Briten wollen von 2016 an Öl vor Falkland fördern
Probebohrungen seien erfolgreich gewesen und liessen auf erhebliche Vorkommen schliessen, berichtete die BBC am Donnerstag unter Berufung auf das Unternehmen.
Die Kosten für die Vorbereitungen bezifferte das Unternehmen auf zwei Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen nimmt an, dass in dem Ölfeld 350 Millionen Barrel (je 159 Liter) förderbares Öl liegen. Der Vorstandsvorsitzende von Rockhopper Explorations, Sam Moody, kündigte an, es werde weitere Probebohrungen geben.
Die Ölsuche vor den Falklands ist höchst umstritten. Argentinien sieht das Gebiet als Teil seiner Region Feuerland an und hält die britische Ölsuche für einen Verstoss gegen internationales Recht. Argentiniens Präsidentin Christina Fernandez de Kirchner hatte erst im Juni den britischen Premierminister David Cameron als «arrogant» bezeichnet, weil dieser jede Verhandlung über die Falklands ablehnte.
Grossbritannien beansprucht die Inselgruppe als Teil seiner Überseegebiete. 1982 hatte die britische Armee im Falkland-Krieg einen argentinischen Angriff auf die Inseln abgewehrt, 900 Soldaten starben.
Erstellt: 15.09.2011, 14:52 Uhr
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