Wirtschaft

Diskussion

Führt die Schweiz einen Währungskrieg?

S & P wirft der Schweizerischen Nationalbank vor, durch ihre Untergrenzenpolitik die Ungleichgewichte in Europa zu verschärfen. Abgesehen von der prompten Reaktion der SNB stellt sich die Frage, was von dem Vorwurf zu halten ist. Mehr...

Von Philipp Löpfe.

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82 Kommentare

Thomas Glarner

26.09.2012, 13:18 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wer hat diese Zinsspirale ausgelöst?? Die Rating agenturen haben Griechenland und Konsorten auf Ramschniveau gesetzt. Gar Frankreich schlidderte nur knapp an einer drastischen Herabstufung vorbei. Dies hat die Zinsen der PIIGS Staaten stark ansteigen lassen. Aber für diese unseligen Rating Agenturen ist es auch einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen Antworten


Walter Schenk

26.09.2012, 11:21 Uhr
Melden 3 Empfehlung 3

Ich bin nicht gelernter Ökonom. Ich frage mich seit längerer Zeit, warum dieser lästige Schweizerfranken nicht von starken spekulativen Kräften aus dem Weg geräumt wird. Vielleicht gibt es Experten, die mir helfen können? Antworten


Reto Schnuerli

26.09.2012, 10:50 Uhr
Melden 10 Empfehlung 1

Wenn die EU einen Währungskrieg mit uns haben will, nur zu. Wir sind wesentlich besser aufgestellt als dieses Pleitekonstrukt. Ausserdem kommt uns noch zu gute, dass innerhalb der Euro-Länder auch keine Einigkeit herrscht. Diese Schwäche sollten wir im Falle eines Wirtschafts-/Währungskrieges für uns nutzen. Antworten


Alex Renge

26.09.2012, 18:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung 4

@R. Schuerli: Wenn Sie EU / EZB freundlich bitten, bekommen Sie sicher Ihren Währungskrieg. Wundern Sie sich aber hinterher nicht, wenn die Schweiz wieder ein völlig verarmter Agrarstaat ist.


Heinrich Baur

26.09.2012, 11:21 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Wie mittlerweile alle verstehen ist die EZB Geldpresse deutlich grösser als diejenige der SNB. Wenn damit Franken gekauft würden, wäre die Kursuntergrenze schnell durchschlagen. Nebenbei hätte die EZB dann auch noch eine Hartwährung im Tresor. Es ist (noch) nicht die EZB, sondern die kleinen skandinavischen Notenbanken die sich beschweren, da SNB-Interventionen die Kronenkurse nach oben drücken!


H. Jenni

26.09.2012, 11:10 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Das Problem ist, dass die EU Länder die grössten Importeure von Schweizer Exporten sind. Wenn der Euro weniger wert ist, kaufen z.B. die deutschen Firmen keine Schweizer Waren mehr, weil zu teuer. Ditto für den Dollar und das engl. Pfund. Gesamtwirtschaftlich sind wir sicherlich besser aufgestellt, aber als "Exportweltmeister" (auf einer per Kopf Basis) sind wir auf den Export stark angewiesen.


Franz Mueller

26.09.2012, 10:33 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Dei USA und die EU verschliefen den Zeitpunkt schon lange, den Finanzplatz CH trocken zu legen. Die EU steckt tief im EURO-Schlamassel, kein Ende in Sicht, die USA meinen, der schwindsüchtige $ würde viel Fremdkapital anziehen. Nein. Heute kann die CH sehr wohl die monetären Muskeln spielen lassen. Unsere Interessen gehen vor, das ist wohl klar, die SNB heizt den anderen mächtig ein. Gut so. Antworten


Alex Renge

26.09.2012, 18:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@F. Müller: Die Schweiz soll ihre Muskeln spielen lassen? Etwa so, wie gegen USA und D beim Bankgeheimnis, oder so wie gegen D im Fluglärmstreit? Na dann viel Spass. Sie werden ganz schnell merken, wer der Stärkere ist. Die Zerstörung des CH-Bankgeheimnisses war für die anderen noch nicht mal eine Aufwärmübung.


Franz Wegmüller

26.09.2012, 10:25 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wären die Eurobonds eingeführt, wäre das Probl. gelöst. Die Euro-Kernl. zahlen sowiese f. d. Südländer, ob nun via ESM od. in Form von höheren Zinsen im Fall der EU-Bonds. Eigentl. müssten D+Co nun mit dem billig geliehenen Geld im Sinne eines Marshallplans den Süden aufbauen. Werden die Populismuspol. aber nicht. Stattd. versenkt man lieber noch das Steuerabkommen und schaufelt sich das eig. Grab Antworten


Cerny Kern

26.09.2012, 09:59 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Standard + Poor's, Moodys und wie sie alle heissen, tönen für mich wie Figuren aus einem schlecht gemachten Comic.......(man sagt auch Witzfiguren)!!!!! Antworten


Alain Burky

26.09.2012, 09:54 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Jetzt sollen die Nebenwirkungen des Medikaments
auch noch für die Krankheit selbst verantwortlich sein.
In der Medizin würde man dann von Kurpfuscherei sprechen.
Antworten


Hansueli Zürcher

26.09.2012, 09:52 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Ich vermute Schlimmes nämlich, dass S + P durch die Intervention der SNB weniger Devisenspekulationen vornehmen kann, ergo weniger verdient! Mit Kommastellen an Währungs-unterschieden können unheimliche Summen verdient(?) ergaunert werden! Für die Ami ist das schon Kommunismus! Antworten


Bruno Bänninger

26.09.2012, 09:47 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Wenn niemand mehr Aufträge erteilt und dafür teures Geld bezahlt, verschwinden die Weisssager namens "Rating-Agenturen" im schwarzen Loch des Finanzmarkt-Schwindels. Antworten


Patrick Tanner

26.09.2012, 09:46 Uhr
Melden 18 Empfehlung 1

Wer wirklich glaubt, dass Staatsanleihen Deutschlands und anderer Euro-Nordstaaten (z.B. niederländische und österreiche Staatsanleihen) sicher sind, ist naiv. Ausser den norwegischen Staatsanleihen sind mittelfristig betrachtet keine der europäischen Staatsanleihen, insbesondere der maroden Euro-Staaten, sicher. Die CH muss die EU-Integration (Bilaterale 1 und 2) so rasch wie möglich stoppen. Antworten


Martin Waeber

26.09.2012, 09:41 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

Wenn die EURO Staaten ihre eigenen Kriterien einhalten würden (bzw. schon bei der Einführung keine "Abweichler" zugelassen hätten) wäre die Intervention der SNB nie nötig gewesen. Also klar Notwehr der SNB. Die EURO Staaten sollen endlich Ordnung schaffen, dann ist das Problem gelöst. Antworten


Susanne Lüscher

26.09.2012, 09:40 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Die EU selber hat mit der verfrühten Einführung des Euros und der Aufnahme der Länder wie Griechenland, Italien usw. für das Ungleichgewicht in erster Linie gesorgt. Die Rating-Agenturen haben mit ihren zum Teil harschen Bewertungen, das ihrige dazu getan. Die SNB macht nur ihre Arbeit um uns vor dem Schlimmsten zu bewahren! S+P soll einmal bei sich zu Hause schauen!!!! Antworten


Peter Grainer

26.09.2012, 09:36 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Das Problem ist doch, dass Grossnritannien die USA sowie die EU (von den Bric-Staaten ganz abgesehen) ihre Währungen auch künstlich schwächen, sodass der SNB gar nichts anderes übrigbleibt, als ebenfalls die Notenpresse anzuwerfen. Aber eben: Die USA glauben noch immer, dass sie das alleinige Recht haben, ihre Währung zu schwächen. Also SNB: Nur ruhig bleiben und weitermachen! Antworten


Theres Hofer

26.09.2012, 09:31 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

S+P schlagen Schaum. Das Volumen d.SNB ist viel zu klein, um d.Finanzmarkt auf diese Weise zu beeinflussen!
Hingegen sollten sie mal beim FED schauen, was die an Mengen herumschaufeln... ohne eine Wirkung zu erzielen.
Die USA sind bankrott - und da helfen auch keine Anleihenkäufe mehr...
Antworten


Andreas Winter

26.09.2012, 09:25 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Nur noch eine Frage der Zeit, bis die SNB dem politischen Druck aus Europa nachgeben muss! Ich habe stets gewarnt, solche künstliche Währungseingriffe können nie ohne Folgen für den einen oder anderen sein - da die Forex wie ein Spinnennetz ist - zieht man an einem Faden, verschiebt sich ein anderer! China kann sich eine Verzerrung ihrer Währung langfristig noch leisten - die SNB hingegen nicht! Antworten


Heinz Butz

26.09.2012, 09:23 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Was ist jetzt wieder falsch an der Strategie der SNB? Die SNB benimmt sich gemäss den grundlegenden ökonomischen Gesetzen, kaufe was gut und billig ist und vermeide Käufe von schlechten und teuren Anlagen, Der Kapitalismus kommt doch aus den USA, sollen wir als die eifrigsten Schüler dieser Ideologie jetzt auf einmal alles verschenken? Und im Übrigen: Was kümmert's uns, wenn US-Hunde bellen? Antworten


Bruno Schnider

26.09.2012, 09:20 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die Politik der EZB (mit ihrer indirekten Schuldenstaaten-Finanzierung) und des FED zielen auf eine Inflation von bis zu 4% ab. Nur so lassen sich die enormen Staatsschulden reduzieren. Die Inflation ist eines der unsozialsten Mittel überhaupt, denn sie frisst vor allem die Guthaben kleiner Sparer und die Rentenbezüger von morgen an. Schuldenpolitiker und anglosächsische Finanzhaie sind verbandelt Antworten


Jon Caduff

26.09.2012, 09:03 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Krieg wird mit dem Ziel geführt, einem anderen Staat seinen Willen aufzuzwingen. Die Schweiz zwingt niemandem ihren Willen auf, ergo führt sie keinen Krieg. Im übrigen pumpt die USA seit Jahren ungehemmt Dollars in die Weltwirtschaft, ohne sich darum zu kümmern, zu welchen Kollateralschäden das führen könnte.
Fazit: Man kann die Studie zur Kenntnis nehmen, Handlungsbedarf besteht nicht.
Antworten


Eugen Hofmann

26.09.2012, 08:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Bei allem Ernst dieses Themas - da hatte doch ein Kommentarschreiber auf Spiegel-Online eine ziemlich witzige Idee:
Es gibt bessere Anlagestrategien
dr. ch. bernhart gestern, 16:54 Uhr
Die würden besser heimlich die Mehrheit der Lufthansa kaufen mit all dem Geld, dann könnte wieder über das weitgehend unbewohnte deutsche Gebiet auf Zürich angeflogen werden.
Antworten


Vreni Keller

26.09.2012, 08:53 Uhr
Melden 10 Empfehlung 1

Unsere Nationalbank hat für über 400 Milliarden andere Währungen, vor allem Euro gekauft. Das hilft diese zu stabilisieren. Die sollten dankbar sein, dass die Schweiz diesen Beitrag an die Stabilität bezahlt. Antworten


Ernst Rietmann

26.09.2012, 08:53 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Auf Kritiken von S+P kann ich sehr gerne verzichten. Die honorigen Damen und Herren von S+P + Co. haben Schrottpapiere als Wertpapiere akzeptiert und aus ihren Bewertungen keinerlei Verantwortung und/oder Schadenersatzzahlungen übernehmen müssen. Warum S+P + Co. immer noch einen solchen Einfluss haben, ist mir ein Rätsel. Die SNB, CH und andere Länder sind gut beraten, ihren eigenen Weg zu gehen. Antworten


H. Jenni

26.09.2012, 08:46 Uhr
Melden 26 Empfehlung 1

Einen Währungskrieg führen diejenigen Länder, inkl. einer Währungsunion, die mit "Quantitative Easing" und Schuldenmacherei bis zum geht nicht mehr, die Währungen ihres jeweiligen Landes bewusst nach unten treiben, um damit ihre Exporte billiger zu machen. Antworten


Armin Lerch

26.09.2012, 08:01 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Stell dir vor es ist Montag und keiner hört mehr auf die Ratingagenturen. Antworten


Jean Engel

26.09.2012, 07:49 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Das wird langsam grotesk.
Wer hat mit der ständigen Ausweitung der Geldmenge angefangen;
und wer musste, aus der Not heraus, reagieren ?
In diesem Zusammenhang fällt mir eher der Begriff "Voodoo" ein.
Antworten


Tim Meier

26.09.2012, 07:23 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Es ist halt schon so, indem die SNB den CHF stabil mit einer Untergrenze hält, haben die Spekulanten, die Spieler und die manipulativen Ratingagenturen gar keine Freude daran weil sie bei ihrem zerstörerischen Gambling etwas eingeschränkt werden. Also versucht man Druck gegen die SNB aufzubauen. No Risk - no Fun! Antworten


Max Meister

26.09.2012, 07:01 Uhr
Melden 37 Empfehlung 1

Indem sowohl die FED als auch die EZB Geld in gigantischem Styl drucken und damit die eigene Währung schwächen, werden andere Länder dazu gezwungen das Selbe zu tun um im Welthandel nicht benachteiligt zu sein. Seit die Schweizer Nationalbank den Franken an den Euro bindet, beteiligt sie sich ebenfalls an dieser Abwertungsspirale und somit auch am Währungskrieg. Antworten


Kurt fischer

26.09.2012, 06:51 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Who is S + P ??? Antworten


Martin Kohler

26.09.2012, 06:26 Uhr
Melden 8 Empfehlung 1

Das amerikanische Unternehmen S+P sollte vor der eigenen Türe wischen und endlich die USA objektiv bewerten. Also auf Schrottstatus setzen. Antworten


Thomas Müller

26.09.2012, 06:13 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Es ist schon ein wenig tragisch dass die Kritik von einer Rating Agentur kommt. Die negative Beurteilung der PIIGS Staaten von S+P wird mit ein Grund sein weshalb die SNB nicht dort investiert sondern in besser bewertete Länder wie D + NL Antworten


Michael Palomino

26.09.2012, 06:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Wenn die EU Ramsch produziert, kann man niemanden verpflichten, den Ramsch zu kaufen. Leider ist das so. Antworten


Walter Krauer

26.09.2012, 05:21 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

Die Amerikaner mit Ihren Ratingagenturen sollten sich selber kritisieren und Ihre hoch gehobenen Nasen über sich selber rümpfen. Die ganze kritische Weltlage haben wir Ihnen und der USA Regierung grössten Teils zu verdanken. Mit Lügen Verbreitung Kriege angezettelt und die Weltherrschaft auf diese Weise angestrebt. Was das Resultat dieser Politik ist soll man nicht andere verantwortlich machen ! Antworten


Gabriele Ahonen

26.09.2012, 10:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Bin genau Ihrer Meinung!


Niklaus Gertsch

26.09.2012, 05:03 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Das spielt doch keine Rolle, wer glaubt denn noch an das Geld? Wer ist noch so naiv? Wir benutzen es doch nur noch, weil die "Lösung" noch nicht da ist. Antworten


roger muehlemann

26.09.2012, 04:31 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

Irgendwie muss man S+P doch verstehen. Da haben sie nun die halbe Welt runtergestuft, ausser natürlich das eigene Homeland, und merken nun dass es ein kleines unbeugsames Land gibt, wo sie nicht am AAA-Status rütteln können. Also versucht man dem Land auf andere Weise ans Bein zu pinkeln .. einfach nur noch lachhaft .. Antworten


Linus Huber

26.09.2012, 03:50 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Der wirkliche Initiant des Währungskrieges ist das FED, welches mit seiner Geldpolitik die Kaufkraft des US$ mit massiven Eingriffen versucht zu senken. Wie kleine Hunde laufen die andern Zentralbanken hinter den Manipulationen des FED hinterher, wodurch sich eine Spirale nach unten in Bewegung setzte.
Gefahr sind die hohen Bankreserven bei den Zentralbanken mit dem Risiko "Inflationsexplosion ".
Antworten


Maria Halder

26.09.2012, 03:48 Uhr
Melden 6 Empfehlung 2

Nicht GWB und Obama - die die Staatsschulden der USA in wenigen Jahren verdoppelt haben - tragen Schuld. Auch nicht ein paar alte, korrupte Herren in der EU.. Die Schweiz ist schuld! Also, wenn unser Geld drucken tatsaechlich so viel Schaden anrichtet, dann mal los. Drucken wir auf Teufel komm raus, kaufen wir die Topanalagen der EU und fahren den Euro an die Wand, wo er hingehoehrt. We can do it! Antworten


werner hueppi

26.09.2012, 01:22 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Es wird schon lange ein Waehrungskrieg gefuehrt, wie der Chef der UBS bereits schon einmal gesagt hat. Dieser Waehrungskrieg wird u.a. gegen die Schweiz gefuehrt. Wichtigster Akteuer ist die USA, welche seit Jahren gegen den Bankenplatz Schweiz kaempft. In Wirklichkeit geht es um den Schutz der Banken u. Steueroasen in den USA. Es gibt auch in der EU grossen Neid in den EU Staaten, was die CH betr Antworten


Stefan Schiegg

26.09.2012, 00:02 Uhr
Melden 74 Empfehlung 0

Na aber hallo! Soll die SNB vielleicht Staatsanleihen von Spanien oder Italien kaufen? Logisch werden - wenn schon Staatsanleihen - dann solche gekauft, welche wenigstens halbwegs sicher sind. Ausserdem: So gesehen finanzieren wir Deutschland, damit es über die EU wiederum die armen Staaten finanzieren kann.. Ein Teufelskreis. Ausgang: Ungewiss.. Antworten


manuel braun

26.09.2012, 07:57 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

staatsanleihen von deutschland sicher? naja, wenn man bedenkt, dass deutschland eine gmbh mit einer haftung von 25000 euro ist würde ich ihre aussage so nicht unterschreiben...


Sacha Meier

25.09.2012, 23:54 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Schweiz soll einen Währungskrieg führen? Das riecht wieder einmal nach einer Darmgas-Hypothese von überbezahlten Ökonomen, die per Proklamation gleich in den Stand einer klerikalen Wahrheit erhoben worden ist. Die SNB macht nichts anderes als eine EUR-Kursuntergrenze von 1.20 durchzusetzen, damit halbwegs venünftige Wirtschaftsbeziehungen mit Euroländern möglich bleiben. Und sonst gar nichts. Antworten


Stephan Ziegler

25.09.2012, 23:41 Uhr
Melden

Warum werden die gekauften Euros nicht in diejenigen Währungen gewechselt, wohin die Schweiz schwergewichtig exportiert? Somit würde diese Währung stärker und die CH-Exporte günstiger...
60 % liegen immer noch in Euro herum (Cash und Staatsanleihen).
Könnte mir das jemand erklären?
Antworten


Peter Meier

25.09.2012, 23:32 Uhr
Melden 31 Empfehlung 1

Auch wenn es so wäre: So what liebe Standard+Poor? Reicht Euch nicht, dass halb Europa von Armut betroffen ist? Antworten


Joachim Schippers

25.09.2012, 23:23 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Auf Spiegel Online wird der Sachverhalt etwas anders dargestellt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schweizer-notenbank-kauft-massenhaft-deutsche-staatsanleihen-a-857891.html Antworten


Bruno Schnider

26.09.2012, 09:13 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

SPON ist ein Boulevard-Nachrichtenmagazin mit vielen schnoddrigen und oft sachlich verdrehten Berichten, ganz aus linker Optik. Das Niveau dieses meinungsmachenden Mediums ist sehr tief gesunken.


Nicolas Pidoula

25.09.2012, 23:20 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Währungskrieg?Logisch! Nachdem die SNB massig Fremdwährungen gekauft hat, kauft sie jetzt massig ausländische Staatsanleihen.Das ist ein Systemrisiko für unser Land. Folge:Inflation. Das sieht man am steigenden Goldpreis.Die Abwertung der Währungen läuft auf Hochtouren, nur so wird man die Schulden los.Die SNB ist die Bank der Banken, nicht des Volkes.Das Volk verliert, die Banken werden gerettet. Antworten


Dominiq Büttiker

25.09.2012, 23:17 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Die amerikanischen Ratingagenturen sind Steigbügelhalter des Wirtschaftskrieges zwischen USA und Europa. Den Amerikanern passt es nur nicht, dass sich die Europäer und die Schweizer zu sehr tiefen Zinssätzen refinanzieren können. Die Amerikaner möchten dieses Privileg für sich allein. Antworten


Alex Haan

25.09.2012, 23:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die Ungleichgewichte werden vielleicht verstärkt. Dadurch, dass sie überhaupt EURO-Staatspapiere kauft, sinkt jedoch nicht nur das Zinsniveau der Kernländer (direkt) sondern auch der Krisenländer. Schliesslich macht es das gedrückte Zinsniveau der Kernländer wiederum relativ attraktiver, in den Krisenländern zu investieren. Antworten


stefan sutter

25.09.2012, 22:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

...und wieso berichtet der Tagi nicht von den riesigen Demos in Spanien gegen die rigiden Sparmassnahmen? Tausende haben das Regierungsgebäude umzingelt und gehen erst weg, wenn die Regierung gestürtzt ist. Aber das scheint in der Schweiz kein Thema zu sein. Antworten


Beat Reuteler

25.09.2012, 22:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die Tatsache dass der Kurs immer noch deutlich Über dem Kaufkraftverhältnis liegt beweist schlüssig dass S&P nicht recht hat. Es ist immer noch der € der künstlich unter der Kaufkraft gehalten wird. Antworten


André Reber

25.09.2012, 22:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

das tönt ja so, wie wenn die Schweiz tatsächlich den Gang der Dinge in dieser Krise nennenswert beeinflussen könnte... aber so wichtig sind wir dann auch wieder nicht, oder? Antworten


Ivo Steinmann

25.09.2012, 22:35 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Mit der harten Untergrenze machen wir den grossen Finanzzocker halt das Spekulationsgeschäft kaputt - Das Geschäft gegen den Schweizer Franken zu wetten. Der Klientel von S+P passt das natürlich gar nicht. Zudem müssen gerade die Gelddruckweltmeister Amis nicht jammern. Antworten


Christian Vogelbach

25.09.2012, 22:32 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Doch, es hätte eine andere Lösung gegeben. Man hätte mit Importzöllen den Export unterstützen können. Für beide hätte sich preislich nichts geändert. Der CHF wäre frei geblieben. Wenn die SNB noch Massen von Euro Staatsanleihen kauft und sich der Euro nicht erholt, kommt der Moment, wo die SNB zuviel Euros hat und uns nur noch den Anschluss an den Euro bleibt. Genau das, was wir nicht wollen. Antworten


Christopher Chandiramani

25.09.2012, 22:12 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Fixer Wechselkurs EUR/CHF = 1.20 und Kauf von europäischen Anleihen, nennen wir es "Entwicklungshilfe für Europa". Antworten


Patrick Weisskopf

25.09.2012, 22:08 Uhr
Melden 53 Empfehlung 0

S+P lenkt nur ab! Das Gleichgewicht ist im Welthandel verloren gegangen. Wenn auf der einen Seite "kreditfinanzierte" Kosumenten sitzen, welche von staatlichen "Marktwirtschaften" billigst produzierte Konsumgüter einkaufen, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Kosumenten mangels Einkommen zahlungsunfähig sind. Im heutigen Wirtschaftskrieg ist die Untergrenzpolitik eine Verteidigungswaffe. Antworten


Theres Hofer

26.09.2012, 09:14 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

... oder das beantwortet die Frage, die sich die Reichen so ab Mitte 1990 gestellt haben: Wie enteignet man die (zu reich gewordene) Masse auf eine elegante Art und Weise so, dass die Vermögen in unsere Richtung fliessen...?


Thomas Arnold

25.09.2012, 22:05 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

S&P möge sich endlich auf die USA konzentrieren. Welche absolut und relativ höher verschuldet ist als irgendein ein anderes Land auf der Welt. Wenn S&P nicht amerikanisch wäre, hätte die USA ein BBB Rating oder tiefer. Der Angriff auf die SNB ist nur ein Ablenkungsmanöver. Antworten


tamara gretener

25.09.2012, 21:31 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

S+P ist das nicht diese amerikanische Firma, welches sich vom eigenen Land erpressen lässt und es trotz so desolater Verschuldung wie Griechenland mit AA+ bewertet. Ja so eine Firma ist wirklich ernst zu nehmen, aber erst wenn sie sich getraut ihr eigens Land so zu bewerten wie es andere tut also für die USA höchstens und stark aufgerundent ein CC+ Antworten


Markus Niessen

25.09.2012, 21:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

nur auf welcher Seite steht sie denn, die SNB. Kämpft die vielleicht gar nicht für die Schweiz, in dem Währungskrieg? Antworten


andre meier

25.09.2012, 21:16 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Wer greift an in diesem Währungskrieg, und wer verteidigt? Antworten


Heinrich Baur

25.09.2012, 21:09 Uhr
Melden 48 Empfehlung 0

Die Schweiz führt keinen Krieg. Die Frankenuntergrenze wird von der EZB zu Lasten ihres eigenen Exportraums geduldet. Würde ein Währungskrieg herrschen wäre es für die EZB vermutlich ein Leichtes noch ein paar 100 Milliarden extra zu drucken und über CHF-Käufe den Kurs Richtung Mond zu schiessen. Solange die Anleihenkäufe kein zu grosses Ungleichgewicht erzeugen wird die EZB/EU Verständnis zeigen. Antworten


Hiltebrand Sascha

25.09.2012, 23:40 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Von Wirtschafts'krieg' spricht glaub auch nur TA-media..


John Meier

25.09.2012, 21:04 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Auf jeden Fall hat die SNB schon Abertausende, ja Mio. in Euros reingepumpt. Man kann von der Finanzwelt auf dem internationalen Parkett halten was man will. Da werden Banken mit Staatsgelder gestützt und Staaten geredet des Geldes wegen. Was sagt denn S + P zu der Godman Sachs – „Eine Bank lenkt die Welt?“ Federführend sind bei ihr Draghi und Monti! Antworten


Hans-Peter Tschudi

25.09.2012, 21:01 Uhr
Melden 7 Empfehlung 1

Dass die SNB einen Währungskrieg führt, ist absurd. Dafür ist sie schlicht zu unbedeutend.
Aber: warum gründet sie nicht endlich einen Staatsfonds und kauft statt Euro-Staatsanleihen substanzielle Teile von namhaften EU-Konzernen? Man bedenke: Wer vor 1930 Aktien von Siemens hatte, besass auch nach der grossen Depression die gleichen Anteile. Mit dem Euro wäre ich mir da nicht so sicher.
Antworten


Nicolas Pidoula

25.09.2012, 20:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Natürlich führen wir einen Währungskrieg! Wir sind mitten in der Abwärtsspirale der Geldentwertung. Und der deutlichste Indikator ist der Goldpreis. Gold wird ja nicht einfach immer wertvoller, sondern das Papiergeld verliert dauernd an Wert. Die Inflation ist die einfachste Weise der Entschuldung. Der gewinnt, wer seine Währung am billigsten hält. Alle entwerten. Und die Inflation steigt. Antworten


Reto Vogl

25.09.2012, 20:47 Uhr
Melden 305 Empfehlung 0

S+P, Moodys und alle anderen namhaften US-Ratingagenturen wurden nach der Subprime-Krise im 2008 von der Finanzaufsichtsbehörde befragt, weshalb sie so viele CDOs mit AAA+ bewertet hatten, obwohl sie wussten, dass es sich um Ramschpapiere handelte. Die Antwort aller Verantwortlichen lautete: "es sind nur Meinungen!". Ein Phänomen+Rätsel bleibt,weshalb immer noch die ganze Finanzwelt auf sie hört!? Antworten


Theo Frei

26.09.2012, 13:34 Uhr
Melden

Die Antwort ist leider nur zu einfach: es handelt sich eben hier nicht um eine Wissenschaft, sondern um einen Glauben, nur dass sich seine Priester nicht Theologen, sondern irreführenderweise Wirtschaftswissenschaftler nennen; die Gläubigen sitzen in den Finanzzentren, aber auch in der Politik. Die Folgen dieser Religion tragen wir alle.


paul real

26.09.2012, 11:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Weil niemand etwas besseres als eine Meinung zu bieten hat. Es sind eben Spekulationen und eine Spekulation hat es so an sich, dass der Erfolg nicht Gewiss ist, und daher eine Einschätzung zur Bonität nur eine Meinungssache sein kann.


Patrick Weisskopf

25.09.2012, 22:21 Uhr
Melden 60 Empfehlung 0

Das Finanzsystem lebt von diesen "Meinungen". Damit lässt sich besser Geld machen als mit jeder Druckerpresse. Das Motto der Grossen lautet so viel wie möglich rauszuziehen und in Realwerte anlegen, bis der Schuldenberg zusammenbricht. Die Politiker spielen das Spiel mit und als Bürger kannst du nur noch den Kopf darüber schütteln.


Marc Meyer Dr.

25.09.2012, 20:47 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Unsere SNB spielt mit dem Feuer. Statt den starken Franken zu verteufeln sollte man einmal die positiven Seiten sehen: tiefe Zinsen, tiefe Importpreise und tiefe Inflation. Davon profitiert die ganze Schweiz. Standard+Poor's hat Recht. Es wäre gescheiter, die SNB würde mit den hunderten Milliarden Franken die Schweiz unterstützen anstatt Deutschland. Gehört die SNB der Schweiz oder Deutschland? Antworten


Adam Schmid

25.09.2012, 20:46 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Die SNB sollte zuerst an die Schweiz denken, dies tut sie und das ist auch gut so - internationale Träume und Subventionen kann sich nämlich unser Kleinstaat nicht leisten, alles andere wäre unverantwortlich gegenüber den hiesigen Bürgern und insbesondere den leider zu seltenen Nettosteuerzahlern, welche künftig schon genug leiden werden. Falschverstandene Solidarität wäre unser Untergang. Antworten


Stefan Flüeler

25.09.2012, 20:45 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Frage: "Führt die Schweiz einen Währungskrieg ?"
Antwort: "Nein. Die SNB kauft die Euros mit Geld, welches sie aus der leeren Luft erschafft. Was kann sie dafür, wenn dies als Zahlungsmittel akzeptiert wird ?
Euro-Staatsanleihen für 200 Mia. CHF tönt nach viel. Gemessen an den gesamten staatl. Euro-Emissionen sind das jedoch allerhöchstens 1%, damit kann die SNB praktisch keinen Einfluss nehmen."
Antworten


Hans Rudolf Gatti

25.09.2012, 20:36 Uhr
Melden 11 Empfehlung 1

Naja....nächstens sind wir am schlechten Wetter auch noch schuld....... Antworten


Markus Ehrler

25.09.2012, 20:19 Uhr
Melden 124 Empfehlung 2

Natürlich führt sie Währungskrieg.Wie sollte sie auch anders als extrem exportabhängiges Land.China und EU haben bekanntlich seit 2000 mit Ausschaltung des Währungsmarktes die Marktwirtschaft aus den Angeln gehoben und damit den W'krieg begonnen.Die Auswirkungen sind katastrophal,nur noch nicht spürbar wegen Liquiditätsschwemmen.Warum Toleranz? Hat Freiheitsverlust im W Widerstandskraft gelähmt? Antworten


Bernie Bosshart

26.09.2012, 12:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Nicht die Schweiz führt den Währundkrieg (gegen die andern), sondern die Schweiz verteidigt sich in diesem "Währungskrieg". Denn noch ist sie souverän, aber viele "Ratten" nagen an dieser "Finanz-Souveränität" (Währung, Wirtschaft, Ernährung, LandWirtschaft, Unabhängigkeit, usw). Das Opfer ist nicht der Täter! Sollen wir uns weiter "beRauben" lassen? "Die Schlange schiesst einen Propagandastrom.."


Hubert Roth

26.09.2012, 03:33 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Europa? China? Sie glauben wohl auch noch das Märchen vom schwachen Euro? Nein, die grosse Geldinflation geht von den USA aus, die seit Jahrzehnten gigantische Defizite aufhäufen, die realwirtschaftlich in Jahrhunderten nicht mehr abzutragen wären. Europa und China betreiben mehr oder weniger Notwehr, und da kann sich schlussendlich auch die Schweiz nicht ausnehmen.


Justin Haller

25.09.2012, 20:41 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Da mögen Sie recht haben. Ob daraus gerade ein Wirtschaftskrieg erwächst, dürfte offen bleiben - eben, weil die SNB Euro stützt und stützt. Sonst wäre vieles bei uns viel billiger als in der EU!


Andreas Notter

25.09.2012, 20:13 Uhr
Melden

Das ist nun wirklich eine Sauerei. Wenn man schon nicht zur Lösung der Euro-Problems beiträgt soll man es wenigstens nicht noch verschlimmern! Wenn der Euro zusammenbricht, dann heisst es auch für die Schweiz gute Nacht, ob wir jetzt dabei sind oder nicht. Die SNB kann problemlos symmetrisch Anleihen kaufen. Das soll sie auch tun, sonst strapazieren wir einmal mehr die Geduld unserer Nachbarn! Antworten


bernhard moser

25.09.2012, 20:11 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Klar haben wir einen Währungskrieg. Und ob es langfristig wirklich so schlau ist, den Kurs tief zu halten und inflation evt. zu fördern, werden wir dann noch sehen.
Das Manöver der Raitingagentur ist jedoch durchsichtig. Man will die SNB unter druck setzen, damit die Spekulanten in den USA Währungsgewinne mitnehmen können nach einer Frankenfreigabe!
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