Santhera reduziert Verlust - Firma sieht sich bis 2013 finanziert

Aktualisiert am 03.09.2010

Die Pharmafirma Santhera hat im ersten Halbjahr 2010 bei weiterhin bescheidenem Umsatz den Verlust auf 14,2 Mio.

Fr. gedrückt. Im Vorjahressemester hatte das Minus 24,5 Mio. Fr. betragen.

Der Umsatz belief sich auf 1,7 Mio. Franken, nach 0,5 Mio. Franken in der Vorjahresperiode. Der Nettomittelverbrauch sank von 21,6 auf 13,8 Mio. Franken, wie das auf neuromuskuläre Erkrankungen fokussierte Unternehmen am Freitag in Liestal mitteilte. Die Aufwendungen für die Forschung & Entwicklung sanken dabei auf 7,9 (Vorjahresperiode: 16,9) Mio. Franken.

Die flüssigen Mittel beliefen sich per Ende Juni auf 39,5 Mio. Franken, verglichen mit 53,3 Mio. Fr. per Ende 2009. Diese Mittel, die Produktumsätze sowie weitere Meilensteinzahlungen sicherten die Finanzierung von Santhera bis ins Jahr 2013, hiess es weiter.

Dank der Umsätze mit dem Medikament Catena und der Vorauszahlung aus einer neuen Partnerschaft mit Ipsen erwartet das Unternehmen ein sehr profitables zweites Halbjahr 2010.

Erstellt: 03.09.2010, 07:52 Uhr

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