Sport
Cuches Vorsicht – Küngs Abreise
WC-Abfahrt von Sotschi (Rus)
2. Training für die Abfahrt vom Samstag und -Super-Kombination vom Sonntag (abgebrochen nach 32 Fahrern wegen Nebels): 1.* Hannes Reichelt (Ö) 2:15,17. 2. Christof Innerhofer (It) 1,09 zurück. 3. Johan Clarey (Fr) 1,10. 4. Bode Miller (USA) 1,25. 5. Romed Baumann (Ö) und Joachim Puchner (Ö) 1,55. 7. Dominik Paris (It) 1,59. 8. Benjamin Thomsen (Ka) 1,61. 9. Erik Guay (Ka) 1,71. 10. Aksel Lund Svindal (No) 1,73.
Ferner: 12. Didier Cuche (Sz) 1,90. 13. Klaus Kröll (Ö) 1,91. 17. Carlo Janka (Sz) 2,36. 23. Beat Feuz (Sz) 2,92. 24. Ivica Kostelic (Kro) 3,34. 25. Didier Défago (Sz) 3,83. 27. Silvan Zurbriggen (Sz) 4,65. 28. Ambrosi Hoffmann (Sz) 4,95. - * = Torfehler. - 32 Fahrer gestartet und klassiert. Nicht gestartet u.a.: Patrick Küng (Sz), Marc Gisin (Sz), Benjamin Raich (Ö).
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Bei leichtem Schneefall, Nebel und entsprechend schlechter Sicht vermied Cuche jegliches Risiko. Bei diesen Verhältnissen, die nach 32 Fahrern zum Abbruch des Trainings führten, fühlte sich der Romand verständlicherweise weniger wohl als am Vortag. Auf der eisigen Unterlage, die stellenweise durchgebrochen war, sei es schwierig gewesen, die Kontrolle über die Ski zu behalten, berichtete Cuche.
Beat Feuz gehörte im oberen Streckenteil mit den stark drehenden Kurven zu den Schnellsten, büsste danach aber viel Zeit ein. Im Ziel betrug der Rückstand des Emmentalers knapp drei Sekunden. Noch deutlicher im Hintertreffen lag Didier Défago. Der Olympiasieger führt die Marge von 3,8 Sekunden auf die falsche Materialwahl zurück. Schon tags zuvor mit einem anderen Skimodell hatte sich der Walliser nicht zurechtgefunden.
Ohne Gisin und Küng
Das Klassement führt wie nach dem ersten Training Hannes Reichelt an. Der Österreicher, der am Mittwoch zwei Tore verpasst hatte, beging abermals einen Torfehler.
Gleich zwei Schweizer waren nicht am Start. Marc Gisin verzichtete wegen Rückenschmerzen. Schlimmer steht es um Patrick Küng. Der Glarner, der sich am vergangenen Samstag in der zweiten Abfahrt in Chamonix am Knie verletzt hat, wird bei der Olympia-Hauptprobe überhaupt nicht zum Einsatz kommen. Küng reist am Freitag in die Schweiz zurück.
(si)
Erstellt: 09.02.2012, 15:18 Uhr
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