Köniz im neuen Jahr mit alten Problemen
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Den ersten Satz gewann das Team von Trainer Dirk Gross gegen Cheseaux deutlich mit 25:11. «Da haben die Spielerinnen umgesetzt, was wir trainiert und uns vorgenommen hatten», so Gross. Danach aber nahmen die Könizerinnen die Sache auf die leichte Schulter und verloren den zweiten Satz prompt 20:25. «In der zehnminütigen Pause habe ich ihnen gründlich den Kopf gewaschen», sagte Gross. Die Worte des Deutschen zeigten Wirkung: Köniz war danach zwar nicht mehr so deutlich überlegen wie zu Beginn des Spiels, agierte aber wieder souveräner und gewann die Partie schliesslich 3:1.
Trotzdem hatte der Sieg für Gross einen «schalen Beigeschmack»: «Wir schaffen es immer noch nicht, die nötige Spannung gegen einen schwächeren Gegner aufzubauen.» Gegen Cheseaux verzichtete Gross deshalb auf Wechsel. Er wollte, dass die Spielerinnen auf dem Feld «den Mist selber geradebiegen». Was diese in der Folge auch schafften. Zumindest diesen positiven Aspekt machte Gross aus. (cbl) (Der Bund)
Erstellt: 11.01.2010, 09:29 Uhr


