Pechstein soll an Blutabnormalität leiden

Ein Test hat laut einem Medienbericht bei der wegen abnormaler Blutwerte gesperrten Eisschnellläuferin eine Störung aufgedeckt.

Krankheit soll Anzahl roter Blutkörperchen erhöhen: Claudia Pechstein.

Krankheit soll Anzahl roter Blutkörperchen erhöhen: Claudia Pechstein.
Bild: Keystone

Die wegen auffälliger Blutwerte gesperrte Eisschnellläuferin Claudia Pechstein soll nach einem Bericht der Zeitung «Der Tagesspiegel» an einer Hämolyse leiden. Bei dieser Blutabnormalität handelt es sich um eine körpereigene Zerstörung der roten Blutkörperchen, die gleichzeitig die Produktion von Retikulozyten erhöht.

«Nach umfangreichen Untersuchungen des Blutbilds gehen wir davon aus, dass Claudia Pechstein wahrscheinlich eine angeborene leicht kompensierte Hämolyse aufweist», erklärte Pechstein-Anwalt Simon Bergmann dem «Tagesspiegel». Es sei eine gewisse Blutabnormalität, aber keine Krankheit.

Die fünfmalige Olympiasiegerin wurde vom Weltverband ISU wegen erhöhter Retikulozytenwerte für zwei Jahre gesperrt und hat gegen dieses Urteil Einspruch eingelegt. Heute und morgen entscheidet das CAS in Lausanne, ob die Sperre der 37- Jährigen aufgehoben wird oder nicht. (oku/si)

Erstellt: 21.10.2009, 20:04 Uhr

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