Sorgen um Europas Banken drücken Wall Street ins Minus
Händler zeigten sich verunsichert darüber, dass die neuen, unter dem Schlagwort «Basel III» bekannten Kapitalregeln die europäischen Institute zu massiven Kapitalaufstockungen zwingen könnten.
Zudem hiess es in einem Bericht des «Wall Street Journal», die Bestände der Banken an möglicherweise gefährdeten Staatsanleihen seien bei den europäischen Stresstests für die Branche zu niedrig angesetzt worden.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 10.446 und einem Tief von 10.332 Punkten. Er schloss 1,0 Prozent tiefer bei 10.340 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 1,2 Prozent auf 1091 Stellen nach. Der Nasdaq- Composite verlor 1,1 Prozent auf 2208 Punkte.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 830 Millionen Aktien den Besitzer. 799 Werte legten zu, 2203 gaben nach und 93 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,7 Milliarden Aktien 590 Titel im Plus, 2060 im Minus und 94 unverändert.
Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen auf 100-06/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,60 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen auf 103-24/32 Zähler. Dabei ergab sich eine Rendite von 3,67 Prozent.
Erstellt: 07.09.2010, 22:34 Uhr
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