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Scharapowa fordert Williams
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WTA Weltrangliste
| R | Name | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | Serena Williams | 13615 |
| 2. | ![]() | Victoria Azarenka | 9625 |
| 3. | ![]() | Maria Scharapowa | 9415 |
| 4. | ![]() | Agnieszka Radwanska | 6465 |
| 5. | ![]() | Sara Errani | 5335 |
| 6. | ![]() | Na Li | 5155 |
| 7. | ![]() | Angelique Kerber | 4915 |
| 8. | ![]() | Petra Kvitova | 4435 |
| 9. | ![]() | Caroline Wozniacki | 3565 |
| 10. | ![]() | Maria Kirilenko | 3436 |
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Beide feierten den vierten Sieg hintereinander in der Türkei. Serena Williams liess der Weltranglistenvierten Agnieszka Radwanska (Pol) mit 6:2, 6:1 in 61 Minuten keine Chance. Maria Scharapowa gewann das Halbfinal-Duell zwischen der Nummer 2 und der Nummer 1 der Welt gegen Viktoria Asarenka mit 6:4, 6:2.
Maria Scharapowa legte im Halbfinal einen Steigerungslauf hin. Den ausgeglichenen ersten Satz holte die Russin dank eines Breaks zum 3:2 mit 6:4. Im zweiten Satz vermochte die Weissrussin Asarenka aber nicht mehr mitzuhalten. Scharapowa gelangen 30 Gewinnschläge. Asarenka, die Australian-Open-Siegerin, musste sich damit begnügen, dass sie sich am späten Freitagabend mit der Qualifikation für die Halbfinals die Nummer 1 bis Ende Jahr gesichert hatte.
Als die eigentliche Nummer 1 darf sich aber Serena Williams fühlen – zumindest bis zum Final vom Sonntag. Sie feierte gegen Agnieszka Radwanska den schier unglaublichen 17. Sieg hintereinander gegen eine Gegnerin aus den Top-5. Letztmals verlor Serena im Juni 2011 gegen eine Topspielerin: 6:3, 6:7, 5:7 nach einer 6:3, 5:3-Führung gegen Vera Swonarewa (damals WTA 3) in Eastbourne. Damals aber bestritt Serena Williams erst ihr zweites Einzel nach einer einjährigen Absenz von der Tour.
Williams machte mit Agnieszka Radwanska kurzen Prozess, weil sich die Polin erst am Freitagabend in einem dreieinhalbstündigen Fight gegen Sara Errani für die Halbfinals qualifiziert hatte und entsprechend ausgelaugt wirkte. Williams habe diese Abnützungsschlacht verfolgt, «sie hat mich sogar inspiriert», so Serena. «Aber eigentlich war klar, dass sich Agnes von dieser Leistung nicht erholen konnte.» Dem widersprach auch Radwanska nicht: «Die letzten beiden Spiele, die sieben Stunden dauerten, waren zu viel für mich – noch dazu ohne einen Ruhetag vor dem Halbfinal. Ich habe mich bemüht. Aber Serena spielte zu schnell für mich. Oder aber ich war zu langsam.»
Serena Williams steht am Masters zum fünften Mal im Final; sie gewann das Turnier 2001 und 2009. Maria Scharapowa bestreitet ihr drittes Endspiel am Masters, das sie erst einmal, vor acht Jahren, gewonnen hat.
Erstellt: 27.10.2012, 19:34 Uhr
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