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Stamms Pechsträhne reisst nicht ab
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Bernard Stamms Rekurs gegen die Disqualifikation an der Weltumsegelung für Einhand-Boote wurde von der Jury noch nicht abschliessend behandelt. Am Samstag erhielten die Organisatoren vom russischen Schiff, das Stamm bei der Behebung der technischen Probleme angeblich und verbotenerweise geholfen haben soll, eine schriftliche Zeugenaussage. In diesem Schriftstück verneinen die Russen, dass sie Stamm unterstützt hätten.
Weiteres Ungemach kam für Stamm in der Nacht auf Sonntag hinzu. Der Westschweizer kollidierte gegen 3.30 Uhr mit einem nicht identifizierten Objekt. Beim Zusammenprall wurden beide Hydrogeneratoren beschädigt. Der eine wurde aus der Verankerung gerissen, der zweite lädt nicht mehr. Stamms Energiereserven neigen sich dem Ende zu, das nächste Zwischenziel wird das Erreichen der Südspitze Südamerikas (Kap Horn) sein. Der Plan sieht dies für den 9. Januar vor.
In der Rangliste wird Stamm jedenfalls noch geführt – als Achter und mit über 2155 Seemeilen Rückstand auf den führenden Franzosen François Gabart. Dominique Wavre, der zweite Schweizer, ist direkt vor Stamm klassiert.
Zwischenstand
1. François Gabart (Fr) 5711,2 Seemeilen vom Ziel entfernt. 2. Armel Le Cléac'h (Fr) 41,5 Seemeilen zurück. 3. Jean-Pierre Dick (Fr) 238,2. 4. Alex Thomson (Gb) 615,4. 5. Jean Le Cam (Fr) 1774,8. - Ferner: 7. Dominique Wavre (Sz) 2140,7. 8. Bernard Stamm (Sz) 2155,5 (Rekurs über Disqualifikation hängig). – 13 von 20 gestarteten Booten noch im Rennen. (si)
Erstellt: 07.01.2013, 07:16 Uhr



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