Wirtschaft
Ikea will mit Hilfe von Stasi-Unterlagenbehörde Zwangsarbeit prüfen
Entsprechende Vorwürfe will der TV-Sender SVT eigenen Angaben zufolge in einer Dokumentation am Mittwoch veröffentlichen. Die zuständige Ikea-Sprecherin Jeanette Skjelmose sagte der deutschen Nachrichtenagentur dpa am Montag, Ikea habe bereits mit dem Studium von Unterlagen der Berliner Behörde begonnen.
«Wir nehmen diese Angelegenheit äusserst ernst», sagte die Sprecherin im schwedischen Älmhult. Es sei völlig klar, dass der Einsatz von politischen Gefangenen als Zwangsarbeiter für Ikea «total inakzeptabel» wäre.
Ikea hatte seit den 1960er Jahren Möbel unter anderem in Polen sowie in der DDR fertigen lassen. Die Vorwürfe über Zwangsarbeit von politischen Gefangenen beziehen sich nach den Angaben von Skjelmose auf einen Zeitraum von Anfang bis Mitte der 1980er Jahre.
«Bisher sieht es so aus, als ob niemand bei Ikea davon wusste», sagte die Sprecherin. Schon im vergangenen Herbst sei nach Berichten in deutschen Medien mit eigenen Nachforschungen begonnen worden.
Erstellt: 30.04.2012, 14:34 Uhr
Wirtschaft
- 16:39Aktionäre richten über König der Wall Street
- 10:32Rezession in Europa bremst Ryanair
- 19.05.2013Warten auf Pilatus' Meilenstein
- 19.05.20131:12-Initiative: 5000 Swisscom-Löhne betroffen
- 19.05.2013«Das war natürlich Blödsinn, Punkt. Ende»
- 19.05.2013«Es ist eher eine Beleidigung, Banker genannt zu werden»
Alles für Abonnenten und Abonnentinnen
Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.
























