenda 2010 haben das Bachab geschickt, mit allen nun auszubadenden Folgen. Zugleich wurden Handwerksberufe europaweit marrode gemacht, wer will den auf den Bonus verzichten...also auf in die Nullproduktionsberufe. Wir hier sind auf dem selben Weg. Antworten


Andreas Hobi

10.04.2012, 13:43 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Es ist verführend in der Wirtschaftsgeschichte passende Vergleiche aufzustöbern, doch die Verblendung droht rasch. Unerwünschte Auswüchse fanden in der Weltgeschichte immer statt und wurden vor allem in der sozialen Marktwirtschaft innert nützlicher Frist behoben, sei es durch den Markt selber oder eben durch eine angepasste Ordnungspolitik des Staates. Und das wird auch so bleiben. Antworten


Peter Rusterholz

10.04.2012, 13:42 Uhr
Melden 37 Empfehlung 0

Die sozialistischen EU Staaten gehen langsam bankrott und nun will man die Schuld dem Kapitalismus anhängen. Dabei haben diese Länder einfach über ihre Verhältnisse gelebt und die Menschen in diesen Ländern vom übermässigen Sozialkonsum profitiert. Aber wirtschaftliche Systeme lassen kein unwirtschaftliches Handeln auf Dauer zu. Auf einmal findet sich keiner mehr der den Leerlauf finanzieren will. Antworten


Martin Frey

10.04.2012, 17:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Bombach: Rede auch nicht von CH-Gewerkschaften bei meiner Replik. Bei uns sind die Gewerkschaften glücklicherweise so wie Sie beschreiben, obwohl es da gerade bei UNIA Tendenzen gibt, sich andere ausländische Vorbilder zu nehmen. Aber die Gewerkschaften in den erwähnten EU-Ländern kann man sehr wohl in einen Topf werfen, von ver.di bis CGIL. Und auch ihre Macht in diesen Ländern ist vergleichbar.


Rolf Bombach

10.04.2012, 16:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

@Frey: Sie können doch nicht britische und schweizer Gewerkschaften in einen Topf werfen. In der Schweiz sind die Gewerkschaften Sozialpartner mit kaum mehr als folkloristischem Wert. Dem gegenüber stehen die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände, die Bankenlobby und die Importeurekartelle usw., welche eine ungleich stärkere Macht haben. Und genau diese sind heute die Jobkiller.


Martin Frey

10.04.2012, 15:02 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

@Wetter: Es gibt schon Beispiele wie Spanien zu erwähnen, oder UK unter Blair und Brown. Aber das Problem in den meisten Ländern ist dass der Sozialismus in Gewerkschaftsform den Arbeitsmarkt im Würgegriff hält, jegliche Reformen systematisch torpediert und als Jobkiller und Wachstumshemmer fungiert. Unabhängig von den amtierenden Regierungen. Dies ist der gemeinsame Nenner aller erwähnten Länder.


Rene Wetter

10.04.2012, 14:37 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

@Rusterholz: Nennen Sie uns mal ein von den Sozialisten regiertes grosses EU Land: Deutschland, Grossbritannien,Frankreich und Italien haben alle eine bürgerliche Regierung.
Also hören Sie auf einen solchen Bocksmist zu schreiben. Übrigens in den "Sozalistischen" USA gehts auch nicht besser.


Ursi Brock

10.04.2012, 14:17 Uhr
Melden 21 Empfehlung 1

Aber sicher ist der Kapitalismus Schuld. Wer sonst gibt den seit mehr als 30 Jahren die ganzen Parameter vor und definiert für uns was richtig ist? Shareholdervalue... der glorifzierte und unkritisch betrachtete und gehegte... Aktionäre als ultimative und gegenüber den Zivilgesellschaften völlig Verantwortungsbefreite Eigentümer die noch dazu Steuerbefreit sind...


Oliver Scherrer

10.04.2012, 13:42 Uhr
Melden 41 Empfehlung 0

Herr Löpfe suggeriert, dass die Wirtschaft besser gehen würde, hätten die Gewerkschaften mehr Einfluss. Wenn ich mich aber in Europa umschaue, dann läuft die Wirtschaft dort am besten und es gibt die geringste Jugendarbeitslosigkeit wo die Gewerkschaften wenig Einfluss haben und keine Kampfmassnahmen ergreifen. Gewerkschaften kreieren nur ein Insider-Outsider Problem, was in Spanien deutlich wird. Antworten


Andreas Landauer

10.04.2012, 13:40 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Alle hatten etwas vom wirtschaftlichen Wachstum. Ausser den BRICS Staaten und anderen asiatischen Länder, die jetzt auch etwas vom Kuchen wollen und aufholen. Das ist kein Globalisierungskrieg, sondern globale Gerechtigkeit - des nun auch tüchtigen -, würde ich sagen. Was den Sharholder Value beitrifft, stimmt dies. Antworten


willi mosimann

10.04.2012, 13:40 Uhr
Melden 20 Empfehlung 2

Wie hiess doch nur das Motto der SP. Abschaffung des Kapitalismus. Wenn ich das alles lese komme ich immer mehr zur Überzeugung, dass dies gar nicht so weit hergeholt ist. Von Rechten Politikern (primär SVP und FDP) ins lächerliche gezogen, erhält diese Forderung immer mehr Gewicht. So kann es nicht weitergehen, dass sich wenige masslos bereichern und der Rest "in die Röhre" schaut. Antworten


Bruno Moser

10.04.2012, 13:53 Uhr
Melden 34 Empfehlung 1

Shareholder- Value-Ideologie ... das waren die grossen Schlagworte der Herren Ebner und Blocher. Leider ist die Bevölkerung sehr vergesslich. Antworten


Alfred Gfeller

10.04.2012, 16:20 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Nur hat der liebe CB die Rechnung nicht mit den Boni Jägern im Stile von Vasella und Konsorten gemacht, welche den Shareholder zünftig gerupft haben.


Gerhard Graf

10.04.2012, 13:31 Uhr
Melden 27 Empfehlung 1

Wir brauchen weder Kapitalismus noch Kommunismus sondern eine demokratisierte Wirtschaft, in der die Unternehmen im Besitz der Menschen sind die in den Unternehmen arbeiten und den Gewinn erwirtschaften. Antworten


Alfred Gfeller

10.04.2012, 16:08 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Ein guter Geschäftsmann lässt seine Mitarbeiter an einem guten Geschäftsgang teilhaben. Ansonsten muss der Gewinn zumindest teilweise als nicht ausbezahlte Löhne angesehen werden, bis wir irgendwann dann bei der Ausbeutung landen.


paul real

10.04.2012, 14:46 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Bötschi: Weil sie einen Lohn beziehen natürlich. Also warum sollten die sich einen Lohn auszahlen und dann noch einen Gewinn hinterher.. ist doch Unsinn. Entweder der Lohn ist was nach Abzug der Reinvestition übrig bleibt oder dann gibt es fixe Lohnkosten und einen Gewinn zu verteilen. Letzteres macht nur Sinn wenn der irgendwer einstreicht und nicht arbeitet.


Alex Bötschi

10.04.2012, 14:25 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@real: Nein, der Gewinn wird nach Ermessen der Arbeiter reinvestiert oder verteilt. Wie können Sie behaupten das es für die Arbeiter keinen Sinn machen würde Gewinn zu erzielen?


Alex Bötschi

10.04.2012, 14:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Syndicalismus? Da bin ich sofort bei Ihnen.


Hans Meier

10.04.2012, 13:55 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Haben wir doch schon. Ich bin Shareholder der Firma, in der ich arbeite.


paul real

10.04.2012, 13:58 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Warum sollte es dann überhaupt noch einen Gewinn/Profit geben? Macht doch dann überhaupt keinen Sinn mehr. Den Gewinn gibt es ja gerade nur, weil damit Geld auf die Seite der Leute geschafft wird, die nicht im Unternehmen arbeiten.


peter harder

10.04.2012, 13:26 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

falsch.nicht der real exist. kapitalismus: einführung eines nichtexistenzfähigen sozialismus. gleiche löhne, gleiche preise, gleiche währung, gleichberechtigter, freier p.verkehr etc. da ist nicht die idee des kapitalismus schuldig sondern die idee ewiggestrigen sozialromantiker die nicht sehen, das die wirtschaftliche leistungskraft, bereitschaft, eigenverantwortung freiheit des erfolg ist! Antworten


Ursi Brock

10.04.2012, 13:26 Uhr
Melden 22 Empfehlung 1

Die WTO Verträge mal gut durchlesen. Dort steht drin was wir heute in Europa als negative Entwicklungen wahrnehmen. In den Verträgen verpflichten sich die Unterzeichnerländer auf kürzere oder längere Zeit ganze Sektionen ihrer Wirt- und Gesellschaft komplett zu deregulieren, privatisieren. Demokratische Mitsprache ist dort nicht vorgesehen, noch sind die Sozialen Errungenschaften geschützt. Antworten


Roman Günter

10.04.2012, 16:23 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Frau Brock, es gibt schon seit geraumer Zeit interessante Arbeiten und Studien darüber, wie der Staat aktiv an wirtschaftlichen Prozessen teilnehmen kann und viele Möglichkeiten zur Steuerung hat. Versuchen Sie doch nicht, sich stur sich jeglicher Erkenntnis zu erwehren.


Ursi Brock

10.04.2012, 14:03 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Falsch Hr. Günter; Das die Staaten eine noch irgendwie starke Handlungsfähigkeit haben ist von vorgestern. Die Investoren suchen sich ganz einfach die Profitträchtigsten Regionen aus und mehr ist da ganz einfach nicht mehr. Kann ein Land und seine Bewohner nicht mehr mithalten sind die letzten Schritte der Ausverkauf des Gemeineigentums sowie Zwangssparmassnahmen in vielfältiger Form...


Roman Günter

10.04.2012, 13:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Deregulierung heisst nicht, sich aus wirtschaftlichem Handeln zu verabschieden. Der Staat als Inhaber von Rechten und Strukturen kann an vielen Orten als Geschäftspartner regulierend eingreifen ohne dass unnötige und einseitige Zwangsmassnahmen, was Regulierung eigentlich bedeutet, getroffen werden müssen.


Frank Baum

10.04.2012, 13:22 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

In einigen Punkten hat der linke Löpfe hier eindeutig recht: Die Finanzmärkte müssen stärker reguliert werden. Ansonsten destabilisieren sie unsere Wirtschaft zu sehr.
Aber: Man weiss nicht, was die ungleiche Lohnentwicklung tatsächlich verursacht hat. Shareholder Value war es nicht. Der freie Handel hat mehr Menschen aus der Armut befreit als sonst etwas, das sagt auch Jeffrey Sachs.
Antworten


Alex Bötschi

10.04.2012, 13:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Baum und Sachs: Der freie Handel hat...Das sollten Sie beide mal mit Zahlen belegen. Ich behaupte solange, genau das Gegenteil (ist auch eine Frage der Definition von Armut). Zudem was für freier Handel? Wo gibts den und für wen?


Kurt Blaser

10.04.2012, 13:11 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Dafür erhöht sich die Anzahl der Millionäre und Milliardäre und deren Vermögen jedes Jahr und alle tuen nur Gutes für die Welt. Irgendwoher muss ja deren Vermögenswachstum her kommen. Antworten


Roman Günter

10.04.2012, 16:26 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Frau Brock, darf ich davon ausgehen, dass alle ihre Handlungen einer demokratischen Wertermittlung unterliegen und entsprechend besteuert werden? Sie verstehen, was ich meine?


Ursi Brock

10.04.2012, 13:55 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

@Günter; Aus gewissen Vermögenswerten werden heute üblicherweise Steuerbefreite Profite generiert welche ab dann jeglicher Demokratischer Mitsprache entzogen sind. So kam es, das eine Handvoll Aktionäre und andere Investoren über 100' von Mrd. entscheiden können wärend aller orten ganze Nationen Bankrott gehen oder/und die dort lebenden Menschen zu Zwangssparmassnahmen verurteilt werden...


Roman Günter

10.04.2012, 13:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Herr Blaser, haben Sie sich auch schon einmal Gedanken gemacht, was diese Millionäre und Milliardäre besitzen? Haben die uns Google, Microsoft, Telmex, etc weggenommen? Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, was eigentlich Vermögenswerte sind, wie sie zustande kommen, woraus sie bestehen?


Roman Günter

10.04.2012, 13:06 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Weit gefährlicher als ein vermeindlicher reiner Kapitalismus ist die weit verbreitete Verweigerung, sich auch nur ein wenig Basiswissen für wirtschaftliche Vorgänge anzueignen. Besonders gravierend kommt dies in der Politik zum Tragen, wo praktisch das ganze Feld den verteufelten Akteuren zur Ernte überlassen wird. So sorgt zB in Italien gerade das 'Soziale' in der Marktwirtschaft für Probleme. Antworten


Matthias Meier

10.04.2012, 13:50 Uhr
Melden 7 Empfehlung 1

Wenn noch mehr so denken wie sie (und das tun sie ja leider) und sich dieses Denken auch durchsetzt dann wird es unweigerlich zu Aufständen und Revolutionen kommen, auch hier in Europa. Dann viel Spass!


Remo F. Roth

10.04.2012, 12:55 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

Da gäbe es aber ein einfaches Gegenmittel: Die ungerechtfertigt angehäuften Einkommen und Vermögen mit einer globalen Steuer abschöpfen und damit allen Arbeitslosen ein Minimaleinkommen sichern. Das wäre ein Korrektiv zur Globalisierung, und ein wiedergewählter Obama würde vielleicht mitmachen. Antworten


Peter Müller

10.04.2012, 13:09 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Warum ungerechtfertigt ? Was die Chinesen gemacht haben, haben wir früher auch gemacht, oder wie glauben sie wurde der Westen (Europa, USA) gross ? Im übrigen wird China und Japan höchstwahrscheinlich auch viel daran zahlen durch Inflationierung der Staatsschulden, es braucht also keine künstlichen Regulierungen.


Mike Keller

10.04.2012, 12:55 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Von Kapitalismus zu sprechen ist doch lächerlich. Wenn in Spanien und Griechenland keine Innovation vorangetrieben wird, gibt es eben Arbeitslose. Weshalb soll man jemanden ausbilden, wenn es keine Arbeit gibt. Weshalb gibt es denn in der Schweiz so wenig Arbeitslose? Wegen dem Sozialismus - nein. Letztlich ist es halt so - von Nichts kommt Nichts! Das hat mit Kapitalismus nichts zu tun. Antworten


Martin Frey

10.04.2012, 15:41 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Hmm, wer hat wohl die höheren Militärausgaben Hr. Bötschi: Spanien oder die Niederlande? Oder Schweden, um einen anderen Vergleich zu nehmen? Erklären Sie uns doch mal diesen Zusammenhang den offenbar nur Sie sehen.


Alex Bötschi

10.04.2012, 14:30 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Kramer: Wenn Sie schon solche vergleiche anstellen, vergleichen Sie doch mal kurz die Militärausgaben und Schuldenstände. Dann können Sie schön erkennen das es nur sehr wenig mit den von Ihnen angeführten 50% Beamten zu tun hat. Aber das will man einfach nicht hören, wird darum auch in den Medien todgeschwiegen.


Alex Bötschi

10.04.2012, 14:14 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

@Keller: Sie sollten sich mal informieren über die grossen Investitionen, ein Bsp. IBM wollte in Spanien das grösste europäische Rechenzentrum schaffen. Alles war geregelt, dann kamen wegen der Lügen der Konservativen zum Attentat von Madrid die Sozialisten an die Macht und das RZ wurde nach D vergeben, wo die CDU regiert. So ist das in der Realität, dass hat nix mit Innovationskraft zu tun.


Louis Kramer

10.04.2012, 13:47 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Mike Keller hat recht. Länder, die den Kapitalismus beherrschen (Deutschland, Schweiz, Singapore, Japan) kennen keine Armut und skandinavische Länder haben die soziale Marktwirtschaft noch immer - erfolgreich. Länder, die 50% Beamte haben, nicht konkurrenzfähig sind und die Wirtschaft verlottern lassen, sind selber schuld und haben das Nachsehen - in jedem System!


paul real

10.04.2012, 13:17 Uhr
Melden 46 Empfehlung 1

Ich vermisse den Daumen nach unten Button wenn ich solche Absonderungen von moralisch überheblicher Totalignoranz lesen muss. Mit seinem "selber schuld" kommt Mike Keller bequem durch das ganze Leben und hat zu jeder Zeit den Durchblick und den moralischen Kompass richtig, nämlich nach Süden.


Roberto Rojas

10.04.2012, 12:44 Uhr
Melden 25 Empfehlung 1

Ich empfehle Marx, der mit seiner Lehre recht behielt. Bitte nicht mit Stalin, Mao etc. verwechseln. Mao z.B kopierte das autoritäre Führungssystem von Lenin und liess dabei den kommunistischen Teil weg. Für ihn war der "(un-)demokratische Zentralismus", d.h die totale Kontrolle der Masse, nur Mittel zum Zweck um die Industrialisierung gewaltsam durchzuboxen. Antworten


Max Schwarz

30.04.2012, 14:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Im Kommunismus wurde der Egoismus zu unterdrücken versucht, wie man weiss aber leider erfolglos. Im Kapitalismus wird der Egoismus allerdings gar noch gefördert...nicht wirklich besser oder?


Martin Frey

10.04.2012, 16:53 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Marxismus hat noch nie funktioniert und wird nie funktionieren, weil er mit der menschlichen Natur nicht kompatibel ist. Es bringt uns daher gar nicht weiter, über eine gescheiterte und dazu noch erwiesenermassen unheilbringende, totalitäre Ideologie noch länger zu diskutieren. Denn dies wird uns in keinster Art und Weise helfen, die anstehenden globalen und regionalen Probleme zu lösen.


Roberto Rojas

10.04.2012, 16:47 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Bitte bedenken Sie die objektiven Bedingungen, die zu der Schaffung dieser Eliten geführt hat.


Serge Jaocmetti

10.04.2012, 16:24 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Nur hat der von Marx erdachte Übergang von der Diktatur des Proletariats in die klassenlose Gesellschaft nie funktioniert, weil sich immer einer/die Elite zu Schade war die Zügel aus der Hand zu geben. Beim erneuten Versuch wirds ebenfalls genau daran scheitern...


Roberto Rojas

10.04.2012, 15:48 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Marx hat kein Wertendes Bild des Menschen erschaffen.
Aber mit Ihnen ist es wie mit den meisten Kritiker des Marxismus: Sie verstehen ihn nicht, weil Sie ihn nicht gelesen haben und geben einfach das gehörte wieder. Am besten beenden Sie Ihren nächsten Post mit den weisen Worten: "der Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, der Kommunismus das umgekehrte."


Hans Meier

10.04.2012, 14:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Selbstverstaendlich ist der homo oekonomicus eine Erfindung, so wie jedes Modell ist schlussendlich eine Erfindung ist. Und wie jedes Modell bildet er die Realitaet nicht perfekt ab. Allerdings scheint er mir dies weit besser zu tun, als marxistische Modelle...


Roberto Rojas

10.04.2012, 14:09 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Herr Meier, der homo oekonomikus ist eine pseudopsychologische Erfindung. Der Mensch ist bloss eine leere Hülle, die von ihrer Umwelt geformt wird. Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Die ersten Menschen waren Anarchokommunisten. Im übrigen ist es ein weit verbreitetes Vorurteil, dass es die Idee ist, dass alle gleich viel erhalten, unabhängig vom geleisteten. Bei Lenin war die Rede von 1 zu 4.


Hans Meier

10.04.2012, 13:53 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Ja, Marx wuerde super funktionieren, wenn nur die Menschen nicht waeren! Mal im Ernst, glauben Sie wirklich, dass die Marx'sche Lehre umsetzbar ist, solange der Mensch egoistisch denkt? Ist das nicht ein bisschen naiv?


Armin Koellner

10.04.2012, 12:44 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Die soziale Marktwirtschaft war nur solange ein Erfolgsmodel weil die Politiker alle das Bernie Madoff System gelebt haben. Ein Schneeballsystem ohnegleichen. Ein Erfolgsmodel sollte ja nicht bei der kleinsten Störung zusammenbrechen. Jahrelange Schulden, exessive Wahlversprechen und keine Rücklagen für Krisenzeiten sind kein Erfolgsmodel! Das griechische Gratisbürgertum Model hat nun ein Ende. Antworten


Ursi Brock

10.04.2012, 18:35 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Das einzige heute weltweit angewendete Schneeballsystem ist der umfassende und systematische Transfer von jeglichem erwirtschafteten Wohlstand von unten nach oben... inkl. der konsequenten Steuerbefreiung der dort kummulierten Einkommen und Vermögen...


Heinz Gerber

10.04.2012, 14:23 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Silberring: Weniger auf Pump leben ist das Erfolgsmodell. Unsere Vollkasko-Mentalität ist nicht finanzierbar.


Otto Siegenthaler

10.04.2012, 14:19 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Es gibt die soziale Marktwirtschaft noch immer - erfolgreicher und leistungsfähiger denn je. Beispiele: Schweiz, Deutschland, Holland, Kanada, Österreich, Belgien, Japan, Singapore, Schweden, Norwegen, Dänemark usw. Da ging bei Herrn Löpfe die Hälfte Europas wohl vergessen, Europa besteht nicht nur aus Griechenland und Spanien und Asien nicht nur aus Bangladesh und Burma.


Pawel Silberring

10.04.2012, 13:23 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Und was ist ihr Erfolgmodell? Die unsozialen Exzesse, die wir zur Zeit sehen?


Peter Müller

10.04.2012, 12:42 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Das Problem aktuell ist nicht der (Finanz)markt, sondern die Bevorteilung von Schuldnern gegenüber Gläubigern. Reiche wurde nur reich, weil sie sich massiv verschuldeten. Tönt paradox ist aber Tatsache, nur ist das Spiel nun zu Ende und die Staaten können sich nicht mehr bereichern durch noch mehr Verschuldung. Künstliches Wachstum durch Gelddrucken. Die BRIC danken dem Westen für die Förderung Antworten


Werner Hürlimann

10.04.2012, 12:48 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Die Steigerung des Wohlstanden bei gleichzeitig steigenden Lohn-, Bonusexzessen war ein Resultat von zunehmender Verschuldung, gefördert durch die Politik. Günstigere Produkte zu Lasten tiefer Rohstoffkosten durch Ausbeutung von Drittweltländern und einer Logistik die über die Steuergelder subventioniert Treibstoff verbilligt, dass Blumen aus Afrika in Europa zum Valentinstag verschenkt werden! Antworten


Peter Müller

10.04.2012, 12:39 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Global geht es uns besser denn je, der neue Kapitalismus im fernen Osten (insbesondere China aber auch Indien und Tiger), Südamerika, auch Russland profitiert. Das Problem ist der Westen, der nicht mehr vorwärts kommt, im Gegenteil, er konnte sich nur halten durch Überschuldung der letzten Jahrzehnte (anstatt zu reformieren). Nun müssen wir halt 1,2 Jahrzehnte durchbeissen und wieder besser werden Antworten


Andreas Landauer

10.04.2012, 14:30 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Peter Müller: Sie haben recht, ist so. Und Mark Steiner: Ja, wir arbeiten zu wenig, sind zu bequem geworden und exportieren unsere Arbeitsplätze. Andere, vor allem Asien, sind besser geworden und auf der Überholspur. Das ist kein Unsinn, sondern eine Tatsache, vor der man die Augen nicht verschliessen darf. Kleines Beispiel: Hier diskutiert man über die grüne Industrie, in China wird sie aufgebaut


Matthias Meier

10.04.2012, 13:45 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Die Situation in den aufstrebenden Ländern wird sich auch ändern, wenn die Arbeiter dort nicht mehr gewillt sind, zu Hunderlöhnen zu arbeiten.


Peter Müller

10.04.2012, 13:07 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Steiner: Ich hoffe dass sie und ich auch besser werden, es ist der Sinn, wäre auch langweilig stehen zu bleiben. Insbesondere aber auch die Eu-Südländer, und da gilt es halt auch, wieder etwas mehr arbeiten (oder produktiver) und seine Ansprüche zügeln. Der ganze Westen (Staaten, Firmen, Banken, Private etc.) haben jetzt jahrzehntelang auf Pump gelebt, und das geht auf Dauer nicht gut !


Mark Steiner

10.04.2012, 12:55 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

"Wir" müssen besser werden? Sind wir denn nicht gut? Arbeiten wir etwa zu wenig oder sind wir zu unproduktiv? Sie oder ich? - Sorry, aber das ist Unsinn.


Richard Kunz

10.04.2012, 12:32 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Ich sehe es auch so, dass unser Wirtschaftssystem in der heutigen Form vor dem Zusammenbruch steht. Man braucht kein Prophet zu sein um zu erkennen, dass jede Blase am Ende implodiert. Unser Heutiges System hat gleichzeitig mehrere Blasen simultan augebaut und sind gleichzeitig alle miteinander verwoben. Überbevölkerung, Verschuldung, Grosskonzerne, Papierwährungen, Arbeitslosigkeit, Gier ect.ect Antworten


Karin Müller

10.04.2012, 12:30 Uhr
Melden 37 Empfehlung 1

occupy - niemand hört ihnen zu, sie werden zuerst mal verteufelt und v.a. in den usa brutal von der polizei niedergemetzelt. diejenigen, die an der macht sind, die finanzelite, wird teufel tun und etwas von ihrem kuchen abgeben. deshalb wird das ganze in einem blutigen gemetzel enden. entweder durch einen von den regierungen angezetteln weltkrieg, um die wirtschaft anzukurbeln - oder durchs volk. Antworten


Ruedi Jauslin

10.04.2012, 16:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Aber Herr Meier, wenn die Occupy wirklich nur heisse Luft verkauft - warum ärgern sich dann so viele über sie? Warum haben so viele Angst, wenn ein paar Jugendliche die herrschenden Zustände anprangern? Weil gopfiedstutz alle wissen, dass es nicht mehr so weiter geht!


paul real

10.04.2012, 15:07 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

karin müller: das zeug kommt aber nicht von occupy, das wird von occupy aufgewärmt. grundeinkommen ein alter linker schlager, vollgeldreform ein alter kleinbürger-schlager, demokratisierung ein alter juso-schlager. occupy hat davon gar nix erfunden, sondern trägt so absolut untaugliches zeug einfach zusammen und meint das mache es irgendwie besser.


Karin Müller

10.04.2012, 14:55 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

von occupy kommt ziemlich viel, aber offenbar interessiert's niemanden, weil das volch schläft und verdrängt. z.b. die volksinitiativen "bedingungsloses grundeinkommen" und "monetative/vollgeldreform". und die demokratisierung der wirtschaft wäre auch so eine forderung. kurz: eine wirtschaft für den menschen und nicht umgekehrt, wie wir's haben im moment...


paul real

10.04.2012, 14:34 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Meier: Damit ist Occupy ja in allerbester Gesellschaft, nicht wahr? Die Politiker "fahren auf Sicht", die Ökonomen sehen sich nicht zuständig oder ahnungslos und das Volk gräbt alten Unsinn aus wie Vollgeld, Schwundgeld, Goldgeld und weiss der Geier was.. also die sollten das Maul gegenüber occupy mal sicher nicht aufmachen, oder? Wenigstens kommt da vielleicht mal noch was..


Hans Meier

10.04.2012, 13:50 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Was sagt Occupy denn genau? Welche Vorschlaege fuer eine bessere Zukunft hat Occupy konkret gemacht? Und welche Plaene zur Umsetzung? Es tut mir leid, aber Occupy ist primaer mal heisse Luft.


Bojan Antonovi?

10.04.2012, 12:15 Uhr
Melden 23 Empfehlung 1

Spanien hatte einfach auf Kredit gebaut. Der Bau machte ganze 18% des BIP aus! Die Leute haben ihren Bedarf gedeckt, und die restlichen Immobilien sind zu teuer. Italien wurde durch Berlusconi verschlampt. Die Transformationsländer Serbien und Mazedonien leiden noch unter Bürokratie und Korruption. Ich sehe somit keine Krise des Kapitalismus. Antworten


Beat Müller

10.04.2012, 12:12 Uhr
Melden 196 Empfehlung 1

Wir haben 850 Menschen denen 90% des Weltvermögens gehören und Politik und Regierungen arbeiten diesen Leuten nur zu. Das ist nicht anders als zu Zeiten von Königen, Kaisern und Zaren. Damit bleibt auch die Frage offen, ob die Revolutionen gescheitert sind oder es nochmals grundsätzliche Reformen benötigt. Letztere sind nicht vom Establishment zu erwarten, es muss also von unten kommen. Antworten


Alex Renge

28.04.2012, 22:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@B. Müller: Leider gleichen Revolutionen dem Durcheinanderwirbeln eines komplexen Mikadospiels. Mit einer Revolution werden nicht nur ein paar Kleinigkeiten geändert, sondern oft die gesamte Gesellschaftsform (und auch die Menschenrechte werden bei der Gelegenheit gleich noch aufgehoben). Vor der Revolution gab es 5 % Gewinner. Danach gibt es 95 % Verlierer. Und zu verlieren hat jeder etwas.


Goran Djajic

12.04.2012, 13:59 Uhr
Melden

Lieber Herr Müller, das ist genau so, wie Sie`s sagten. Nun, die Zaren, Fürsten und Könige von heute wissen, dass es keine Alternative gibt. Das, was mal als "Gegengewicht" galt, gibt es heute nicht mehr. Solange wir alle Statussymbole nicht kaufen können, ist es nicht so schlimm, schlimm wird es erst sein, sobald kein Brot mehr für alle da ist... Und das ist, befürchte ich, sehr bald. Leider!


Serge Jacometti

10.04.2012, 20:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ihre Angaben stimmen nicht Herr Müller. Korrekt ist, dass 10%(rund 700 Mio.) der Weltbevölkerung 85% des Weltvermögens besitzen. Wenn sie in der Schweiz leben und arbeiten und mehr wie 23000.-- CHF pro Jahr verdienen und auch nur eine weit unterdurchschnittliche Pensionskasse haben, gehören sie zum Establishment. Glückwünsch!


Michael Vonmoos

10.04.2012, 17:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Gründen Sie ein Unternehmen und führen Sie es erfolgreich Herr Müller! Es steht Ihnen niemand im Weg, wir leben in einer freien Welt... Nicht meckern und das "böse" System kritisieren. Machen Sie es besser, yes you can!


hans meier

10.04.2012, 13:51 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

Eine neue, gewaltige Revolution wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Bei 50% Jugendlichen, die keine Arbeit haben, dafür Zeit um zu revoltieren, ist es nur eine Frage der Zeit. Und wie früher die Könige und Kaiser sehen die heutigen Mächtigen die Zeichen der Zeit nicht kommen. Man könnte dies heute noch abwenden, aber dazu müsste man etwas verändern und zwar schnell.


Benedicta Veritatis

10.04.2012, 13:50 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Richtig Herr Müller. Der in den letzten 20 Jahren rasant stattfindenden Umverteilung von unten nach oben muss Einhalt geboten werden. Eine gerechte Gesellschaft soll unser Ziel sein.


Rolf Schumacher

10.04.2012, 12:31 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Das beste System scheitert an regelbrechenden Spielverderbern. Meistens sind die gröbsten Regelbrecher, ausgerechnet jene, welche das System anführen. Wer regelkonform im System seinen Pflichten nachkommt gilt als looser. Wer Regeln bricht, um Macht zu ergaunern, ist ein geiler Winnertyp. Heuchlerischen Stiftungen sind der gruselige Ausfluss der System lysierenden Polit- und Wirtschaftsmafia. Antworten


Ludwig Capet

10.04.2012, 12:08 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

War denn die Feudalherrschaft wirlich so schlimm, wie nun alle behaupten? Immerhin funktionierte dieses System erheblich länger als dieser moderne Unsinn, Demokratie genannt. Antworten


Placido Petralia

10.04.2012, 12:55 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Lesen sie die Geschichtsbücher! Ich empfehle ihnen etwas über die Renaissance zu lesen und über die Französische Revolution.


Harry Harrer

10.04.2012, 12:07 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Die Wurzel des Übels ist unser Kreditgeldsystem: ungedecktes Fiat-Money, nach belieben von Bankstern fälschbar. Dass die Kapital"märkte" zu so gigantischen Monstern heranwachsen konnten war nur über die de facto Enteignung des Mittelstandes möglich, und diese Enteignung geschieht über Geldaggregaterweiterung. Die Bürger haben es eigentlich in der Hand: es reicht das Fiat-Geld abzulehnen. Antworten


Sacha Meier

10.04.2012, 12:19 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Dem Autor des Artikels ist zwar eine gute Bestandesaufnahme gelungen - allerdings fehlen die Rezepte. Solche gäbe es zwar (z.B. Ausgleichszölle auf Löhne; d.h. Billiglohnländer zahlen an Hochlohnländer) allerdings wird das kein multinationales Unternehmen haben wollen. Folglich wird das Unvermeidliche geschehen: Der Westen schaltet in den Drittewelt-Modus um und China wird die neue Weltsupermacht. Antworten


Roman Huber

10.04.2012, 12:03 Uhr
Melden 131 Empfehlung 1

Jedes System geht einmal seinem "natürlichen" Ende entgegen, dies passiert umso schneller je anfälliger das System ist. Das Ende des Kapitalismus muss nichts schlimmes sein, wenn daraus etwas besseres erwächst. Dies bedingt aber das wir uns dafür einsetzen, anstatt über uns hinweg bestimmen zu lassen. Nicht für uns, sondern für unsere Kinder. Also, aufwachen, geschätzte Mitbürger. Antworten


Patrick Guggisberg

10.04.2012, 12:18 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

25 Millionen Arbeitslose sind deutlich weniger, als Menschen in China und anderen asiatischen Ländern neu eine Beschäftigung gefunden haben. Somit ist auch die Reduktion der Handelshemmnisse grundsätzlich erfolgreich; leider aber nur für Asien und nicht für Europa. Antworten


mark wolff

10.04.2012, 12:00 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Man könnte doch auf Milton Friedmann und seine Anhänger verweisen, in der Schweiz hat man es als "Vision" verkauft....... Antworten


Bruno Oerig

10.04.2012, 12:21 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Wolff: Nun, die soziale Seite von Friedmann, wenn es die denn bei ihm gibt, wird hingegen bei der 'Vision' ausgeblendet, wie zum Beispiel bedingungsloses Grundeinkommen. Weiter empfindet er Drogenkonsum als Privatsache, empfiehlt somit eine Liberalisierung aller Drogen. Aufbrechen sämtlicher Pfründe und Vervetterung, d.h. wirts. Deregulierung auch auf der untersten Ebene gehören auch zum Katalog.


Andreas Moser

10.04.2012, 12:34 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Einfache Lösung: Der Staat soll sein eigenes "Vollgeld" herausgeben, ohne dafür Schuldzinsen zu bezahlen. So wird der Bürger als Schuld- und Steuersklave befreit. Alles schon gehabt, wie das goldene Zeitalter von 1290 - 1694 in England mit dem "Tally Stick". Die Inflation betrug Null. Gearbeitet wurde an 14 Wochen/Jahr bei 180 Feiertagen! Antworten


Johannes Kemper

10.04.2012, 13:38 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Um nicht weiter von einer fatalen Entwicklung fortgerissen zu werden, ist es an der Zeit, zwei Gedanken zeitgemäss zu Ende zu denken: 1.Montesqieus Gedanken der Gewaltenteilung: d. h. Schaffung einer 'Monetativen' als vierte Macht im Staat (Vollgeldreform) 2.den liberalen Grundgedanken in seiner ganzen Konsequenz: Einführung eines BGE (finanzpolitische Sozialreform)



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