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Das grosse Fressen an der Tour de France
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9000 Kalorien entsprechen in etwa dem vierfachen Tagesbedarf eines normalen Erwachsenen. Ein McDonald's-Besucher müsste 17 Big Macs in sich hineinstopfen, um die schwindelerregende Kalorienzahl zu erreichen. Radprofis sind also auch beim Essen regelrechte Hochleistungssportler. Sie nehmen die 9000 Kalorien natürlich nicht auf einmal zu sich, sondern aufgeteilt in sechs Etappen.
Etappe 1, das Frühstück: 150 g Müsli, eine Banane, 150 g Pasta (ungekocht gewogen), ein Schokoladen-Croissant, eine Tasse Kaffee, o,3 l Sojamilch, 200 g Obst, 0,3 l Orangensaft.
Etappe 2, der Imbiss vor dem Rennen: 150 g Pasta, 0,5 l Wasser.
Etappe 3, die Verpflegung auf dem Rad: 4 Erdnussbutter-Powerriegel, 100 g Fruchtcake, 4 l Carbodrink, 4 Tuben Energy-Gel, 0,4 l Cola, 2 Truthahn-Sandwiches, 1 l Wasser.
Etappe 4, die Stärkung nach dem Rennen: 0,5 l Recovery-Drink, ein Truthahn-Sandwich, ein Erdnussbutter-Powerriegel, 0,3 l Cola, 100 g Fruchtcake, 0,4 l Wasser.
Etappe 5, das Nachtessen: 200 g Gemüse, 200 g Pasta mit 100 g Sauce, 250 g Pouletbrust, 350 g Nature-Joghurt, 150 g Obst, 0,8 l Wasser.
Etappe 6, das Bettmümpfeli: 100 g Fruchtgummi, 25 g Schokolade, 0,5 l Wasser.
Grössere Mengen als die Radprofis verspeisen nur noch die Rugby-Stars aus dem Südsee-Königreich Tonga. Bei einem Restaurant-Besuch in England vor dem WM 2007 verputzte die 30-köpfige Delegation schon zum Mittagessen 30 ganze Poulets, 30 kg Rindfleisch, 30 kg Lammbraten, 30 kg Pasta und 30 kg Kartoffelsalat. So kamen über eine Viertelmillion Kalorien, 8500 pro Kopf, und 10 kg reines Fett zusammen. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 14.07.2010, 08:40 Uhr




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