Münsingen erspielt sich das Heimrecht
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Damit erspielte sich das Team von Trainer Marc Gerson auch das Heimrecht für die am Mittwoch (19.30, Schlossmatte) beginnende Zwischenrunde im Best-of-three-Modus gegen das sechstplatzierte Lugano.
Weil die Aaretaler den Gegner so dominierten, setzte Gerson sämtliche Spieler seines Kaders ein. Erstmals in dieser Saison standen ihm ja auch alle zur Verfügung. «Es bestand überhaupt keine Gefahr, den Sieg aus der Hand zu geben», meinte Gerson. «Laufenburg war ganz einfach zu schwach.»
Zum Gegnerstudium am Cupspiel
So beschäftigte sich der 55-Jährige denn auch nicht lange mit der Vergangenheit, sondern studierte am Sonntag bereits den nächsten Gegner seines Teams. Die Tessiner bezwangen Münchenbuchsee im Halbfinal des Schweizer Cups nur knapp 3:2 (siehe Haupttext). Dort beobachtete der Luxemburger Luganos Neuzuzug, den US-Amerikaner Kyle Granit. Gersons Befund: «Ich habe den Eindruck, dass sie mit Rafael Bertolini stärker sind.» Der Brasilianer, mit dessen Hilfe Lugano die Aaretaler vor Weihnachten besiegt hatte, wurde gestern nur für kurze Einsätze eingewechselt.
Ansonsten bestätigte sich Gerson das Bild, das er von den Tessinern bereits hatte: «Sie sind schwierig vorauszusagen, weil sie eine extreme Stimmungsmannschaft sind.» Mal top, dann wieder flop. So wie auch gestern im Cup-Halbfinal. Deshalb hatte Gerson am Ende des Nachmittages zwar viele Notizen, «aber leider nicht viele wesentlich neue Erkenntnisse». (cbl) (Der Bund)
Erstellt: 11.01.2010, 09:28 Uhr




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