Sport
Klitschko geht zu Boden und siegt dennoch
Artikel zum Thema
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Witali Klitschko, der seit 2003 ungeschlagen ist, verteidigte seinen Titel mit dem Sieg in der 10. Runde zum siebenten Mal erfolgreich. Es war sein 43. Sieg im 45. Profikampf. Zudem sorgte er dafür, dass die Familie Klitschko im Besitz aller vier bedeutenden WM-Gürtel bleibt. Witalis Bruder Wladimir ist Champion der Verbände IBF, WBO und WBA. Der WBC-Weltranglistenerste Adamek kassierte im 46. Profikampf erst seine zweite Niederlage und scheiterte mit seiner Mission, sich zum ersten polnischen Schwergewichts-Weltmeister der Geschichte zu küren.
«Der Kampf war nicht einfach. Tomasz ist sehr schnell, und er ist ein sehr guter Boxer. Aber das Schwergewicht ist eine ganz andere Klasse», sagte Klitschko nach seinem Sieg vor 43'500 Zuschauern in der ausverkauften Arena, die Klitschko zuvor als «Höhle des Löwen» bezeichnet hatte. Der Ukrainer beherrschte das Geschehen im Ring von Beginn an. Adamek versuchte, seine Wendigkeit zu nutzen, und landete auch einige Treffer, musste selber aber einige harte Schläge Klitschkos einstecken. In der 6. Runde wurde der Pole erstmals angezählt. Zwei Runden später schickte er sogar seinerseits Klitschko kurzzeitig zu Boden, sah beim Kampfabbruch aber schwer geschunden aus. (si)
Erstellt: 11.09.2011, 10:58 Uhr



Sportbilder der Woche



















