Sport

Debakel für Gut – US-Aussenseiterin top

Aktualisiert am 12.01.2013

Dominique Gisin ist in der Weltcup-Abfahrt von St. Anton als Sechste die beste Schweizerin. Lara Gut wird ein Opfer des weichen Schnees.

1/5 Ganz hinten statt ganz vorne: Lara Gut.
Bild: Keystone

   

Resultate

St. Anton. Weltcup-Abfahrt der Frauen: 1. Alice McKennis (USA) 1:14,62. 2. Daniela Merighetti (It) 0,07 zurück. 3. Anna Fenninger (Ö) 0,16. 4. Tina Maze (Sln) 0,30. 5. Laurenne Ross (USA) 0,32. 6. Dominique Gisin (Sz), Lindsey Vonn (USA) 0,34. 8. Marion Rolland (Fr) 0,49. 9. Tina Weirather (Lie) 0,61. 10. Cornelia Hütter (Ö) 0,59. 11. Fränzi Aufdenblatten (Sz) 0,72. 12. Nadja Kamer (Sz) 0,80. Ferner: 15. Julia Mancuso (USA) 0,88. 19. Maria Höfl-Riesch (De) 0,99. 21. Fabienne Suter (Sz) 1,04. 26. Andrea Dettling (Sz) 1,47. 28. Mirena Küng (Sz) 1,60. 37. Lara Gut (Sz) 2,03. - Ausgeschieden u.a.: Marianne Kaufmann-Abderhalden (Sz).

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Lara Gut kam mit den veränderten Verhältnissen in St. Anton überhaupt nicht zurecht. Die Tessinerin, im einzigen Training noch die Schnellste, landete mit 2,03 Sekunden Rückstand ganz hinten im Klassement.

So war die gesundheitlich angeschlagene Dominique Gisin als Sechste für das beste Schweizer Ergebnis besorgt. Gisin verlor 0,34 Sekunden auf Überraschungssiegerin Alice McKennis aus den USA. Zum 3. Rang, den die Österreicherin Anna Fenninger hinter der Italienerin Daniela Merighetti belegte, fehlten der Engelbergerin lediglich 18 Hundertstel. Fränzi Aufdenblatten als Zehnte und Nadja Kamer als Elfte rundeten das solide Teamergebnis für Swiss-Ski ab.

«Es ist mir nicht gelungen, mich anzupassen»

«Der Schnee war ganz anders heute. Vor zwei Tagen war die Piste noch sehr hart, und ich habe mich gut gefühlt. Nun lag sehr viel Neuschnee am Ende der Kurven, ich war immer zu spät auf dem Aussenski», erklärte Gut ihren grossen Rückstand. «Auf weichem Schnee habe ich Probleme, es ist mir nicht gelungen, mich anzupassen. Ich hoffe, dass es morgen im Super-G wieder besser wird», so die 21-Jährige weiter.

«Ich habe im unteren Teil zweimal den Aussenski verloren. Die Piste war extrem weich. Mit Rang 6 bin ich zufrieden, auch wenn alles sehr eng war», erklärte Gisin, die exakt gleich schnell war wie Lindsey Vonn.

Die siegreiche McKennis hatte niemand auf der Rechnung. Eine Fahrerin, die einen 7. Rang, errungen im Finale im vergangenen März in Schladming, als bisheriges Bestergebnis vorweisen kann, zählt verständlicherweise nicht zu den Favoritinnen. Doch die 23-jährige Tochter eines Ranchers aus Glennwood Springs in Colorado legte mit der Nummer 4 eine Zeit vor, die von keiner Konkurrentin mehr unterboten wurde. (si/ak)

Erstellt: 12.01.2013, 11:59 Uhr

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