Swisscom und ewl passen Vertrag für Luzerner Glasfasernetz an
Dies war nach dem negativen Entscheid der Wettbewerbskommission (Weko) notwendig.
Sowohl die Klausel zum Investitionsschutz, mit der sich die Swisscom vor Dumpingpreisen der Elektrizitätswerke schützen wollte, als auch die so genannte Layer1-Exklusivität seien vollständig aus dem Vertrag gestrichen worden, teilten Swisscom und ewl am Donnerstag mit.
Weiter wurde der von der Weko kritisierte Ausgleichsmechanismus in der Ausformulierung präzisiert. Dieser greife frühestens nach Abschluss der Grunderschliessung - voraussichtlich im Jahr 2015, heisst es weiter.
Swisscom und ewl investieren rund 90 Millionen Franken in den Bau des Glasfasernetzes in Luzern. ewl trägt 40 Prozent der Investitionskosten. In Bern und Basel wurden bereits ähnliche Vertragsanpassungen vorgenommen. Die Verhandlungen mit weiteren Kooperationspartnern sind im Gang.
Erstellt: 22.12.2011, 14:18 Uhr
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