Preisniveau im Grosshandel sinkt erneut
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) ermittelte Produzenten- und Importpreisindex sank im Juli im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent.
Der Index belief sich auf 106,8 Punkte, wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht. Die Preise für Importgüter nahmen um 0,6 Prozent ab, während die Inlandpreise um 0,4 Prozent zurückgingen.
Für die Tieferen Preise bei den Importgütern sorgten vor allem rohes Erdöl, Treibstoff, Heizöl, Lang- und Flachprodukte aus Stahl, Armierungsstahl, Edelstahl, Stahlrohren, Nichteisenmetallen und daraus hergestellten Produkten und sonstige Metallwaren. Höhere Preise wiesen demgegenüber Zitrusfrüchte, Kaffee, verarbeiteter Stahl uns sonstige Stahlprodukte auf.
Günstiger bei den Inlandgütern waren insbesondere Mineralölprodukte, Armierungsstahl, Produkte aus Nichteisen- Metallen, Drahtwaren und Schrott. Daneben wurden auch Rohmilch sowie verarbeitetes Obst und Gemüse billiger. Preiserhöhungen verzeichneten Grossvieh und Backwaren.
Innert zwölf Monaten stieg das Preisniveau um 0,5 Prozent. In derselben Zeitspanne legten die Preise für Importgüter um 1,4 Prozent zu, während sie für Inlandgüter stabil blieben.
Erstellt: 13.08.2010, 09:50 Uhr
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