Wirtschaft
AUA-Verhandlungen geplatzt - Piloten und Stewardessen zu Tyrolean
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Am Montagabend sind die letzten Verhandlungen um einen Spar- Kollektivvertrag für die AUA-Bordmitarbeiter (Piloten, Flugbegleiterinnen) gescheitert.
«Es gab keine Einigung», sagte Bord-Betriebsratschef Karl Minhard nach den Gesprächen zur Nachrichtenagentur APA. Der Vorstand werde den Betriebsübergang auf die günstigeren Tarifverträge der Regionalflugtocher Tyrolean einleiten.
Im Vorfeld war von Gewerkschaftern eine Klagewelle angekündigt worden, sollte der Vorstand mit dem umstrittenen Zwangsumstieg auf die um gut ein Viertel billiger operierende Tyrolean Ernst machen.
Betroffen sind knapp 600 AUA-Piloten und rund 1500 Flugbegleiterinnen. Sie werden als Neueintretende in der Tyrolean behandelt. Für die Piloten sind damit die stärksten Einbussen verbunden. Die Stewardessen haben am wenigsten zu verlieren. Es geht nur um den Flugbetrieb, das Bodenpersonal bleibt bei der AUA angestellt.
Erstellt: 30.04.2012, 22:10 Uhr
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