Wirtschaft

Wohin mit dem Geld?

Die Unsicherheit an den Börsen macht Anlageentscheide besonders schwer. Ein Überblick über Chancen und Risiken verschiedener Möglichkeiten des Investierens.

Geld anzulegen, ist jetzt eine besondere Herausforderung: Auf den Märkten lauern überall Gefahren.

Geld anzulegen, ist jetzt eine besondere Herausforderung: Auf den Märkten lauern überall Gefahren.
Bild: Luojie, China Daily

Inflation, Deflation, Double Dip, Aufschwung: Was kommt nun wirklich? Gescheite Ökonomen und Analysten liefern Argumente für fast jedes Szenario. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft und der Aktienmärkte ist momentan so gross wie noch selten.

Wer sein Geld jetzt anlegen möchte, ist deshalb nicht zu beneiden. Denn die verschiedenen herumgereichten Szenarien wirken sich sehr verschieden auf jede gewählte Anlageform aus. Wie also soll man sich verhalten?

DerBund.ch/Newsnet gibt einen allgemeinen Überblick über die Vor- und Nachteile jeder Anlageform in der aktuellen Situation:

Aktien
Aktienkurse nehmen nicht die zukünftige Entwicklung vorweg. Sie drücken die vorherrschenden Erwartungen zu dieser Zukunft aus. Das zeigt sich sehr deutlich an den Schwankungen, die diese Märkte im laufenden Jahr durchlaufen. Aufs ganze Jahr betrachtet, liegt der Schweizer SMI noch immer fast 7 Prozent im Minus. Wie Studien zu den Folgen von Finanzkrisen zeigen, können solche Schwankungen noch lange anhalten. Die Grundregel, dass man sich mit einer breiten Diversifizierung besser schützt, ist zwar noch gültig, doch korrelieren die Schwankungen in allen entwickelten Aktienmärkten, was diesen Schutz zumindest relativiert. In solchen Phasen kann man Gewinne machen, wenn man gute Einstiegs- und Ausstiegsmomente erwischt. Doch die Gefahr ist gross, dass man sich von der allgemeinen Stimmung anstecken lässt und kauft, bevor der Markt wieder dreht. Ausserdem bezahlt man jedes Mal Gebühren, die die Rendite drastisch schmälern. Fazit: Von Aktienmärkten lässt man momentan besser die Finger, wenn man am Vermögenserhalt interessiert ist und nicht am Nervenkitzel des Zockens.

Obligationen
Vor allem die Staatsanleihen gelten gewöhnlich als besonders sichere Anlage. Doch die befinden sich momentan auf Höchstständen, wenn man sich an den extrem tiefen Renditen der Titel von entwickelten Volkswirtschaften orientiert. Das heisst, dass es sich kaum lohnt, auf hohe weitere Kursgewinne zu setzen, da das Potenzial nach oben begrenzt ist und die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur nach unten steigt. Eine solche tritt dann ein, wenn die Ängste um die Konjunktur nachlassen, die Zentralbanken ihre Leitzinsen anheben und wenn die Sorge um die Inflation wieder überhand nimmt. Doch selbst wenn sich die Konjunkturängste verfestigen sollten und die Staatsanleihen auf ihren hohen Werten verharren, bieten sie zu wenig Rendite, um das Risiko ihres Kaufs zu rechtfertigen. Bezogen auf den aktuellen Preis einer zehnjährigen Schweizer Bundesobligation erhält man gerade noch 1.05 Prozent. Nur wenn tatsächlich eine Deflation eintritt, Anleihen von Unternehmen sind generell riskanter als Staatsobligationen, weil sie zusätzlich zum Zinsrisiko noch jenes der Zahlungsunfähigkeit von Unternehmen enthalten. Auch hier gilt: Wer hohe Risiken liebt, hat hier Chancen auf höhere Gewinne und Verluste. Dasselbe gilt für Investitionen in Staatsanleihen von gefährdeten Staaten wie Griechenland. Wer sein Vermögen nicht derart aufs Spiel setzen will, lässt besser die Finger davon.

Immobilien
Für Immobilien gilt weitgehend dasselbe, wie für Obligationen: Sie sind einem sehr hohen Zinsrisiko ausgesetzt, eben weil das Zinsniveau sich auf historischen Tiefstständen befindet. Steigen die Zinsen, verteuern sich die Hypotheken. Damit verteuert sich die Möglichkeit, Immobilien zu erwerben. Das senkt die Nachfrage nach dieser Investition und damit auch die Immobilienpreise. In der Schweiz ist sogar die Rede von einer drohenden Immobilienblase. In den Daten zeigt sich das noch kaum. Dennoch: Die Gefahr, dass die Preise mittelfristig sinken werden, ist gross. Die Schweizerische Nationalbank könnte sich sogar gezwungen sehen, bei einem weiteren Preisauftrieb die Zinsen gerade deshalb zu erhöhen.

Gold
Das Edelmetall ist die traditionelle Krisenanlage. Das gilt besonders bei einem Misstrauen in Papiergeld wegen Inflationsängsten. Doch wie die jüngste Entwicklung gezeigt hat, steigt der Goldpreis sogar bei Deflationsängsten. Doch insgesamt kannte er seit dem Beginn des Jahrzehnts nur eine Entwicklung: nach oben. Diesen Sommer befindet er sich daher auf historischen Höchstständen. Kehrt auf den Märkten generell mehr Vertrauen in einen stabilen Wirtschaftsverlauf bei einer tiefen Inflation ein, könnte der Goldpreis auf der Verliererseite stehen. Das ist allerdings in nächster Zeit kaum zu erwarten. Grosse Vermögensverluste mit Gold sind daher kaum wahrscheinlich.

Derivate
Derivate sind, wie ihr Name sagt, Instrumente die sich auf zugrunde liegende Anlagen wie Aktien, Obligationen, Rohstoffe oder Währungen beziehen. Die einfachste Form sind Optionen oder Futures. Doch die Banken basteln auch weit komplexere Gebilde. Derivate ermöglichen Effekte wie eine Hebelung (Verstärkung einer Kursentwicklung) oder einen Mindestschutz bei einem Kurszerfall. Derivate teilen grundsätzlich das Problem der ihnen zugrunde liegenden Anlageformen. Welche Produkte sich empfehlen, hängt davon ab, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Die aktuelle Unsicherheit macht die Wahl eines geeigneten Produkts besonders herausfordernd, sofern man überhaupt in diese Märkte investieren will und mit ihren grundsätzlichen Risiken vertraut ist.

Volatilität
Eine besondere Spielart von Derivaten sind solche, die nicht auf Anlagen beruhen, sondern auf den Schwankungen auf den Märkten: die Volatilität. Das heisst, mit solchen Derivaten – zum Beispiel Zertifikate, die sich auf einen sogenannten Volatilitätsindex beziehen – kann man von einer steigenden Unsicherheit profitieren. Doch diese Anlageform ist ebenfalls hoch riskant. Vor allem tendieren sie mittelfristig um einen Mittelwert. Auf keinen Fall steigen sie langfristig an.

Cash
Das reine Halten von Geld gilt normalerweise als schlechte Anlageform. Denn einerseits mindert die Teuerung dessen reale Kaufkraft, andererseits wirft es keine Rendite ab, wie Aktien oder Obligationen. Ausser man versteht unter Geldhaltung auch «Anlagen» auf dem Bankkonto oder in sehr kurzfristigen Kapitalmarktanlagen. Doch dort ist der Zins momentan kaum der Rede wert, wenn es sich auch lohnt, sehr genau abzuklären, wo man was erhält. Derzeit verliert das Halten von Geld die üblichen Nachteile. Die Teuerung befindet sich auf aussergewöhnlich tiefem Niveau und viele sehen sogar eine Deflationsgefahr. Die entgangenen Renditen in anderen Anlagen sind klein, vor allem wenn man die Risiken mitberücksichtigt, die man jetzt damit eingeht. Das halten von Geld ist daher in einer Unsicherheitsphase wie jetzt für Anleger eine vernünftige Strategie. Für die Gesamtwirtschaft insgesamt kann diese Einsicht allerdings verheerende Folgen haben. Denn wenn alle Geld horten, wird weniger konsumiert und investiert.

Fazit
So lange die Angst auf den Märkten anhält, empfiehlt sich am meisten, das Geld überhaupt nicht zu investieren. Markus Lakner, Finanzanalyst des Vermögenszentrums VZ würde trotz all den genannten Nachteilen dennoch von anderen Anlageformen nicht ganz die Finger lassen. «Das Risiko ist gross, dass man sonst den Einstieg verpasst, wenn die Märkte sich wieder beruhigen», sagt er. Auf den geeigneten Moment für optimale Investitionen zu warten, sei wenig sinnvoll. Darum empfiehlt er Neuanlegern zeitlich verteilt über mehrere Tranchen und über mehrere Anlageinstrumente diversifiziert mit einem Einstieg zu beginnen. Damit braucht man sich aber nicht zu beeilen, denn auch Lackner hält fest: «Warten kostet im Moment wenig.» (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.08.2010, 13:53 Uhr

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27 Kommentare

Marken A. Rtikel

03.09.2010, 08:30 Uhr
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Was würdet Ihr sagen wenn ihnen jemand ca. 7% Rendite auf 5 Jahre anbieten würde?Jeder würde sofort "Ja" sagen!Oder "wo darf ich unterschreiben".Dies ist auch heute möglich.Wie?Mit Dividenden!Nehmen wir zum Beispiel die ZURN, diese bietet momentan eine Dividendenrendite von 6.8 %!Diese ist zwar nicht garantiert, hat aber eine hohe Auszahlungswahrscheinlichkeit.Also Kaufen und jährlich kassieren. Antworten


Annemarie Richard

01.09.2010, 10:29 Uhr
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Wohin mit dem Geld ? Arme Menschen - gebe ihnen gerne meine Konto Nummer bekannt. Könnte mir damit einiges mehr leisten. Bei bester Gesundheit damit überglücklich. Nicht glücklich über meine Mehrausgaben allerdings das Steueramt in Buchrain. Antworten


Carla Münsach

27.08.2010, 15:09 Uhr
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Die Probleme möchte ich haben! Antworten


Heinz Gerber

27.08.2010, 13:29 Uhr
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@Detlev Krause: Dieser Artikel ist immerhin noch viel besser als ihre tiefgründig, recherchierten differenzierten Äusserungen. Der Artikel zeigt auf wie momentan die Lage ist und da hat der Schreiber nicht unrecht. Die ganzen Anlagenphilosophie tritt momentan an Ort und Stelle und kein Trend ist erkennbar. Aber sie wissen sicher wie es weitergeht. Sagen sie es uns, wir möchten auch profitieren! Antworten


Willi Trikeman

27.08.2010, 13:24 Uhr
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Warum nicht längerfristig einer Trägerschaft als Stiller Teilhaber zur Erbauung eines "Ferien-, Wohn-, Freizeit-, und Western-Parks" in einem EU-Land als Investor eines Grundstücks 50 Ha (Grundbuchgesichert / mit Förde- rungshilfe durch die EU und Land) sein Geld zu sichern und am Mehrwert beteiligt sein !! Die Finanzmärkte stürzen immer mehr ab, handeln Sie, orientieren sie sich neu !! Antworten


ludwig schaller

27.08.2010, 11:56 Uhr
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@Schrämmli Rolf: auf Ihre Frage kann ich Ihnen nur empfehlen: bin seit Jahren gut gefahren mit €-Kto u. -Depot in CH sowie in DE Kto u. -Depot. So bleibt man flexibel weil nichts bleibt wie es ist. Ausserdem sind die Zinsen in DE einiges höher als in CH u. der CHF ist seit längerer Zeit überbewertet, wie der € auch. Es wird sich alles einpendeln mit der Zeit u. der € ist die Währung der Zukunft. Antworten


Willi Grab

27.08.2010, 01:57 Uhr
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Am besten investieren Sie in Fonds, Derivate oder Zertifikate. Sie tun etwas Gutes für den Finanzplatz Schweiz, die Banken verdienen gut und die Banker bekommen ihre Boni. Und wenn sie alles verloren haben so wissen Sie wenigstens nicht wieso. Mit meinem Geld kaufe ich mir Sachen, die ich zwar nicht brauche, aber die ich will, an ihnen kann ich direkt mitverfolgen wie deren Wert steigt oder fällt. Antworten


Nadine Binsberger

27.08.2010, 00:23 Uhr
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"Anlegen" bedeutet, dass man Geld verdienen will, ohne etwas dafür zu tun. Meiner Ansicht nach ist das ganz generell eine seltsame Idee, egal ob die Börsen gerade kriseln oder nicht. Denn irgendjemand arbeitet im Schweisse seines Angesichts für "meine" Kapitalrendite. Renditen und Zinsen sind eigentlich Diebstahl am Leistenden. Antworten


Hans Lips

26.08.2010, 22:02 Uhr
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Gold: In den vergangenen 12 Monaten hat der CHFr. 26.43% an Wert verloren, gegnüber Gold.Seit 10 Jahren steigt der Goldpreis und wird weiter steigen, weil wir den Fr. fast im Gleichklang wie den US$ abwerten müssen. Und die USA ist bankrott.Und hinter Gold ist kein verschuldeter Staat. Nur Gold, seit 5000 Jahren. Antworten


Mladen Horvat

26.08.2010, 20:58 Uhr
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Wohin mit dem Geld? SPENDEN, HELFEN Antworten


christoph Kreuter

26.08.2010, 20:34 Uhr
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@Schrämmli, ich glaube, dass der Euro mittelfristig weiterhin unter Druck bleiben wird. Der CHF wird sich gegenüber dem USD und Euro weiter festigen. Die Fakten und Zahlen aus Wirtschaft und Politik sprechen für sich. Die CH wird sich weitaus besser aus der Affäre ziehen als unsere wichtigsten Handelspartner.Die grossen wirtschaftlichen und politischen Verwerfungen stehen uns erst bevor. Antworten


Dieter Wundrak-Gunst

26.08.2010, 17:29 Uhr
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Ganz einfach "cool bleiben". Wer Schulden hat, der baut sie ab. Bei diesen tiefen Zinsen nicht langfristig anlegen. Und auch dies: Man verschulde sich nur, wenn man einen langen Atem hat. Richtig ist, dass auch die langfristigen Zinsen für Hypotheken sehr tief sind. Jedoch Achtung: Die Tragbarkeit muss immer stimmen. Und sonst einfach dies: Einfach glücklich sein, Geld ist nicht alles. Antworten


Dan Man

26.08.2010, 17:19 Uhr
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wir haben uns einen schönen Oldtimer gegönnt...der bleibt Wertstabil, macht Spass, hält bestimmt nochmal 40ig Jahre und wenns Geld schon lange nix mehr Wert ist, dann steht da immer noch ein wunderschöner Oldtimer... Antworten


keys brook

26.08.2010, 17:10 Uhr
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mich wundert seit vielen jahren, dass nicht mehr schweizer in australische obligationen investieren und von den stets hohen zinsen und den geradezu voraussehbaren wechselkursschwankungen profitieren. zudem ist dieses land erst am anfang und hat noch eine grosse zukunft vor sich. also, auf was wartet ihr? Antworten


urs bauer

26.08.2010, 16:54 Uhr
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Keine Frage...Gold ist und bleibt immer ein Wert. Schon seit tausenden von Jahren ist Gold ein Werte erhalt und auch ein Zahlmittel. In Asien ist es ganz normal sein Erspartes in Gold zu investieren. Antworten


Detlev Krause

26.08.2010, 16:46 Uhr
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Toller Artikel, tiefgründig recherchiert, differenziert interpretiert! Ich bin begeistert ob dieser Ansammlung von Plattitüden, Binsenwahrheiten und Allgemeinplätzen. So ganz nach dem Motto: Kräht der Hahn auf dem Mist...und dorthin gehört diese Schreibe auch. Da ist ja die Migros-Zeitung mit ihren Wochenaktionen ein besserer Anlageratgeber! Antworten


Erich Brunner

26.08.2010, 16:25 Uhr
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Die einfachste Investition - mit garantiertem Gewinn ist folgende: Gibt dein Geld der Bank. Wenn sie Gewinn macht, super - falls sie Verluste machen sollte, einfach verklagen (das Lehman Prinzip). Denn die Banken müssen ja wissen was sie tun und Verluste gibts da keine, es sei denn die machen was falsch........ Antworten


Boris Radtke

26.08.2010, 16:20 Uhr
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Die Möglichkeit von Investments in Rohstoffe (commodities), wie Oel, Weizen, Zucker, Caco, wurde hier viel zuwenig angesprochen. Der Durst der Menschen nach Oel mit den schwindenden Reserven ist nahezu eine Garantie, dass der Oelpreis eigentlich nur eine Richtung einschlagen kann, ...und wird. Abgesehen von den kleinen Schwankungen halte ich persönlich Investments in Oel ETCs als sicher. Antworten


Hans Kohler

26.08.2010, 16:18 Uhr
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Danke für den allgemeinen Überblick. Angesichts der Entwicklung meiner Geldanlagen und Pensionskassengelder seit den letzen 10(!) Jahren stosse ich mich an der Aussage «Das reine Halten von Geld gilt _normalerweise_ als schlechte Anlageform.» Es ist an der Zeit, dass die allgemeinen Denkweisen zur Geldanlage neu formuliert würden, damit der (konservative) Anleger nicht noch mehr Geld verliert. Antworten


René Haller

26.08.2010, 16:02 Uhr
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Dem Autor ist offensichtlich entgangen, dass man Geld nicht nur in Papierform (ausser Immobilien & Gold) anlegen kann, dabei gibt es doch noch einige bessere Formen wie zum Beispiel in Kunst und Antiquitäten das einem tagtäglich einfach Freude bereitet oder man gönnt sich was schönes mit guten freunden zusammen anstatt die Scheine zu stapeln. Antworten


Roli Meister

26.08.2010, 15:52 Uhr
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Was tut der Anleger der 2006 investierte und immer noch mit 25% im argen liegt obwohl sehr breit diversifiziert? Auflòsen eines solchen Portefeulles hiesse Verluste realisieren oder bedeutet auch eine erneut drohende Kriese aussitzen zu mùssen und noch mehr Geld zu verlieren. Diversifikation und Halten erwiesen sich als sehr schlecht, alles hat Verluste gebracht. Antworten


Schrämmli Rolf

26.08.2010, 15:37 Uhr
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Wäre der Kauf von Euro nicht eine gute Investition? Oder Immobilien im Euroland? Wer rät mir dazu? Antworten


Roman Rebitz

26.08.2010, 15:27 Uhr
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Geld einfach in Güter wie Möbel, Auto usw... investieren bzw. in Güter die in der Krise günstiger sind und die man sich bereits ein Weile überlegt zu kaufen. Antworten


Bruno Paganini

26.08.2010, 15:08 Uhr
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Der Kapitalmark und damit die Kapitalanlagen haben sich grundsätzlich verändert. Es kann nicht mehr investiert werden. Nur noch spekuliert. Alles was man macht ist rine Spekulation. Auch die Nationalbank spekuliert im grossen Stiel. Verkauft 1'000 Tonnen Gold bei 350 Dollar und kauft 140 Milliarden EURO bei über 1.45. Alles Spekulation mit Gewinn und Verlustpotential. So sieht es aus. Antworten


Hansjörg Cartier

26.08.2010, 14:51 Uhr
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Die Finanzhaie sind am Ende Ihres Lateins. Aber vieleicht sollte die Welt nicht nur an die Finanzmärkte denken. Wie Wäre es, wenn wir auf alle Zinsen und Geldverm.-apparate einwenig verzichten und unsen Überschuss in die leidenden Staaten spenden würden. Afrika, Pakistan, usw. Dann könnten diese auch an unserem Spiel teilhaben und wir hätten wieder Arbeit. Neue Märkte erschliessen, "das Zauberwort Antworten


Marcel Zufferey

26.08.2010, 14:36 Uhr
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Mit Ziegeln an der richtigen Lage erzielt man bei diesen niedrigen Zinsen langfristig die allerbesten Renditen. Und in Rohstoffe zu investieren ist, abgesehen vom moralischen Standpunkt her betrachtet, für Kleinanleger nur über strukturierte Produkte möglich. Die Papierberge soll kaufen, wer will. Und wenn doch, dann Bonds mit vertretbarem Risikoaufschlag (nicht AAA sondern darunter). Antworten


Patrick Ryf

26.08.2010, 14:30 Uhr
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Der Artikel bringt es auf den Punkt! Cash wird in der Krise King sein, wobei Gold in der Krise je nach Währung noch Liquider sein wird als die Fiat-Währungen. Gegenüber einer vom Staat garantierten Fiat-Währung, kann Gold aber nicht Bankrott gehen. Seit es 1913 die FED gibt, gab es in den 30er Jahren eine Deflation und in den 70er Jahren eine Inflation. Gold bewährte sich in beiden Szenarien. Antworten



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