Was bringt Geld, wenn man es nicht benützt?
Die Stadt Zürich nimmt im Jahr 16 Millionen Franken an Parkgebühren ein, allein die Parkuhrkontrolle, die Administration, das Einsammeln und Zählen der Münzen kosten 13 Millionen. Unter dem Strich bliebe nicht viel – wenn da die Bussen nicht wären. Von den 70 Millionen Franken Ordnungsbussen geht ein guter Teil aufs Konto der Parksünder. Die ersten 149 mechanischen Parkuhren wurden am 25. September 1956 in Betrieb gesetzt, die letzte am 8. Mai 2001 demontiert. 1994 begann die Umstellung auf die elektronischen Geräte. Die neuen Parkuhren können statt mit Münzen auch mit Park-Credit-Cards gefüttert werden, von denen jährlich 10 000 Stück im Wert von 500 000 Franken verkauft werden. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 27.10.2010, 07:06 Uhr
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