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Sind die serbischen Freunde heute echte Gegner?
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Djokovic - Tipsarevic im TV-Ticker
DerBund.ch/Newsnet berichtet ab 15 Uhr live über die Partie zwischen Novak Djokovic und Janko Tipsarevic.
Stand in der Gruppe A: 1. Ferrer 2 Spiele/2 Siege (4:0 Sätze). 2. Berdych 2/1 (3:3). 3. Djokovic 2/1 (2:3). 4. Tipsarevic 1/0 (1:2). 5. Andy Murray (Gb/3) 1/0 (0:2). - Ferrer bereits für die Halbfinals qualifiziert.
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In seinem zweiten Gruppenspiel an den World Tour Finals gab Novak Djokovic eine geradezu bemitleidenswerte Figur ab. Der gegen Tomas Berdych zumindest kämpferisch noch überzeugende Serbe ging gegen David Ferrer mit leerem Tank 3:6, 1:6 unter. Nach der Partie konstatierte der Weltranglistenerste, seine 33 unerzwungenen Fehler seien ihm peinlich.
Und trotzdem rechnet kaum einer damit, dass Djokovic nach den Round-Robin-Spielen ausscheiden könnte. «Ich glaube nicht, dass Tomas Berdych in dieser Gruppe Rang 2 halten kann und denke, dass Djokovic das Rennen macht», sagt auch Roger Federer.
Im Davis-Cup und in den Ferien vereint
Während Federers Einschätzung vor allem auf dem sportlichen Respekt gegenüber Djokovic beruhen dürfte, befürchten andere ein serbisches Päckchen zwischen dem Saisondominator und Tipsarevic. Die beiden spielen nicht nur gemeinsam Davis-Cup, sondern sind auch gut miteinander befreundet. Sie planen sogar, nach den World Tour Finals gemeinsam mit ihren Freundinnen auf den Malediven Ferien zu machen.
Um weiterzukommen, braucht Djokovic nicht nur einen möglichst klaren Sieg gegen Tipsarevic, sondern auch die Schützenhilfe von Ferrer. Der Spanier trifft im zweiten Match des Tages auf Berdych. Setzt sich der Tscheche in zwei Sätzen durch, ist Djokovic ausgeschieden, da er dann in jedem Fall das schlechtere Satzverhältnis aufweisen würde, selbst wenn er Tipsarevic 6:0, 6:0 bezwingen sollte.
Ferrers rabenschwarze Bilanz gegen Federer
Ferrer wiederum dürfte gegen Berdych alles andere als unmotiviert zu Werke gehen, könnte er mit einer Niederlage doch noch den Gruppensieg aus den Händen geben. Trotz seiner ausgezeichneten Form will der Überraschungsmann des Turniers dem in den letzten Wochen bärenstarken Federer sicherlich aus dem Weg gehen. In elf Partien konnte Ferrer gegen den Schweizer nämlich noch nie mehr als einen Satz gewinnen. (ak)
Erstellt: 25.11.2011, 11:31 Uhr
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