Sport
«So eine wie Seki wird es vermutlich nie mehr geben»
Von Simon Freiburghaus. Aktualisiert am 27.12.2012 2 Kommentare
Boxing Day
Boxing Day. WBC Silver Belt und WIBF-WM im Superfligengewicht der Frauen: Aniya Seki (Sz/WIBF-Weltmeisterin/52,1 kg) s. Oksana Romanowa (Ukr/51,4 kg) einstimmig nach Punkten (97:93, 96:94, 100:93) .
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Die 33-Jährige mit japanischen Wurzeln bekam es mit Oksana «The Amazon» Romanova zu tun. In den ersten beiden Runden war es eher die Ukrainerin, die den Ton angab. In Runde drei jedoch wendete sich das Blatt und Seki begann das Geschehen im Ring zu dominieren. Bereits nach der vierten Runde sahen sämtliche drei Ringrichter die Lokalmatadorin im Vorteil. Seki liess in der Folge nichts mehr anbrennen und tänzelte selbst in der zehnten und damit letzten Runde noch umher, als hätte der «Match», wie Seki sagt, eben erst begonnen. Noch im Ring beantworte die Siegerin die Frage nach ihrem aktuellen Befinden spontan mit «super, am liebsten würde ich gleich weiterboxen».
Elf Kilo abgenommen
Seki hatte innerhalb dreier Wochen rund elf Kilo abgespeckt, um in der Gewichtsklasse des Superfliegengewichts antreten zu können. Das sei nicht so schwierig gewesen, wie es sich anhöre. «Als mir klar wurde, dass ich diese beiden Gürtel unbedingt haben will, war es nicht mehr hart. Da hat man keinen Hunger mehr», sagt Seki lächelnd. Unmittelbar nach dem Kampf verrät die mit den beiden Gürteln beschmückte Siegerin eines ihrer Erfolgsrezepte: «Das Vertrauen in meinen Trainer gibt mir Kraft. Wenn ich mache, was er sagt, gewinne ich».
Der angesprochene Bruno Arati erwidert die Wertschätzung seines zierlichen Schützlings: «Aniya hat nun den fünften internationalen Titel gewonnen. Und das in zwei verschiedenen Gewichtsklassen», sagt der Trainer, der auch Alain Chervet betreut. Und: «Was Aniya erreicht hat, ist grossartig. Das hat noch keine Schweizerin geschafft. So eine wie sie wird es vermutlich nie mehr geben», sagt Arati nicht ohne Stolz.
Starker Kampf von Sebihi
Ein Higlight des Abends war auch der Kampf zwischen dem Genfer Sofiane Sebihi und Hakim Zoulikha aus Frankreich. Der Kampf, der so eigentlich gar nicht hätte stattfinden sollen – die beiden wurden nach der Bauchmuskelverletzung des Burgdorfers Nuri Seferi «nachnominiert» –, vermochte das bis dato eher ruhige Publikum aus der Reserve zu locken. (Der Bund)
Erstellt: 27.12.2012, 06:48 Uhr
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Wir haben eine doppel Weltmeisterin. Schade nur, dass das SRF nicht einmal Ausschnitte zeigte im Sportpanorama. Aber Bern ist halt nicht Zürich. Wenn in Zürich ein "Fürzchen" losgelassen wird, sind mindestens drei Fernsehteams anwesend. SRF könnte sich an deutschen Sendern ein Beispiel nehmen. Antworten

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